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Populärmusik aus Vittula: Roman Taschenbuch – 11. September 2007

4.1 von 5 Sternen 59 Kundenrezensionen

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"Tjus lätmi isamatö råckönråll mjosik!" Nur gut, dass die Beatles auch im hohen Norden ihr Publikum fanden. Zwar verstanden Matti und sein schweigsamer Freund Niila kein Wort, eines aber kapierten sie: Die kleine schwarze Scheibe mit dem erregenden Sound, die Mitte der 60er-Jahre in Vittula, mitten im schwedisch-finnischen Nowhere-Land aufgetaucht war, bedeutete das Erwachen aus einer langen Polarnacht.

"Mir fehlen fast die Worte, so großartig ist dieses Buch", jubelt der Rezensent des Svenska Dagbladet angesichts des skandinavischen Überraschungserfolges. Völlig zu Recht! Welche Fabulierlust da oben doch gedeiht! Filmisch gesprochen: Hätten Woody Allen, Kaurismäki und Ingmar Bergman zusammen ein Drehbuch à la Astrid Lindgren plus Sex & Råckönråll gesucht -- Mikael Niemis komisch-melancholische Nordkaff-Saga von Mattis pubertärer Erweckung wäre die perfekte Vorlage geworden.

Als wäre die Schroffheit ihres geliebten Tornedals nicht genug, scheinen seine Bewohner auch seelisch verkarstet. Der Geist des Hausapostels Laestadius weht allerorten, der Geist eines Predigers, der hier in grauer Vorzeit die Gegend von Sünde und Lotterleben reinigte. Das laestadianisch-lustfeindliche Motto vom Leben als stetigem Weg bergauf findet bei Matti und Niila naturgemäß wenig Anklang. Verlockender scheinen da schon Råckönråll und Tornedal-Mädels. Beide Ziele jedoch liegen noch in weiter Ferne.

Im fahlen Nordlicht wird Matti Zeuge skurrilster, oft mythisch angehauchter Ereignisse. Niemi lässt dabei ein beachtliches Personal knorrigster Charaktere aufmarschieren. Laestadius zum Trotz, finden Fress-, Sauf-, Rauf- und Saunagelage statt, die die Wikinger-Vorfahren erbleichen lassen würden. Unikum Greger, der neue Musiklehrer, ein Rennradfan, regelmäßig von Hunden auf Trainingsfahrten durch die Tundra gehetzt, wird für die Jungen zur Offenbarung. Greger liebt Hendrix! Highlight des Buches ist eine von Matti veranstaltete, verheerende Rattenvernichtungsaktion, die den halben finnischen Waldbestand (und den Leser fast den Mageninhalt) kostet, als Lohn aber Mattis erste E-Gitarre einbringt. Ziel Nummer zwei lässt auch nicht lange auf sich warten. Mattis langer Marsch aus dem Tornedal ins Leben: ein zutiefst menschliches, gnadenlos komisches Buch! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Herzerfrischend erzählt Niemi von Abenteuern und Streichen der Kindheit und dem Einbruch des Rock´n Roll in ihre Welt. Ein amüsantes, kurzweiliges, ein hinreißendes Buch!" (Focus)

"Ein unvergesslicher Roman. Lesen. Vorlesen. Und dabei lachen, weinen und - vielleicht - von einer E-Gitarre träumen." (Frankfurter Rundschau)

"… manchmal tragisch, meistens lustig, immer skurril und ein flammendes Porträt für die Freiheit, die in der Stromgitarre steckt." (Claudia Freytag) (Kölner-Stadtanzeiger, 02.07.2005 zum TB)

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Format: Taschenbuch
Nein, natürlich nicht. Aber ihr Hit "Rock 'n' roll music" schlägt bei Matti, seiner Schwester und seinem Freund Niina ein wie eine Bombe. So müsste man auch spielen können...
"Populärmusik aus Vittula" ist ein herrlich verrückter Roman, der das Erwachsenwerden in den 60er Jahren in Nordschweden schildert: Matti lebt in Tornedal (auf Finnisch: Pajala) - und Finnisch sprechen (noch) viele hier. Es tut sich einfach nichts in diesem Ort - schrecklichst für Pubertierende. Bis Matti und sein Freund Niina beginnen Musik zu machen. Das gilt im hohen Norden aber eher als "weibisch" und ist fast so schlimm wie das Lesen von Büchern, vor dem Matti von seinem Vater gewarnt wird. Nicht selten würden Bücherleser im Irrenhaus landen, besonders gefährdet seien die von Belletristik.
Eine (groteske, berührende oder traurige) Situation jagt die andere; der Alkohol fließt in Strömen (also nicht nur bei nordischen Krimiautoren); Frauen werden nach der Breite ihrer Ärsche ausgesucht; es gibt eine herrlich verrückte schwedisch-finnische Hochzeit usw.
Waren die Probleme von Pubertierenden zB in Mitteleuropa damals anders? Kaum - wenn man davon absieht, dass der nordische Winter Depressionen weiter verstärkt und den Alkoholmissbracuh fördert.
Ein großartiger Roman mit einem furiosen, unheimlich poetischen Schluss!
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Format: Taschenbuch
... fand ich diesen Roman, der mir ein verregnetes Wochenende rettete.
Nein, ich vermisse kein durchgehendes Handlungsgerüst; denn so wie man sich im Leben später an die farbigsten Episoden der Kindheit und Jugend swchlaglichtartig erinnert, so ähnlich ist dieser Roman aufgebaut. Und wie im Leben gibt es keine durchgehende Handlung und Moral sondern viele bunte Einzelpersonen, denen man immer wieder begegnet, die sich langsam entwickeln und die im Leben nicht alle gleichermaßen vom Glück begünstigt werden. Da das Erwachsenwerden aber überall gleich schwierig ist, hat der Roman viel innere Wahrheit und ich konnte vieles nachvollziehen.
Das Buch spielt in der ödesten nordschwedischen Provinz. Eine Gegend, die dank ihrer widrigen Klimaverhältnisse, Armut und Rückständigkeit ein Sammelsurium verschrobener Eigenbrötler und Kauze hervorbringt. Eine Provinz die der Autor doch liebt, wie man nur den Ort lieben kann, an dem man aufgewachsen ist. Mit dem deftigen und komischen Roman hat Mikael Niemi seiner Heimat Tornedal ein Denkmal gesetzt.
Ich empfehle das Buch als Reiselektüre für den Finnlandtrip oder eben für ein verregnetes Wochenende. Wenn man nämlich über das Sommerwetter Nordschwedens liest, gefällt es einem zuhause gleich wieder viel besser.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Roman, der in über zwanzig Episoden eine Kindheit in der schwedischen Provinz beschreibt. Matti und sein Freund Niila wachsen in den 60er und 70er Jahren im äußersten Norden Schwedens auf, so weit weg von Stockholm, dass er nicht einmal auf die Schullandkarten passt. Angefangen vom Spielen im Sandkasten über Schule, Schneeballschlachten, Saufwettkämpfe, Rattenjagden, Familienfeste und ganz besonders Musik, Schulband und E-Gitarre. Jedes Kapitel bildet eine kleine, in sich abgeschlossene Geschichte, komisch, witzig und rührend.
Im Buch sucht man einen roten Faden wohl vergebens. Im Gegenteil, es eignet sich wirklich dazu, als Zweitlektüre nebenbei gelesen zu werden. Auch nach längerer Unterbrechung kommt man sofort wieder in die Geschichte eines neuen Kapitels, da oftmals außer Matti und Niila alle anderen Figuren ausgetauscht sind. Die Geschichten wirken absurd und doch kann man es für möglich halten, dass jede einzelne so ähnlich passiert ist. Natürlich vorgetragen mit einer gewissen Übertreibung, die aber wohl auch von allen Leuten in der Provinz angewendet wird, um den Ruhm und die Ehre ihrer Familie zu belegen.
Ich habe herrlich lachen können. Niemi ist ein sehr guter Erzähler. Sein Erzählstil alleine verbreitet schon einen großen Charme. In seine Charaktere kann man sich beinahe aus dem Stande verlieben. Ich würde das Buch kein Meisterwerk nennen, aber es ist sehr gut lesbar, jedes Kapitel in sich fesselnd, und es versprüht gute Laune, Erinnerung und Nostalgie. Wer leichte Unterhaltung sucht, ist hier gut bedient.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mikael Niemi gelingt es, in diesem Buch so einige Bögen zu spannen: zwischen der Welt der Alten, der Sagen und Mythen, und zwischen der modernen Lebenswelt, wie sie inzwischen auch in Pajala Einzug hält. Oder durch die wunderbare Verwebung von Melancholie und Komik - die Wechsel können dramatisch sein, aber sie gelingen immer. Niemi ist hier ein kunstvolles Werk gelungen, eine Geschichte, die eigentlich aus 20 Geschichten besteht, und in manchen dieser Geschichten weicht er vom Erzählpfad ab und flicht neue, kleine "Nebengeschichten" ein... Wirklich wunderschön! Und witzig, man muß immer wieder schmunzeln und laut lachen - auf was für Ideen der Autor so kommt, ist urkomisch! Obwohl ganz eigen, mußte ich auch immer wieder an Kaurismäki-Filme denken...
Fazit: Man fängt an (Allein der Auftakt ist schon aberwitzig!) und hört nicht mehr auf zu lesen! Sehr empfehlenswert!!
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