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Pretty Hate Machine: 2010 Remaster (International Version)
 
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Pretty Hate Machine: 2010 Remaster (International Version)

22. November 2010 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 2010
  • Erscheinungstermin: 22. November 2010
  • Label: Universal Music
  • Copyright: (C) 2010 AF Circle C Fund, LLC
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 53:05
  • Genres:
  • ASIN: B006GXOHS6
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.386 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Top-Kundenrezensionen

Von ROTT TOP 500 REZENSENT am 1. Dezember 2010
Format: Audio CD
Für viele Künstler ist das erste Album das reinste Zeugnis ihres Schaffens, das danach nur noch variiert wird. NINs 'Pretty Hate Machine' ist eher das Gegenteil, es ist ein Prolog, eine Vorspann zu einer faszinierenden Geschichte, die sich erst über die letzten Jahre ausdetailliert und entwickelt hat. Lassen wir mal unerwähnt, dass es sich bei den "letzten Jahren" um eine Zeitspanne von 21 Jahren handelt, damit sich niemand so alt fühlen muss wie ich, wenn ich diese Zahl niederschreibe.

'Pretty Hate Machine' im 2010 Remaster klingt - um es direkt in einem Wort zu sagen - grossartig. Das Remastering hat die Dynamik des Sounds deutlich verbessert, die Bäse treffen harter und an vielen Stellen wird jetzt erst deutlich, wie vielschichtig die Klangelemente in Reznors Werk sind. Natürlich kann das remastering nicht die an manchen Stellen etwas angestaubten Syntheziser und Samples modernisieren, aber das sollte auch nicht der Sinn der Sache sein. Und hallo?, das Album ist aus den 80ern. Neben einer wunderbaren Boxset Aufmachung ist mit dem Queen Cover GET DOWN MAKE LOVE, einer ehemaligen B-Seiten und heute noch ein fester Bestandteil vieler Livesets noch ein zusätzlicher Song enthalten.

Musikalisch zeigt das Debütalbum deutlich, das Reznor seinen Fokus noch nicht zu 100% gefunden hatte. Es wirkt wie schon gesagt, eher wie ein Prolog. Von den Industrial Grundsteine, die heute noch im Live-Set enthalten sind (HEAD LIKE A HOLE, TERRIBLE LIE) über dance-floor orientierte Songs (SIN, RINGFINGER) zu Quasi-Rap Elementen (DOWN IN IT) reicht die Spannbreite der Songs. Verspielter noch als auf den nachfolgenden Alben, aber eben auch noch nicht so fokussiert wie auf den 90er Alben.

Für Fans ein Musskauf, wegen der gelungenen Aufmachung, dem exquisiten Remastering und dem kleinen Sahnehäubchen GET DOWN MAKE LOVE.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das Debutalbum von NIN ist so anders als alles, was es davor gab, dass es die Kritiker vor eine schwere Aufgabe stellte: sollte man Trent Raznor für seine innovative und mutige Mischung von Sythie-Sounds der 80er Jahre gleich zu Beginn seiner Karriere in den Olymp heben oder unwillig den Kopf schütteln?
Wozu man auch immer neigt: man muss einfach den Hut ziehen vor so viel Entdeckermut und musikalischem Genie.
Der Sound dieses Albums ist ein Mix der Einflüsse - teils Elektro-Synthie-Pop á la Kraftwerk, teils Soul á la Prince und teils brachiale Gitarrengewalt - und schon unter dem beängstigenden und wuchtigen Klangteppich, den Raznor hier gewebt hat, blitzt sein Genie hevor.
Überhaupt ist die Tatsache bemerkenswert, dass Trent Raznor Nine Inch Nails IST; er spielte alle Instrumente im Alleingang ein, er nahm selber auf und mixte alles ab - eine Leistung, die selbst Skeptiker dieses Sound-Mixes milde stimmen muss.
Und der Einfluss von NIN auf die Musikwelt ist schon auf diesem Debut spürbar: sie klingen wie Manson noch bevor es Manson gab, wie Korn noch vor Korn, wie Linkin Park LANGE vor Linkin Park...
Trotzdem: die Mischung ist nicht jedermanns Sache, der Klang ist noch unausgegoren und - trotz remastering - etwas zu schrammelig.
Alles in allem ein bemerkenswertes Album, ein Debut, wie es einem Künstler dieses Formats nur würdig sein kann, der seine Form aber erst noch richtig finden muss.
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Von Gude am 4. März 2011
Format: Audio CD
Darauf habe ich lange gewartet! Ein Meisterwerk war Pretty Hate Machine schon immer! Aber vom Sound her fiel das Album leider ganz schön ab gegen die darauf folgenden Werke. Oft habe ich diese Scheibe gehört und gedacht: "Wenn die einen richtig fetten Sound hätte wie unfassbar wäre dieses Album...! Und genau das ist nun eingetroffen! Wie grandios dieses Album nun klingt! Ich konnte gestern Abend meinen Ohren kaum trauen! Und wenn man sich dann noch mal vor Augen führt wann Trent Reznor diese Platte aufgenommen hat, kann man nur sagen "unfassbar!" Der war mal seiner Zeit sowas von vorraus... Vielen Dank Trent das du die Platte endlich auf das Klangniveau gebracht hast das sie verdient hat. Musikalisch - wie bereits erwähnt - war sie ja eh schon immer unantastbar!
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Format: Audio CD
Nach der aufwendigen Wiederveröffentlichung des Meilensteins "The Downward Spiral" 2004, folgte letztes Jahr das Debüt "Pretty Hate Machine" dieser zeremoniellen Selbstbeweihräucherung großer Bands. Der Unterschied ist aber, das Trent Reznor immer noch ein Star ist und er seine Musik würdevoll altern lassen möchte. Denn dieses Album hat mittlerweile schon 21 Jahre auf dem Buckel und klang im Vergleich zu seinen Nachfolgern immer ziemlich dünn und blass. Dem wurde nun abgeholfen in dem besonders die Bässe endlich wesentlich besser drücken und dem Sound im allgemein etwas mehr Schärfe verpasst wurde. Das Cover wirkt jetzt in dem grau-schwarzem Look noch bedrohlicher und angsteinflößender, als vorher und gibt mit dem 3-fach-aufklappbaren Artwork ein deutlich liebevollere Aufmachung ab, als die vorherige CD-Version. Und für alle, denen das nicht reicht, gibt`s noch das sehr hörenswerte Queen-Cover "Get Down Make Love" als Zuschlag zu hören. "Pretty Hate Machine" hatte mit "Down In It", "Sanctified", "Sin" oder der tiefschwarzen Überballade "Something I Can Never Have" bereits einige große Songs vorzuweisen, die Trent Reznors Potential schon erahnen ließen. Das Wave-Kostüm stand ihm damals zwar gut, aber es wäre ihm schnell zu eng geworden, aufgrund seiner hohen musikalischen Ansprüche und des stetig anwachsenden multiinstrumentalen Charakters seiner Musik. Reznor streute schon hier unendlich viel Hass dem Hörer entgegen, litt und spuckte Gift und Galle. Doch die häufig erwähnten Experimente mit Industrial kamen erst später. Und auch wenn dieses Album noch nicht der ganz große Wurf war, zeigte "Pretty Hate Machine" schon ziemlich gut die Richtung, in die es mit den Folge-Werken noch gehen sollte.
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