Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Politik ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand. Abweichende Auflage möglich.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Politik Taschenbuch – 1. Oktober 1998

4.9 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch, 1. Oktober 1998
EUR 14,90
EUR 9,90 EUR 2,06
71 neu ab EUR 9,90 9 gebraucht ab EUR 2,06 2 Sammlerstück ab EUR 12,90

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Politik
  • +
  • Der Staat: (Politeia) (Reclams Universal-Bibliothek)
  • +
  • Leviathan (Reclams Universal-Bibliothek)
Gesamtpreis: EUR 35,70
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Übersetzung ist flüssig lesbar und weitgehend genau. (...) Die Ausgabe besticht durch etwa 3000 Anmerkungen, die sentenzenreiche Einleitung zeugt von der stupenden Belesenheit des Herausgebers." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Politik
OT Politika EZ zwischen 329/28 und 327/26 v. Chr.EA vor 1469 DE 1891 Form Schrift Bereich Philosophie
In der Politik und seiner Ethik begründet Aristoteles die praktische Philosophie. Die Schrift wurde zur Basis staatstheoretischer Reflexionen und Ausgangspunkt der politischen Wissenschaft vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert mit ihren unterschiedlichen Formen politischer Ordnung.
Entstehung: Die Politik ist, wie andere überlieferte Schriften des Verfassers, aus Manuskripten von Vorträgen und Vorlesungen hervorgegangen. Die acht Bücher, aus denen sie besteht, bilden jedoch kein einheitliches Werk. Die Bücher VII und VIII, die den Entwurf einer idealen Polisordnung enthalten, gelten als die frühesten Teile. Die Untersuchungen zu den verschiedenen Verfassungen, ihrer Erhaltung und ihrem Wandel in den Büchern IV bis VI sind vermutlich später (um 329 v. Chr.) entstanden.
Inhalt: Der Mensch ist für Aristoteles von Natur aus ein politisches Lebewesen. In seiner politischen Gemeinschaft teilt der Mensch mit seinen Mitbürgern ein Verständnis für die Tugenden, durch deren Vollzug sein Leben glückt. Dazu zählen zentrale Tugenden wie Gerechtigkeit und Tapferkeit, Besonnenheit und die verbindende Freundschaft. Der Bürger des Aristoteles ist der politisch Mitbestimmende, der »am Richten und Regieren Anteil hat«. Politik besteht im Miteinander-Reden und Miteinander-Handeln. Deshalb ist es auch politisch bedeutsam, dass der Mensch von seinem Wesen her ein sprachbegabtes Sinnenwesen (zoon logon echon) ist.
Aristoteles unterscheidet sechs Verfassungsformen, drei seiner Ansicht nach gute (Königsherrschaft, Aristokratie, Politie) sowie drei entartete (Tyrannis, Oligarchie, Demokratie). Nicht einheitlich beantwortet Aristoteles jedoch die Frage, welche Verfassung die beste sei. Dahinter verbirgt sich keine philosophische Unentschlossenheit: Es gilt vielmehr bei der Frage nach der besten Verfassung jeweils die verschiedenen Umstände der historisch-politischen Konstellation zu berücksichtigen.
Wirkung: Nach ihrer Wiederentdeckung im 13. Jahrhundert wurde die Politik des Aristoteles zur maßgeblichen Schrift der politischen Wissenschaft für die kommenden Jahrhunderte. Dazu trug bei, dass Aristoteles im Mittelalter als »Meister derer, die wissen« (R Dante Alighieri) galt. R Thomas von Aquin und Dante bauten ihre theologisch-politischen Vorstellungen ebenso auf Aristoteles auf, wie der Padovaner Philosoph und Mediziner Marsilius (1275–1342/43) seine säkulare Lehre von der Überordnung der weltlichen über die geistliche Gewalt. Wer, wie der englische Philosoph Thomas R Hobbes, eine eigenständige Wissenschaft von der Politik entwerfen wollte, kam nicht umhin, Aristoteles mit großem rhetorischem Aufwand zu umgehen. Im 19. Jahrhundert versuchte Georg Wilhelm Friedrich R Hegel in den Grundlinien der Philosophie des Rechts (1832) Aristoteles’ Philosophie der Sittlichkeit in die Moderne zu übertragen, und Karl R Marx knüpfte an die Kritik der Ökonomie an, die der griechische Philosoph geübt hatte. Im 20. Jahrhundert wirkte das Werk auf den Kommunitarismus, den modernitätskritischen Entwurf von Alasdair MacIntyre (*1929) ebenso wie auf den sozialdemokratischen von Martha C. Nussbaum (*1947). D. L.

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
5 Sterne
7
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 8 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Aristoteles "Politik" ist eine der berühmtesten polit-theoretischen Schriften der Antike. Mit scharfen Verstand analysierte Aristoteles die verschiedenen Formen menschlichen Zusammenlebens und die verschiedenen Staatsformen seiner Zeit. Anders als seine "Nichomachische Ethik" ist die "Politik" eher praktisch orientiert, und doch muss man beide Schriften als Symbiose verstehen. Die ethischen Grundsätze, die Aristoteles in seiner Ethik aufstellte, komplettiert er in der Politik.
Die Politik ist einfach zu lesen, doch sollte man gerade deswegen vorsichitg sein: hinter banalen Feststellungen können komplexe Zusammenhänge stehen. Nicht umsonst gibt es eine Unmenge an Kommentaren zu Aristoteles Werk.
In der Ausgabe des dtv Verlags ist nicht unbedingt die glatteste Übersetzung zu finden, doch sind Gigons Kommentare hervorragend für ein weiteres Aristoteles Studium. Diese sowohl tiefgründige, als auch nützliche Lektüre sollte in keinem Haushalt fehlen. Aristoteles Theoreme waren bis ins Mittelalter ein Fundament der westlichen Philosophie und wurden im 20. Jahrhundert vor allem von Martin Heidegger und Hannah Arendt (Vita Activa) wieder aufgegriffen. Ein sowohl tiefgründiges, als auch nützliches Werk...nicht von vielen Werken der antiken Philosophie kann man dasselbe sagen.
Kommentar 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Die Politik des Aristoteles ist ein Klassiker der politischen Philosophie mit vielen zeitlosen Elementen. Mit am bekanntesten sind die anthropologischen Grundaussagen der Politik. Der Mensch ist qua seiner Vernunft und Sprachfähigkeit ein politisches Wesen. Erst im Zusammenleben mit seinen Mitmenschen kann er seinen Gemeinschaftssinn und seine Sprachfähigkeit nutzen, um glücklich zu leben. Ziel des Staates ist es dementsprechend, den Menschen das Glück bzw. die eudaimonia zu ermöglichen. Das klingt zwar sehr idealistisch, stimmt aber auch im Kern. Denn Aufgabe des Staates kann es kaum sein, seine Bürger zu bevormunden oder ihnen zu schaden, sondern die "richtigen" - wie diese nun genau beschaffen sein sollten, ist wiederum eine andere Frage - Rahmenbedingungen zu schaffen, um ein vernünftiges Zusammenleben seiner Bürger zu ermöglichen. Das ist heute wohl kaum anders wie zur Zeit der Antike. Im Gegensatz etwa zu Platon,der in seiner politischen Philosophie zu recht radikalen Forderungen greift – klare Standeszugehörigkeit der Bürger, nur Philosophen sollen den Staat verwalten – ist Aristoteles eher pragmatisch in seinen Forderungen und erweist sich in seinen Ausführungen als Befürworter von sozialer Gerechtigkeit.

Sein Konzept der Lehre der Mitte, das er auf die menschlichen Affekte bezogen, in seiner nikomachischen Ethik entwickelt, findet man bei seinen politischen Ausführungen wieder. Nicht nur im Bezug auf den Charakter und die menschlichen Begierden gilt es einen gesunden Mittelweg zu finden, sondern auch was die Zusammensetzung des Staates angeht.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Im antiken Griechenland erkannten die Bürger erstmals die Machbarkeit von Macht. Es gibt keine von Gottes Gnaden vorbestimmte Ordnung der Herrschaft. Vielmehr ist diese konstruierbar. Welchen Prämissen diese folgen kann, wo Stärken und Schwächen der jeweils gewählten Staatsform liegen; all das behandelt Aristoteles' Werk mit Scharfsinn und Tiefe. Dieses Buch ist der Ursprung allen politischen Denkens.
Wer seinen Horizont dahingehend erweitern will, Wahlmöglichkeiten politischen Urteilens kennenzulernen, ist bei A. bestens aufgehoben.
Kommentar 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 23. Dezember 2004
Format: Taschenbuch
Das Philosophieren über Politik ist, wie so vieles, eine Erfindung der alten Griechen. Neben Platons Werken "Staat" und "Gesetze" gehört Aristoteles' "Politik" zu den Hauptwerken der antiken Philosophie. Während Platon nach der idealen Staatsform suchte, ging der Praktiker Aristoteles eher empirisch vor und prüfte die damals bestehenden Verfassungen auf ihre Brauchbarkeit. Seine Hauptthese lautet: Der Mensch ist von Natur aus ein politisches Wesen (zoon politikon), das sich mit anderen zu einer Staatsgemeinschaft zusammenschließt. Doch welche von den existierenden Staatsverfassungen ist die beste? Aristoteles formuliert Grundfragen, die es zu beantworten gilt, um die Gesetze des Staates festzuschreiben. Im Blick hat er dabei immer die Mitte der Staatsgemeinschaft, das (männliche) Bürgertum, an dem sich die Verfassung ausrichten soll. Frauen und Sklaven zählen für ihn nicht. Aristoteles' Überlegungen haben auch eine ethische Dimension: Ziel des Staates ist es, den Bürgern ein gutes und gerechtes Leben zu ermöglichen. Also ist eine Verfassung dann gut und richtig, wenn sie dem Allgemeinwohl dient. Der Philosoph plädiert daher für die "Politie", eine Art Volksherrschaft, in der die Vernünftigen und Besonnenen das Sagen haben.
1 Kommentar 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Ähnliche Artikel finden