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Preussen ohne Legende Taschenbuch – Dezember 1998

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Produktbeschreibungen

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Preußenlegenden gibt es in exakt zwei Geschmacksrichtungen: für und wider. Der jüngst verstorbene Sebastian Haffner, Deutschlands bedeutendster historischer Essayist, konfrontiert Liebhaber und Verächter mit den historischen Tatsachen. Der Titel des Buches verspricht nicht zuviel. Wer es aus der Hand legt, dürfte im allgemeinen reicher an Einsichten über den Staat Preußen sein als zuvor. Als das Werk vor 20 Jahren zum ersten Mal erschien, war Deutschland geteilt und der östliche Staat, die DDR, begann gerade, sich sehr vorsichtig von antipreußischen Reflexen zu befreien, Preußen als Teil der eigenen Geschichte ins Recht zu setzen. Jetzt, 1999, zieht die Regierung des vereinten Deutschlands von Bonn in die einstige Hauptstadt Preußens. Eine gute Zeit für eine Neuauflage von Haffners behutsamer und nüchterner Würdigung.

Haffner räumt mit den Verteufelungslegenden auf: Weder war die Hybris des Kaiserreiches noch gar das Regime der Nazis genuin preußisch. Haffner zeigt: Der Ur-Preuße Bismarck hatte mit der Reichseinigung von 1871 Preußen den Todesstoß versetzt. Haffner räumt ebenso mit liebgewordenen Vorstellungen auf: Preußens Toleranz zum Beispiel beruht auf Indifferenz. Solange die Leute taten, was von ihnen verlangt wurde, war dem Staat egal, in welche Kirche sie gingen.

Dem Siedler-Verlag ist für die Illustrierung des Taschenbuchs zu danken: Rund 200 Abbildungen machen aus den 535 Seiten auch ein preußisches Bilderbuch. Dabei haben sich die Herausgeber besondere Mühe gegeben, eher unübliche, selten gezeigte Ansichten zu bieten. --Michael Winteroll

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sebastian Haffner, geboren 1907 in Berlin, war promovierter Jurist. Er emigrierte 1938 nach England, wo er als Journalist für den »Observer« arbeitete. Seine »Geschichte eines Deutschen« verfasste er 1939 im Londoner Exil. 1954 kehrte er nach Deutschland zurück, schrieb zunächst für die »Welt«, später für den »Stern«. Haffner ist Autor einer Reihe historischer Bestseller, u. a. »Anmerkungen zu Hitler«. Er starb 1999.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Sebastian Haffners "Preußen ohne Legende" ist eine hervorragende Einführung in die preußische Geschichte - nicht so wissenschaftlich gehalten wie das Standardwerk von Hans-Joachim Schoeps "Preußen" - aber auch mehr als eine reine Bilanzierung des Phänomens "Preußen", wie sie Christian Graf von Krockow in seinem - hervorragenden - Preußen-Buch (Preußen - eine Bilanz) oder Marion Gräfin Dönhoff in ihrem kürzeren - ebenfalls sehr empfehlenswerten Werk "Preußen: Maß und Maßlosigkeit" vorgelegt haben.
Haffner entwirft fesselnd einen großartigen Überblick über die 170-jährige Geschichte Preußens, welches als Großmacht erst seit 1701 bestand und erst unter Friedrich Wilhelm I. (1713-1740) und seinem Sohn und Nachfolger Friedrich dem Großen (1740-1786) zu einer Großmacht heranwuchs. Insbesondere seine religiöse Toleranz und seine hervorragende Verwaltung machen es im 18. Jahrhundert zum modernsten Staat Europas. Mit der Reichsgründung von 1871 beginnt nach Haffner das "lange Sterben" Preußens und nicht umsonst hat Wilhelm I., seit 1861 preußischer König, in der Reichsgründung das Ende Preußens erblickt, wenn der Staat auch erst mit dem Preußenschlag Papens 1932 und endgültig erst mit seiner Auflösung durch die Besatzungsmächte 1947 als Staat zu existieren aufhörte. Haffner zeigt eindeutig, wie unpreußisch Hitler und sein Regime war, welches zunächst durch den "Tag von Potsdam" eine Legitimation zu erlangen suchte, die mit seinen wahren Absichten nichts zu tun hatte. Der Rechtsstaat, der Preußen gewesen ist, wurde als erstes von Hitler abgeschafft. Auch die Attentäter des 20.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Preußen ohne Legende. Der Geschichte Preußens Unkundige mögen sich fragen, warum dieser Titel. Nun, Preußen hat, was seine Bewertung angeht, im Verlaufe der Zeit so ziemlich jede Extreme erlebt. Mal wurde es glorifiziert als das, was überhaupt die gesamtdeutsche Geschichte ausmacht, ein anderes Mal war es die Ursache für den "deutschen Sonderweg" und wurde verantwortlich gemacht für die Naziverbrechen.
Beide Extreme sind falsch und verzerren die preußische Geschichte noch bis heute.
Erst seit einiger Zeit wird in der Geschichtswissenschaft ein gemäßigteres Bild der preußischen Geschichte vertreten. Weder war es Preußens Schicksal, Deutschland zu gründen, noch war es verantwortlich für die Schrecken des 20. Jahrhunderts.
Sebastian Haffners Werk "Preußen ohne Legende" vertritt diese Auffassung und räumt mit den positiven und vor allem negativen Klischees zum Thema Preußen auf.

Mir gefiel dieses Buch insbesondere deshalb, weil es meine Auffassung von Preußen in etwa wiederspiegelt. Nicht alles was Preußen betrifft war positiv, dieser Staat hatte auch seine Schattenseiten, jedoch überwiegen in meinem Verständnis seine positiven. Denn das meiste Negative, was mit diesem Staat in Verbindung gebracht wird bzw. wurde, ging in Wahrheit nicht mehr auf Preußen zurück. Preußens Sterben begann schon mit der Kaiserreichsgründung 1871, am 1. Weltkrieg nahm es nur noch als halbsouveräner (wenn auch größter und mächtigster) Teilstaat des Deutschen Reiches teil und als Hitlers Nazis ihre Verbrechen begingen, war Preußen bereits tot.
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Format: Taschenbuch
Das Werk in der 1. Taschenbuchausgabe von 1981 war leider lange bei mir ein Regalhüter geblieben, jetzt war ich anlässlich der Lektüre von Dönhoff-Büchern auf das Thema Preußen gestoßen und hatte gemerkt, wie wenig ich eigentlich von diesem merkwürdigen untergegangenen Staat wusste. Also griff ich zu Haffner, der mich in vielen seiner Bücher verblüfft hatte durch Anschaulichkeit und präzisen Ausdruck. Und ich muss wieder erstaunt feststellen, dass sich selbst die Lektüre dieses vielleicht trocken anmutenden Themas bei ihm lohnt.
In insgesamt sieben Kapiteln breitet der reich illustrierte Band die Entstehungsgeschichte aus dem deutschen Ritterorden um Marienburg und Königsberg, seine eher zufällige Verbindung mit dem Hohenzollerngeschlecht und damit Brandenburgs und das schließliche Absterben und Untergehen Preußens im Deutschen Reich detailreich aus. Gut an dem Buch ist, dass es mit Vorurteilen aufräumt, wie etwa dem, dass es eine kontinuierliche Entwicklung über Friedrich II. und Bismarck hin zu Hitler gegeben hätte. Viele der Hitler-Attentat-Beteiligten aus dem Kreis um den Bayer Stauffenberg waren schließlich auch Preußen und repräsentierten damit letztlich die guten, auf Toleranz beruhenden Traditionen, die Preußen in die Reichsgründung und wahrscheinlich auch das spätere Nachkriegsdeutschland einbrachte, auf das Haffner leider in dem Buch nicht mehr eingeht. Auf jeden Fall empfehlenswert und gut lesbar.
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