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Der Quereinsteiger: Roman Gebundene Ausgabe – 1. Januar 2004

3.9 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rainer Kloubert, geboren 1944 in Aachen, studierte Rechtswissenschaften und Sinologie in Freiburg, Tübingen, Hongkong und Taiwan. Er war u. a. Sprachlehrer an der Militärakademie in Taiwan, Dolmetscher bei einem chinesischen Wanderzirkus und Anwalt in Taipeh. Seit 1979 lebt er in Peking - zunächst als Universitätslektor, jetzt als Repräsentant eines deutschen Unternehmens.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Liza, so heißt die chinesische Buchhalterin aus Singapur, ist bei der gleichen weltweit tätigen Unternehmensberatung angestellt, bei der auch Frau Unterstörzer vor ihrer Heirat beschäftigt war. Sie ist das erste Mal in China und behandelt die lokalen Angestellten hochnäsig von oben herab. Oder tut sie es, weil sie dauernd erkältet ist? Eine Kleenex-Schachtel liegt die ganze Zeit neben ihr.
Während sie meine Sekretärin verhört und in Belegen blättert, tippt sie blind die Zahlen ein, eine störende Gewohnheit, auf die sie aber sehr stolz zu sein scheint. Für einen Monat braucht sie nur eine Viertelstunde. Zwischendurch wischt sie sich die Nase ab, die so feucht und rosa wie ein Schweinerüssel ist.
Wie Wang mit ihnen fertig wird? Gleich sein erster Zug ist eine brillante Eröffnung. Er leidet, ich sagte es schon, an nervös bedingten chronischen Zahnentzündungen, die in China nicht behandelt werden können. (Leiden der Zähne und des Gemüts gelten in China nicht als Krankheiten.) Aufenthalte in Hongkong, die ein Heidengeld kosten, sind jedes Mal die Folge.
Sein Schachzug? Er lässt sich am Tag der Ankunft der Revision einen Eckzahn ziehen, der ohnehin fällig gewesen wäre. Was folgt, ist eine bühnenreife Vorstellung. Liza aus Singapur übersetzt schniefend. Mit blutigen Lefzen, ein Taschentuch gegen die dicke Backe gepresst, steht er den drei beeindruckten Revisoren gleich am ersten Tag Rede und Antwort. Ein wahres Muster an konfuzianischer Pflichterfüllung und Opferbereitschaft. Zu guter Letzt sperrt er noch sein Maul auf, hält es gegen das Licht und führt ihnen sein Gräberfeld vor – und die blutige Lücke, noch immer dick geschwollen wie eine Knospe. Der Geifer läuft ihm die Kinnladen hinunter. Er schließt die dunkle Höhle wieder, langsam und wölfisch, greift in seine Tasche und zeigt ihnen den Eckzahn, der vor ein paar Stunden noch fest verwurzelt darin saß – das Gesicht zu einem furchterregenden Lächeln verzogen. […]


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 23. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Dem Autor gelingt eine sehr unterhaltsame, mitunter spannende Schilderung seiner Erfahrungen, die er als Leiter des Pekinger Büros mit Vertretern des Bosch-Konzerns (der namentlich nicht erwähnt wird, aber eindeutig zu identifizieren ist), insbesondere seinen Vorständen, in China gemacht hat. Dabei treten personalpolitische Abgründe zutage, insbesondere die verächtliche und ignorante Art und Weise, mit der die Dazugehörenden mit "Stallgeruch" gegenüber den Quereinsteigern (wie dem Autor) und erst recht den chinesischen Angestellten auftreten. Man ist nun einmal in China, weil man es sich nicht leisten kann, nicht in China zu sein, aber Interesse am Land und seinen Menschen? Fehlanzeige. Weil das Land anders zu sein scheint als andere, tut man etwas, was man als Dazugehörender sonst nie tun würde: Man leistet sich einen Quereinsteiger, einen, der eigentlich nicht dazugehört, den man für dieses Land aber braucht, wie man ein schmutziges Werkzeug für eine Kfz-Werkstatt braucht. Die gegenüber dem Gastland China verständnislose und desinteressierte Arroganz, die in mehrere peinliche Situationen mündet, wird mit scharfer Feder sehr humorvoll, häufig in pointierter wörtlicher Rede vorgestellt. Der Leser, insbesondere wenn er selber einige Jahre China-Erfahrung hat, kann sich durch die lebendige Schilderung kaum dagegen wehren, die Peinlichkeiten nochmals durchzuleiden.
Daß sich die Professionalität deutscher Unternehmen in China seit Anfang der Neunziger Jahre erheblich verbessert hat, mindert den Wert des Buches nur wenig.
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Format: Gebundene Ausgabe
So wie hier die Bosch-Manager in jeden auch nur am Horizont sichtbar werdenden Fettnapf tappen, Geld verbrennen, Spielchen spielen..., so geht es wohl in jedem Laden zu. Die Manierismen und Befindlichkeiten der Expatriates und der Leute "daheim" sind erstklassig beschrieben. Genau so ist es! Ich habe vieles wiedererkannt und noch mehr gelernt. Einen Dank dem Autor, daß er seine Erlebnisse, sicher anekdotisch, dem Leser zur Verfügung stellt. Den fünften Stern gibt es nicht, weil ich mich teilweise über den Weihrauchdunst aufgeregt habe, den der Autor um sich und seine eigene Unfehlbarkeit herum aufsteigen läßt: "Seht Ihr, laßt das mal den Kloubert machen, dann läuft's schon". Und damit rückt er sich in die Nähe derer, die er so scharfzüngig und treffend portraitiert und entlarft. (Übrigens: die letzten Seite, in denen er beschreibt, mit welchen miesen Tricks er sich eine schöne Abfindung "verhandelt" hat, hätte sich der Autor sparen sollen. Si tacuisses...)
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Buch das sich auszeichnet durch seine Leichtigkeit: Geschrieben, um zu unterhalten. Ganz nebenbei gewinnt man anregende Eindrücke zum Zusammentreffen von asiatischer und deutscher Kultur und insbesondere launige Einblicke in ein deutsches Unternehmens.
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Format: Gebundene Ausgabe
Was Kloubert in seinem Roman an Kenntnis und Einsicht in chinesische Verhältnisse (und nicht nur chinesische!) ausbreitet, ist ein Schatz: Ein Erfahrungsschatz, den man sich selten in dieser Tiefe selbst erarbeiten (erleiden) kann, und mangels dessen man erfolglos bleibt.
Gerade als Zeitzeuge der Kloubert'schen Erlebnisse in Peking das Buch mit anderem Hintergrund lesend, als der Betrachter der Dinge aus der Entfernung dies kann, unterstreiche ich: Die Lektüre ist ein Gewinn!
Und neben den konkreten Hinweisen und Tipps, die man entnehmen kann (wenn man es denn will), ist es eine köstliche und amüsante Abrechnung mit der Gemengelage: Hölzerne "Langnasen" in einem Land, das ihnen immer undurchschaubar bleiben wird.
Eines der Bücher, das man in die Hand nimmt und erst nach Lesen der letzten Seite, "schade, schon zu Ende" sagend, wieder ablegt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein hervorragendes Buch, eine - offensichtlich realistische - Beschreibung dessen, wie deutsche Geschäftsleute im Ausland (hier: China) leben, sich gegenseitig in die Pfanne hauen, gegeneinander intrigieren, wie unfähig und ungewillt sie sind, sich mit der fremden Kultur überhaupt auseinanderzusetzen. Zugleich ein brutales Bild vom Innenleben eines deutschen Konzerns.
Und zugleich ist es ein spannender Thriller: man weiß von Anfang an, dass der Ich-Erzähler als China-Repräsentant des deutschen Konzerns am Ende gefeuert wird, aber wie das geht und wie er seine Gegenstrategien anlegt - das ist packend und glänzend geschrieben.
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