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am 30. Oktober 2007
Die Autoren schreiben hier ein Buch, das an die Praxis angelehnt ist. Gleichzeitig binden sie zahlreiche Ansätze ein, solche der Psychoanalyse, der Gestalttherapie, der Verhaltenstherapie und der Systemischen Therapie. Dabei wirkt nichts wahllos, sondern alles um drei Aspekte gruppiert. Der erste Aspekt, der psychodynamische, orientiert sich eng an der Psychoanalyse - was den Umgang mit dem Kontakt zwischen Therapeut und Klient angeht - und zugleich an der Gestalttherapie - was die Handlungsorientierung angeht. Der zweite Aspekt, die Imagination, bezieht sich vor allem auf neuere Forschungen. Zwar hätte man dies auch mit älterer Literatur nachvollziehen können, doch die Ergebnisse der modernen Hirnforschung überzeugen hier deutlich besser als wohlmeinend humanistische Ansätze, auch wenn beide in die gleiche Richtung gehen. Der dritte Aspekt, die "Ego-State"-Theorie, lehnt sich an den Gedanken an, dass Menschen aus Teilpersönlichkeiten bestehen, die allesamt aktuell oder früher eine sinnvolle Aufgabe im Leben eines Menschen gespielt haben. Von diesem "inneren Team" aus strukturiert sich vor allem das Buch: die hilfreichen imaginierten Ressourcen, die verletzten Seelenanteile, die Täterintrojekte und so fort finden hier ihre Einbindung in den therapeutischen Prozess und damit ihre sinnvolle Integration in die reife Persönlichkeit.
Praxisnähe und eine durchdachte, vorurteilsfreie und unverschulte Theorie - dies alles in knappen, lesbaren Erklärungen und mit vielen kurzen Praxisbeispielen versehen - zeigen, worum es den Autoren zentral geht: um Hilfe für traumatisierte Kinder. Und gerade weil sich die Autoren nicht als kompetent darstellen müssen, stellen sie ihr Fachwissen kompetent dar und empfehlen sich selbst als hervorragend. Geeignet ist das Buch also nicht nur für Therapeuten, sondern für alle Menschen, die in sozialen Berufen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Empfohlen sei dieses Buch aber auch allen Interessierten.
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