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Kommentar: 2. Auflage 2012. Paperback mit Klappenumschlag. Der Vorderdeckel mit kleiner Pressung, der Buchrücken mit Lesespuren. Die Buchseiten sauber und frisch, keine Anstreichungen.
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Pulphead. Vom Ende Amerikas Taschenbuch – 17. September 2012

3.3 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 17. September 2012
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»David Foster Wallace und Hunter S. Thompson sind tot, Tom Wolfe ist so gut wie in Rente – es gibt also nicht mehr viele Autoren, die genügend Mumm und Grips haben, um es mit unserer Kultur aufzunehmen – die sich nicht von dem ganzen Schwachsinn einschüchtern zu lassen. Sullivan ist einer von ihnen.«
Time Magazine

»John! Jeremiah! Sullivan! Ein Mann, ein Buch, ein Wunder.«
Der Tagesspiegel

»Essays für das neue Jahrtausend.«
James Wood, New Yorker

»Ein typischer SulIivan-Trick geht so ›Ich habe eine schwarz-weiße Katze mit schwacher Blase, und diese Katze hatte auf meine Fliege gepinkelt, also trug ich nur eine schwarze Krawatte zum Smoking.‹ Die Farbe des Fells seiner Katze ist hier natürlich vollkommen überflüssig, aber es sind genau diese Details, die seine Texte zum Tanzen bringen ... «
Johanna Adorjan, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 16.09.2012

»Sullivan stützt sich in seinen Texten allein auf seine eigene Erzählstimme. Das heißt nicht, dass nicht auch andere Menschen zu Wort kommen. Aber Sullivan macht deutlich, was er aus ihren Gesprächen heraushört und aus ihren Gesten herausliest. Je offenkundiger er seine Subjektivität macht, desto verlässlicher wird sie. ... Ein Star-Autor? Absolut.«
Hannah Pilarczyk, SPIEGEL ONLINE 20.09.2012

»Pulphead fasst einfach ein gutes Dutzend seiner besten Sachen zwischen zwei Buchdeckel.«
Ijoma Mangold, DIE ZEIT 25.10.2012

»Jede Pointe sitzt, die Szenerie wird plastisch vor Augen geführt, das ehrliche Erkenntnisinteresse hält die Spannung aufrecht, die Schlussfolgerungen sind hart.«
Alexander Müller, Frankfurter Allgemeine Zeitung 26.09.2012

»Essays aus und über Amerika von einem, der schreiben kann, dass einem der Mund offen stehen bleibt.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Sehr, sehr gute, wahre, berührende Geschichten darüber, was es heißen kann, heute zu leben.«
Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung 16.09.2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Jeremiah Sullivan, geboren 1974 in Louisville/Kentucky, arbeitet als Reporter für das The New York Times Magazine, GQ, Harper's Magazine, die Paris Review und andere amerikanische Zeitschriften. Er lebt in North Carolina.

Thomas Pletzinger ist Schriftsteller und Übersetzer. 2008 erschien sein erster Roman Bestattung eines Hundes, 2012 sein Sachbuch Gentlemen, wir leben am Abgrund. Er lebt in Berlin.

Kirsten Riesselmann ist Journalistin und Übersetzerin, u. a. von Adrian McKinty, Elmore Leonard und DBC Pierre. Sie lebt in Berlin.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wenn man den Klappentexten des vorliegenden Buches glauben darf, dann hat man hier ganz großen Journalismus vor sich. "John! Jeremiah! Sullivan! Ein Mann, ein Buch ein Wunder!" jubelt der Tagesspiegel und selbst die Frankfurter Sonntagszeitung lobt Sullivan als einen, "der schreiben kann, dass einem der Mund offen stehen bleibt."

Da ist man natürlich gespannt darauf, die 15 Reportagen zu lesen, die „vom Ende Amerikas“ berichten. Zunächst imponiert tatsächlich das Themenspektrum, das der Autor in „Pulp Head“ entfaltet: Als Gast eines evangelikalen Musikfestivals, einer Tea Party Demo, als Augenzeuge der Verwüstungen nach der Katrina-Katastrophe begibt sich der Autor mitten hinein in die Untiefen der amerikanischen Wirklichkeit und weiß über Stimmungen und Details durchaus lesenswert zu erzählen. Er recherchiert über den Werdegang von Michael Jackson, Reality Shows, die altamerikanische Mississippi Kultur, die Bedeutung zunehmender Delphinattacken auf Menschen und das Leben eines exzentrischen Naturforschers, und was er dabei erlebt, erzählt und beurteilt, macht ganz bestimmt niemanden dümmer, als er vorher schon war.

Aber macht es ihn auch klüger? Das heißt, vermitteln die Reportagen dem Leser ein angemesseneres Bild der USA als man es aus den landläufigen Landeskunden gewinnen kann? Was bestimmte Trash-Tendenzen der amerikanischen Kultur wie etwa die Verblödungstendenzen moderner Massenmedien, die Enthemmungserscheinungen durch Drogen, Alkohol und Gewalt betrifft, durchaus – hier ist Sullivan, obwohl selbst ein erfahrener Kiffer, ganz ironisierender Bildungsbürger, der den Finger auf die Wunden legt, an denen er sich selbst gerne kratzt.
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Format: Taschenbuch
Diese, meine erste Rezension muß sein ! Lieber Vorrezensent "Phil". Statt solche Rezensionen zu schreiben empfehle ich eine Selbsthilfegruppe für Jackson - maniacs. Alle die sich ansonsten für in sehr persönlichem Stil gehaltene, dadurch zwangsläufig auch sehr persönlich geprägte, Einblicke in's Hier und Jetzt Amerikas der Neuzeit interessieren : Bitte lesen ! Uneitel, unverkrampft, auch respektlos führt hier jemand durch ein Land, dass uns angeblich so vertraut ist - tja, so kann man sich täuschen. Das da dem einen oder anderem " Phil" seine Illusionen flöten gehen ist doppelt wünschenswert, wenn manchem auch nicht genehm, schärft aber auf unterhaltsame, literarisch ansprechende Weise den Blick. Sollte der etwa bei Herrn Jackson seine höchste Messlatte erreichen ?
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein interessantes Buch, das ich gerne gelesen habe. Allerdings ist der Untertitel der deutschen Ausgabe (Vom Ende Amerikas) für mich unerklärlich und unpassend, denn die Reportagen und Essays haben bis auf eine Beschreibung einer Tea-Party-Demonstration - und selbst diese nur äußerst peripher – mit einem wirtschaftlichen oder moralischen Niedergang gar nichts zu tun. Im Gegenteil zeigen die Reportagen eine ungeahnte Vielfalt und Vitalität der Staaten. Hier zeigt sich im Verlag wohl ein in Deutschland mittlerweile problemlos salonfähig gewordenes anlassloses und selbstgerechtes Amerikabashing der dümmsten Sorte.
Die Reportagen sind alle sehr tief recherchiert. John Jeremiah Sullivan arbeitet sich gerne sehr tief ins eine Themen ein. Er hat dabei eine sympathische Herangehensweise, indem er seinen Lesern nicht als allwissender Reporter kommt, sondern auch Persönliches einfließen lässt, z.B. dass er selbst einmal eine religiös-evangelikale Phase hatte oder ein großer Fan von Reality-Formaten wie The Real World ist. Dennoch hält er eine professionelle Distanz zu seinen Recherchegegenständen und Gesprächspartnern, auch wenn er sie mit einer freundlichen Sympathie porträtiert und beschreibt.
Die Themen weisen eine große Bandbreite auf, durch die man sehr viel über Amerika lernen kann. Sullivans Schreibstil ist einerseits von einer ruhigen Gründlichkeit als auch von einem hintersinnigen Humor geprägt. Lustig ist etwa die Beschreibung eines Besuchs von Disneyworld und die verzweifelten Versuche, in dem kameragespickten Freizeitpark zu kiffen oder die surreale Situation, dass ein Teil seines Hauses an die Filmcrew einer Fernsehserie vermietet wurde.
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Format: Taschenbuch
Wenn ich ehrlich sein darf, muss ich zugeben, dass ich noch nicht das gesamte Buch gelesen habe. Ich nehme es ab und zu auf Zugfahrten zur Hand, um mich etwas zu unterhalten.
Bisher hatte ich hier und da ein paar witzige Momente und insbesondere als Atheist spricht mich die erste Geschichte über Religion, den (neuen?) Trend der Eventkultur und Gläubige verschiedener protestantischer Kirchen/Sekten, die Sullivan bei seinem Aufenthalt kennenlernte, besonders an. Vom Ende Amerikas ist eigentlich nichts zu merken. Vielleicht ist es der Subtext der ironisch sein möchte. Eine explizite kritische Haltung gegenüber dem Leben der Amerikaner, fand ich jedoch keine. Falls ich in diesem Punkt falsch liegen sollte, bin ich für Ergänzungen offen und falls sich beim Lesen neue Erkenntnisse ergeben, werde ich diese hier vorstellen.
Pulphead gibt es anscheinend im Einzelhandel schon für Hälfte des Geldes, was ich mich ein wenig verwundert, da ich immer dachte, dass Buchpreise immer gleich sind. Ich habs mir im Bahnhof Broschürt für 10€ gekauft.
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