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Kommentar: Gebundene Ausgabe Weltbild, 2006. 453 Seiten Auflage 2006 O008,41
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Die Priesterin von Avalon. Bild am Sonntag-Fantasy-Bibliothek Band 2 Gebundene Ausgabe – 2006

3.8 von 5 Sternen 42 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

2006 Ill., Kt. [BücherwieNeu ]


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 15. April 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Wer sich erhofft hat, einen weiteren fesselnden Band der Avalon-Reihe in Händen zu halten, wird entäuscht sein. Der richtige Titel hätte lauten müssen "Helena - Kaiserinmutter -". Außerdem hätte die Autorin nicht Marion Zimmer Bradley lauten dürfen, sondern Diana L. Paxson. Diana L. Paxson ist sonst eine gute Schriftstellerin und die früherere Zusammenarbeit mit MZB hat gezeigt, dass sie gemeinsam einen sehr fesselnden Schreibstil entwickeln können, der qualitativ der Avalon-Reihe in nichts nachsteht. Hier fehlt der gemeinsame Dialog. Es ist ihr nicht gelungen einen richtigen MZB-Roman fertigzustellen. Den Charakteren fehlt die Komplexität und Tiefe, wie man sie in den anderen Büchern von MZB findet. Auch wirkt das Buch streckenweise sehr langatmig, was sicher auch daran liegt, dass vieles mühsam konstruiert wirkt. Da wir Leser nicht wissen, wie viel MZB noch selber zu dem Buch beigetragen hat, ist eine Einschätzung nicht leicht. Dennoch wirkt es auf mich, als hätte sie nur Fragmente gehabt. Daraus dann einen MZB-Roman zu entwickeln, besonders wenn kein Dialog mehr mit der ursprünglichen Autorin möglich ist, ist selbst für eine enge Freundin schwierig.
Ein weiterer Aspekt, der mich sehr gestört hat, ist, dass ich mich auf ein Buch der Avalon-Reihe gefreut hatte. Wie schon oben erwähnt, führt der Titel in die Irre. Auch wenn die Protagonistin auf Avalon geboren und erzogen wurde, fehlt diese Bindung zur Insel im restlichen Buch. Avalon tritt kaum in Erscheinung. Es ist eher ein Roman, der sich mit einem Ausschnitt aus der römischen Geschichte beschäftigt.
Insgesamt ein Buch, dass ich nicht empfehlen würde, wenn man von den Avalon-Romanen begeistert gewesen ist.
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Von Ein Kunde am 6. Mai 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Dieser vierte und letzte "Avalon" Roman der 1999 verstorbenen Autorin erzählt die Lebensgeschichte der christlichen Heiligen Helena, der Mutter des römischen Kaisers Konstantin. Geboren als Tochter der Hohepriesterin von Avalon, wird von ihr erwartet, dass sie ihrer Mutter nachfolgt, doch sie widersetzt sich dieser Bestimmung und verläßt zusammen mit dem römischen Soldaten Constantius Chlorus die Insel von Avalon. Sie folgt Constantius ins Römische Reich, und ihr Weg führt sie nicht nur nach Rom, sondern auch ins Heilige Land. Doch ihre wahre Heimat findet sie nicht. Bradleys farbenprächtiger und elegant erzählter Roman konzentriert sich ganz auf die Person der Helena, die ihre Lebengeschichte in der ersten Person Singular erzählt. Teilweise laufen die Ereignisse parallel zu Bradleys letzten "Avalon" Roman, DIE HERRIN VON AVALON (1996), und es gibt auch einige "Gastauftritte" von bereits bekannten Charakteren aus diesem Buch. Bradleys Roman ist gut recherchiert und durchweg unterhaltsam. Historisch Interessierte werden sich vor allem an der Darstellung des frühen Christentums reiben können. Das Buch ist ein typisches Alterwerk, denn es beinhaltet alle Elemente, die die besten Romane von Marion Zimmer Bradley ausgezeichnet haben, wie z.B. der Zusammenprall zwei Kulturen, starke Frauenfiguren, und eine alternative Lesart einer vermeintlich bekannten Geschichte. Beste Unterhaltung auf hohem Niveau!
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Format: Gebundene Ausgabe
Als alter MZB-Fan, der vielleicht nicht alle, aber doch eine ganz Menge ihrer Bücher kennt, bin ich über die bisherigen 3 Rezensionen etwas überrascht.
Die Priesterin von Avalon ist sicherlich kein schlechtes Buch und historisch wahrscheinlich besser recherchiert als jedes andere der Bücher, die ich von ihr kenne. Allein ein letztes Werk der "Queen of Fantasy" ist es in meinen Augen nicht.
Viel zu groß und deutlich ist dafür der Einfluß von Diana L. Paxson. Dies ist ja nicht unbedingt schlecht, denn auch sie gehört ohne Zweifel zu den besten ihres Faches, nur finde ich das sollte man wissen und beachten, wenn man dieses Buch liest.
Nochmal kurzgefaßt: Die Priesterin von Avalon ist für mich ein historischer Fantasy-Roman mit der MZB-Grundidee die Bedeutung der Frauengestalten herauszustellen. In ihrem alten Stil geschrieben ist er aber nicht, so dass ich sie doch lieber als Autorin ihrer Meisterwerke "Nebel von Avalon", "Licht von Atlantis" oder "Tochter der Nacht" in Erinnerung behalten möchte.
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Von Doris K. VINE-PRODUKTTESTER am 3. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Nachdem meiner Meinung nach der vorherige Teil "Die Herrin von Avalon." etwas vor sich hin plätscherte fand ich dieses Buch wieder um einiges besser. Die Personen waren hier wieder sehr tiefsinnig und die Geschichte ist spannend und gut erzählt. Helena gefiel mir richtig gut und ich habe sehr mit ihr mitgelitten. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Konstantius ist wirklich rührend und schön. Leider spielt diese Geschichte mehr im römischen Reich als in Avalon. So kommt aber auch etwas Abwechslung rein und zeigt, dass sich die Autorin nicht nur auf Avalon versteift hat, obwohl es vielleicht passender gewesen wäre. Dieses ist der letzte von Marion Zimmer Bradley geschriebene Roman der Avalon Reihe, chronologisch gesehen aber der dritte Teil. Auch wenn dieses Buch nicht von ihr vollendet wurde, sondern nach ihrem Tod von ihrer langjährigen Mitarbeiterin und Freundin Diana Paxson zu Ende geführt wurde, bin ich nicht der Meinung, dass der Schreibstil darunter gelitten hat. Auch diesen Roman kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
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