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Purgatorio: Roman Gebundene Ausgabe – 12. August 2010

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tomás Eloy Martínez, 1934 geboren, zählt zu den bedeutendsten Autoren Argentiniens. Aufgrund seiner journalistischen Arbeit erhielt er Todesdrohungen und lebte fast 30 Jahre im Exil. Er starb am 31. 1. 2010 in Buenos Aires. Der Weltbestseller ›Santa Evita‹ wurde in 36 Sprachen übersetzt, im Fischer Tascehnbuch erschien 2010 sein erzählerisches Vermächtnis ›Purgatorio‹

Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher »Tagesanzeiger«, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer (Eduardo Mendoza, Juan José Millás, Javier Tomeo, Adolfo Bioy Casares, Álvaro Mutis, Tomás Eloy Martinéz, David Trueba u.a.). Er lebt in Barcelona.


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Format: Gebundene Ausgabe
Eine Frau trifft in einem Café in New Jersey ihren vor dreißig Jahren von der argentinischen Polizei verschleppten Mann. Dreißig Jahre hat sie ihn gesucht. In Caracas, Chile, Mexico, Nicaragua und in verschiedensten Gegenden Argentiniens. Nun erkennt sie seine Stimme, dreht sich um und sieht ihn. Er hat sich kein bisschen verändert, ist noch immer der, der er vor dreißig Jahren war, während die Frau um dreißig Jahre gealtert ist.
"Komm, wir müssen reden" sagt er und die beiden verlassen das Lokal.

Das ist der verstörende Ausgangspunkt für diesen großartigen Roman, den Tomas Eloy Martinez als finales Statement zu Argentinien, zur faschistoiden Militärdiktatur seines Landes, die bis zum Falklandkrieg gehalten hat, konzipiert hat. Trotz dieses politischen Gewichts ist Purgatorio" kein politischer Roman, sondern eine ergreifende Geschichte einer Liebe, die vom eigenen Vater, scheinbar die rechte Hand des Aals", zerstört wurde, als er die Verschleppung und Ermordung des eigenen Schwiegersohns befohlen hatte. Eine Liebe, die auch dadurch aufrecht erhalten blieb, dass die Frau nie die Leiche ihres Mannes zu Gesicht bekommen hatte und die offiziellen Dokumente eine Entlassung des Gefangenen bezeugen. In dieser vermeintlichen Unkenntnis über den Verbleib ihres Mannes liebt sie ihren Mann dreißig Jahre weiter, versucht ihn herzulieben.

Lange lässt Tomas Eloy Martinez den Leser im Unklaren, wie die Sache mit den dreißig Jahren zu verstehen ist und lässt eine weitere Stimme einschreiten, eine Stimme, die unschwer als die des Autors selbst zu erkennen ist, der die Geschichte der Frau nach ihrer Erzählung neu interpretiert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Inhalt: Emilia glaubt ihren toten Ehemann Simón in einem Restaurant in New Jersey wieder zu erkennen. Simón wurde nach Augenzeugenberichten während der Militärdiktatur in Argentinien ermordet, doch Emilia glaubt nicht daran, dass er tot ist. Nach und nach wird die Geschichte von Emilia und Simón erzählt, wie sie sich kennenlernten, die Verhaftung und die Suche nach dem Verschwinden von Simón. Dabei nimmt uns der Autor mit auf eine traurige Reise in die tragische Geschichte Argentiniens und der vielen Opfer während der Militärdiktatur.

Persönlicher Eindruck: Tomás Eloy Martinez beschreibt in diesem Buch nicht nur das Leid der Opfer sondern auch der Hinterbliebenen der Diktatur in Argentinien. Besonders gut hat mir die Figur Emilia gefallen, die für ihre Umgebung ein scheinbar normales Leben führt, aber in ihrem inneren niemals über die Ermordung ihres Ehemannes Simón während der Diktatur hinweggekommen ist. Das Thema, dass der Autor dabei aufgreift ist ein sehr trauriges Thema, da immer noch nicht alle Hinterbliebenen über das Schicksal ihrer Angehörigen Bescheid wissen. Und genau hier setzt Eloy Martinez an, Emilia kann einfach nicht mit dem Tod ihres Mannes abschließen, da seine Leiche niemals gefunden wurde. Auch das auferlegte Schweigen innerhalb der Familie und in der Gesellschaft lässt Emilia nach und nach zerbrechen.

Fazit: Ein ergreifendes Buch. Das neben den verschwunden Opfern der Diktatur in Argentinien auch das Leid und das langsame Zerbrechen der Hinterbliebenen beeindruckend herausarbeitet.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dreißig Jahre gibt Emilia Dupuy die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann Simon nicht auf. Sie folgt seinen vermeintlichen Spuren von Argentinien - ihrer Heimat - über Rio de Janeiro, Venezuela, Nicaragua, Mexico bis sie schließlich in New Jersey ankommt und beschließt hier zu warten.

Vor vielen Jahren waren sie verhaftet worden, während eines Auftrags zur Vermessung der Straßen. Dem Vorwurfe der geplanten Flucht widersprechend, waren sie voneinander getrennt und verhört worden. Die Intervention ihres einflussreichen Vaters hatte Emilia bald die Freiheit wieder geschenkt, doch Simon blieb verschollen.

Schon damals waren dem großen Journalisten und Regierungsberater Dupuy die Ansichten seines Schwiegersohns ein Dorn im Auge. Schließlich verlieh Simon seiner Meinung bei jeder Gelegenheit Ausdruck - innerhalb der Familie, jedoch auch bei gesellschaftlichen Anlässen.

Alle glaubten ihn tot, manche bestätigen sogar, seine Leiche, gefoltert und erschlagen gesehen zu haben. Doch Emilia glaubte ihnen nicht. Und schließlich, eines Tages, begegnete sie ihm wieder! Und ... er hatte sich nicht verändert.

Martinez erzählt die Geschichte einer großen Liebe, einer unendlichen Treue und Verbundenheit, die Geschichte eines Landes in Grauen und Schrecken, gemartert, verhöhnt und entmündigt von seiner Politik und die Geschichte einer Familie, die sich Stück für Stück im Nichts auflöst. Er skizziert ein Argentinien der Militärdiktatur, zeigt das Leben jener, die im inneren Kreis des Präsidenten standen, an Staatsbanketten teilnahmen und im gleichen Atemzug ihre Empfehlungen über Leben und Tod abgaben.
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