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Quasi dasselbe mit anderen Worten: Über das Übersetzen Taschenbuch – 1. August 2009

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eco erweist sich zugleich als grosser Sprachdenker und als geschickter Schriftsteller, dem es gelingt, sein Wissen und sein Fasziniertsein sprachlich zu vermitteln; sein Buch wendet sich an alle, die diese Faszination teilen." Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung, 11.10.06 "Eco schafft einen wissenschaftlich fundierten und zugleich gut lesbaren Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis." Hinrich Schmidt-Henkel, Die Zeit. 04.01.07 "Der Übersetzer Umberto Eco hat ein glänzend übersetztes Buch über das Übersetzen verfasst." Hinrich Schmidt-Henkel, Die Zeit, 04.01.07 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Umberto Eco, 1932 in Alessandria (Piemont) geboren, lebte bis zu seinem Tod am 19. Februar 2016 in Mailand und lehrte Semiotik an der Universität Bologna. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Der Roman ›Der Name der Rose‹ (dt. 1982) machte Eco weltberühmt, viele weitere Romane folgten und wurden Bestseller. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller und Wissenschaftler unserer Zeit. Für sein Werk wurde er mit nicht weniger als neunundvierzig Ehrendoktorwürden aus aller Welt geehrt.

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Format: Gebundene Ausgabe
Eco schafft es ein weiteres Mal, ein für den Laien vielleicht zunächst nicht so spannend klingendes Thema auf eine sehr eingehende, unterhaltsame Weise zu erläutern.
Die Balance zwischen Wissenschaftlichkeit und Unterhaltungswert wird perfekt gehalten und Eco illustriert seine Ausführungen mit zahlreichen Beispielen. Dabei greift er großteils auf seine eigenen Erfahrungen als Übersetzer bzw. Autor zurück, was für Leser, die mit seinen anderen Werken nicht so vertraut sind, etwas mühsam sein mag. Diese Beispiele bringt er darüber hinaus in sechs Sprachen, weswegen es wohl empfehlenswert ist zumindest Englisch und eine romanische Sprache gut zu verstehen.
Von diesen beiden Einschränkungen abgesehen, kann ich dieses Buch jedoch jedem, der sich auch nur ein wenig für Sprachen und Kommunikation interessiert, sehr empfehlen.
Übrigens ist Burkhart Kroeber die schwierige Aufgabe, ein Buch über das Übersetzen zu übersetzen sehr gut gelungen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Palimpsest ist "ein Pergament, auf dem die erste Beschriftung abgeschabt worden ist, um eine neue darüberzuschreiben, aber so, dass die alte darunter noch schemenhaft zu erkennen ist" - auf metaphorischem Weg nähert sich Umberto Eco, Professor für Semiotik an der Universität Bologna und vor allem bekannt durch seinen Roman "Der Name der Rose", dem Handwerk des Übersetzens. Eco will weniger eine vertiefte Theorie des Übersetzens entwickeln, als vielmehr seine eigenen Erfahrungen als Lektor, Übersetzer und schließlich auch übersetzter Autor vorlegen. Seit 1983 beschäftigt er sich mit dem Thema und das Buch, bereits 2003 im Italienischen erschienen, stellt eine Sammlung seiner Aufsätze und Vorträge in überarbeiteter und erweiterter Form dar.
An der Publikation - selbst eine Übersetzung - werden allerdings auch die Herausforderungen des Übersetzens deutlich: wenngleich das Buch auch an ein nichtspezialisiertes Publikum gerichtet ist, so sind die Beispiele aus der Weltliteratur und aus Ecos eigenen Werken aus sechs verschiedenen Sprachen geschöpft zwar unterhaltsam, bleiben über längere Strecken aber leider nur dem polyglotten, insbesondere dem italienischsprachigen Leser einsichtig.
"Im Gott, der anfing, stellte den Himmel und die Masse und die Masse war ohne Formular" - eine Übersetzung auf synonymer Basis, wie hier mittels eines Computerprogramms, macht wenig Sinn. Treue zum Text kann und muß bisweilen Untreue zur Wörtlichkeit sein. Kultureller Kontext und Eigenart des Ausgangstextes sowie die Intention seines Autors sind ebenso zu beachten wie die Kultur und sprachlichen Erwartungen des Lesers an den Zieltext.
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Format: Gebundene Ausgabe
Im vorliegenden Buch fließen viele Versatzstücke des Semiotikers, Übersetzers und nicht zuletzt des Schriftstellers Umberto Eco zusammen. Der Semiotiker Eco steuert zum ganzen eine eigenes Theoriestück bei, was allerdings wohlgeneigte Leser schon in Ansätzen aus seinem Buch "Kant und das Schnabeltier" kennen. Der Übersetzer Eco zeigt an vielen und vielsprachigen Beispielen die tiefgründigen Abgründe, Klippen und Spitzen einer Übersetzung und dem vorhergehenden Prozess der Annäherung an den Text. Der Schriftsteller Eco steuert zu dem ganzen das Gefühl für und zur Sprache bei, sowie er über die Entscheidungen der Übersetzung an den eigenen Werken aufzeigen kann. Dies tönt alles nach einem selbstgefälligen Buch eines Gelehrten, der schon immer mal etwas zur Übersetzung sagen wollte. Doch der Leser taucht mit Eco in eine Welt ein die faszinierender nicht sein kann, denn es geht nicht mehr und auch nicht weniger darum das Gefühl der Sprache wieder zu entdecken und hier und da doch mal wieder zum "Original" zu greifen. Nach der Lektüre ist man doch um einiges sensibler und skeptischer gegenüber den "gängigen" Übersetzungen geworden und sensiblisierter für die Arbeit des Übersetzers. Hat man sich nun durch die knapp 400 Seiten durchgekämpft, mit seinen vielen Beispielen in vielen Sprachen, so bleibt am Ende die Hochschätzung für einen jeden Übersetzer, der sich im Bemühen um das jeweilige Werk verdient gemacht hat. Es bleibt von diesem Buch die Anregung selbst mal wieder in der Originalsprache zu lesen und vor allem auf Entdeckungstour bei Eco zu gehen. Dem wohlgeneigten Roman-Leser Ecos sei von diesem Buch abgeraten. Allen denjeniegen, die sich schon mal mit Semiotik und der Eco'schen Romanwelt beschäftigt haben und zugleich ihren Spass am Entdecken, hier im starken Sinne des Wortes,haben sei dies Buch wärmstens ans Herz gelegt!
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 26. November 2010
Format: Taschenbuch
Sprachinteressierten Umberto Eco lange vorzustellen, hieße Eulen nach Athen tragen. Und am italienischen Wissenschaftler und Romancier kommt auch keiner vorbei, der sich eingehend mit der Kunst des Übersetzens beschäftigen will oder muss. Das beweist dieses Buch. Daher schreibe ich einige Empfehlungszeilen, obwohl es im Original bereits 2003 erschienen ist.

Was es von anderen Werken zum Thema unterscheidet, sind die verschiedenen Zugänge, die der Autor zum Thema eröffnet. Denn Umberto Eco spricht als Semiotiker, Sprachwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer. Und natürlich als Liebhaber der Worte und ihrer Geheimnisse. Das zeigt sich bereits in der Einführung, in der er sich Gedanken darüber macht, wie "It's raining cats and dogs" übersetzt werden kann. Burkhart Krober, der den italienischen Originaltext ins Deutsche übersetzte, konnte sich also gleich warmlaufen, um dann Umberto Ecos Überlegungen und Beispiele in sechs Sprachen ins Deutsch zu verwandeln.

Umberto Eco wurde, wie könnte es auch anders sein, durch die "Exercices de style" von Raymond Queneau auf die Probleme des Übersetzens aufmerksam. Dann folgten Erfahrungen als übersetzter Autor, Analysen einer italienischen Joyce-Übersetzung und zwei Jahresseminare an der Universität Bologna über das Thema "intersemiotische Übersetzung". Das vorliegende Buch nimmt zahlreiche Schriften auf, die Eco bereits verfasste und bereichert diese um viele Exkurse und neue Beispiele. Doch Eco betont, dass er die aufgeworfenen theoretischen Probleme stets mit persönlichen Erfahrungen verbindet. Das macht dieses inhaltlich anspruchsvolle Buch lesbarer und unterhaltsamer.
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