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Predigt auf den Untergang Roms: Roman Gebundene Ausgabe – 8. März 2013

4.1 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Die aus historischen Tiefen daher rollenden Ereignis-, Erinnerungs-, Zitat- und Dialogwellen von Ferraris geballtem Erzählstil springen auch auf Deutsch über die Ufer unserer Erwartung, reißen zeitgenössische Lebensepisoden in die Flut antiker Epochenwechsel zurück, rieseln durch alle Furchen unserer erodierten modernen Selbstverwirklichungsvisionen. Christian Ruzicska legte in seiner Übersetzung offenbar mehr Wert auf Klangrhythmus und Assoziationsbreite als auf wortwörtliche Deckungsgleichheit. Daraus entstand ein wunderbar schwingender Text, der über Satzkanten hinweg die Registerwechsel und Perspektivensprünge nachzeichnet. (Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 6. August 2013)

Geschickt spielt Jérôme Ferrari hier mit den Ambivalenzen der menschlichen Existenz, mit ihren Schieflagen und Abgründen. Das Bestechende an seiner Erzählkunst ist, dass er den Untergängen in der »großen« und der alltäglichen Geschichte ihre Rätselhaftigkeit nie völlig nimmt. Es sind gerade die offenen Deutungsräume, die faszinieren. (...) Immer wieder gelingen ihm so packende Passagen, die menschliche Verunsicherung oder Erstaunen verdichten, Irritation oder auch banales Glück. (...) Spannend ist seine »Predigt auf den Untergang Roms« jedenfalls bis zuletzt: sowohl vom dramatischen wie vom philosophischen Plot her. (Christoph Vormweg, Buch der Woche im Deutschlandfunk, 10. März 2013)

Ferraris Roman zieht seine Kraft aus der Spannung zwischen einem scheinbar banalen Unterfangen und philosophischen Überlegungen zur Vergänglichkeit alles Irdischen. (...) Die Gedanken sind düster, die Handlung jedoch ist farbenfroh: Liebevoll entwirft Ferrari seine kleine, vitale Welt. (...) »Predigt auf den Untergang Roms« öffnet den Blick auf historische Abgründe. (Niklas Bender, FAZ, 14. März 2013)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jerôme Ferrari (geb. 1968 in Paris) ist Philosophielehrer. Er unterrichtete vier Jahre lang am internationalen Gymnasium von Algier, lebte und arbeitete seit 2007 auf Korsika und unterrichtet seit 2012 am französischen Gymnasium in Abu Dhabi. Sein Werk erscheint in Frankreich bei Actes Sud. »Und meine Seele ließ ich zurück«; war sein vierter Roman, der erste, der ins Deutsche übersetzt wurde und im Secession Verlag erschien. Er gewann den Grand Prix Poncetton SGDL 2010 Prix Roman France Télévisions 2010. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang Ferrari mit seinem Roman »Le sermon sur la chute de Rome«; (Deutsch: »Predigt auf den Untergang Roms«, Secession Verlag, 2013), der 2012 mit dem bekanntesten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet wurde.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das vorliegende Buch gehört sicher zu den Ungewöhnlichsten der letzten Jahre. Gehört es auch zu den Besten?
Zunächst und vor allem handlet es sich um ein sprachlich ungemein packendes Buch. Wer sich nach einigen Seiten an den Rhythmus der langen Satzkaskaden gewöhnt hat, wird gefesselt sein. Selten habe ich eine derart funkelnde, vielfältige Assoziationen stimulierende und gehaltvolle literarische Sprache gelesen, die in der Übersetzung von Christian Ruzicska offenbar ungeschmälert erhalten bleibt. Ich nehme an, dass es nicht zuletzt diese singuläre Poetik des Buches war, die ihm in Frankreich den Prix Goncourt eingetragen hat. Dafür nur ein Beispiel unter vielen, eine Passage aus dem fünften Kapitel, in dem das Leben Jacques Antoniettis als französischer Kolonialbeamter beschrieben wird:
"Er regierte von nun an über ein riesiges Territorium, dessen Feuchtigkeit nur von Insekten, Negern, wilden Pflanzen und Raubtieren bevölkert war. Die französische Flagge hing am Ende einer Fahnenstange wie ein nasser Lappen vom Giebel seiner Residenz herab, etwas abseits von einem ärmlichen Dorf, dessen Hütten an den Ufern eines schlammigen Flusses errichtet worden waren, den entlang Kinder mittels einer Kordel Kohorten erblindeter Alter führten, die unter einem Himmel dahinzogen, der ebenso milchig weiß war wie ihre erloschenen Augen."(131)
Nach diesen Sätzen und ihrem Rhythmus kann man regelrecht süchtig werden - wie aber steht es mit dem Inhalt? Vordergründig handelt der Roman von der Geschichte der korsischen Familie Antonietti vom Großvater bis zum Enkel im Zeitraum eines ganzen Jahrhunderts.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieser Roman scheint sich so einiges vorgenommen zu haben. Die römische Dekadenz, Augustinus von Hippo, das Theodizee-Problem, die beste aller möglichen Welten, die Leibnitz‘sche Philosophie und und und.
Ein auf den ersten Blick unlesbarer Roman, der sicherlich zu recht den Prix Goncourt 2012 erhalten hat, so vollgepackt mit intertextuellen Verweisen auf die literarische Vergangenheit Europas. Aber bereitet mir so ein Roman eine vergnügliche Lektüre? Ja, das tut er definitiv. Denn von all den Ankündigungen und Besprechungen über diesen so viel gepriesenen Roman sollte man sich nicht abschrecken lassen. Im Zentrum der Geschichte stehen die drei Figuren Marcel, Matthieu und Aurelie. Die Geschichte der drei wird erzählt, wie sie mit Marcel zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts begann, sich über die beiden Weltkriege und das französische Kolonialreich, bis hin zu seinen Enkeln Matthieu und Aurelie zog. Es handelt sich manchmal fast um eine Art französische Reise in die Geschichte. Immer wieder zentriert sich die Handlung auf Korsika - denn hier steht die Bar, die Matthieu mit seinem Studienfreund Libero übernommen hat, und in der sich einiges an Handlung abspielt.
Nebenbei werden, auch da Matthieu und Libero Philosophie studierten, die oben bereits erwähnten Theorien und Probleme erörtert, das Prinzip der besten aller möglichen Welten zieht sich schleichend durch den Roman, jedoch stehen diese nie im Vordergrund. Dieses Werk zeichnet sich durch eine spannende Geschichte und seinen gewöhnungsbedürftigen, aber wunderschönen Sprachstil aus.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mit der "Predigt auf den Untergang Roms" kehrt Jérôme Ferraris Korsika-Trilogie in das Bergnest zurück, wo sie in "Balco Atlantico" begonnen hatte. Ort des Geschehens ist wieder Marie-Angéle Susinis kleine Bar, die im ersten Teil der Treffpunkt des ländlichen, sich im sinnlosen Bruderzwist zerfleischenden Untergrunds war. Dieser ist nun Geschichte. Nachdem Marie-Angéle den Spaß am Barbetrieb verloren hat und auch mehrere Pächter ihre Geschäftsziele nicht erreicht haben, entschließen sich zwei örtlich verwurzelte Philosophiestudenten kurz vor Abschluss ihres Studiums, dort ihr Glück zu versuchen.

Das ist in aller Kürze die mikrokosmische Rahmenhandlung, von der ausgehend Ferrari den makrokosmischen Kreislauf der Geschichte auffächert. Altes muss untergehen, damit Neues entstehen kann, im ganz Kleinen wie im ganz Großen, und als Coda und letzte Erklärung hängt Augustinus' titelgebende Predigt an, in der der Bischof von Hippo seine Gläubigen darüber hinwegtrösten will, dass die Vandalen Rom in Schutt und Asche gelegt haben. Das französische Kolonialreich brauchte später keine Vandalen, um zu zerfallen, sondern erlag, typisches Kolonialmachtschicksal, dem eigenen Größenwahn. Die Teile zwei und drei der Trilogie legen davon eindringliches Zeugnis ab.

Man trifft manch alte Bekannte wieder: Hauptfiguren der ersten beiden Bände übernehmen Nebenparts im dritten, und umgekehrt. So ist es auch sehr zu empfehlen, die Trilogie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, und wer einmal damit angefangen hat, kann sowieso nur noch schwer damit aufhören - Ferrari schreibt einen süchtig machenden Stil.
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