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am 12. März 2017
Dieses englischsprachige Buch sagt nicht nur "wie" etwas programmiert wird, sondern auch "warum so und nicht anders".
Herr Stroustrup hat hier ein Buch geschrieben, das ich selber gerne und auch vom Aufbau her nicht wesentlich anders geschrieben hätte.
Man mag darüber streiten, ob C++ (hier in Version 11) die passendste Sprache ist, aber derzeit wird wieder viel in dieser Sprache programmiert, seit die hardwarenahe Programmierung vermehrt objektorientiert vonstatten geht.

Professor(inn)en, Lehrer(innen) und Ausbilder(innen) finden hier viele gute Herangehensweisen an und Blickwinkel auf die Grundkenntnisse der objektorientierten Programmierung, bewusst abseits des Nischenwissens das darauf aufbauend sich Fachprogrammierer in begrenzten Teilgebieten aneignen werden.

Jeder, der schon lange Erfahrung in der Softwareentwicklung hat, wird bestätigen können, dass Stroustrup weiß, wovon er redet, und dass die allermeisten seiner Empfehlungen nicht nur eine persönliche Lehrmeinung sind.

Ich habe das Buch gekauft, nachdem ich die Ankündigung zu C++ Version 17 (für 2017) vernommen hatte und – selbst noch auf dem Stand von C++ aus dem Jahre 1998 – beschloss, mein Wissen auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen.
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am 25. September 2012
Dem Käufer sollte klar sein, dass das Buch ein Lehrbuch für ~Beginner ist. Die Zielgruppe ist meiner Ansicht nach aber etwas enger bestimmt - Studenten der Informatik/ Telematik/ technischen Mathematik oder dergleichen. Es ist kein Buch um ein 'bissal was programmieren zu können' - dafür ist es zu umfangreich. Man sollte also wirklich programmieren lernen wollen - dann ist das Buch aber nahezu uneingeschränkt zu empfehlen.

Der richtigen Zielgruppe angehörend ist das Buch meiner Ansicht nach nur dafür zu kritisieren, dass das Einführungsbeispiel (ein Taschenrechner mit einer Grammatik für den Input) etwas zu technisch ist.

Ansonsten ist das Buch aber gerade für eine Erstauflage von herausragender Qualität. Nahezu keine Fehler (die geringe Häufigkeit an Fehlern wäre sogar für eine 3. oder 4. Auflage beeindruckend). Dies ist besonders für Anfänger wichtig, die unter Umständen leichter zu verwirren sind.

5 Sterne vergebe ich, weil
- das Buch für Anfänger wirklich umfassend ist (es beinhaltet nicht nur Code, sondern auch den Faktor Mensch, Testen, Geschichte, einen kurzen Vergleich mit C, Embedded Systems, ...). All das bekommt man gut abgerundet, gepaart mit viel Unterrichtserfahrung, vom Profi präsentiert.
- die Inhalte werden so präsentiert, dass man sie wirklich verstehen kann; von Magie ist Stroustrup nicht begeistert - also demystifiziert er C++ so gut es geht. Nach Studium des Buches verwendet man <vector> und co so, wie sie verwendet werden sollten (bzw. hat wenig Ausreden, das nicht zu tun)
- die Inhalte werden kritisch beleuchtet - es wird auf Verständnis abgezielt und es werden Vor- und Nachteile verschiedener Techniken beschrieben
- zentrale Konzepte sind durch zahlreiche schön und sauber erstellte Grafiken verdeutlicht (das Layout des Buches ist generell sehr professionell und übersichtlich)
- die Ausdrucksweise ist freundlich und nicht von oben herab
- das Buch ist voll mit "DOs" und verwendet "DON'Ts" nur, wenn es wirklich angebracht ist (bei anderen Büchern hat man manchmal das Gefühl, dass das einzige was man gelernt hat ist, wie man es nicht machen darf)
- die Inhalte werden plattformunabhängig präsentiert und es wird einem kein "one true way" nahegelegt; es ist also egal, ob man eine Shell unter Linux + Emacs oder KDevelop verwendet oder doch lieber OS-X oder Windows mit Vim oder irgend einer IDE... dies gibt auch Dozenten die Freiheit, auf einer Uni installierte Tools zu verwenden (leider stellt nicht jede Uni EDV Räume mit Linux zur Verfügung). Für sämtliche Beispiele gibt es sowohl ein Windows Shell Script als auch ein Makefile, um das Kompilieren zu erleichtern
- die Inhalte werden nicht dogmatisch präsentiert; ganz im Gegenteil - der Autor rät immer wieder auch den Lesern zur Bescheidenheit und weist darauf hin, das zB das krampfhafte Verfechten des "one true paradigmas" eher ein Zeichen von Unwissenheit ist
- es wird modernes C++ unterrichtet (selbst C++11 wird hie und da erwähnt), jedoch wird darauf hingewiesen, dass nicht alle Features überall zur Verfügung stehen
- wichtige libraries wie Boost werden zumindest kurz erwähnt (für reguläre Ausdrücke)
- das Buch ist in Englisch verfasst... daher sind auch alle Code-Beispiele auf Englisch; alles andere wäre für mich ein knock-out Kriterium (meine Studenten sollen so Programmieren lernen, dass sie jederzeit in internationalen Unternehmen arbeiten können... und Englisch ist diesbezüglich die einzige Alternative). Guter Code hat meiner Ansicht nach in Englisch verfasst zu sein - nur so ist die Kooperation über Sprachgrenzen hinaus möglich... dies ist auch bei bei Studenten beliebten Open Source Projekten und Google's Summer of Code nicht anders.
- ...

Aufgrund dieser langen Liste (welche bei weitem nicht komplett ist), empfehle ich dieses Buch jedem, der C++ wirklich lernen möchte. Ebenfalls empfehle ich es Dozenten, da das Bonusmaterial und die Übungen umfangreich und didaktisch sorgfältig aufgebaut sind. Einziger Vorbehalt ist, dass man sich zuerst überlegen sollte, ob man mit C++ oder Java beginnen möchte.
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am 3. November 2012
Dieses Buch beeindruckt auf der ganzen Linie. Es ist kein klassisches Buch über C++, sondern vielmehr ein didaktisches Werk. Schon am Anfang wird zunächst eine einfach anmutende Aufgabe, einen einfachen Taschenrechner umzusetzen, gleich richtig professionell angegangen: Design-Überlegungen, TokenStream, Exceptions und Fehlerbehandlung, Vektoren, Syntax-Parser werden hier gleich verwendet. Im Prinzip werden nicht Beispiele für eine bestimmte Klasse gezeigt, sondern umgekehrt Klassen und Design-Entscheidungen anhand von Problemstellungen verwendet, ohne auf die Einzelheiten der bestimmten Objekte einzugehen. Letzeres geschieht dann aber immer mehr, je mehr man verstanden hat, wieso man diese oder jene Klasse verwendet hat.

Gut fand ich auch den Abschnitt mit der Graphik-Programmierung mittels FLTK. Hier wurden grundlegende Designmuster erklärt, die auch leicht auf andere Graphik-Toolkits übertragen werden können.

Je weiter man im Buch voran kommt, gerät man immer tiefer in die C++-Welt. Die Art und Weise bleibt aber immer auf dem Lehrer-Schüler-Prinzip. Grundlegende Bereiche in C++ werden ausführlich erklärt und können auch gut und gern als Referenz verwendet werden. Alles in allem, ein sehr erfrischendes Buch über die Programmierung in C++.
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am 6. Juli 2009
Laut Vorwort ist das Buch eine Einführung in C++ für absolute Anfänger. Wobei man allerdings sehr viel Zeit haben muss. Laut dem Autor benötigt man für das Studium 14 Wochen a 15 Stunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Anfänger mit diesem Buch glücklich wird. Es gibt zwar zu Beginn einiges an pädagogischem Material, im Lauf der fast 1200 Seiten ufert es aber immer mehr zu einem Annotated Reference Manual aus. Man kann in C++ jedes Programmierkonzept in zig Varianten implementieren. Der Autor sagt nicht "Leitln, macht's es so" sondern diskutiert lang und breit die Vor- und Nachteile jeder Variante.
Ich war einer der ersten C-Programmierer Österreichs und habe auch in C++ schon ein paar 100.000 Zeilen Kode geschrieben. Nach dem Motto "A real programmer can programm FORTRAN in any language" sind auch meine C++ Programme C-artig. Für eine neue komplexe Library wollte ich mir vom Meister persönlich ein bisserl echten C++ Stil abschauen. Das ist aber mühsam. Für die Implementierung einer Vektor Klasse benötigt Stroustrup 3 Kapitel oder 120 Seiten. Man erfährt enpassant einige zusätzliche Details. Es fehlt der Darstellung aber jede Eleganz. Man sehnt sich nach so etwas wie Kernigham, Pike: The Practice of Programming, oder Bentley: Programming Pearls. Das Buch ist für meinen Geschmack nicht nur inhaltlich sondern auch gestalterisch zu Barock. Ich weiss nicht, warum man Kode in Blau drucken muss. Ein unterschiedlicher (proportional) Font würde genügen. Daneben gibts noch rote Hervorhebungen, gelbe Anhänge...
Es ist irgendwie alles zuviel des Guten, es ist kein Anfänger Buch, es ist kein Style-Guide für Fortgeschrittene, es ist auch keine Reference. Gut gemeint, aber nicht gut gemacht.
P.S.: Man könnte "Zuviel des Guten" auch über C++ selbst sagen. In diesem Sinn passt das Buch zur Sprache und dessen Schöpfer.
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