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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 5. April 2003
Eine wirklich starke DVD! Ed Harris versteht es grandios den Maler Pollock zu verkörpern. Die Szenen sind so glaubhaft, das man z.B. bei den Streitigkeiten peinlich berührt das eigene Wohnzimmer verlassen möchte. Man erlebt förmlich mit, wie Pollock nach seinem Schaffensgipfel zunehmend verfällt und quasi zum Regenwurm mutiert, der schon stundenlang am Angelhaken hing, nämlich ausgelutscht und ausgepowert. Ed Harris, wirklich tolle Leistung !! Sehr aufschlußreich auch hierzu die statements in den "Extras". Für die weibliche Nebenrolle gab es einen Oscar für Maria G. Harden, sehen sie sich einmal die leider die gelöschte Szene in den Extras an, als Pollock in das Bild seiner Partnerin malt, dann wissen sie warum. Prima, das es bei DVDs die Zappmöglichkeit in die Originalsprache gibt, die Übersetzungen, wie z.B. "Pollock, das ist der Durchbruch!" lassen einen glatt in den Sessel sinken.
Trotzdem, ein Filmgenuss, nicht nur für Kunstkenner!
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am 14. Februar 2012
Ich mag Jackson Pollock nicht besonders, aber ich mag diesen Film. Ed Harris wurde 1950 geboren, das war das letzte Jahr der kurzen Karriere von Jackson Pollock. Ein Jahr zuvor hatte "Life" noch gefragt "Is he the greatest living painter in the United States?" Der Film "Pollock" ist die erste Regiearbeit von Ed Harris (einem der besten und weithin unterschätztesten amerikanischen Schauspieler). Natürlich spielt er den Maler auch selbst, schließlich sieht er ja genau so aus wie der Jackson Pollock auf den Photos von Hans Namuth. Und mit den Vorbereitungen des Filmes, der sich an der Biographie "Jackson Pollock: An American Saga" von Gregory W. Smith orientiert, hat sich Ed Harris in die Gestalt des alkoholkranken psychotischen Malers hineingelebt: Manchmal ist diese Identifikation schon beängstigend. Er hätte einen Oscar verdient, hat aber nur eine Nominierung bekommen. Immerhin hat Marcia Gay Harden, die Pollocks Geliebte Lee Krasner spielt, die Academy Award erhalten. Die Special Edition des Filmes von Ed Harris offeriert den Film in mehreren Sprachen (und mehreren Untertiteln) und enthält ein hochinteressantes "Making Of". Aber das interessanteste Feature ist eine Funktion, die man an- oder ausschalten kann, nämlich einen durchlaufenden "running commentary" von Ed Harris zu dem Film. Man sollte ihn unbedingt zumindest einmal mit diesem Kommentar sehen.
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am 5. August 2007
Dass die wahrhaft genialen Künstler immer nur die sind, die leiden und selbstzerstörerisch leben, ist sicher ein Klischee, aber bei Jackson Pollock traf es zu. Ed Harris spielt dessen manische Hochs und Tiefs zwischen Aggressionen, Alkohol, Selbstzweifel und genialen Schüben atemberaubend gut. Man hat den Eindruck, er hat zum Action Painting passend Method Acting gemacht und war wirklich betrunken, verzweifelt und euphorisch. Ein realistischer Film, der tief in die Magengrube schlägt und zugleich das erhebende Gefühl vermittelt, das echte Kunst beim Künstler und beim Publikum hervorrufen kann.
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am 18. April 2005
Selbst wenn man kein Liebhaber von Pollocks Werken ist, sollte man diesen Film gesehen haben. Harris erfüllt Pollocks Figur mit einer solchen Ausdruckskraft und Intensität, wie man es sich von einem Charakterdarsteller einfach nur wünschen kann. Darüberhinaus ist dieser Film wirklich bis ins letzte Detail durchkomponiert, man hat das Gefühl die damalige Zeit nicht nur zu sehen, sondern sogar zu spüren.
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am 16. April 2008
Ed Harris spielt Jackson Pollock. Und er führt die Regie bei der Verfilmung des Lebens, des 'amerikanischsten' aller surrealen Maler.
New York, in den 40er und 50er Jahren. Jackson Pollock ist Maler durch und durch. Er arbeitet wie besessen, schafft aber nicht den Sprung an die Spitze. Seine Bilder verkaufen sich nicht und Ausstellungen sind rar gesät. Neben der Kunst spricht Pollock dem Alkohol zu. Er lernt die Malerin Lee Krasner (Maria Gay Harden, sie bekam für diese Rolle den Oscar) kennen, die sich für ihn, vor allem aber für seine Kunst interessiert. Die beiden werden ein Paar und niemand glaubt so fest an Pollocks Erfolg wie sie. Sie ziehen aufs Land, leben in ärmlichen Verhältnissen. Aber dann kommt plötzlich der Durchbruch. Pollock wird ein Star, hält selbst Vergleichen mit Miro oder Picasso stand und verkauft endlich Bilder. Peggy Guggenheim (köstlich: Amy Madigan) setzt sich für Pollock ein und macht ihn weltberühmt. Doch der Ruhm zerstört Pollock. Nach langer Abstinenz beginnt er wieder zu trinken und überwirft sich mit Lee. Er fängt ein Verhältnis an und driftet betrunken durch sein Leben. Pollock steuert direkt in die Katastrophe.

Doppeltes Lob für Ed Harris. Als Regisseur hat er den schweren Stoff über Jackson Pollocks Leben jedermann zugänglich gemacht ohne profundes Fachwissen voraus zu setzen. In seiner Rolle zeigt er uns Pollock als Menschen, der introvertiert, scheu und zurückgezogen lebt; der im Suff hilflos in der Gosse schläft. Dann wird dieses Wrack urplötzlich zum selbstverliebten Egomanen, der seine Umwelt mit der eigenen Selbstbeweihräucherung verletzt und beschämt.

-Pollock- ist ein Lehrstück fürs Leben. Ed Harris hat bei dieser Produktion alles richtig gemacht.
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am 30. März 2003
Leider ist der Film der beste Beweis für einen tollen, fortschrittlichen und experimentellen Film, der wohl nie die ihm gebührende Anerkennung finden wird. Armer Ed Harris! Auch wenn seine Regie-Leistungen oft zu wünschen übrig lassen und seine Fähigkeiten zum Produzenten sicher nicht von Erfolg zeugen, seine schauspielerische Leistung lässt einem mit offenem Mund dasitzen. Wahnsinn, wie sehr er sich mit seiner gespielten Rolle auseinandergesetzt haben muß. Jeder versteht aber den Film; der Laie, der Liebhaber moderner Kunst aber auch der, der mit Pollocks Kunst nichts anzufangen weiß ( So wie ich vor dem Film!). Das hier gezeigte Leben, das nach einem über das Amerika nach dem Krieg berichtenden Buch gedreht ist, ist allemal ein Nachdenken wert. Vor allem aber für die, die gute Filme mögen, die das Leben selbst schrieb. Übrigens wäre die Kamera allerdings fast auch schon einen Oscar wert. Die DVD selbst ist vielleicht überteuert, aber auf keinen Fall nichts Wert- was die Bonus-Materialien angeht. Die Bildqualität ist weniger "scharf".
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am 25. März 2004
für liebhaber von POLLOCKs malerei ist der fim ein muß - und für alle die ihn nicht kennen, sich aber für diese art kunst interessieren ein guter einstieg um ihn kennen zu lernen.
ED HARRIS ist einfach grandios in dieser rolle. man hat wirklich das gefühl er erschafft in eben diesem augenblick diese meisterwerke!
eine absolute empfehlung
BS
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am 18. Februar 2008
Eine wunderbare Darstellung der Lebensgeschichte und des Lebenswerkes eines genialen Künstlers. Der Aufstieg und tragische Fall von Jackson Pollock. Ein malerisches Genie, der seine volle künstlerische Fähigkeit durch die Motivation und aufopfernde Liebe seiner Frau auf Leinwand brachte.
Für all jene, die sich für Kunst interessieren, ist der Film ein absolutes Muss. Wie Pollock, animiert durch seine Frau, seine Fähigkeiten umsetzt, ist bemerkenswert. Die Darstellung dieser schweren Charaktere ist absolut perfekt.
Für alle anderen ist es eine überragende Darstellung eines Mannes, der allen Ruhm erreicht, eine wunderbare Frau an seiner Seite hat und dennoch daran zu Grunde geht.
Seit ich das erste Mal vor einem Pollock stand, bin ich von diesen Bildern fasziniert. Zu erfahren, was für ein Mensch diese Bilder geschaffen hat, war mit diesem Film fantastisch.
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HALL OF FAMEam 29. April 2003
Mehr als 16 Jahre hat Ed Harris auf die Verfilmung der Biographie von Jackson Pollock hingearbeitet, 16 Jahre, die dem Film durchaus anzusehen sind. Herausgekommen ist eine beeindruckende, wahre und uneitle Arbeit. Selten ist ein Künstler so brutal dargestellt worden. Brutal gegen andere, brutal gegen sich selbst. Das selbstzerstörerische Element in Pollocks Vita, der in seinen Ausbrüchen des Jähzorns schon mal auf einer Party in den Kamin pinkelte und in entfesselter Selbstvergessenheit mit Farbe nur so um sich spritzte, all das wird dargestellt in Bildern wie die von Pollock selbst, schlicht, roh und von beeindruckender Größe.
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am 19. Januar 2016
wenn man sich für moderne Malerei interessiert. Zwei große Künstler - der Maler und sein Darsteller. Ed Harris ist immer wieder überzeugend. Schon seit Apollo 13 fasziniert er mich, dann - u.a. in Beautiful Mind, The Hours, und schließlich als Pollock. Es ist nicht nur die optische Ähnlichkeit, sondern auch die intensive Darstellung des Malers, die Leidenschaft des Malens, die weniger schönen Facettten Pollocks - einfach grandios.
Ich kenne Gemälde von Pollock - in Venedig im Guggenheim-Palast gesehen - ebenso sehr zu empfehlen, wer die Gelegenheit bekommt.
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