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Powerpoint: Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms Taschenbuch – 11. November 2009

4,5 4,5 von 5 Sternen 3 Sternebewertungen

Täglich werden auf der ganzen Welt 30 Millionen Präsentationen mit dem Programm »Powerpoint« abgehalten. Alle Bereiche sind davon erfasst, von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zu privaten Hochzeitsfeiern. Doch selten macht man sich Gedanken darüber, was es heißt, »Powerpoint« zu nutzen. »Formt« es unsere Gedanken? Nimmt es Einfluss auf das Dargestellte? Wie hat es sich überhaupt entwickelt? Antworten auf solche und andere Fragen geben Experten in diesem Sammelband.
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Coy ist Professor für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuletzt ist von ihm erschienen »HyperKult 2. Zur Ortsbestimmung analoger und digitaler Medien« (hg., Bielefeld 2005).

Claus Pias ist Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Digitalen Medien an der Universität Wien. Zuletzt hat er gemeinsam mit Andrea Stumpf den Band »Herman Kahn. Szenarien für den Kalten Krieg« (2008) herausgegeben.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Fischer Taschenbuch Verlag; 1. Edition (11. November 2009)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 336 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3596184118
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3596184118
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.6 x 2.5 x 19 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,5 4,5 von 5 Sternen 3 Sternebewertungen

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4,5 von 5 Sternen
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Spitzenrezensionen aus Deutschland

  • Bewertet in Deutschland am 12. August 2011
    Ein wahrlich interdisziplinäres Team von Autoren haben die Herausgeber in diesem durchwegs Powerpoint (damit sind auch ähnliche Produkte wie "Keynote" gemeint) gegenüber sehr kritischen Band zusammengebracht: Politikwissenschaftler, Informatiker, Film- und Fernsehwissenschaftler, Medienphilosophen, Philosophen, Professoren der Kunstgeschichte, Experten für Grafische Datenverarbeitung, Elektrotechniker, Mathematiker, Erkenntnistheoretiker, Medientheoretiker, etc.

    Damit gelingt es in dem Buch, eine breit angelegte Analyse der Wirkungen und der Auswirkungen der verstärkten Verwendung von PowerPoint als Medium in Unterricht und Lehre, aber vor allem in der Wirtschaft zu untersuchen. Das Phänomen "PowerPoint" wird dabei als eine "Kulturtechnik" betrachtet, die sich einreiht in die Vermittlungs-Techniken der Rede bzw. des Vortrags, der Verwendung der Schreibtafel, später des Overhead Projektors und nun von Powerpoint in Kombination mit der Technologie des "Beamers".

    Die Autoren kommen dabei durchwegs zu sehr negativen Einschätzungen und Bewertungen der Verwendung von Powerpoint und stützen sich dabei auf viele amerikanische Arbeiten zu diesem Thema und in einigen Beiträgen werden dem antike Lehren der Rhetorik gegenübergestellt.

    Als Hauptkritikpunkt an der Verwendung von Powerpoint machen sie vor allem die Verwendung von vorgefertigten Vorlagen, sowohl für die Layouts, als auch für die Inhalte und die Bilder fest. Sie kritisieren die didaktischen Fehler die bei Präsentation gemacht werden, wenn der Vortragende kein wirkliches Konzept des Vortrags hat, sich an den Textfolien festhält oder der Vortrag gar zu einer Vor-Lesung ausartet.

    Gewiss, all diese unsachgemäßen Verwendungen von PowerPoint kommen häufig vor, aber es liegt wohl an anderen fehlenden Grundtechniken von Vortragenden wenn diese nicht vor der ersten PowerPoint Folie ein Konzept, eine "Storyline", ein "Drehbuch" und vor allem eine klare Vorstellung davon haben, was bei dem Vortrag vermittelt werden soll. Für Powerpoint gilt hier, was für jedes Werkzeug gilt: Man kann es missbräuchlich und falsch verwenden.

    Besonders gut in dem Band finde ich den Beitrag des Film- und Fernsehwissenschaftlers Lorenz Engel "Probleme der Präsentation von Filmsequenzen", weil dies eine sehr spannende Verwendung von Powerpoint im Rahmen von Vorträgen sein kann - ich experimentiere selber immer wieder gerne damit. Etwas verwunderlich fand ich hingegen eine Anmerkung eines anderen Autors in dem Band: J. Pflüger, Anm. 61 S.215: "An dieser späten Stelle kann ich gestehen, dass ich mein Lebtag noch nie PowerPoint verwandt habe." (sic) - Aber die Kritik des Buches bezieht sich eben generell auf die ganze Familie solcher Präsentationsprogramme.

    Zusammengefasst ist das Buch auf jeden Fall ein sehr lesenswerter Band, der eine tiefgreifende Analyse dieser Kulturtechnik bietet. Auch wenn der Band an vielen Stellen zu sehr kulturpessimistischen Schlussfolgerungen kommt, bietet er sicher für Vortragende und Lehrende wertvolle Anregungen zur besseren Vermittlung von Inhalten - auch mittels PowerPoint.
    4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 10. Februar 2010
    Für alle, die sich schon einmal wärend einer Präsentation mit Powerpoint gefragt haben, was sie denn nun tun sollen, lesen oder zuhören, oder die von einer Reihe von Bullet-Points hingerichtet wurden (Dilbert) ist dieses Buch ein absolutes muss. Hier wird nicht beschrieben, wie man mit Powerpoint umgeht, sondern eher was man besser lassen sollte. Man muss es klar sagen: Powerpoint kommt hier nicht gut bei weg, aber die Schwächen und Stärken werden so anlysiert, dass man viele Fehler bei der zukünftigen Nutzung vermeiden kann.
    Die Autoren der verschiedenen Abschnitte gehen sehr unterschiedlich, aber immer wissenschaftlich fundiert, an die Problematik "Powerpoint" heran. Auch die Historie der Präsentation kommt nicht zu kurz: Die technische Entwicklung des Overhead- Projektors mit all seienn Vor- und Nachteilen, bis hin zu Powerpoint 2007 mit seinen brachialen Möglichkeiten oder die Nutzung der Rhetorik bei der Präsentation. Viele Nutzer von Powerpoint, die sich immer wieder Fragen, warum ihre Botschaften nicht ankommen könnten hier die Antwort finden.
    Für mich als häufigen Nutzer von Powerpoint ein absolut lesenswertes Buch, findet sich eine Kernaussage doch schon in der Einleitung: "Wer nichts zu sagen hat, dem hilft auch keine noch so ausgefeilte Technik"
    6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 8. November 2009
    Hinter Powerpoint lauert Microsoft und Microsoft ist mächtig, doch Powerpoint auch lässt sich nicht wegdenken wenn man an Präsentationen denkt und die gibt es überall, öffentliche und private, wichtige und weniger wichtigere. Das Buch POWERPOINT - Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms herausgegeben von Wolfgang Coy und Claus Pias zeigt uns die Grenzen von Powerpoint und die Absichten seiner Entwickler auf. Doch die wahre Gefahr lauert auf der Anwenderseite, denn Powerpoint verändert das Denken der Menschen.

    Nun ja, es ist müßig zu fragen ob ein Programm böse sein kann, doch richtig gestellt ergäbe die Frage richtigerweise: kann Powerpoint das Denken verändern? Ja, denn Powerpoint und seine Hilfsmittel reduzieren den Informationsfluss und eine Präsentation ist anscheinend heutzutage keine Präsentation mehr, wenn man nicht Powerpoint einzusetzen vermag.

    Das Buch zeigt sich dem Thema offen gegenüber und lässt viele Stimmen und Meinungen zu Wort kommen. Das Edward Tufte im Jahre 2003 Powerpoint als böse bezeichnete ließ sich in seiner Kolumne reduzieren auf die Art und Weise wie die Anwender es benutzen, es mache alles trivial, verführe zu lautstarken Äußerungen und banalisiere alle Themen. Da hat er ja auch recht, denn alles blinkt und glitzert bei Powerpoint, wenn man dies zulässt, Powerpoint nimmt sich leider dann aus wie eine Las Vegas Show!

    Was können wir festhalten? Power Point hat unser Denken verändert. Es hat unsere Präsentationen verändert und damit den Informationsfluss. Es kanalisiert Informationen und glänzt durch das weglassen derselben. Es schneidet und wendet, es drückt und deckelt. Am Ende tröpfelt ein Rinnsaal an Quintessenz aus der Präsentation, zu wenig um zu leben, zuviel um zu sterben.

    Wer PowerPoint nutzt, kommt an dem Buch POWERPOINT wohl nicht vorbei - gut, interessant und informativ - Einsichten mit Tiefgang und ein Ausblick auf die Kommunikationswissenschaften von Morgen.

    Empfehlenswert!
    6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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