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am 8. Juli 2017
Ich war sehr neugierig auf das Buch - vor allem wohl, weil Ben schwul ist (warum wagt keiner, dass so deutlich zu deklarieren?)
Zuerst kam ich nicht wirklich rein, dann wurde es für mich zunehmend verwirrender und ich kam nicht immer mit. Ich hatte bisweilen Schwierigkeiten damit zu bestimmen, auf welcher Zeitebene wir uns gerade befinden, für mich war es ein bisschen rückwärts vorwärts, was die Lesefreude etwas getrübt hat.
Die Geschichte an sich mag ich. Da ist ein Geschwisterpaar, das denselben Jungen liebt: der Elfenprinz im Sarg. Als der Sarg zerstört und der Fluch des Elfenprinzen aufgehoben wird, wollen beide ihm helfen. Und - überraschenderweise - ist Hazel dazu eher in der Lage als Ben. Ich fand es erfrischend, dass diesmal eine weibliche Figur die Beschützerin ihres Bruders war und nicht - wie so häufig - der Bruder, der auf die Schwester aufpasst.
Hazels Geheimnis sorgte für einen spannenden und überraschenden Twist und ich mag die Auflösung des Konfliktes, auch wenn ich da ebenfalls wieder fragend die Stirn gekraust habe und ein paar Seiten zurückblättern musste, um mich wieder zurechtzufinden.
All die unterschiedlichen Elfen, mit ihrer Schönheit, mit ihrer Grausamkeit; Fairfold mit seinen komischen und doch ganz normalen Bewohnern, das war fantasievoll und gleichzeitig greifbar. Zusammen mit einem sehr atmosphärischen Schreibstil toll zu lesen. Trotzdem zu oft zu verwirrend für mich, weswegen mich der Prinz der Elfen leider nicht überzeugt hat.
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am 26. Mai 2017
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Ich kenne noch nicht viele Bücher über Elfen und war von der Idee des Romanes fasziniert. Außerdem kenne ich von Holly Black bisher nur die gemeinsamen "Magisterium" Roman mit Cassandra Clare, was mich zusätzlich neugierig machte.

-> Cover: Ich liebe dieses wunderschöne, mystische Cover, auf dem es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Ein geheimnisvoller Wald, ein Junge im grünen Cape und eine rothaarige Schönheit mit wehendem Haar...

-> Story + Charaktere: Bisher habe ich nicht wirklich viele Romane über Elfen gelesen - und selbst wenn, dann waren sie meistens nette Gestalten, die man einfach gern haben musste. Schon immer ein wenig manipulativ, aber noch nie böse. Mit diesem Roman ändert sich das gewaltig, denn die Elfen aus dieser Geschichte sind alles andere als nett und genau das hat mir so gut daran gefallen. Besonders der Erlkönig, der hier auch mehr als einen Auftritt hat, ist ein sehr düsterer, aber umso interessanterer Zeitgenosse, der in der Geschichte einiges zu sagen hat! Hazel und Ben sind zwei Geschwister, die vermutlich nicht von Anfang an so sympathisch auf jeden Leser wirken, denn sie sind keine geschönten Persönlichkeiten, niemand perfektes. Sie sind Charaktere mit Ecken und Kanten und genau das fand ich erfrischend und entgegen der Erwartungen fand ich sie genau deswegen sympathisch. Auch die anderen Charaktere, besonders Jack (oder auch Severin), fand ich sehr authentisch und unglaublich faszinierend.

Auch die verschiedenen Elfen, denen wir begegnen, empfand ich als interessante Persönlichkeiten, die ich gerne noch etwas näher kennengelernt hätte.

Im Örtchen Fairfold, in dem die Geschichte spielt, scheint auch nichts normal zu sein, denn die Bewohner versuchen sich stets vor den Elfen zu schützen und verlassen beispielsweise an Vollmond nicht das Haus, denn da feiert der Erlkönig seinen Ball... dies und noch viele weitere kleine Details machen den Roman spannend, fesselnd und zu einem echten Schatz.

Einziges Manko an diesem Roman ist der Anfang des Buches, denn entgegen aller Erwartungen wirkt das Buch eher wie eine Teenie-Party, denn Hazel geht auf eine Party mit viel Alkohol, betrunkenen Jugendlichen und küsst dann auch noch den, der gerade da ist. Recht schnell bessert sich dies jedoch und wir erhalten einen Roman, der zwar merklich ein Jugendroman ist, allerdings unsagbar Spaß macht und sich zum wahren Page-Turner entwickelt.

-> Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm und für ein Jugendbuch angemessen, die Kapitel sind in einer guten Länge und das Buch wurde in der Vergangenheitsform aus Sicht eines Erzählers geschrieben.

-> Gesamt: Nach einem holprigen Start mausert sich das Buch zu einem wahren Pageturner, mit jeder Menge Spannung, eigensinnigen Charakteren und mystischen Elementen, die das Buch zu einem wahren Vergnügen machen. Wer Bücher wie "Tintenherz" und ähnliches mochte, dem wird auch "Der Prinz der Elfen" gefallen.

Wertung: 5 von 5 Sterne!
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am 29. Mai 2017
Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen

Meine Meinung:

Von Holly Black hab ich schon einiges gelesen und war daher sehr gespannt wie mir ihr neues Werk gefallen wird. Das Cover finde ich unglaublich schön. Es harmonisiert in seinen Tönen und Darstellungen. Auch der Klappentext klingt sehr verheißungsvoll.

Dass dieses Buch die Meinungen der Leser spaltet, ist ja bekannt. Entweder man liebt es oder man hasst es - bisher war ich das eher aus einem anderen Genre Bereich gewohnt. Holly Black hat einen sehr markanten Schreibstil – sehr kurz und prägnant und nicht so ausschweifend wie andere Autoren. Das Buch ist durchweg in einer düsteren Stimmung gehalten – welche sich im Setting und der Charaktere bemerkbar macht. Hier gibt es keine Kuschelelfen, sondern noch die guten alten sagenumwobenen bösen Elfen. Zudem viele gefährliche Kreaturen die im angrenzenden Wald hausen an welchem der Ort Fairfold grenzt. Der Ortsname allein klingt schon magisch. Hier wissen die Menschen allerdings um die Gefahren und haben gelernt, sich dagegen zu wehren und sich zu schützen.

Ben und Hazel sind spannende Charaktere. Hazel ist von allen männlichen Wesen fasziniert, die nicht bei 3 auf einem Baum sind und schafft es auch nicht sich ernster zu binden. Zudem hat sie ein tiefgründiges Geheimnis welches ihr sehr zu schaffen macht. Ben ist im Herzen ein kleiner Künstler und mir sehr sympathisch, auch wenn er mit Hazel bei den Jungs um die Wette buhlt. Auch Jack ist ein interessanter Zeitgenosse, der aufgrund seiner Abstammung ein Wechselbalg zu sein, es alles andere als einfach hat. Die beiden sind keine richtigen glänzenden Helden, aber vollziehen Ihre Rolle, die die Autorin ihnen angedacht hat, sehr gut.

Der elfische Prinz hingegen bleibt für mich in der ganzen Geschichte eher blass. Ich hab kein Zugang zu seinen Gefühlen und Handlungen gefunden und mir war nicht alles so klar, wie ich es gerne gehabt hätte. Trotzdem hat er sich gut in die Geschichte eingefügt.

Auch wenn für mich hier kein roter Faden zu erkennen war, denn oft liebe ich gerade das gradlinige an Geschichten, und es hier eher undurchsichtig erscheint, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Auch die zeitlichen Sprünge fand ich eher interessant als störend, da sie den Spannungsbogen doch merklich aufrecht erhalten haben.

Das Ende hat mich zufriedengestellt auch wenn es anders ausfiel als ich erwartet hatte. Kurz gesagt: Ich war rundum zufrieden mit der Gesamtheit der Geschichte, ihrer Entwicklung, dem Setting und den Charakteren.

Fazit:
Eine düstere magische Welt voll spannender und interessanter Figuren. Wer hier eine weichgespülte Elfengeschichte erwartet, ist auf jedenfall verkehrt. Eher sind es die bösen hinterlisten sagenumwobenen Elfen und deren Monster die einen hier erwarten. Mir hat es wirklich gut gefallen und ich war restlos zufrieden. Klare Leseempfehlung von mir.
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am 25. Mai 2017
Der Prinz der Elfen war mein erstes Buch von Holly Black. Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, weil ich schon ein paar Elfen Bücher gelesen habe, die mir dann zu " kitschig" wurden und die Handlung hinter der Lovestory anstand. Dem war zum Glück hier nicht so, Der Prinz der Elfen konnte mich voll überzeugen.

Das Cover des Buches gefällt mir sehr. Schlichtes und gewöhnliches Weiß, doch in der Mitte bricht das Grün heraus und in diesem Grün sieht man den wilden Wald, mit seinen Bewohnern und dem Prinzen der Elfen.

Meine Erwartungen an das Buch waren nicht so hoch und nach dem Klappentext hatte ich schon eine grobe Geschichte im Kopf. Mädchen und Elfen Prinz, man kann sich ja denken, worauf dies hinausläuft. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mit meiner Vermutung falsch lag und die Autorin mich überraschen konnte.

Das Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen, einen Tag habe ich dafür gebraucht. So sehr konnte mich Holly Black fesseln. Zu Beginn war ich etwas irritiert, weil die Elfen sozusagen mit den Menschen in Fairfold koexistieren, in unserer heutigen Zeit. Nach ein paar Seiten hat mir dies aber gut gefallen. Auch die Darstellung der Elfen war interessant. Wer da an Legolas und Co. denkt wird leider enttäuscht, die meisten schauen leider nicht zum dahin schmelzen, sondern eher zum Weg rennen aus. Gerade auf den ersten Seiten dachte ich, mich würde ein typisches Jugendbuch erwarten, es ging um Feiern, Alkohol und Jungs. Doch als die ersten Opfer der Elfen beschrieben wurden, was ich nebenbei erwähnt recht gruselig fand, fand ich es nicht mehr so typisch.

Ich dachte, Hazel würde im Fokus der Handlung stehen, doch auch Ben nimmt einen großen Teil ein. Worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich fand beide sympathisch und ausreichend beschrieben, wenn man die Seitenanzahl bedenkt. Vorstellen konnte ich mir beide sehr gut. Die sich entwickelnden Liebesgeschichten haben mir sehr gut gefallen und über die Konstellationen am Ende habe ich mich sehr gefreut.

Die ersten 100 Seiten ist das Tempo des Buches eher langsam, doch dann zieht es immer mehr an und gegen Ende wird es sehr rasant. Mich hat dies, da ich es in einem Rutsch gelesen habe und so gefesselt von den Geschehnissen war nicht gestört.

Fazit:
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und es hat mir richtig gut gefallen.
Es fängt eher langsam an und wird dann immer rasanter. Langeweile kam bei mir keine auf.
So fand ich es sehr fesselnd und hab es innerhalb eines Tages gelesen.
Die Paar Konstellation am Ende hat mir sehr gut gefallen.
Man muss sich aber vor Augen führen, dass es ein Jugendbuch ist und sich auch darauf einlassen.
Einiges wird nur Oberflächlich behandelt.
Der Fantasy Anteil ist auch nicht so hoch.
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am 22. Mai 2017
Inhalt
In Fairfold ist die Magie lebendig und die Elfen nicht weit. Dort schläft in einem gläsernen Sarg ein Elfenprinz und nichts kann ihn aufwecken. Hazel und Ben haben sich in ihrer Kindheit die wildesten Geschichten über ihn ausgedacht. Doch eines Tages ist der Elfenprinz aufgewacht und verschwunden und Hazel und Ben machen sich auf die Suche und so werden die Geschwister von ihrer nicht ganz alltäglichen Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung
Da ich Holly Blacks Werke immer wieder gerne lese und Elfen mich schon immer fasziniert haben, war ich gespannt auf dieses Buch. Ich habe schon viele verschiedene Meinungen dazu gehört und war deshalb neugierig, ob es mir gefallen kann und ich muss sagen, dass ich es nicht schlecht fand, zwar auch nicht herausragend, aber doch so gut, dass ich solide vier Sterne vergebe.

Das Buch beginnt recht seltsam und ich musste erst mal in die Welt von Hazel und Ben hineinfinden, in der die Elfen und Magie, Rituale und ähnliches eine Rolle spielen. Es wirkt zuerst ziemlich durcheinander, unstrukturiert und schwer zu verfolgen, was auch daran lag, dass es zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her wechselt. Das fand ich zwar nicht schlimm, aber teils etwas schwierig zu lesen.

Dafür fand ich die Idee des Buches umso besser. Eine Stadt, die so nah an dem Elfenreich grenzt und wo die Menschen einen Weg gefunden haben mit diesen Wesen zusammenzuleben, finde ich faszinierend. Ebenso wir das Rätsel um den Jungen im Sarg und der Erlkönig an sich. Auch ein Wechselbalg fehlt nicht und so werden hier viele Sagen und Mythen lebendig, was das ganze atmosphärisch und magisch macht. Die Welt des Buches ist überraschend komplex.

Zuerst konnte ich mit Hazel als Protagonistin nicht viel anfangen, weil ich ihre Handlungen absolut nicht nachvollziehen konnte. Erst nach und nach konnte ich hinter ihre Fassade blicken und so Verständnis für sie aufbauen und mit der Zeit wurde sie mir sympathisch.
Ben dagegen mochte ich direkt und besonders die Vergangenheit der beiden Geschwister fand ich faszinierend.
Alle Figuren des Buches haben ihre Schwächen und Fehler, keiner ist perfekt, aber gerade das mochte ich an ihnen und wenn man die Vergangenheit betrachtet, ist das durchaus authentisch.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, mit sehr kurzen Sätzen, die aber dennoch eine gewisse Spannung und Magie aufbauen konnten. Der Plot wird aus mehreren Perspektiven geschildert, was hier manchmal etwas spunghaft wirkt.

Zeitweise ist der Plot vorhersehbar, aber dennoch fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Es hat seine Schwächen, aber dennoch gefiel es mir. Vor allem das Ende war nach meinem Geschmack und hat das Buch wunderbar abgeschlossen.

Fazit
"Der Prinz der Elfen" ist zwar nicht perfekt, konnte mich aber dennoch gut unterhalten. Ich kann aber auch die teilweise negativen Stimmen dazu verstehen. Ich glaube, dass man dieses Buch entweder mag oder eben nicht und mir hat es gefallen.
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am 10. April 2017
Im Wald rund um Fairfold steht ein einsamer Glassarg mit einem schlafenden Elfenprinz. Seine Schönheit lockt seit Jahrzehnten Touristen und Bewohner in den Wald. So auch die Geschwister Hazel und Ben, die sich seit ihrer Kindheit magisch zu dem Schlafenden hingezogen fühlen. Eines Nachts geschieht es dann, der vorher unzerstörbare Sarg wird zerschlagen, der Elfenprinz verschwindet und die Geschwister werden in einen Machtkampf gezogen, der alle Bewohner von Fairfold bedroht. Sie können nur gewinnen, wenn Hazel das wird, was sie seit Kindertagen ersehnt: Ein edler Ritter, der der das dunkle Monster des Waldes besiegt.

Ich finde Elfenfantasy oft schwierig, zu schnell kippt mir die Geschichte in den Kitsch ab, aber dieses neue Buch von Holly Black habe ich geliebt. Es ist düster, voller schrecklicher Monster und menschlicher Abgründe.

Hazel und Ben sind zwei tolle Protagonisten, mit denen man leicht mitfiebern kann. Ben, gesegnet mit einem magischen Talent für die Musik, erscheint wie ein gepeinigter Künstler, der erst wieder zu sich selbst und seiner inneren Kraft finden muss. Hazel, die immer wieder fremde Jungen küsst, sich aber nicht tiefer an jemanden binden kann, trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, welches sie quält. Mit viel Raffinesse wird hier das Spiel zwischen geschwisterlicher Liebe und Rivalität gespielt.

Die Elfen entspringen alten Sagen, sind alles andere als niedliche Geschöpfe, sondern wahre Horrorgestalten, denen man nicht trauen darf. Der Elfenprinz und das Wechselbalg sind die interessantesten Individuen aus dem Reich der Sagengestalten. Bens bester Freund Jack, den Hazel mehr als nur mag, ist ein Wechselbalg, das in einer menschlichen Familie lebt, aber erleben muss, wie Angst und Hass die Bewohner gegen ihn aufbringen.

Bis zuletzt bleibt offen, wie dieses Abenteuer für die Geschwister ausgehen wird und wie die Ereignisse wirklich zusammen hängen. Die Auflösung hat mir gefallen, auch weil so die Hinterlist dieser dunklen Geschöpfe offenbar wird.

Eine spannende und packende Geschichte voller düsterer Fantasy, aber nicht ohne eine Portion Herzschmerz – ich bin völlig zufrieden gestellt und happy mit diesem Ende!
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am 18. Mai 2017
Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold , einer Stadt, die an das Elfenreich grenzt. Seit langer Zeit befindet sich dort ein gläserner Sarg, in dem ein schlafender Elfenprinz liegt. Egal, was man tut, man kann ihn nicht erwecken. Daher ist er zu einer Sehenswürdigkeit geworden und wird sowohl von den Touristen als auch von den Menschen der Stadt misstrauisch beäugt. Die Geschwister sind beide fasziniert von dem schönen jungen Mann hinter dem Glas und vertrauen ihm ihre tiefsten Geheimnisse an. Doch eines Morgens wird der Sarg leer vor gefunden. Die beiden begeben sich auf die Suche nach dem Prinzen und werden dabei in einen Machtkampf der magischen Wesen gezogen. Sie müssen sich für eine Seite entscheiden, doch welche ist die richtige?

Besonders mit der Protagonistin Hazel bin ich nicht richtig warm geworden. Sie sucht Ablenkung und Zerstreuung in den Armen vieler Jungs und hinterlässt dabei eine Spur von gebrochenen Herzen. Dies ist nicht ihre einzige egoistische Handlung, die der Leser in diesem Buch beobachten kann. So hat sie auch bereits in ihrer Kindheit vermeintlich uneigennützig eine große Dummheit begangen, die sie heute wieder einholt und ihr Leben auf den Kopf stellt. Allerdings stellt sich heraus, dass sie es letztendlich doch nur für sich selber getan hat. Generell handelt sie eher unüberlegt, ohne manchmal selber zu wissen, was sie da eigentlich grade tut.

Ben hingegen ist homosexuell und hat sich schon immer zu dem Prinzen hingezogen gefühlt und hofft ihm nun näher zu kommen. Zudem besitzt er eine Gabe: Er ist sehr musikalisch und ist durch seine Musik in der Lage Elfen in seinen Bann zu ziehen. Dies hat ihm vor allem in der Kindheit geholfen, als er und Hazel sich auf die Jagd nach Elfen gemacht haben. Denn Elfen sind nicht die schillernden Wesen aus den Kinderbüchern. Nein, sie können hinterhältig und gemein sein und sind stets auf ihren eigenen Vorteil aus. Dabei schrecken sie auch nicht vor Gräueltaten zurück. Deshalb ist ein Handel mit ihnen auch so gefährlich. Dies haben die Kinder damals erkannt und wollten den Elfen eine Lektion erteilen. Für mich klingt das doch eher unrealistisch. Welches Kind rennt denn durch den Wald und schlachtet ohne jede Konsequenz andere Lebewesen ab? Wären die Elfen so schrecklich wie beschrieben, hätte das doch sicher Folgen?

Der Prinz, der ja eigentlich eine zentrale Rolle im Buch spielt, bleibt doch eher blass. Ich konnte mich nicht wirklich in ihn und seine Beweggründe und Emotionen hinein fühlen. Es ranken sich einige Geheimnisse um seine Person. Wo kommt er her? Wieso wurde er im Sarg eingesperrt? Wer trachtet nach seinem Leben und warum? Er selber tritt bei der Aufklärung dieser Fragen eher weniger in Aktion, was ich schade fand.

Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen. Es hat einen flüssigen Schreibstil. Die Zeitsprünge und Einschübe von Hazels Träumen haben die Spannung aufrecht erhalten. Obwohl einiges anfangs verwirrend war, haben sich doch die meisten Fragen zum Ende hin geklärt. Die phantastischen Elemente waren spannend und gut umgesetzt. Ich mochte die Vorstellung einer magischen Welt, welche direkt an die menschliche grenzt. Die Liebesgeschichte empfand ich als durchaus süß und glaubhaft sowie authentisch dargestellt.
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am 19. April 2017
╔═★══════╗
Vorab
╚══════★═╝
Hier habe ich mich komplett über das Cover verliebt, aber leider war es nicht genauso gut wie es schön ist, obwohl auch der Klappentext sehr vielversprechend ist.

╔═★══════════════════╗
Cover & innere Gestaltung
╚══════════════════★═╝
Wie eingangs erwähnt habe ich mich hier komplett vom Cover verleiten lassen. Es ist so unglaublich schön und vor allem wirklich perfekt passend zum Inhalt. Auch nach Beenden des Buches finde ich es immer noch mehr als schön, allerdings bin ich etwas wehmütig, da es diesen tollen äußeren Eindruck nicht halten konnte.

╔═★═══════╗
Meinung
╚═══════★═╝
Gleich der Anfang ist hier etwas seltsam, oder vielmehr ungewohnt. Ich glaube ich hatte etwas anders erwartet. Die Elfen kommen gleich zu Beginn vor, aber es ist auf den ersten Seiten auch gleich die Rede von einer großen Party mit Besäufnis und vor allem von iPods und anderem modernen Kram und das hat für mich erstmal so gar nicht zusammengepasst.
Es ist wirklich eine sonderbare Mischung. Diese klassischen Wesen der Fantasy, die Elfen, und dann treffen sie auf die Moderne. Obwohl das gar nicht so eine neue Mischung ist, immerhin gab es Elfen in unserer Zeit schon öfters, wirkt es doch etwas seltsam. Ich kann es euch gar nicht recht beschreiben, aber wenn ihr einfach in die ersten Seiten der Leseprobe hineinlest wisst ihr was ich meine.
Aber auch wenn es anfangs etwas befremdlich war, bin ich nach und nach hineingerutscht und fand die Zusammenführung der Zeiten dennoch recht gut gemacht.

Ebenso war der Schreibstil sehr modern, ohne dass ich es jetzt konkret benennen könnte, denn die Autorin hat nicht mit neumodischen Worten um sich geworfen, es war auch hier eher so ein Gesamteindruck, der sich mir so aufgedrängt hat.
Vielleicht lag es aber daran, dass die Autorin „plappert“. Das habe ich wirklich noch nie gehabt und es ist auch nicht unbedingt negativ gemeint. Es ist einfach absolut anders und letztlich war es einfach nicht so mein Ding. Aber „plappern“ beschreibt es eben doch ganz gut und man merkt es vor allem daran, dass Holly Black immer und immer wieder in die Vergangenheit abschweift. Nicht nur kleine Rückblenden macht oder es ordentlich „kennzeichnet“. Es wird einfach erzählt und erzählt, man denkt es kommt nur eine kleine Erinnerung, damit man im Bilde ist. Aber nein die Szenen der Vergangenheit ziehen sich über wirklich viele Seiten und dabei begannen sie meist nur mit einem Halbsatz. So habe ich mich währenddessen oft gefragt, wann es so abgerutscht ist und wann der Hauptverlauf denn endlich weitergeht. Sie kommt zwar immer wieder zurück, findet den Roten Faden und führt die Geschichte gut weiter, aber es ist dennoch einfach zu viel.
Die Autorin hätte sich dafür eine andere Herangehensweise überlegen sollen. Ebenso hatte ich den Eindruck, dass sie viel lieber in der Ich-Form geschrieben hätte, sich aber für die Er-Form entschieden hat.

Letztlich kam jetzt doch recht viel Negatives zusammen und es ist auch wirklich einiges, dennoch habe ich es in sehr kurzer Zeit gelesen! Es ist spannend geschrieben, ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht, auch wenn ich nicht immer direkt bei den Charakteren war. Und ich wollte einfach wissen wie es sich entwickelt und wie es sich letztlich auflöst.
Die Charaktere mochte ich übrigens auch, auch wenn ich mir dennoch noch etwas mehr Ausarbeitung gewünscht hätte. Aber sie sind dennoch gut genug ausgearbeitet, so dass man versteht warum sie alle tun was sie tun.

╔═★══════╗
Kurzum
╚══════★═╝
Ein sehr nettes Buch für zwischendruch, mit einigen Schwächen, aber es hat mir dennoch Gefallen. Es kommt bei diesen Buch denke ich sehr auf die Ansprüche an.
Aber ist man bereit für die Moderne mit Elfen und einem etwas anderen Erzählstil, dann ist es womöglich genau das richtige.

╔═★═══════════════════╗
Wem würde ich es empfehlen
╚═══════════════════★═╝
Das Buch empfehle ich gerne Fans von Elfen, die diese Wesen gern mal in einem moderneren Kontext mit modernen Erzählstil gesetzt sehen möchten.

╔═★═════════╗
Dankeschön
╚═════════★═╝
Vielen herzlichen Dank an den cbt-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Herzlichst,
eure Franzy
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am 5. Juni 2017
Schon das Cover des Buches hat mich total angesprochen: Leicht mystisch mit tollen grün- und naturtönen, die einen Handlungsort in und am Wald nahelegen.
Und so hat es sich dann auch herausgestellt.

Es geht um Hazel und Ben, zwei Geschwister aus Fairfold, einem von Elfen 'besetzten' Städtchen, das immer wieder mit Schwierigkeiten durch das 'kleinen Volk' zu kämpfen hat.

Der Schreibstil von Holly Black ist sehr angenehm, leicht und schnell zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man kann sich sowohl Charaktere als auch die Landungsorte sehr sehr gut vorstellen. Besonders den Elfenprinzen in seinem gläsernen Sarg habe ich immer bildlich vor Augen gesehen.

Die Liebesbeziehungen und zwischenmenschlichen Konstellationen waren alle interessant gewählt, wobei es sich meiner Meinung nach angefühlt hat, als wären mit Zwang extra viele homosexuellen bzw. bisexuellen Handlungen eingebaut worden.
Vielleicht ist das bei Elfenbüchern normal, keine Ahnung? Jedenfalls fiel es mir auf.

Weiterhin habe ich zu bemängeln, dass es leider keinen richtigen Spannungsbogen in dem Buch gab - die Handlung schlich so ganz undramatisch vor sich hin.. Und eigentlich wusste man schon nach dem Klappentext, was den eigentlich passieren würde. Das fand ich doch sehr schade.

Im Großen und Ganzen ein tollen Buch, mit kleinen Mängeln.
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am 13. Mai 2017
Zum Cover: Das Cover ist einfach schön. Mich hat es besonders angesprochen, da grün meine Lieblingfarbe ist. Das Mädchen auf dem Cover hätte aber nicht sein müssen. Sie soll wohl die Protagonistin Hazel darstellen und der Junge auf dem Cover den Prinzen, aber ich finde das nicht sehr gelungen und auch der Titel ist nicht ganz so passend. Die englische Version hat mich da mehr angesprochen. Das Cover ist passender genauso wie der Titel „The Darkest Part of the Forest“. Wenn ihr wissen wollt warum, dann lest einfach weiter. 😉

Zum Inhalt: Die Kapitel des Buches waren ungefähr 15 – 20 Seiten lang, was in Ordnung ist. Die Kapitel hießen ganz normal „Kapitel 1“ usw., aber wie ihr von meinen vorherigen Rezensionen wisst, finde ich das nicht ganz so toll, aber was soll’s. 🙂

Der Einstieg ins Buch war…merkwürdig! 😂 Das Ganze fängt an mit einem riesen Saufgelage und die Protagonistin Hazel verhält sich wirklich bitchy und daher war sie mir auch sehr unsympatisch. Zum Glück änderte sich das im Verlauf der Geschichte sehr. 🙂 Denn die war wirklich grandios! Hazel hat noch einen Bruder namens Ben und dieser ist auch einfach nur liebenswürdig und hat mich gerettet, da ich Hazel ja am Anfang so unsympathisch fand. Der Prinz der Elfen2

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass das Buch in unserer Zeit spielt. Es gibt YouTube, Handys und alles mögliche, was mir auch ohne Zeitangabe sagt, dass es im Hier und Jetzt spielt. Die Elfen waren allerdings sehr altertümlich und genau das fand ich super! 😍 Das war so gegensetzlich. 🙂

Das Buch ist spannend, gruselig und die Story einfach außergwöhnlich! ❤️ Es war mein erstes Buch mit Elfen und ich bin erstaunt wie fasziniert ich von Ihnen bin. Ich möchte nun unbedingt mehr über sie lesen. Ich bin immer noch ganz geflasht! Es gab unerwartete Wendungen, viel Liebe und alles, was meiner Meinung nach ein gutes Buch braucht. 🙂

Ich mochte die Schreibweise total und das Buch hat mich einfach gefesselt! Es hat wirklich potenzial mein Highlight im Mai zu werden! Es war einfach frisch und neu. 🙂

Fazit: Eine klare Leseempfehlung von mir! Für alle Elfenliebhaber die außergewöhnliche Geschichten lieben! 🌈
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