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Prothesengötter Broschiert – 7. April 2008

4.5 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Frank Hebben, 1975 geboren in Neuss, ist Werbetexter und Student der Germanistik/Philosophie. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.


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Format: Broschiert
Céline geht zum Schwarzmarkt und verkauft Erinnerungen. Schlechte bringen mehr Geld als gute und sie hat 0viel Schlimmes erlebt. Doch dann erkennt ein Kunde den Mörder ihrer Mutter. Céline tickt aus und will nur noch Rache üben.
Mit dieser Geschichte beginnt Frank Hebben seine Sammlung mit insgesamt 13 Kurzgeschichten. Der Leser weiß sofort, was ihn erwartet: Düstere Zukunftsvisionen und Cyberpunk-Szenarien, die nicht selten schwer zu verarbeiten sind. Frank Hebbens Menschen dringen in Netzwerke wie auch in das Gedächtnis anderer ein und graben sich durch sie wie Würmer. Die Welt ist fremdartig, endzeitlich und sehr von Pessimismus bestimmt. Man liest von geklonten organischen Computern, am Schwarzmarkt gekauft und mit ungeahnten Nebenwirkungen; man liest von Göttern, die sich im Cybernetz aufmachen, um ihren Vater zu stürzen; man liest von Künstlern in einer von Pragmatismus bestimmten Welt und von Hebbens Version eines modernen Frankenstein.

Diese Sammlung vereinigt die Geschichten von Frank Hebben, die in den letzten drei Jahren in der c`t, in diversen NOVA-Ausgaben sowie in den beiden Anthologien "SFX" und "Tabula Rasa" aus dem Wurdack Verlag erschienen sind. Doch die Sammlung bietet mit den Geschichten "Exodus 1906 AD", "Imperium Germanicum" und "Gelée Royale" auch drei neue Geschichten, die mit diesem Band zum ersten Mal verlegt wurden.

Frank Hebbens Visionen sind düster und nur schwer zu greifen. Vieles ist kryptisch, verschlüsselt und grenzt den Leser aus, der versucht zu erfassen, was die Erzählung des Autors bedeuten mag. Dann wiederum schreibt Frank Hebben sehr poetisch seine Helden werden Künstler, die ihre eigene Kunstform haben und in ihrer Welt zu bestehen versuchen.
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Format: Broschiert
"Prothesengötter" ist eine Sammlung teils neuer, teils vorher verstreut erschienener Erzählungen - kein Wunder also, wenn die Texte von Machart und Tonlage stark variieren. Immer aber sind sie kompetent und sprachgewaltig erzählt, und sie verschwenden kein Wort darauf, irgendwelche Technologien zu beschreiben oder die Funktion der vorkommenden phantastischen Mechanismen erklären zu wollen. Sowas ist ja auch langweilig.

Hebben interessieren stattdessen die Menschen, die in einer finsteren und unverständlichen Welt leben müssen. Insofern handeln diese Geschichten nicht in der Zukunft - eher in einer verdrehten, abgedunkelten und zugespitzten Version unserer eigenen Welt.

Gleich die erste Geschichte "Memories" gibt dem Begriff Beichte eine völlig neue Bedeutung... und das Mädchen, das hier beichtet, ist seine Last am Ende wirklich losgeworden, auf eine sehr direkte Art. Hebben setzt die Story mit "Im Labyrinth der Neonrose" fort, als wäre er auf dem Weg zum Episodenroman. Denkste. Danach kommt "Gelée royale", strotzend von eindringlichen Bildern, apokalpytisch ausweglos, ehe dann doch ein winziger Hoffnungsstrahl aufglimmt, nachdem der Leser schon glaubte, alles Menschliche sei zertreten worden. "Der Wühler" wiederum könnte aus demselben Universum stammen, das Cordwainer Smith erdachte (Instrumentalität der Menschheit.).

Ehe wir weiter Text für Text durchgehen, sei auf den Höhepunkt des Bandes verwiesen: "Amethyst".
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Format: Broschiert
Science-Fiction ist für mich eigentlich eher ein Feld, dem ich mich mit einem Augenzwinkern nähere. Oftmals übertrieben und aus der Luft gegriffen, werden nicht selten dieselben Visionen einer sterilen Welt mit sensationeller High-Tech als Zukunft gezeichnet (Bsp: nicht ganz so tolle Filme wie "Demolition Man"), die zwar interessante Ansätze bieten, selten aber wirklich "neues". Filme wie "I, Robot" oder "Starship Troopers" bieten hier einen viel interessanteren Blick auf philosophische Themen bzw. auf Gesellschaftssysteme der Zukunft.
Doch nun zur Literatur.
Definitiv spektakulär ist Frank Hebbens "Prothesengötter". Ein Band voll von Kurzgeschichten führt ein in eine Zukunft, die von katastrophalen Zuständen berichtet. Die Ausbeutung des Menschen als rein steuernder Arm für Maschinen, schreckliche hygienische Zustände, Verstümmelung von Menschen damit sie besser arbeiten können - all dies ist Teil der Kurzgeschichten.
Oftmals erinnern die Geschichten an den überwundenen Taylorismus des frühen 20. Jahrhunderts, der aber - nur in verschärfter Form - hier wieder im wahrsten Sinne des Wortes tobt. Was mich an diesem Roman ebenfalls fasziniert hat, war die Tatsache, dass die Geschichten nicht in den USA spielen, sondern überwiegend in Deutschland an mehr oder weniger bekannten Schauplätzen wie z.B. im Ruhrgebiet.
Unmenschlichkeit, Apathie, Ausbeutung, Cyberpunk (spielt bei Hebbens Geschichten hier eine sehr große Rolle!) - nur ein paar Schlagworte, die beschreiben sollen, in was für eine Welt Frank Hebben den Leser einführt. Die Zukunft als ganz und gar kein schöner oder lebenswerter Ort, als düster und brutal.
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