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Portnoys Beschwerden Gebundene Ausgabe – Mai 1975

4.1 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

´Portnoys Beschwerden´ ist ein in der Sprache so offenes wie witziges Buch, und es hat die amerikanische Kritik zu Recht darauf hingewiesen, daß es dieses schwer zu belegende Komik ist, die die krassesten Sexszenen in der amerikanischen Literatur seit Henry Miller nie obszön erscheinen läßt. (Süddeutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1998 erhielt Philip Roth für ‹Amerikanisches Idyll› den Pulitzerpreis. Im gleichen Jahr wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten und dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. 2011 wurde ihm der Man Booker International Prize verliehen. Philip Roth ist der einzige lebende Amerikaner, dessen Werk in einer umfassenden, maßgeblichen Gesamtausgabe von der Library of America herausgegeben wird.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Was auf den ersten Blick als Anhäufung absonderlicher sexueller Begierden erscheint, ist ein unglaublich vielschichtiger Roman, der Philip Roth den Ruf als "zweiter Henry Miller" einbrachte. Natürlich sind gerade die sexuellen Erlebnisse des Newarker Jungen Alexander Portnoy köstlich beschrieben. Angefangen mit einem manischen Zwang zu onanieren ejakuliert der jüdische Junge beispielsweise in eine Leber, die die Familie zum Abendessen verspeist: Dazu Portnoys Kommentar, der sein Leben in der Retrospektive seinem Psychiater Dr. Spielvogel schildert: "Ich habe das Abendessen meiner eigenen Familie gefickt". Verhätschelt von seiner Mutter versucht Alexander mit dem Judentum zu brechen und läßt sich nur auf "Schicksen" ein. Neben seiner verantwortungsvoller Tätigkeit als Erwachsener als Beauftragter für Menschenrechte in der Stadt New York, führt der junge Mann ein auschweifendes Leben mit einer Postituierten, die ihn irgenwann verläßt. Sein sexueller Zwang stößt sich am orthodoxen Glauben seiner Mutter. Roth beschreibt einen jungen Mann, der verzweifelt seine Identität und Normalität zwischen Judentum und Amerika sucht. Ein Schlüsselerlebnis ist seine Reise nach Israel. Was eine Katharsis für ihn sein sollte, endet mit Impotenz bei Frauen im heiligen Land. Auf 185 Seiten erzählt Portnoy seine Geschichte, die Geschichte eines Mannes der sich nie gefunden hat. Portnoy vollführtimmer einen Drahtseilakt zwischen Mutter und Schicksen, zwischen Berufsleben und Privatleben und zwischen Moral und Manie. Den Konflikt kann der nicht selbst reflektierende junge Mann nicht lösen.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Wer die Bedeutung und die Besonderheit dieses Buches richtig ermessen will, muss bis zu "Wilhelm Meister", dem "grünen Heinrich" oder "Felix Krull" zurückgehen und sich vorstellen, dass Wilhelm, Heinrich oder Felix neben all ihren Interessen an den Absonderlichkeiten der Welt zuerst und vor allem an ihrem "Schlong" interessiert sind, der sie Tag und Nacht mit seinen Erektionen peinigt, so dass sie als Pubertanten - wo sie gehen und stehen - nichts anderes im Sinn haben, als "ihre Ladung abzuschießen". Das hört sich drastisch an, ist aber durchaus erst gemeint: "Portnoys Beschwerden" von Philip Roth ist der Bildungsroman der Postmoderne, in dem die beiden Seiten der Tannhäuser-Problematik - der Mann zwischen Venus und der heiligen Elisabeth - unverblümt aufeinanderprallen. Wie in atrophierten Knochen, in denen die schützenden Knorpel sich abgenutzt haben, wird die Persönlichkeit des heranwachsenden Alexander zerrieben zwischen Lust und Schuld, sexuellen Begierden und Gutmenschenattiüden, und es ist die große Kunst des Autors, diese traurige Thematik eindringlich und - man soll es kaum glauben - außerordentlich kurzweilig zu entfalten. Alexander Portnoy ist der Sohn eines jüdischen Versicherungsvertreters, der sein Leben lang an Verstopfung leidet, und einer perfekten Mutter, die alles für ihre Kinder gibt und voller Sorge über einen eventuellen Durchfall ihres Sohnes an die Toilettenüre klopft, wenn sich ihr Filius auf dem Örtchen die Seele aus dem Leib masturbiert.Lesen Sie weiter... ›
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Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 4. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Alexander Portnoy, der Ich-Erzähler, schildert seinem Psychiater seine Lebensgeschichte: Aufgewachsen in einem jüdischen Stadtviertel in einer jüdischen Familie mit korpulenter Schwester, ständig besorgter Mutter und hypochrondrischem Vater unternimmt er Ausbruchsversuche durch Sex. Zunächst während der Pubertät durch Onanie, später mit ständig wechselnden Parterinnen. Aber entkommen kann er nicht.
Ein amüsantes Buch, das in sich selbst schon ironisch ist: Indem der Ich-Erzähler laut gegen seine Familie klagt, vor allem gegen die Mutter, die dauernd die Aufmüpfigkeit und Undankbarkeit des Sohnes beklagt, macht er der Familientradition alle Ehre und setzt die Tradition des Klagens fort. Sein Bestreben, die Familie zu bestrafen, führt Alexander jedoch im Geheimen aus: Onanie und Beziehungen zu Frauen, von denen niemand etwas wissen darf. Als er letztlich doch "gehorsam" wird, nach Israel fliegt und eine Jüdin kennenlernt, macht ihm das einzige, auf das er sich in seinem Leben verlassen konnte, seine sexuelle Gier und seine Potenz, einen Strich durch die Rechnung.
Dass ein Buch mit einer solchen Thematik sich lächerlich machen würde, wenn es sich mit zarten erotischen Andeutungen begnügen würde, ist einleuchtend. Allerdings hat der Autor es durch seine Sprache verstanden, die entsprechenden Passagen nie ausfallend oder obszön klingen zu lassen.
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Format: Taschenbuch
Alexander Portnoy, seines Zeichens Jurist der New Yorker Stadtverwaltung, erzählt in einer Tirade seinem Psychiater Dr. Spielvogel von seinem Leben und da vor allem von seinen sexuellen Vorlieben. Dabei kommt er auch immer wieder auf seine Eltern zurück, denen er vorwirft ihn selbst in jüdischer Kleinkariertheit erzogen zu haben, die in ihm ein lebenslanges gestörtes Verhältnis zu gojim, Nichtjuden, hinterlassen hat. Doch selbst seine verzweifelten Versuche, „schicksen“, also nichtjüdische Frauen zu bekommen, hilft ihm nicht aus seiner Krise und als er dann in einer Kurzschlussreaktion nach Israel fliegt, muss er erst recht eine unangenehme Überraschung erfahren.
Portnoy verknüpft die elterliche Forderung, dass er ein Genie werden müsse mit seinem pubertär nicht gestilltem Verlangen nach immer wieder neuen Frauen und seinem schwelendem Vorurteil als Jude den anderen Menschen untergeordnet zu werden. Was im Erscheinungsjahr des Romans, 1960, Philip Roth nicht nur schlagartig berühmt machte, sondern ihm auch die Vorwürfe einbrachte, er schreibe, obwohl selbst Jude, antisemitisch, ist heute schon ein zeitgeschichtliches Relikt. Die Psychoanalysegläubigkeit der damaligen USA wirkt heute befremdend und die detailliert beschriebenen Sexszenen, die damals so schockten wie jene von Henry Miller, sind heute bestenfalls nur mehr witzig. Die Neurosen Portnoys, die seinem Psychiater ein eigens Syndrom wert sind, werden heute als solche gar nicht mehr wahrgenommen, geschweige denn, dass man deswegen zu einem Psychiater laufen würde.
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