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am 23. April 2007
Dieses zuerst enttäuschen kleine Reclam-Bändchen hat sich als perfekte Harmonielehre zum Selbststudium entpuppt. Anders als in anderen Harmonielehren liegt der Schwerpunkt wirklich auf Umsetzbarkeit und leichtem Verständnis.

Bei Levine und anderen Harmonielehren wird man durch komplexe Voicings und einer von Anfang an extrem professionellen, ganzheitlichen Sichtweise, die man eigentlich erst braucht, wenn man auf Kennyy Barron Niveau spielt, völlig überfahren.

Lonardoni läßt "unwichtige" und verwirrende Feinheiten zuerst weg und ermöglicht dadurch einen viel schnelleren, breiteren Zugang. Man kann wirklich sehr bald etwas mit dem Gelernten anfangen und praktisch umsetzten. Damit ist das ganze nicht so trocken und frustrierend wie bei anderen Ansätzen; hilft der Motivation erheblich.

Um ein sehr breites Basiswissen, von Sekundärdominanten bis zu Bläserarrangements zu erreichen absolut perfekt!
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am 19. August 2000
Markus Lonardoni lehrt Popularmusik z.B. an Hochschulen. Er erreicht es dem Leser auf einfache Weise Notenkentnisse und deren Verwendungen für Komposition und Arrangement zu vermitteln. Das Buch ist jedoch nur für Leser mit sehr viel Ehrgeiz zu verstehen, da ihm der Inhalt sonst verschlossen bleibt. Lonardoni führt bis in die Tiefen der Komposition, jeder Leser sollte anschließend in der Lage sein sein Wissen anzuwenden, da Lonardoni das Wissen durch Abschlussaufgaben nach jedem Kapitel festigt und Bezüge zur Praxis darstellt.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Februar 2016
Markus Lonardoni studierte an der Hochschule für Musik Stuttgart, danach studierte er Filmmusik am renommierten Berklee College of Music in Boston. Nach dem Ende seiner Studienzeit veröffentlichte er in kurzer Folge mehrere musikalische Lehrbücher bei verschiedenen Verlagen, inzwischen hat er sich anscheinend auf die Produktion von TV-Serien-Soundtracks verlegt.

Das Buch „Popularmusiklehre“ erschien bereits im Jahr 1996 bei Reclam als eines von diesen typischen, kleinen, gelben Heftchen. Heute wird das Heft zusammen mit einer CD im Pappschuber, aber ansonsten unverändert ausgeliefert. Der Untertitel lautet „Pop, Rock, Jazz“ und wird ergänzt mit den Schlagworten „Harmonielehre, Komposition, Arrangement“. Das sind eine ganze Menge Themen, die sich der junge Lonardoni damals, Mitte der 1990er Jahre, vorgenommen hat und ist 20 Jahre später allemal eine Retrospektive wert.

Das Buch beginnt mit einem sehr knappen Vorwort des Autors. Der Inhalt des 352 Seiten starken Büchleins ist in die übergeordneten Kapitel ‚Epochen und Stile der Popularmusik’, ‚Musiklehre’, ‚Komposition’, ‚Arrangieren und Orchestrieren’ aufgeteilt. Jedes dieser Kapitel ist dann jeweils noch einmal in sehr viele Unterkapitel unterteilt. Gleich im ersten Kapitel wird klar, was der Autor unter dem Begriff Popularmusik versteht. Es sind die Spielarten des US-amerikanischen Jazz von Ragtime bis Fusionrock und Pop/Rock ab Mitte der 1950er Jahre von Rock’n’Roll bis Heavy Metal und Funk. Popmusikalische Genres ab Anfang der 1990er Jahre, insbesondere samplerbasierte Stile wie Hip Hop oder Techno werden nicht mehr berücksichtigt.

Lonardonis Aufarbeitung von Epochen und Stile, aber auch die darauf folgende Musiklehre sind straff und korrekt, wirken jedoch sehr theoretisch, reduziert und lexikalisch. Seitenweise werden Listen mit trockenen Fakten gelistet, hin und wieder wird kurz mal auf Musiker oder Bands verwiesen, auf echte musikalische Verweise oder gar Notenbeispiele aus der popmusikalischen Praxis wurde bedauerlicherweise gänzlich verzichtet. Der „praktische“ Teil beschränkt sich auf einige Aufgabenstellungen („Bilden sie die dorische Skala über As!“). Eine gewisse Hilfe hätte die beiliegende CD mit Hörbeispielen darstellen können, aber auch hier hat Lonardoni nicht auf den reichhaltigen Fundus der Popularmusik zurückgegriffen, sondern eigene Kompositionen und Einspielung ‚im Stile von’ zusammengebastelt, die noch dazu alle instrumental und mit einem aus heutiger Sicht schrecklichen 80er Jahre Hall aufgenommen wurden. Durch diese laborhaften Bedingungen fehlen den Einsielungen genau die wesentlichen Grundcharakteristika um die es im Pop eigentlich geht, das wird einem beim Abhören dieser Beispiele sofort klar. Lebendige Popmusik ist einfach nicht auf theoretische Parameter reduzierbar. Jeder Popmusikhörer wäre beim Hören dieser Beispiele entsetzt und würde sich befremdet abwenden.

Stark ist Lonardoni dagegen im Schlusskapitel ‚Arrangieren und Orchestrieren“, hier kommt ihm wohl sein amerikanisches Zweitstudium zugute. Besonders gelungen ist hier der Teil ‚Arrangieren für Bläser’, wo er es schafft auf knapp 40 Seiten dieses komplexe Thema treffend zu umreißen. Behandelt werden auf verständliche und plausible Weise: Arrangieren für zwei, vier, drei und fünf Bläser (in dieser Reihenfolge), Drop Voicings (2, 3, 2&4) und Spread Voicings. Hier spielt dem Autor auch in die Karten, dass mehrstimmige Arrangements ein relativ modenunabhängiger und stilübergreifender Inhalt ist. Man kann aber auch deutlich spüren, dass ihm selbst etwas an diesem Thema liegt und er mit spürbar mehr Verve dabei ist.

Fazit: Eine komprimierte Popularmusiklehre zu klassischen Musikstilen des 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf Theorie. Etwas ungünstiges Buchformat zum ernsthaften Selbststudium.
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am 26. Januar 2012
Tut mir ehrlich gesagt leid, dass ich so hart mit dem Büchlein ins Gericht gehe. Die Idee ist gut, die Umsetzung enttäuschend. Ein wild zusammen geworfener Haufen Puzzleteile. Diese Buch handelt wirklich von Allem und Nichts.
Man tut besser daran, mehr Geld zu investieren und sich die ca. 15 entsprechenden Fachbücher nach und nach zu kaufen, die der Autor versucht hat in in einem Taschenbüchlein unter zu bringen. Der Kauf dieses Buchs bereichert nur den Autor. Den Musikinteressierten sicher nicht. Daher nur einen Punkt für die gute Idee und wegen mir noch einen für die viele Arbeit die sich der Autor gemacht hat. Schade, 20 Euro in die Tonne.
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am 22. August 2015
Ich habe mir das Buch auf Grund der durchweg positiven Rezensionen gekauft und war etwas skeptisch, ob es sich wohl um Gefälligkeitsrezensionen handelt. Aber nein, das Buch bekommt aber auch von mir 5 Sterne und ich kann den anderen Rezensenten nur in ihrer guten Berurteilung des Buch's beipflichten.

Was macht das Buch so hervorragend?
- Einfach gehaltene Erklärungen und trotzdem fachlich richtig - das ist leider eher die Ausnahme, als die Regel.
- Alles wird erklärt bevor es in Musikbeispielen angewendet wird, es wird also sehr wenig vorausgesetzt.
- Es gibt einen Übungsteil mit Lösungen
- Es gibt ein Glossar mit Fachbegriffen

Aber Achtung, das Buch schreitet schnell voran. Wer keine entsprechenden Vorkenntnisse mitbringt benötigt entsprechend
längere Zeit zum Lesen, Verstehen und Üben.

Der Anspruch die wichtigsten Instrumente und Stile abzuhandeln ist zwar ehrenhaft, kommt aber leider viel zu kurz. Um ehrlich zu sein, diese Themen ausreichend abzuhandeln würde bei weitem dem Umfang dieses kleinen Büchleins sprengen. Vielleicht hätte man darauf verzichten sollen.

Dieses Buch kann ist auch allen Klassik interessierten zu empfehlen, als Einstieg, in die Bücher von Wolf, Kühn, de la Motte.
Bei mir wird dieses kleine Büchlein (wg. Reclam Format) einen Ehrenplatz bekommen.
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am 16. Januar 2012
Ich habe schon zig Musiktheoriebücher gekauft und bin zumeist nicht über die Hälfte hinaus gekommen. Das lag daran, dass die Autoren Fachbegriffe, viel Wissen und Zusammenhänge schon voraussetzten. Selbst in Bücher für absolute Einsteiger! Z.B. werden Umkehrungen in Notendarstellungen bei Beispielen einfach angewendet aber es wird nicht erwähnt, dass sie angewendet werden. Als ich noch keine Ahnung hatte, konnte ich diese Beispiele in diesen Büchern nicht nachvollziehen und verstand nur Bahnhof. Das ist aber nur ein Beispiel von vielen. Dadurch blieb für mich die Musiktheorie lange Zeit eine komplizierte Angelegenheit.

Bis ich dieses Buch in den Händen hielt!
Es wird alles leicht durchschaubar erklärt undbei den Beispielen wird nichts vorausgesetzt.
Es wird auch nicht von vorher bekannten Zusammenhängen ausgegangen, alles wird schön aufgeschlüsselt erklärt.
Arbeitet man das Buch von vorne bis hinten durch, erhält man viel mehr als nur die Grundlagen, als wie bei den Vorredner erwähnt.
Es geht sehr in die Tiefe und man findet dadurch einen erleichterten Einstieg in Fachrichtungen der Musik wie z.B. Songwriting, Satzlehre, Kontrapunkt usw.
Durch die mitgelieferte CD wird man auch akkustisch geschult. Es ist nun mal bekannt, dass Musik mit Hören zu tun hat und alle Theorie nichts nutzt wenn man sie nicht auf die Musik übertragen kann. Daher ist die CD sehr nützlich.

Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und kann nur sagen, dass es an Konkurrenz mangelt...(ich habe viele bekannte Theoriebücher zu Hause)
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am 4. Juli 2006
Ein sehr gutes und perfektes, wenn auch kleines Nachschlagewerk. Hier findet man so gut wie alles, was man als Einleitung für die Kompositions- und Harmonielehre wissen möchte. Eine gute Wahl!
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