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Der Professor: Psychothriller von [Katzenbach, John]
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Der Professor: Psychothriller Kindle Edition

3.4 von 5 Sternen 222 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 560 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert
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Produktbeschreibungen

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Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose gestellt: Demenz, und zwar in einer seltenen, schnell verlaufenden und nicht heilbaren Form. Adrian, der immer viel auf seinen scharfen, analytischen Verstand gehalten hat, mag sich damit nicht abfinden und zieht die für ihn rational sinnvollste Konsequenz: Er wird sich töten. Doch kurz bevor er sein Vorhaben in die Tat umsetzen kann, wird er auf der Straße Zeuge eines merkwürdigen Vorfalls: Er beobachtet, wie neben einer Teenagerin plötzlich ein Kleintransporter hält, der ihm die Sicht auf das Mädchen nimmt, und als der Wagen wieder losfährt, ist niemand mehr zu sehen – nur die Baseballkappe des Mädchens liegt auf dem Bürgersteig. Adrian Thomas ist verunsichert: Ist er Zeuge einer Entführung geworden? Oder hat ihm seine Krankheit einen ersten Streich gespielt? Er stellt ein paar eigene Nachforschungen an, und als er herausgefunden hat, wer das Mädchen war und dass sie tatsächlich vermisst wird, wendet er sich an die Polizei – doch Detective Terri Collins schenkt dem verwirrt wirkenden alten Mann zunächst keinen Glauben...

Natürlich war es eine Entführung, und was für eine: Jennifer, so heißt das Mädchen, ist von einem jungen Paar gekidnappt worden: Michael und Linda verdienen ihr Geld damit, junge Frauen in einer Zelle gefangen zu halten, sie zu foltern – psychisch, sexuell und mit Gewalt – und die Qualen ihres Opfers über einen Livestream auf einer Sex-Website im Internet zu verbreiten, zu der man nur gegen einen hohen Eintrittspreis Zugang erhält. Drei solcher Serien, die jeweils bis zum Tod der Frauen geführt haben, haben sie schon produziert, und die junge Jennifer – die für sie nur „Nummer 4“ heißt – soll ihr Meisterstück werden: Die auf der ganzen Welt verstreute Kundschaft, die sich an dieser Perversion berauscht, dreht fast durch angesichts der Unschuld und Unberührtheit des Mädchens, daher haben Linda und Michael etwas ganz Besonderes mit ihr vor...

Es ist harte Kost, was John Katzenbach uns Lesern da zumutet: Die sadistischen Spielchen, die das Paar mit Jennifer anstellt, sind zeitweise kaum erträglich, auch wenn vieles gar nicht explizit geschildert wird. Was die Spannung dieses wirklich gelungenen Psychothrillers vor allem hoch hält, ist der Wechsel zwischen vier Perspektiven, wobei sich je zwei Perspektiven zu einem Paar fügen: Auf der Ebene der Tat wechselt die Perspektive zwischen Jennifer, dem Opfer, deren Qualen und panische Ängste man unmittelbar miterlebt, und Michael und Linda, den Tätern, die sich mit perverser Lust immer neue Spielchen für „Nummer 4“ ausdenken, um ihre gierige Community zu befriedigen. Und auf der Ebene der Ermittlung wechselt die Perspektive zwischen der Polizistin Terri, die alles richtig zu machen versucht und nicht weiß, ob sie dem alten Professor glauben soll, und eben Adrian, der sich irgendwie verantwortlich für Jennifer fühlt und trotz (bzw. auch mit Hilfe von) verschiedener Stimmen im Kopf viel riskiert, um dem Mädchen zu helfen. Das ist wirklich geschickt konstruiert und macht das Buch zu einem echten Nägelkauer. -- Christoph Nettersheim

Kurzbeschreibung

Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Damit haben sich seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Vor seinem inneren Auge erscheint die Schreckensvision seines unaufhaltsamen, unheilbaren Abgleitens in die Dunkelheit. Verstört blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht in der anbrechenden Dämmerung ein vielleicht sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der alte Professor ist verwirrt. Hat er gerade eine Entführung beobachtet? Wenn es tatsächlich ein Verbrechen war, muss er handeln. Die Frage ist nur, wie. Kann er noch klar genug denken, um das Mädchen zu finden?

Der Professor von John Katzenbach: Psychothriller im eBook!

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1125 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (26. Oktober 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WPH3O0
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen 222 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #32.156 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Format: Gebundene Ausgabe
Ein dementer Professor, der mit Halluzinationen spricht, ein vorbestrafter Pädophiler, ein brutales, psychopathisches Pärchen, ein unschuldiges Mädchen im Keller und eine Website: Whatcomesnext.com.
Das sind die Zutaten für den Thriller von John Katzenbach.

Jennifer wird am hellichten Tag entführt, Professor Adrian Thomas, der vor kurzem von seinem Arzt die erschütternde Diagnose "Demenz" bekommen hat, beobachtet dieses Geschehen, ist sich jedoch zunächst nicht sicher, ob ihm sein Verstand wieder einmal einen Streich spielt. Doch schliesslich kommt er - mit Hilfe seiner verstorbenen Verwandten - zu der Überzeugung, tatsächlich eine Straftat beobachtet zu haben und macht sich auf die Suche nach dem Mädchen Jennifer. Es macht nur Sinn, nach Jennifer zu suchen, wenn sie noch nicht tot ist und daher geht er allein von dieser Prämisse aus, wenn man sie nicht gleich getötet hat, will man was von ihr und dann kann man sie auch finden. Um einen Blick in die Abgründe der Menschheit werfen zu können, benutzt er den Sexualstraftäter Wolfe. Gemeinsam tauchen sie in die dunklen Seiten des Internets ab. Dort wird Jennifer von dem kranken Pärchen zur Schau gestellt und misshandelt und tausende User weltweit zahlen dafür, sich die Demütigungen in Realtime ansehen zu können. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Ich bin zwiegespalten, was diesen Thriller angeht. Zum einen ist er gut geschrieben, er ist spannend und macht es nicht einfach, das Buch aus der Hand zu legen. Die wechselnden Perspektiven geben dem Buch etwas Lebendiges.
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Von Sky2111 am 17. April 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich habe mir dieses Buch aufgrund der positiven Rezessionen bestellt und war doch irgendwie enttäuscht. Die Story an sich ist zwar ganz ok, aber es ist doch sehr langatmig geschrieben. Auch so manche Information die so nebenbei ein auf ein paar Seiten erwähnt wird, aber völlig irrelevant ist hätte kein Mensch gebraucht. Ich werde mich nun an "Das Opfer" machen und mal sehen, ob John Katzenbach mich doch noch überzeugen kann.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich mag die Thriller von John Katzenbach, stelle aber immer wieder fest, dass ich mindestens hundert Seiten streichen könnte. Dann wäre das Taschenbuch auch wesentlich handlicher und ich hätte nach dem Urlaub noch alle Seiten.
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Format: Taschenbuch
Mit diesem Werk kann ich nicht einverstanden sein! Ich habe die Hardcover Ausgabe gelesen und schon bei der Aufmachung des Einbandes, des Klappen- und Rückentextes schlich sich das Gefühl eines "oh oh, hoffentlich hält der Inhalt was der Deckel verspricht" bei mir ein. Leider kam es wie befürchtet: Aussen hui, innen nicht ganz pfui aber dennoch... An der eigentlichen Tat kann ich mich nicht grausen, ok es ist scheusslich ein Mädchen in ein Verliess einzusperren, aber sind nicht alle kriminellen Akte scheusslich? Allen voran Mord und darüber wird wie am Fliessband geschrieben. Das was grausam ist, ist unsere Vorstellung und Fantasie die uns ein klares Bild vom Opfer verschafft. Bis dahin funktioniert die Story, aber sie hängt sich an dem sehr schwachen Protagonist auf. Durch Demenz gehandicapt und ferngesteuert durch die nie enden wollenden Stimmen seiner verstorbenen drei Angehörigen, die sich pausenlos zu Wort melden und quasi aktiv ins Geschehene eingreifen, das geht mir zu weit. Erinnerungen an ehemals formulierte Sätze dieser Leute hätten gereicht; aber die andauernden Antworten auf die selbstgestellten Fragen à la "was hätte wohl mein im Krieg gefallener Bruder dazu gesagt" finde ich zu einfach und unrealistisch. Zu oft und zu abrupt sind die Wechsel von der Realität in die bizarre Gedankenwelt des Protagonisten.
Eigentlich ist der Hauptcharakter nicht handlungsfähig, die sogenannte Hauptermittlerin ist kaum präsent und dümpelt ebenfalls in anderen Problembereichen ihres Lebens herum und ermittelt in diesem Fall so nebenher.
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Format: Taschenbuch
Dass John Katzenbach keinen hochliterarischen Schreibstil hat, ist bekannt. Dass er es aber versteht, den Leser zu packen und Spannung zu erzeugen, weiß man auch.
Dieses Buch wirkt aber leider "schlecht durchdacht", "unvollständig" ausgearbeitet oder "schnell dahingeschrieben".
Es fehlt die Interaktion zwischen Täter und Professor (außer beim Showdown),es gibt kein Katz-und-Maus-Spiel, alle drei Protagonisten (Täter, Polizistin, Professor) agieren alleine vor sich hin und die Handlungsstränge verweben sich kaum. Aber das, was ich am störendsten fand, war die Krankheit des Professors. Am Klappentext hörte sich das ganze ja noch interessant an, im Buch selber sind seine Aussetzer, die Halluzinationen und fiktiven Dialoge irgendwie nur mühsam und völlig unrealistisch.
Wo ich einem anderen Rezensent zustimme, ist bei der Beschreibung des entführten Opfers. Man kommt sich nach einiger Zeit wirklich vor wie ein Voyeur und obwohl man von Katzenbach einiges an Brualität und Thrill gewohnt ist, muss ich sagen, dass es hier eindeutig zuviel des Guten war.

Alles in allem ein Werk, das man sich sparen kann oder nur der Vollständigkeit halber lesen sollte!
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