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A Predator's Portrait

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Produktinformation

  • Audio CD (15. Februar 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nuclear Blast Records (Warner)
  • ASIN: B000058BF8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen
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Wahnsinn -- ein solches Brett hätte ich dem Sextett aus Göteborg trotz der beiden durchaus amtlichen Vorgänger Steelbath Suicide und The Chainheart Machine nie und nimmer zugetraut. Für meinen Geschmack ist A Predator's Portrait vielleicht sogar der beste Silberling, der im Spannungsfeld zwischen erbarmungslosem Death-, filigranem Thrash-, melodiösem Power- und zeitgemäßen Metal à la Fear Factory bis zum heutigen Tag veröffentlicht wurde. Dafür sorgen neben Frontmann Björn Strid, der nicht nur derbe grunzen, sondern auch passabel singen kann, insbesondere die drei (!) Gitarristen Peter Wichers, Ole Frenning und Olaf Fink, die ihren Klampfen ein ebenso intensives wie infernalisches Riffgewitter entlocken. Mit Songs wie "Grand Failure Anthem", "Shadowchild", "Like The Average Stalker" und dem alles überragenden "The Analyst" setzen Soilwork sogar die Aushängeschilder der so genannten Göteborger Schule, In Flames und Dark Tranquility, mächtig unter Druck. Um so gespannter darf man auf die musikalischen Retourkutschen der Konkurrenz sein! --Buffo Schnädelbach


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 22. Januar 2006
Format: Audio CD
Predators Portrait ist der Anfang eines neu geschaffenen Genres. Death Metal Vocals mit unter die Haut gehenden melodischen Refrains. Haben Soilwork auf den vorhergegangenen Alben noch mehr auf growls und Highspeed gesetzt, so haben sie auf diesem Album ihren Stil gefunden. Den sie auf den folgenden Alben noch perfektionierten. Wenn man sich nicht an gemässigten growls, kreischen und brüllen stört und dazu auf unglaubliche Melodien steht, ( sowohl Gesang als auch Instrumentalfraktion!), sollte man sich diese Platte zulegen. Man muss sie ein paarmal hören um z.B. die Gesangsphrasierung nachzuvollziehen, aber dann gehts nicht mehr aus dem Kopf.
Ich habe dieses Album xmal durchgehört und ich kriege teilweise immer noch ne Gänsehaut. Allerdings geht es mir so bei allen Soilwork alben! Soilwork Rocks!!!
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Von Ein Kunde am 25. Mai 2001
Format: Audio CD
Wahnsinn da hat Soilwork noch mal eine ganze Ecke zugelegt, so dass ihr Spiel jetzt härter und melidiöser geworden ist. Auch Sänger Björn Strid trällert jetzt öfter melidiös den Refrain, zum Beispiel in "The Analyst". Aber auch andere Veränderungen gab es, so klingt A predators protrait an manchem Stellen schon fast sphärisch,was eine wahnsinnig gute Athmosphäre auf dem Album schafft und dem guten Einsatz des Keyboards zu verdanken ist. Meiner Meinung ist dies ein absolutes Muss für jeden Metalfan und muss in jeder guten Plattensammlung zu finden sein. Viel Spass beim Hören!
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Format: Audio CD
Dieses Album darf man zurecht als das Durchbruchsalbum der Band bezeichnen. Haben hier doch so einige bedeutsame Neuerungen begonnen, die Soilwork später einem größeren Hörerkreis zugänglich machen sollten. Schließlich hat auch meine Wenigkeit Soilwork erst mit ihrem neuerem Stil kennen- und schätzen gelernt.

Die erste große Veränderung war der nun für die Melodic Deather so typische Wechsel zwischen dem majestätisch anmutendem klaren Gesang und Screams/Growls. Zudem entsprach der gutturale Gesang von Björn Strid damals eher Screams denn Growls. Zum Zeitpunkt von Predator's Portrait waren allerdings die Songstrukturen noch andere als heute: Zu den leidenschaftlichen, melodischen Songs gesellte sich eine nicht überhörbare Portion Thrash Metal. Diese sollte allerdings nach diesem Album weitestgehend fallen gelassen werden, damit war die Entwicklung der Gruppe abgeschlossen.

Trotz dieser Unterschiede zur heutigen Musik sind die charakteristischen Muster schon erkennbar: Ein gutes Gespür für eingängige Melodien, häufig Klargesang im Refrain, oft Gitarrensoli. Besonders gut kommt das Alles aber deswegen daher, weil hier noch mehr zwischen aggressiveren, schnelleren Thrash-lastigen Stücken wie dem Intro und den melodischen, Soilwork-eigenen Hymnen wie Needlefeast gewechselt wird.

Das Soundgewand des Albums passt da gut dazu, kräftig, aber nicht zu überladen donnert die Instrumentalfraktion aus den Boxen.

Für mich ist hier der nahezu ideale Übergang zwischen dem alten, agressiverem Stil, und dem neueren, melodisch-groovigen der Band gelungen. Auf keinem anderen Album hat man wieder diese beiden Seiten so verschmolzen. Durchaus eine Entdeckung für die neueren Fans wert.
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Format: Audio CD
Bereits die ersten beiden Schmutzarbeiten "Steelbath Suicide" (1998) und "The Chainheart Machine" (2000) waren nicht gerade von der übelsten Sorte, weshalb sie nie so richtig aus dem Schatten der Folgealben hervor treten konnten, lag vielleicht auch daran, dass die Präsenz über Listenable Records doch noch recht bescheidener Natur war, womit Soilwork wie einige andere Hochkaräter das undankbare Dasein des Geheimtipps fristen mussten. Zumindest bis 2000/2001. Die spielerische Klasse in Bündnis des außergewöhnlichen Songwritings Marke Göteborg blieb aber nicht mehr lange im Underground stecken. Wie, Göteborg? Man kommt nicht umhin, die Mitbegründer At The Gates, In Flames, Dark Tranquiliity oder Gardenian hier und jetzt zu erwähnen, denn von den mittleren Neunzigern weg, war diese, u. a. auch als NWoSDM titulierte, empor kletternde Kreuzung aus tot geglaubtem Death- und hochmelodischen Metal die neue treibende Kraft aus dem Dreikronen-Reich Sverige, die sich Pandemieartig über Mitteleuropa ausbreiten sollte.

Und auch hier waren die spitzfindigen Leute von Nuclear Blast wieder einmal die schnellsten, ehe Soilwork für ihren dritten Stahlnagel mit aufgestocktem Budget in ein Studio gebeten wurden. Natürlich war das nicht irgendeines. Wie zu dieser Zeit symptomatisch, enterten die Herrschaften um Shouter Peter 'Speed' Strid wie gefühlte 95% nahe Mitbewerber das Imperium eines gewissen Fredrik Nordström, die Fredman Studios. Obwohl sich Produzent und Band schon kannten, lag es förmlich in der Luft, dass "A Predator's Portrait" eine Art Wendepunkt in der Bandhistorie markieren würde. Nur zwei Jahre später waren Soilwork an der Genre Spitze angekommen.
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Format: Audio CD
Yez, die schwedischen Melodic Death Metal Könige melden sich mit ihrem dritten Album zurück, was auch höchste Zeit wurde, da seit "The Chainheart Machine" schon eine Weile vergangen ist. Doch das lange Bangen ist nun zu Ende, denn mit "A Predator's Portrait" haben die Schweden ein Penalty der Hammeralben hingelegt, aber in der Hinsicht habe ich auch nichts anderes erwartet. Was mich aber beim Drittling, dem sozusagen entscheidenden Album, positiv überrascht hat, war die Tatsache, dass Sänger Bjorn "Speed" Strid zum ersten Mal cleane Vocals verwendet und diese Aufgabe meisterhaft erledigt hat. Beginnt der Opener "Bastard Chain" eher SOILWORK typisch, sprich brachial aggressives Riffing mit keifendem Gesang, beginnen schon beim Folgestück "Like the Average Stalker" die Neuerungen sich bemerkbar zu machen. Beginnt die Nummer noch recht typisch, zwar eher ruhig und atmosphärisch als schnell, wird schon beim Refrain der aggressive Gesang eingepackt und durch eine melodischere Variante ersetzt, welche mich ein wenig an Peter Tägtgren's Projekt PAIN erinnert. Mit "Needlefeast" haben wir es auch schon mit dem ersten Hit zu tun, der eigentlich in keiner Metal Disco fehlen sollte. Dieser Track zeichnet sich vor allem durch einen äußerst melodischen und prägnanten Aufbau aus. Vor allem der klare Gesang beim Refrain macht deutlich, welch Bereicherung die Band hinzu gewonnen hat. Diese qualitative Hochleistung wird mit "Neurotica Rampage" perfekt fortgesetzt, nur mit der Ausnahme, dass hier jedoch wieder mehr das aggressive Element im Mittelpunkt steht.Lesen Sie weiter... ›
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