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Pretty Hate Machine Import

4.4 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Import, 22. November 2005
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Produktinformation

  • Audio CD (22. November 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Rykodisc
  • ASIN: B000BWHE6K
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.140.157 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Head Like A Hole
  2. Terrible Lie
  3. Down In It
  4. Sanctified
  5. Something I Can Never Have
  6. Kinda I Want To
  7. Sin
  8. That's What I Get
  9. The Only Time
  10. Ringfinger


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Top-Kundenrezensionen

Von ROTT TOP 500 REZENSENT am 1. Dezember 2010
Format: Audio CD
Für viele Künstler ist das erste Album das reinste Zeugnis ihres Schaffens, das danach nur noch variiert wird. NINs 'Pretty Hate Machine' ist eher das Gegenteil, es ist ein Prolog, eine Vorspann zu einer faszinierenden Geschichte, die sich erst über die letzten Jahre ausdetailliert und entwickelt hat. Lassen wir mal unerwähnt, dass es sich bei den "letzten Jahren" um eine Zeitspanne von 21 Jahren handelt, damit sich niemand so alt fühlen muss wie ich, wenn ich diese Zahl niederschreibe.

'Pretty Hate Machine' im 2010 Remaster klingt - um es direkt in einem Wort zu sagen - grossartig. Das Remastering hat die Dynamik des Sounds deutlich verbessert, die Bäse treffen harter und an vielen Stellen wird jetzt erst deutlich, wie vielschichtig die Klangelemente in Reznors Werk sind. Natürlich kann das remastering nicht die an manchen Stellen etwas angestaubten Syntheziser und Samples modernisieren, aber das sollte auch nicht der Sinn der Sache sein. Und hallo?, das Album ist aus den 80ern. Neben einer wunderbaren Boxset Aufmachung ist mit dem Queen Cover GET DOWN MAKE LOVE, einer ehemaligen B-Seiten und heute noch ein fester Bestandteil vieler Livesets noch ein zusätzlicher Song enthalten.

Musikalisch zeigt das Debütalbum deutlich, das Reznor seinen Fokus noch nicht zu 100% gefunden hatte. Es wirkt wie schon gesagt, eher wie ein Prolog. Von den Industrial Grundsteine, die heute noch im Live-Set enthalten sind (HEAD LIKE A HOLE, TERRIBLE LIE) über dance-floor orientierte Songs (SIN, RINGFINGER) zu Quasi-Rap Elementen (DOWN IN IT) reicht die Spannbreite der Songs. Verspielter noch als auf den nachfolgenden Alben, aber eben auch noch nicht so fokussiert wie auf den 90er Alben.

Für Fans ein Musskauf, wegen der gelungenen Aufmachung, dem exquisiten Remastering und dem kleinen Sahnehäubchen GET DOWN MAKE LOVE.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das Debutalbum von NIN ist so anders als alles, was es davor gab, dass es die Kritiker vor eine schwere Aufgabe stellte: sollte man Trent Raznor für seine innovative und mutige Mischung von Sythie-Sounds der 80er Jahre gleich zu Beginn seiner Karriere in den Olymp heben oder unwillig den Kopf schütteln?
Wozu man auch immer neigt: man muss einfach den Hut ziehen vor so viel Entdeckermut und musikalischem Genie.
Der Sound dieses Albums ist ein Mix der Einflüsse - teils Elektro-Synthie-Pop á la Kraftwerk, teils Soul á la Prince und teils brachiale Gitarrengewalt - und schon unter dem beängstigenden und wuchtigen Klangteppich, den Raznor hier gewebt hat, blitzt sein Genie hevor.
Überhaupt ist die Tatsache bemerkenswert, dass Trent Raznor Nine Inch Nails IST; er spielte alle Instrumente im Alleingang ein, er nahm selber auf und mixte alles ab - eine Leistung, die selbst Skeptiker dieses Sound-Mixes milde stimmen muss.
Und der Einfluss von NIN auf die Musikwelt ist schon auf diesem Debut spürbar: sie klingen wie Manson noch bevor es Manson gab, wie Korn noch vor Korn, wie Linkin Park LANGE vor Linkin Park...
Trotzdem: die Mischung ist nicht jedermanns Sache, der Klang ist noch unausgegoren und - trotz remastering - etwas zu schrammelig.
Alles in allem ein bemerkenswertes Album, ein Debut, wie es einem Künstler dieses Formats nur würdig sein kann, der seine Form aber erst noch richtig finden muss.
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Von Gude am 4. März 2011
Format: Audio CD
Darauf habe ich lange gewartet! Ein Meisterwerk war Pretty Hate Machine schon immer! Aber vom Sound her fiel das Album leider ganz schön ab gegen die darauf folgenden Werke. Oft habe ich diese Scheibe gehört und gedacht: "Wenn die einen richtig fetten Sound hätte wie unfassbar wäre dieses Album...! Und genau das ist nun eingetroffen! Wie grandios dieses Album nun klingt! Ich konnte gestern Abend meinen Ohren kaum trauen! Und wenn man sich dann noch mal vor Augen führt wann Trent Reznor diese Platte aufgenommen hat, kann man nur sagen "unfassbar!" Der war mal seiner Zeit sowas von vorraus... Vielen Dank Trent das du die Platte endlich auf das Klangniveau gebracht hast das sie verdient hat. Musikalisch - wie bereits erwähnt - war sie ja eh schon immer unantastbar!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wenn Pretty Hate Machine eine Schwäche hatte, dann war es die wirklich dünne Produktion wie in den schlimmsten Tagen der 80er. Jetzt kann man Herrn Reznor reine Geldmacherei-Ambitionen unterstellen - ich nehme mir heraus, dass es ihm ein Anliegen war, diese Songs nicht zu remixen, aber authentisch zu remastern. Ist vielleicht etwas schöngeistig, aber das Ergebnis überzeugt mich doch sehr. Endlich ist ausgewogener Bass vorhanden, die Songs bleiben authentisch, die Synths jene aus den 80ern, kommen aber viel druckvoller herüber. Ich bin eigentlich froh, dass es kein Remix wurde.

Deshalb darf man auch von keiner Mogelpackung sprechen, es ist exakt das Beworbene. Hat bei mir zur Folge, dass die Original Pretty Hate Machine im Regal liegen bliebt, weil das hier hört sich um Meilen besser an. Ich hab eine Gegenüberstellung Song für Song gemacht, und die spricht Bände!
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Von Ein Kunde am 28. November 2001
Format: Audio CD
Im großen und ganzen ein sehr melodiöses Album, kein Vergleich zu der 5 Jahre später erschienen "BROKEN", aber auch kein Vergleich zum Synthiepop dieser Zeit. Industrial? Ja und nein, es fehlt wohl noch die spielerische Texturierung der Songs, die im Vergleich zu "The Downward Spiral" meist noch etwas flacher daherkommen. Trotzdem ein Meilenstein der Musikbranche, was hier seinen Anfang nimmt wird einer der einflussreichsten Musikstile neben Grunge (ist allerdings jetzt auch genauso tot wie Grunge).
Synthesizer + Maschinenlärm + Gitarre plus sehr lyrische Texte und klasse Melodien. Reznor ist nunmal ein Perfektionist, ein Genie und ein Sadist (Wer rankommt sollte sich mal die Ur-Version von Ringfinger, genannt Twist anhören). Das einzige was auf diesem Album fehlt ist wohl der Track "Maybe just once..." der leider (keine Ahnung warum) weggelassen und nie veröffentlicht wurde. Ich plädiere für kaufen wenn du auf Independent-Musike stehst und Finger weg, wenn du denkst NIN's erstes wichtiges Werk wäre "The Fragile" weil es das erste ist, was du je von ihm (ihnen?) gehört hast!
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