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am 14. Oktober 2016
Die Schematherapie ist eine moderne Therapieform der sogenannten „dritten“ Welle kognitiv-verhaltenstherapeutischer Therapien, die auf der Basis der neurobiologischen Perspektive verhaltenstherapeutische mit psychodynamischen Ansätzen verbindet. Die Schematherapie geht davon aus, dass sich in der Zeit des Heranwachsen bestimmte Grundschemata im interpersonellen Bereich erlernt werden, die darauf abzielen, seelische Grundbedürfnisse zu befriedigen und somit das menschliche Verhalten steuern bzw. lebenslang beeinflussen.
Eckard Roediger erläutert in seinem strukturiert verfassten und um Abbildungen und Tabellen ergänzten Buch die wichtigsten Grundlagen des Schemamodells nach Jeffrey E. Young. Begründer der Schematherapie und Direktor des Schematherapie-Instituts in New York, und ergänzt diese Annahmen um bindungstheoretische Aspekte (z.B. Objektbeziehungstheorien) und um neurobiologische Aspekte (z.B. social brain, bildgebende Verfahren).
Das Lehrbuch ist gegliedert in sechs aufeinander aufbauende Kapitel, in denen u.a. die Grundlagen, Modelle und Konzepte der Schematherapie, der Therapieprozess, spezielle Techniken sowie auch der Umgang mit schwierigen Therapiesituationen und neuere Entwicklungen umfassend und verständlich sowie praxisnah dargestellt werden.
Mir gefallen besonders gut die übersichtliche Strukturierung, unterstützende Abbildungen und Fallbeispiele, Leitfäden für Konfliktgespräche und Fettdruck wichtiger Begriffe, um das Konzept der Schematherapie sowie ihre Ergänzungen und die speziellen Techniken sukzessive und greifbar nachzuvollziehen zu können.
Mittlerweile liegt das Buch in der 3. Auflage aus dem Jahr 2016 vor.
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am 9. November 2009
Das vorliegende Buch hat das Anliegen, theoretische Hintergründe, strukturelle Details und das genaue Vorgehen bei zentralen Techniken der Schematherapie auszuführen, die im Handbuch von Young et al. 2003 nur angedeutet sind. Dies ist dem Autor auch hervorragend gelungen. Das gesamte Buch stellt einen hervorragenden praxisorientierten, mit vielen Fallbeispielen bestückten Leitfaden für die Anwendung der Schematherapie dar. Besonders gut hat mir das ausführliche Kapitel: die Arbeit mit den speziellen Techniken der Schematherapie, gefallen. Darin werden die einzelnen Techniken sehr detailliert dargestellt und können sehr gut in der Praxis angewandt werden.
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am 27. August 2015
Sehr interessant und gut zu lesen, nicht nur für Mediziner denke ich. d d d d d d d d
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am 27. Januar 2016
Auf den Spuren des anderen Fallenentschärfers und Bestseller-Autoren Russ Harris hat Roediger mit einem verwandten System der dritten Welle kognitiver Verhaltenstherapie gewiss viel vor (OK, es ist noch das Buch vor dem populäreren Lebensfallenbuch, aber der erfrischend unakademische Ton in allen sich anbietenden Zwischenräumen ist schon angelegt...).
Roediger wird seinem Vorhaben aber durchaus gerecht, er erweist sich als kompetenter, seriöser Theorievermittler mit Blick über den Tellerrand, aber auch als gewiefter Didaktiker, der Verständnisprobleme erahnt und mit Alternativformulierungen, Slogans und Fallgeschichten auffängt. So entstand ein mächtiges Kompendium von 458 Seiten – wahrscheinlich trotz einiger Übersetzungen des Gründervaters Jeffrey Young die im deutschsprachigen Raum derzeit wichtigste Referenz für Praktiker der Schematherapie. Und nach der nun zweiten Auflage mit guten Chancen, dies auch eine Weile zu bleiben.
Statt nur wie in vielen anderen Veröffentlichungen die Schemata und Modi kurz zu erläutern und von da an auf einen einzelnen Symptombereich zu entfalten, beleuchtet das Buch gleich diverse Gesichtspunkte (v.a. Neurobiologie und bestimmte Persönlichkeitsstörungen), stellt zudem die Theorie breit in ihrer Genese und ihren Verwandtschaften dar und liefert reichlich Anregungen für die Praxis. So ist gewissermassen für jeden etwas dabei. Besonders imponiert das Therapierational mit lebendig beschriebenen Ideen zur Behandlungstechnik, die vergleichsweise anwendbar erscheinen, während andere Manuals oft nur schablonenhaft Vorschläge bringen, die mehr theoriekohärent als praxisnah sind. Roediger betont, dass er für den deutschsprachigen Leser dessen wahrscheinlichste Therapieausbildung berücksichtigen möchte und hält sich daher an die Parallelen zur Bedürfnistheorie Grawes, aber auch zur Neurobiologie, sowie der Vagusnervtheorie Porges (und gar – ungenannt – Bruce Eckers Rekonsolidierungsidee, gefühlte Pro-Symtom und Kontra-Symptom-Gedanken zeitnah zu provozieren, scheint nah).
Therapeutisch wirken soll die Spätbefriedigung von zombieartig ihr noch nicht geleistetes Tribut einfordernden Stimmen aus der Kindheit. Psychoanalyseaffin klingt es, wenn das Therapieziel lautet, im Konflikt zwischen inneren Stimmen von Eltern und Kind (quasi ein entmachtbares Überich und ein triebbefreites Es) geronnene Bewältigungsstrategien von Abwehrmechanismen aufzulösen. Die Schematherapie versucht über ein (manualisiertes) Wiedererkennen – ein wenig wie im Frauenzeitschriftspsychotest – und einer Suggestion, die mutiger als jene von Anna Freud scheint, auch und gerade persistierenden Persönlichkeitsstilen beizukommen.
Die Frage nach der richtigen Befriedigung kindlicher Bedürfnisse stellen sich freilich auch die Erziehungswissenschaften. Verglichen mit den unzähligen Antworten, welche die Pädagogik liefert (und einer gewissen Unentscheidbarkeit, was in einer unkalkulierbaren Zukunft wirklich wirkt), scheint die hier vorgelegte „Erwachsenenbildung“ bzw. Nachbeelterung eines dann erwiesenermaßen schiefgelaufenen Knöpfedrückens im Kern relativ einfache Rezepte zu verfolgen. Etwas wenig wertschätzend ausgedrückt: warme Worte und Imaginationen besserer Eltern.
Vielleicht stärkstes Element der Schematherapie ist daher derzeit noch das Diagnostikinstrument, die titelgebende Schubladisierung des Unbewussten in Strukturen/traits (Schemata), die trotz der leichteren Arbeit mit den Symptomen/states (Modi) noch immer das Hauptgewicht bleibt. Neben dieser beeindruckenden Heuristik der Schematherapie im Allgemeinen kann man die „germanisierende“ Pionierarbeit Roedigers ebenfalls v.a. auf heuristischem Gebiet gar nicht genug würdigen, liefert er doch ein wahres Füllhorn an plausiblen Analogien.
Trotz meiner auch mitangeklungenen Kritik aus psychoanalytischer Warte bin ich mehr als nur heimlicher Fan und hoffe sehr, dass hier empirische Arbeit in Zukunft die spekulativen Spitzen präzisiert – besonders da, wo es sich die traits als Abwehrstrategien verstehende, weit mehr auf das Momentum der Deutungsgenialität beharrende Psychoanalyse selbst verbietet.
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am 10. Januar 2009
Schematherapie ermöglicht es dem Therapeuten und dem Patienten, die Kindheitsursachen der seelischen Probleme zu erkennen und gleichzeitig in der Gegenwart die Probleme aktiv zu verändern. Das Buch von Eckhard Roediger ist die erste Buchveröffentlichung eines deutschen Autors, der u.a. direkt bei Jeffrey Young, dem Gründer der Schematherapie, gelernt hat. Zu Beginn des Buches zeigt Roediger auf, wie die neuesten Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns in der Schematherapie berücksichtigt werden. Dann wird das das ursprüngliche Schemamodell (z.B., Schemata, die sich auf Erfahrungen der emotionalen Vernachlässigung, des Missbrauches oder der Unterwerfung, Aufopferung oder des Pessimismus oder einer Strafneigung beziehen)referiert. Im Anschluß wird das sog. Modusmodell erklärt. Bei einem Modus handelt es sich um einen "seelischen" Zustand, in den eine Person "hineinkommen" kann. Modi sind z.B.: "Verletzbares Kind, Ärgerliches Kind, Glückliches Kind." Durch Praxisbeispiele und ausführliche Erklärungen kann der Leser das Modell der Persönlichkeitszustände ("Modi") sehr gut nachvollziehen und wird dazu angelietet, wie man mit den verschiedenen Modi in der Therapie erfolgreich arbeiten kann. In den weiteren Teilen des Buches begleitet Roediger den (Schema-)Therapeuten von der Fallkonzeption, über die Beziehungsgestaltung bis hin zur konkreten Therapiedurchführung mit speziellen Techniken. Besondere Aufmerksamkeit findet auch die Arbeit mit Konflikten zwischen Persönlichkeitsanteilen ("Modi"), die als "Stühlearbeit" durch ihren psychodramatischen Charakter den Patienten entscheidend weiter bringen kann. Abgerundet wird das Buch durch hilfreiche Hinweise zu schwierigen Therapiesituationen. Durchgängig ist dem Buch anzumerken, dass hier ein langjährig erfahrener Therapeut schreibt, der mit großem Engagement für seine Patienten tätig ist und seine Begeisterung für die neuen therapeutischen Möglichkeiten der Schematherapie überzeugend darstellen kann. Ein Buch das viel bietet und für jeden deutschsprachigen Schematherapeuten ein Muß darstellt. Sicherlich ein zukünftiges Standardwerk für die Fortbildung in Schematherapie.
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am 18. Juni 2011
Ein hervorragendes Lehrbuch und ein wahrhaft integrativer Zugang zur Psychotherapie. Als analytisch orientierter Psychotherapeut hätte ich mir nie vorstellen können, solche Begeisterung für ein integratives Verfahren in der Tradition der VT zu entwickeln! Und dieses Lehrbuch ist sowohl hoch systematisch, aktuell, theoretisch und praktisch ausgerichtet. Die erweiterte 2.Auflage ist um weitere Entwicklungen ergänzt, besser noch systematisiert und um die Grundlagen in der Tradition Klaus Grawes vertieftend erweitert, hinzu kommen noch detailliertere Darstellungen der Techniken der Schematherapie. Lobend auch der Hinweis, dass Arbeitsblätter kostenfrei von der Webseite des Autors heruntergeladen werden können.
Möge es viele dankbare Leser finden!
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am 6. August 2011
Ich halte diese 2. Auflage weiterhin für eines der besten Manuale der Psychotherapie.
Der integrative Ansatz, der die Schematherapie für mich so wertvoll macht, ist dem Autor sowohl auf praktischer als auch theoretischer Ebene hervorragend gelungen.

Die 2. Auflage ist im Vergleich zur ersten noch systematischer und in sich differenzierter. Insbesondere die Darstellung des praktischen therapeutischen Vorgehens ist plastischer und anschaulicher dargestellt. So kann man sich das Vorgehen und den theoretischen Hintergrund noch besser vorstellen. Das gilt besonders für das 4. Kapitel über die einzelnen Techniken der Schematherapie, welches vollständig überarbeitet wurde und das 'Herz' des Buches ist. Die punktuelle, präzise Verweisung auf die theoretischen Hintergründe im ersten Teil (auch mit Paragrafen und Seitenangaben) hilft für ein besseres Verständnis der Strategien und macht es auch Ungeduldigen möglich, direkt in die Praxis einzusteigen.
Die vielen und umfangreichen Transkripte und Formulierungsvorschläge in diesem und dem folgenden Kapitel bieten eine weitere wertvolle Unterstützung.

Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, welches eine hervorragende Synthese zwischen Theorie und Praxis bietet und mit seinem Charakter einen wesentlichen Platz in der Literatur über Schematherapie einnimmt.
Ein Muss für diejenigen, die die Schematherapie lieben und diejenigen, die neben den praktischen therapeutischen Anwendungen über die Theorie dahinter nachdenken mögen.

Es ist also absolut lohnenswert, das neue Buch noch einmal zu kaufen und zu lesen!
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am 3. Januar 2014
Ich habe dieses Buch mit voller Begeisterung gelesen und sehr viel daraus gewonnen! Die Schematherapie wird sehr gut dargestellt, es gibt keine Ungereimtheiten beim Verständnis. Dem Autor kann man in seinen Erläuterungen sehr gut folgen und es macht einfach nur Spaß dieses ganze Wissen in sich aufzunehmen.

Ich werde sicherlich vieles davon in meine Arbeit mit einfließen lassen und habe den Ehrgeiz entwickelt mich schematherapeutisch zertifizieren zu lassen. Ich denke als Therapeut und vor allem als Patient, kann man mit dieser Methode einfach nur gewinnen.
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am 7. Oktober 2009
Ein für Therapeuten wunderbares Einführungbuch in die Schematherapie. Übersichtlich gestaltet, der Ansatz ist fundiert, der Autor geht auch profund in neurophysiologische Bereiche und unterstützt einen kreativen Ansatz in der Therapie, um Emotionen und Kognitionen in der Therapie mehr in Einklang zu bringen.
Eine echte Bereicherung für meine Therapiebehandlungen!
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am 16. März 2014
Sehr gutes und strukturiertes Buch mit vielen Tabellen und klar erklärt. Als Therapeuten eigentlich ein Muss, um über den Tellerrand der eigenen Tätigkeit zu blicken.
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