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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
11
Preußens Luise: Vom Entstehen und Vergehen einer Legende
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 17. Februar 2018
Für den Einstieg ins Thema ganz gut, aber eben nur ein dünnes Büchlein.
Ein bisschen mehr Information erfordert ein weiteres Buch.
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am 4. Mai 2013
Ein außerordentlich kluges Essay zum Thema, aber - auch wenn der Autor meint die Legende wäre vorbei - sie lebt weiter ...
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am 6. Juli 2013
Alles o.k.Ich finde das Leben von Königin Luise und Ihre Zeit sehr spannend und informativ für das Verständnis unserer Vorfahren.
mfg
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am 11. April 2017
Ein großer Titel für ein doch optisch und inhaltlich sehr dürres Bändchen.
Es kommt einem so vor, als sei der Autor dazu gezwungen worden, sagen wir mal, in einem Jahr ein Buch über die Königin Luise zu schreiben.
Da er sich mit vielen anderen Dingen beschäftigte und wohl auch keine Lust zum fleißigen und tiefschürfenden Quellenstudium aufkam, hat er unter Verzicht auf jeden historischen Tiefgang einfach alles stichwortartig zusammengewürfelt, was er über Luise auf einfachere Weise greifen konnte. Das geht dann so weit, daß selbst die Vorsatzstücke der für die Ausbildung des Nationalgefühls über Luise herausgegebenen Kinder- und Jugend-bücher aus dem dt. Kaiserreich von Herrn deBruyn zitiert werden, um irgendwie die Seiten zu füllen.
Insgesamt ein ziemlich kümmerlich daherkommendes Bändchen über einen Stoff, der für so viel mehr getaugt hätte.
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am 28. Februar 2002
Wie de Bruyn ganz richtig feststellt, haben wir heute lebenden Deutschen überhaupt kein Verhältnis mehr zu jener preussischen Königin, die zu Lebzeiten und besonders nach ihrem Tode fast wie eine Heilige verehrt wurde. So ist es interessant zu lesen, daß auch zeitgenössische Künstler sie auf verschiedenste Weise darstellten, weil niemand ein "objektives" Bild von ihr hatte. Kein Abbild glich dem anderen. Einig sind sich die Zeitgenossen lediglich darin, daß sie "Ausstrahlung" besaß. De Bruyn häuft im ersten Teil seines Büchleins Bild auf Bild, sowohl optisch als auch verbal, wobei die zeitgenössische, hymnische Verehrung in uns heutigen, nüchternen Menschen so etwas wie Widerwillen erzeugt. Man hätte sich ein paar kurze Abstecher in die geschichtliche Wirklichkeit gewünscht, z.B. wie es denn in dem Treffen mit Napoleon eigentlich zugegangen ist. Oder sollte der durchschnittliche Leser mit den Tatsachen vertraut sein? Interessant ferner die Darstellung des Charakters des königlichen Gemahls, wie man überhaupt aus einigen Zügen des Buches eine Anmutung der damaligen Zeit in Preussen erfährt. Im Ganzen empfinde ich de Bruyns Büchlein als Entwurf, als Skizze, und er hätte ruhig etwas mehr Zeit und Arbeit am Detail investieren dürfen. Daher nur drei Punkte.
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am 22. Juli 2011
Wer eine Biographie im üblichen Sinne erwartet, wird enttäuscht. Wie es der Titel schon verrät, geht es hauptsächlich um den an Heilgenverehrung grenzenden Personenkult, der bereits zu Lebzeiten, aber vor allem nach dem frühen Tod der Königin Luise betrieben wurde.
Sie wurde als tugendhaftes Vorbild und weibliches Rollenmodell angepriesen. Tatsachen aus ihrem Leben, die diesem Bild zuwiderliefen, wurden großzügig übergangen. Da ihre Ehe eine Liebesheirat war (ungewöhnlich in ihren Kreisen) und sie ein glückliches Ehe-/Familienleben führte, eignete sie sich als Vorbild für Frauen in einer Zeit, als bürgerliche Werte an Bedeutung gewannen.
Die extreme Verehrung dieser Frau mutet heutzutage ziemlich befremdlich an. Gerade weil man sich (oder zumindest ich mich ) heute nicht so recht mit der Glorifizierung einer einzelnen Person anfreunden kann, ist es aber ganz interessant, diesen Prozess "aus der Ferne" zu verfolgen.
Der Autor hat seinem Buch jede Menge Abbildungen diverser Kunstwerke (Gemälde, Kupferstiche, Skulpturen) beigefügt, die bei mir den Eindruck hinterlassen haben, dass die Verehrung nicht nur, aber auch auf das offensichtlich recht ansehnliche Äußere der Königin zurückzuführen ist. Heutzutage würde sie sicherlich von den Papparazzi erbarmungslos verfolgt...
Insgesamt ein nettes Büchlein für zwischendurch, auch wenn man für weitergehende Informationen eine "richtige" Biographie lesen sollte.
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am 7. Januar 2003
Ideal für einen Sonntagnachmittag, an dem man etwas für seine Geschichtsbildung tun möchte: Am besten mit einem frisch gebrühten Kaffee und einem Stück Torte, gediegen wie zu Hofe, schafft man sich eine Atmosphäre, in der man diese zauberhafte Beschreibung von "Preusssens Luise", der Untertitel beschreibt das Büchlein noch besser: "Vom Entstehen und Vergehen einer Legende", in sich aufsaugen kann. Reich bebildert und mit zahlreichen Zitaten versehen, hat de Bruyn ein sprachlich gutes, flüssiges und gar nicht trockenes Geschichts-Büchlein geschaffen.
Sein Buch macht in der Tat Lust auf mehr de Bruyn und mehr Preußen!
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am 6. Juli 2010
Der Ansatz des Buches ist okay, wenn man zuvor jedoch eine andere Biographie gelesen hat, etwas dünn. Die Bilder sind sehr schön. So richtig erklärt, wie die Legende entstehen konnte kam leider nicht so ganz heraus.
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am 4. September 2001
Die "Wirkungsgeschichte" dieser Königin schildert der Autor mit Sympathie und der gebotenen Distanz. Sehr lesenswert und informativ. De Bruyn macht Lust auf weitere Entdeckungen in der preußischen Geschichte - ein großes Verdienst für dieses kleine Buch.
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am 14. Februar 2010
Geschichte spannend erzählt: Fakten, Spiegelungen, Zeitläufe. Schnörkellose Sprache mit Liebe und Distanz zum Objekt. Lesevergnügen mit Gewinn.
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