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am 5. Juni 2016
Das Buch ist klasse. Hat zwar hier und da marginale Logikbrüche bzw er übertreibt etwas, aber insgesamt hat er mit mir die Augen in Bezug auf menschliches Verhalten geöffnet. Hoffentlich lese viele Menschen das Buch und können dadurch ihr irrationales Verhalten besser in den Griff kriegen.
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Der MIT-Forscher Dan Ariely stellt die These auf, Menschen seien systematisch irrational. Auch wenn unser Verhalten unvernünftig sei, so sei es doch berechenbar. Diese Sicht begründet er mit zahlreichen Untersuchungen und Beispielen.

Ein wesentlicher Teil von Arielys Logik sind Preise — tatsächliche und virtuelle in psychologischen Tests. Der Autor zeigt, dass die Werte, die wir Waren zuordnen, oft scheinbar willkürlich sind und dass es natürlich ist, sich von Äußerlichkeiten beeindrucken zu lassen. Mit Coladosen und Geld im Uni-Kühlschrank demonstriert er, dass es zwar viele Studenten gibt, die mal eine fremde Coladose leertrinken, aber Geld zu klauen, davor schrecken praktisch alle zurück. Auch in Tests schummeln die meisten Menschen gerne ein klein bisschen, das sind keine drastischen Lügen, sondern die Ergebnisse werden nur ein bisschen verbessert, was ist schon dabei. So denken nicht alle, aber viele.

Während es für direkte Betrügereien mit Geld eine große Hemmschwelle gibt, schrecken die meisten vor kleinen Mogeleien wie Steuerhinterziehung oder Versicherungsbetrug nur ein bisschen zurück. Ist es irrational, wenn ich z.B. beim Bäcker zehn Cent zuviel erhaltenes Wechselgeld nicht reklamiere? Wenn ich auch zehn Cent zu wenig nicht reklamieren würde?

Die Überlegungen und Experimente von Dan Ariely sind witzig und spannend zu lesen und lehrreich. Dennoch kann mich sein Buch nicht ganz überzeugen: Seine Kritik am angeblich nicht rationalen menschlichen Verhalten lässt unberücksichtigt, dass in der menschlichen Kultur vom Anfang (Zeugung) über das Alltagsverhalten bis hin zum Tode eben alles Mögliche unvernünftig ist, nicht nur das Einkaufen oder Universitätsprüfungen. Warum das so ist, wäre zu diskutieren, ginge aber weit über den Bereich der Verhaltensforschung hinaus.

Fazit: ein ungewöhnliches und gut zu lesendes Buch mit psychologischen Experimenten.
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am 24. März 2017
Habe einen Artikel gelesen, in dem ein Experimentbeispiel aus diesem Buch erwähnt wurde. Das fand ich so faszinierend, dass ich mir dieses Buch sofort gekauft habe. Bin auch gar nicht enttäuscht. Emfehlungswert.
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am 24. Juni 2017
Kaum ist das Buch bei uns eingetroffen, gab es leichte Differenzen bei der Priorisierung. Jeder wollte es auf einmal lesen. Tolles Buch !!!
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am 3. Dezember 2015
At the beginning, it looks very interesting and funny but as you will realize at the half of the book, the experiments cannot represent the real market. Some experiments was made with children knocking on the door on halloween, the other at the MIT Campus with MIT Students.

Despite that, if you want a little bit fun and have more time than me, than you should buy it. It can serve as an introduction to the introduction to Economical Behavior.
Don't expect scientific knowledge. Some results are only assumptions of the author.
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am 28. Januar 2017
Das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Zum einen ist es wirklich flott und unterhaltsam geschrieben. Zum anderen zeigt es interessante Erkenntnisse der Verhaltensökonomie auf, die auf Experimenten beruhen. Um nur ein paar zu nennen: Wir ("Der Mensch") lieben alles was "kostenlos" ist, selbst wenn wir dadurch auf einen Vorteil verzichten. Wir schätzen alles relativ ein und daher kann man uns leicht etwas verkaufen, in dem man es als relativ bessere Option darstellt, in dem man einfach eine eindeutig schlechtere Option hinzufügt. Und so weiter. Wirklich lesenswert und vielleicht auch ein Weg, sich ein wenig aus gewissen Irrationalitäten selbst zu befreien.
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am 12. Juli 2015
Triviale Erkenntnisse, rein assoziativ ohne Erklärungsansprüche, überwiegend anekdotisch; wer sich für Wissenschaft interessiert und nicht für Alltagspsychologie, kann sich das sparen.Alleine schon die Gleichsetzung von nicht-rational und irrational zeigt das Niveau des Autors.
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am 1. Januar 2013
Nach meiner Ansicht stellt das Buch ein nettes Sammelsorium der Biases aus präskriptiven Entscheidungstheorie dar. Ich persönlich vermisse leider die Reflektion, oder mindestens die Benennung, der relavanten Theorien und klarer Benennung der Effekte. Zudem enthält das Buch, nach meinem Geschmack, zu viel Selbstdarstellung und persönlichen Information über den Autor.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Oktober 2011
Dan Ariely shows impressively that the rational behaviour old school economics postulate is often enough not seen in reality. That does not mean that this behaviour is irrational (though the book title might make you think so), it just is that people do not calculate costs and revenues as coldly as an accountant. This might be not surprising in general, but Ariely shows - with a lot of eye-opening and sometimes funny tests with students - how people act in certain environments contradictory to common perception. Even with a lot of experience in life, a lot of these tests will give you interesting insight which maybe helpful in your private life as well as in business.

Some examples:
- Why we often pay too much when pay nothing - the power of "Free"
- Why we overvalue what we have
- Why expensive medication works better
- Why dealing with cash makes us more honest

Mr. Ariely shares very private experiences with the reader, not to gain sympathies but to make some points with regard to his research. This gives the book a very personal touch which I never before found in a science book. His language is easy to read for non-native English speakers and only lacks a little bit of the kind of humour and ease you find in books like "Freakonomics". In some places, it may seem that repeats himself and that he could have delivered his message in a shorter way but not to an annoying extent.

There are however, two minor flaws. The first is that the examples are very US-centric and practically all experiments have been made with students of the MIT or similar high rank universities. This does not only make it difficult for the non-American reader to fully enjoy the stories since they are not as close to daily life e.g. in Europe as they are for a US citizen. This also leaves the reader with the question whether the results of these experiments would have been the same in other environments. In fact, in the last chapter, a test in Hong Kong reveals the exact opposite behaviour than in the US.

Second, these tests are IMHO quite simple and not sufficient to derive all the far-reaching conclusions the author jumps to. He is entering moral ground sometimes and this has left me a little uneasy. But remember that this is does not at all devalue the research and that you can easily make your own conclusions.

Do not miss this surprisingly cheap book.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Mai 2015
Der Professor für Verhaltensökonomie Dan Ariely an der Duke Universität in Nord Carolina ein gut lesbares und mit witzigen Bemerkungen aufgelockertes Buch geschrieben. Wie viele Sozialwissenschaftler segelt er aber hart am Rande von Forschungsfiktion und Realität. Dabei geht um die Frage von interner und externer Validität. Interne Validität liegt vor, wenn die Laborexperimente methodisch in Ordnung sind, externe Validität liegt vor, wenn die Übertragbarkeit ins wirkliche Leben zulässig ist.

MORAL UND UNREDLICHKEIT
Der Themenkreis Moral und Ehrlichkeit beschäftigt den Autor besonders. Er behauptet, daß die Schäden aus Diebstahl und Betrug am Arbeitsplatz auf rund 600 Milliarden Dollar jährlich geschätzt werden. Das sei wesentlich mehr als der finanzielle Schaden durch Raub, Einbruch und Diebstahl -auch von Fahrzeugen - zusammengenommen (etwa 16 Milliarden Dollar im Jahr 2004); es sei mehr als das, was Millionen von Berufsverbrechern in ihrem ganzen Leben zusammenrauben; und es ist fast der doppelte Marktwert von General Electric. Der finanzielle Schaden durch Raubtaten in den Vereinigten Staaten belaufe sich im Jahr 2004 auf nur 525 Millionen Dollar.
Nach Berichten der Versicherungsbranche erschwindeln sich Versicherungsnehmer jedes Jahr 24 Milliarden Dollar mit überhöhten Schadensmeldungen. Das US-Finanzministerium schätze den Verlust an entgangenen Steuern - die Differenz zwischen dem, was die Steuerpflichtigen zahlen sollten und was sie tatsächlich zahlen - auf mittlerweile 350 Milliarden Dollar pro Jahr. Auch der EinzeLhandel habe Grund zur Klage: Er verliere jedes Jahr 16 Milliarden Dollar, weil Kunden neuerworbene Kleidung mit dem Preisschild nach innen tragen und nach einer Weile gegen Erstattung des vollen Kaufpreises wieder zurückgeben.

ENRON
Es sind amerikanische Verhältnisse, die der Autor beschreibt. Der Enron-Skandal gehört dazu. Im Jahre 2001 habe sich gezeigt, daß Enron - laut Fortune sechs Jahre in Folge "Amerikas innovativstes Unternehmen" - diesen Spitzenplatz großenteils seiner innovativen Buchführung verdankte. Warum werden manche Straftaten, fragt Ariely, insbesondere im Bereich der Wirtschaftskriminalität, als weniger schwerwiegend angesehen als andere?

GELD
Ariely glaubt mit seinen Experimenten am MIT die These zu belegen, daß Geld zu stehlen den meisten Menschen viel schwerer falle als das, was nur indirekt mit Geld zusammenhängt. MIT-Studenten hatten die in Gemeinschaftskühlschränken ausgelegten Cola-Dosen binnen 72 Stunden mitgehen lassen, die Teller mit den Dollarscheinen blieben 72 Stunden lang unangetastet, bis er sie wieder an sich nahm. Er glaubt, daß Betrügen viel leichter ist, wenn Geld nicht direkt im Spiel ist. Die für den Zusammenbruch von Enron Verantwortlichen hätten niemals alten Frauen Geld aus dem Portemonnaie gestohlen. Sie raubten jedoch einer Menge alter Frauen Millionen Dollar in Form von Rentengeldern. Was also erlaubt uns zu betrügen - fragt er -, wenn es um nicht unmittelbar monetäre Objekte geht, und was hält uns zurück, wenn es um Geld geht?

EINSPRUCH
Sonderlich plausibel ist das alles nicht. Davon abgesehen, daß z.B. die Schadenshöhe, die (amerikanische) Arbeitnehmer angeblich durch Betrug verursachen, auch an den prekräreren Arbeitsverhältnissen liegen könnte, erlaubt die Summe keinen Rückschluß auf den prozentualen Anteil der Missetäter. Und außerdem müßte er fairerweise den entstandenen Schaden, um den Betrag, den Arbeitgeber etwa durch unentgeltlche Mehrarbeit anderer Arbeitnehmer geschenkt bekommen, reduzieren. Vielleicht ist ja das, was die einen unerlaubt nehmen, so viel wie das, was die anderen freizügig geben :-).

FAZIT
Die Versuchsanordnungen des Professors sind ganz pfiffig und um flotte Sprüche ist er auch nicht verlegen. Problematisch sind jedoch Arielys implizite, nicht ausgewiesene Annahmen, noch schlimmer als seine Verallgemeinerungen. Die externe Validität seiner Forschungen ist m.E. alles andere als über jeden Zweifel erhaben.
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