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am 26. Mai 2008
Es gibt Alben, die bereits zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung Klassiker-Status haben. Die selbst nach 1.000 Durchläufen in der heimischen Stereoanlage zeitlos wie am ersten Tag sind, und auch nach 15 Jahren nicht den geringsten Funken ihrer Faszination verloren haben. Einer dieser ganz großen, wegweisenden Scheiben ist sicherlich "Pure holocaust" von den Norwegern IMMORTAL.
Nachdem das norwegische Trio bis 1993 lediglich durch ihr kultiges - jedoch musikalisch ziemlich mittelprächtiges - Debut "Diobolical fullmoon mysticism" auf sich aufmerksam machen konnte, gelang IMMORTAL mit dem nachfolgenden "Pure holocaust" gleich ein Meilenstein. Damals wurde die Scheibe noch ziemlich von den Medien belächelt, und selbst die namenhaftesten Musik-Magazine vergaben haufenweise Minus-Kritiken. Viel zu schnell wurde "Pure holocaust" damals als chaotischer, anstrengender und unzumutbarer Stumpfsinn abgestempelt, der mit Musik im allgemeinen - und Heavy Metal im speziellen - nun aber rein garnichts zu tun hätte. Wie falsch diese Kritiker mit ihrer Meinung lagen, sollte ihnen erst im Laufe der Jahre vollkommen bewusst werden...
Die knapp 33 Minuten dieses genialen Genre-Klassikers definierten den Begriff Black Metal schlagartig neu und sind sicherlich zu einem Großteil für die Renaissance dieser Musikrichtung verantwortlich, die einige Jahre später die Szene komplett überrannte. Mit rasenden Songs wie "A sign for the norse hordes to ride" , "Frozen by icewinds" und "Storming through red clouds and holocaustwinds" zelebrierten IMMORTAL bitterbösen, lebensverneinenden und pechschwarzen Black Metal, der - wenn man schon zwanghaft musikalische Parallelen suchen wollte - allerhöchstens mit den Norwegern MAYHEM oder DARK THRONE vergleichbar war. IMMORTAL hatten nur schlichtweg die besseren Songs. Das ganze spielte sich tempomäßig stets am oberen Limit ab, gipfelte aber nie in unkontrollierbare und sinnlose Stümperei...wenn gleich das manchem unbedarften Hörer so vorgekommen sein mag. Jedoch verstanden es IMMORTAL auch geradezu perfekt, ihre Songs durch vereinzelte Mid-Tempo-Passagen anzureichern. So versprühen Songs wie "Eternal years to the path to the cemetary gates" , "The sun no longer rises" , der klirrend-kalte Wahnsinns-Opener "Unsilent storms in the north abyss" oder die unschlagbare Hymne "As the eternity opens" (Killer!) selbst 15 Jahre nach Veröffentlichung nichts als pure Magie, und klingen dabei sooo bedrohlich, unheilvoll und feindselig bis ins Mark. Dies dürfte bis zu einem gewissen Maße auch dem hysterischen Krächzgesang von Bandleader Abbath zuzuschreiben sein, welcher den Hörer unzählige male erschaudern lässt. Kaum zu glauben, dass der IMMORTAL-Sänger (im privaten Leben) ein ziemlicher Spaßvogel sein soll, der in Szenekreisen für seinen durchaus "gesunden Humor" bekannt ist. Denn "Pure holocaust" ist das komplette Gegenteil von Spaß !!! Hier regieren nur Tod, Hass, Vernichtung, Raserei und totale Dunkelheit. Nichts drückt diese negativen Gefühle besser aus, als das schlichte Cover-Artwork...finster und gleichzeitig so erhaben.
Es gibt sicherlich Alben, die musikalisch um einiges hochwertiger sind. Und nachfolgende IMMORTAL-Scheiben wie z.B. "Blizzard beasts" oder "Sons of northern darkness" sind im Punkto Songwriting sicherlich auch höher anzusiedeln. Für mich persönlich ist "Pure holocaust" jedoch - aufgrund seiner rohen und räudigen Marschrichtung - eine der wichtigsten Black Metal-Alben aller Zeiten. An diesem Klassiker stimmt jede einzelne Note !!!
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am 1. Oktober 2014
Kalte, sägende Gitarren, eine schaurig-verwaschene Produktion, ein fast ohne jegliches Timing-Gefühl einfach nur in Lichtgeschwindigkeit geradeaus bollerndes Schlagzeug, darüber eine weitere Tonspur mit tonlosem Gekrächze als Vocals - und fertig ist das Black Metal-Meisterwerk! Der Metal-Mainstream reagierte 1994 entsetzt und schüttelte fassungslos den Kopf, als Immortal mit dieser oberfiesen Ausgeburt von einem Album den Maßstab für frostklirrende Bitterkeit setzten.
Nichts, aber rein gar nichts geht über das sturmzersauste Geschredder der beiden Splittergranaten "Unsilent Storms in the northern Abyss" und "The Sun No Longer Rises". Ebenbürtig genial ist außerdem die auf lediglich einem Götterriff basierende Midtempo-Hymne "As the eternity opens".
Dieses insbesondere als Gesamtkonzept (Cover, Songtitel, Texte) durch und durch stimmige Ausnahmewerk ist der ideale Soundtrack für einen nächtlichen Spaziergang durch den schneegepeitschten Winterwald. Zusammen mit Darkthrones "A Blaze In The Northern Sky" und Emperors "In The Nightside Eclipse" bildet "Pure Holocaust" das Triumvirat des norwegischen Black Metals und hat ein komplettes Subgenre entscheidend mitdefiniert.
Prädikat: Absolut lebenswichtig für jeden Black Metal-Lunatic!
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am 12. Oktober 2005
Immortal haben auf diesem Release versucht, durch eine neue Art der Abmischung ein Ambiente aus verzerrten Instrumentalspuren zu erzeugen, die von ihrem zentralen Punkt aus nach außen ihre inneren Harmonien und melodischen Abläufe entwickeln. Das erreichten sie durch eine extreme Verzerrung von Gitarre und Bass und eine Abwandlung der Drums zu einem rasenden Background-Gehacke.
Der epische und gewaltige Black-Metal der Norweger entsteht durch schnell fließende Melodie, die den gewohnten Mustern widerspricht, um ein Ambiente einer virtuellen Existenz zu beschwören, einen phantastischen Raum für den umherstreifenden Verstand in einem gefesselten Körper. Die Konstruktion ihrer Musik ist nicht an die vorgegebenen Harmonieregeln gebunden, sondern ist aus dekonstruktiven antiharmonischen PowerChords, die auf unorthodoxe Weise strukturiert sind, zusammengesetzt, um ein möglichst großes Feld potentieller melodischer Affinität zu kreieren, während dieses Chaos gleichzeitig von scheinbar unzusammenhängenden Schlagzeugrhythmen unterlegt ist, die einen rasenden Gegenpart zu den in entfernten Dimensionen auf- und abschwellenden Melodien darstellen.
Mit diesem Album änderten Immortal die Geometrie des Metal durch eine Auswahl von Tonalitäten und eine atmosphärische Produktion, die ihre Gitarrenriffs von der Einengung durch rhythmische Strukturen entkoppelten, damit die kleinsten Muster ihrer Elemente mit den größten Mustern der Struktur im ganzen überlappen können, was einen Raumeffekt erzeugt - nicht nur in jeder wiederholten Phrasierung, sondern im Kontext jeder Phrasierung. Jeder Ton, der in einem Akkord gespielt wird, klingt mit all den anderen Tönen in einer vibrierenden Wand von verzerrten Hallgeräuschen, und die feinen Bewegungen des High-Speed-Spiels, die dieses Tremolo/Sustain erzeugen, lassen die Musik selbst in ihrem Verlauf atmen.
Immortal verwenden PowerChords aus den Grundtönen, während der Melodieton eine Oktave höher gespielt ist. Das erweitert die Spannweite der Melodie, weil die Offenheit des Systems stärker betont ist als die Geschlossenheit. Durch eine logarithmische Anordnung der Töne entstehen sich ausbreitende Harmoniewellen, die in keiner bestimmten Ordnung stehen, und sich gegenseitig überdecken können, als potentiell sich selbst ergänzende Teile. Dieser Stil bekräftigt den ultimativen Nihilismus des Death-Metal, ein scheinbares Ignorieren jeglicher Ordnung, bis zu dem Punkt, jede Kommunikation zu leugnen, tut dies aber auf eine Art, die Potentiale aufzeigt und nicht kinetische Verbindungen, das heißt, zu zeigen, was sein könnte statt an Grenzen zu denken.
Mit den durchdachten Melodien, die durch diese und andere Techniken herausgearbeitet werden, und den präzisen und variierten Songstrukturen, ist diese Musik gleichzeitig schön und extrem in denselben pulsierenden rhythmischen Schlägen. Ihre Schönheit kommt von der Verlockung des Teuflischen, des Geheimnisvollen und der Doppeldeutigkeit, während ihre Kraft von der Endgültigkeit und Aggression kommt, mit der sie die kläglichen, verzerrten Reste der einzigen Schönheit dieser Welt darstellt: des Todes.
Die Songs sind sehr schnell und so strukturiert, dass sie auf unabhängige Weise aus der Ordnung geraten, während sie Themen beginnen, die wiederholt und wiederaufgegriffen werden, um schließlich in der Weiterentwicklung des Riffs zu einem Endthema aufgelöst werden, das in seinem Minimalismus schwebend gehalten wird, ohne Erklärungsfunktion, aber zu dem passend, was vorher kam. Normalerweise definieren ein oder zwei dominante Riffs die Metastrukturen, die sich über den vielen untergeordneten Rhythmen und Harmonien dieser chaotischen, ekstatischen Musik verteilen. Wie so oft im Black Metal beginnen die Tracks unergründlich und entwickeln erst allmählich eine harmonische Stimme, die dann weiter fortschreitet, um den Song aufzubauen, aber Immortal haben dies zu einer Kunst verfeinert, und einige Heavy-Metal- und Fast-Death-Metal-Parts in den Black-Metal-Arealen verteilt; diese gehören zu der natürlichen Bewegung dieser Musik, die schön und schwer, leicht und faszinierend dahinfließt.
Wenn man dieses Album auch mit vielen Reviews sicher nie erfassen kann, sein Tiefgründigkeit in Charakter und Geist wie auch die Bedeutsamkeit als künstlerisches Medium erschaffen ein Ambiente, das alleinsteht und nicht wiederholt werden kann, während die pure Körperlichkeit und das gierige Potential dieser Musik das mystische Herz des Tieres in einen hellsichtigen Bewusstseinszustand versetzen.
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am 22. Oktober 2001
Hier gibts mal wirklich eins auf die Glocke! IMMORTAL verzaubern den Hörer zum ersten mal mit
wundervollem Hochgeschwindigkeitsgedresche erster Sahne. Man könnte meinen, dass ein Album mit guter Länge nicht nur aus double-bass- und snare-drum-raserei bestehen kann... hier ist das (bis auf ein paar breaks abgesehen) der Fall und das ist gut so. Keine Angst, die Jungs verstehen ihr Handwerk, das bedeutet feiner Sound, pfeilschnelle Riffs und ausreichend Abwechslung.Holt euch den ultimativen Blizzard nach Hause!
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am 27. April 2003
Meiner Meinung nach die beste IMMORTAL zusammen mit dem stark unterschätztem 1. Album. Dieses Album ist kalt und .mann. die Atmosphäre ist die kälteste und ich denke sowas haben Immortal auf diese Weise danach nicht mehr geschafft. Versteht mich nicht falsch auch alle anderen Alben sind geil, aber ich würde diese CD der "Battles In The North" bspw. doch stark vorziehen. Anspieltips: die ersten vier Lieder.
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am 1. Dezember 2009
Dieses Album ist mehr als nur eine Cd es ist Essentiell für den Black Metal. Es ist jedem empfohlen dieses Album sein eigen zu nennen. Diese Athmosphäre, diese Texte, diese Personen die hinter dem Album stecken suchen ihres gleichen. Es gibt ganz klar 5 Sterne denn etwas anderes wäre nicht angemessen. Viel Spaß beim hören.
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am 11. Januar 2000
Dies Album enthält sechs sehr rohe (im Vergleich zu den späteren Immortal - Alben) Black Metal Stücke. Es bietet Klassiker des Black Metals wie "The call of the wintermoon", "Unholy Forces of Evil" und "A perfect vision of the rising northland". Für Immortal - Verhältnisse ist dies ein durchschnittliches Album, jedoch liegen Abbath Doom Occulta und Demonaz Doom Occulta mit den ersten vier Immortal - Alben qualitativ weit über den Standardveröffentlichungen im Black Metal, so daß dies Album ein Muß für jeden Black Metal Fan ist, auch wenn es nicht die Klasse des nächsten Albums "Pure holocaust" oder des dritten "Battles in the North" erreichen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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