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Der Proceß Gebundene Ausgabe – 23. Oktober 2007

4.2 von 5 Sternen 30 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt« ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Eines vorneweg: so ein trauriges und deprimierendes Buch habe ich noch nie gelesen. Jetzt sollte man meinen, warum man ein solches Buch lesen oder gar gut finden sollte. Ganz einfach: weil es viel interessanter, aufwühlender und lehrreicher ist als jeder 1000seitige Krimi/Thriller der heutigen Zeit. Typisch für Kafka sind wieder die sehr langen, verschachtelten Sätze, welche gut zur Geschichte passen, da so die Hilflosigkeit, der K. ausgesetzt ist, noch besser zur Geltung kommt. Die Sprache ist oft sehr bildhaft(vgl. Kapitel 'Im Dom') und man kann hier viel hineininterpretieren. Aber das kann jeder für sich selbst entscheiden. Der Prozeß ist auch deshalb so aufwühlend und spannend, weil man manchnal auch sich selbst(als die Person Josef K.) darin erkennt. Natürlich ist das Buch nicht für jedermann geeignet, da es sehr deprimierend ist, und deshalb schwer zu ertragen, aber wer sich für psychoanalytisches Denken interessiert oder einfach mal etwas anderes, abseits leichter Unterhaltung, lesen möchte, der sollte es nicht versäumen. Eigentlich sollte es jeder gelesen haben. Bis denn
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Kafka , whow , mein erster Literaturklassiker den ich privat lese. Die ersten Seiten haben mich echt gepackt , kein Autor schreibt so gefühlvoll , melancholisch ja fast schon depressiv. Es zerrt einen in diese tiefe Atmosphäre und man leidet an K.s Seite. Ich hab sicher nicht jede Intention des Autors nachvollziehen können , speziell im letzteren drittel , aber ich war immer Gepackt von der Tiefe und der Stimmung die von diesem Buch ausgeht. Nach weglegen dieses Werks hab ich immer eine kurze Zeit lang gebraucht das gelesene zu verarbeiten um mich wieder in der anderen Welt einzufinden. Schon erstaunlich wie Wörter auf jemanden wirken können. Das wird sicher nicht mein letztes Werk von Kafka gewesen sein.
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Format: Taschenbuch
Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. – Mit diesem Satz beginnt Kafkas posthum durch Max Brod veröffentlichter Roman, der einer der ganz großen Romane der Weltliteratur ist.

Die Verhaftung erfolgt in seiner Wohnung. Was ihm zur Last gelegt wird, erfährt weder K. noch der Leser noch später der ihn vertretende Advokat. Kafka bedient sich der personalen Erzählstruktur, so dass der Leser nie mehr weiß als K. selbst. K. darf weiter seinem Tagesgeschäft nachgehen; er ist Prokurist in einer Bank. Seine Berufstätigkeit ist der wesentliche Lebensinhalt des jungen Mannes. Er hat keine Familie, keine Freunde, pflegt keinen Kontakt zu seiner Mutter oder sonstigen Verwandten. Ein Verhältnis zu einer jungen Frau namens Elsa, die er einmal in der Woche aufsucht, scheint rein sexueller Natur zu sein. Schnell merkt man, dass es sich bei der anklagenden Behörde nicht um den staatlichen Rechtsapparat handelt, sondern um ein parallel existierendes Gericht. (Unsere Behörde,....sucht doch nicht etwa die Schuld in der Bevölkerung, sondern wird, wie es im Gesetz heißt, von der Schuld angezogen und muss uns Wächter ausschicken.) K. erkennt schnell, dass es nur ein Verfahren ist, wenn er es als solches anerkennt. Demnach unterliegt es seinem Willen, ob der Prozess gegen ihn aufrecht erhalten wird und stattfinden kann oder nicht. Doch ohne sein Zutun nimmt die Anklage immer mehr Raum in seinem Denken und Handeln ein, was letztlich dazu führt, dass er seiner Arbeit nicht mehr auf die notwendige Weise nachkommen kann.
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Format: Taschenbuch
Einen Roman namens "Der Proceß" von Franz Kafka hat es nie gegeben. Was es gibt, und was man in Ausgaben wie dieser als einen solchen verkauft bekommt, ist ein Konvolut von Notizheftzetteln, auf denen Franz Kafka die Teile eines Romanfragments namens "Der Proceß" niedergeschrieben hat - und welche der kränkliche und zu Lebzeiten völlig unbekannte Prager Autor seinem Nachlassverwalter eigentlich testamentarisch zum Verbrennen übereignet hatte. Doch Max Brod erkannte glücklicherweise das literarische Potential des Nachlasses seines Freundes. So veröffentlichte er im Jahre 1925 erstmals den "Proceß", ohne dabei jedoch kenntlich zu machen, dass die vordergründige Abgeschlossenheit des Romans tatsächlich eine Interpretation seinerseits - und keinesfalls vom Autor autorisiert war. Editionskritisch gesehen muss somit jede Ausgabe, welche den "Proceß" kommentarlos als kompletten Roman vorstellt, ohne etwa zu bemerken, dass allein die Kapitelreihenfolge zweifelhaft und offen für Uminterpretation ist, unter ein kritisches Licht gestellt werden. Die historisch-kritische Ausgabe mit der kompletten Faksimilierung der Originalhandschriften Kafkas ist in dieser Hinsicht natürlich ein Ideal, das natürlich weder erschwinglich noch besonders lesekomfortträchtig ist. Natürlich ist es in Anbetracht dessen legitim, für den "Hausgebrauch" Leseausgaben wie die hier vorliegende zu verwenden. Man sollte dabei jedoch im Hinterkopf behalten, dass "Der Proceß" ein äußerst dynamisches Kunstwerk ist, in dem Querverweise und Episodenhaftigkeit der Kapitel dazu einladen, auch mal gegen die von Brod vorgegebene Reihenfolge zu lesen und seinen eigenen Proceß-Roman daraus zu konstruieren.Lesen Sie weiter... ›
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