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am 29. Juli 2017
Habe das Gehäuse beim Schnorcheln genutzt. Hat getan was es tun sollte. Klare Empfehlung. Keine Nutzung in größeren Tiefen beim Tauchen.
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Seit Jahren beschäftige ich mich bereits mit der Unterwasser-Videographie. Und habe dabei schon mit verschiedenen Gehäusen, und Lichtern gearbeitet. Behaupte also, dass ich mich mit dieser Thematik auskenne.

Im Gegensatz zu meinem sonsitgen Material, welches tausende kostet (alleine schon eine Lampe ist teurer als die komplette NEX-5N mit Objektiven und den GEhäuse) wandele ich eine sehr ambitionierte Kompaktkamera für kleines Geld in eine sehr taugliche Unterwasserkamera um. Die Qualität liegt, davon bin ich absolut überzeugt, weit über den Ergebnissen sonsiger Urlaubsfotografen, die das Riff mit Wasserfesten Kameras (ohne Gehäuse) unsicher machen. Das liegt im Wesentlichen an der Überlegenheit des Sensors einer NEX-5N.

Daher finde ich das Konzept von Polaroid großartig.
Ein handliches und bezahlbares Polycarbonatgehäuse, welches auch die Nutzung des integriereten Blitzes erlaubt.
Wenn man bereits stolzer Besitzer der NEX 5 Kamera ist, kann man sich so für kleines Geld auf Tauchstation begeben und sehr ordentliche Bilder machen. Gerade die Leistungsfähigkeit des Sensor bei Lichtschäche sollten zu hervorragenden Ergebenissen beitragen.

Diejenigen welche bereits an Land gute Aufnahmen erzielen und jetzt auch Unterwasser schöne Erinnerungen mitbringen wollen sei zweierlei gesagt.
Ersten besteht eine Refraktion bei dem Medium Luft zu Wasser von ca. 50%. Zweitens hat Wasser die Eigenschaft die Spektralfarben des Lichtes bereits nach 2-3 Metern nach und nach auzufiltern. Beginnend mit Rot, Orange über Gelb bis dann noch Grün und Blau übrig bleibt. Um dieses zu Kompensieren bietet sich natürlich der Blitz an. Aber vorsicht, wenn man nicht ein professionelles System mit Außenblitzen besitzt, wird man mit dem integrierten Miniblitzt einige Überraschungen erleben. Denn die profigeräte verwenden Blitze an einem langen Arm, so dass die Achse des Lichteinfalls nicht mit der Bild-Achse übereinstimmt und somit nur Schwebteilchen angeleuchtet würden.
Richtige Profis (BBC, etc.) verwende für die Beleuchtung sogar separate Taucher, die das Objekt anleuchten, oder plazieren im Riff die Leuchten entsprechend.
Ein eingebautet Systemblitz ist zwar gut, man sollte aber keine Wunder erwarten und nur auch kurze Entfernung (weniger Reflektion durch Schwebteilchen) ist dieser wirklich gut einsetzbar.

Jetzt aber zum Produkt selber:

16mm Port:
Unter Wasser zählt aus den o.g. Gründen (Refraktion Luft/Wasser, möglichst nah ran um Reflektionen von SChwebteilchen zu vermeiden) ein Objektiv mit Weitwinkelkapazität mehr als alles andere. Ein Telezoom ist unter Wasser geradezu unsinnig.
Daher ist nach meiner Wertung der Port für die 16mm Pancake unschlagbar die beste Lösung. Wenn ich jetzt nämlich den Sony NEX 5 Cropping FActor von 1,5 und die genannte Refraktion von Luft/Wasser von weiteren 1,5 berücksichtige bin ich bei einer 38mm Festbrennweite. Das ist ein sehr guter Wert. Nur mal so zum Vergleich: Ein übliches 50mm Objektiv würde an der NEX somit zum 113mm Tele mutieren.
Es gibt noch zwei weitere Aspekte warum eine größeres Zoom-Obketiv unterwassser wenig sinnvoll ist:
- getaucht wird häufig in Regionen mit hohen Außentemperaturen (Tropen). Luftfeuchte ist bekanntlich eine relative, nämlich relativ zur Temperatur. Unter Wasser kühlt die Luft schlagartig ab und es kann zu einer Kondesation führen. Daher git die Regel. Je kleiner das Gerät und je weniger freier Luftvorrat desto geringer das Risiko die Kamera durch Kondesat zu zerstören.
- Wenn ich das Tele drehen möchte muss ich das irgendwie über einen Außenring bewerkstellen - bewegte Größere Teile am Unterwassergehäuse sind immer das größte Gefährdungspotential für einen möglichen Wassereinbruch. Hier gilt "WEniger ist mehr - keep it simple."

Verarbeitung:
Das Gehäuse sieht sehr ordentlich verabeitet aus. Der Werkstoff Polycarbonat ist zwar recht kratzanfällig, aber erstens mal sieht man das unter Wassser dann wieder weniger und zweitens beeiträchtigt das nicht die Qualität der photographischen Ergebnisse.
Die hintere Wand ist über ein Flügelschanier mit dem restlichen Kameragehäuse verbunden. Zum Schließen wird der Zug entwickelt über einen Hebel-Schnappverschluss am Kofp der Kamera. Geschlossen und zusätzlich unter Druck gehalten wird es durch den zeitliche angebrachten farblichen SChließmechanismus. Um den zu lösen muss man oben und unten gleichzeitig eine Sicherung drücken - ist also hinreichend gesichert.
Das öffnen der Kamera ist zwar etwas schwergängig, insgesamt macht das Gehäuse einen soliden Eindruck.

Passform:
Zunächst mal war ich überrascht das aber auch wirklich jedes Bedienelement zu betätigen ist, selbst der Speeddial. Die Kamera sitzt sehr ordentlich fest ohne zu wackeln über Druckknöpfe in dem Gehäuse. Insgesamt passen die kleinen Druck- und Hebelknöpfe sehr ordentlich. Leider gibt es aber auch eine sehr unangenehme Überraschung. Der Nachfolger der NEX-5 ist die NEX-5N.
Neben den technischen Neuerungen die sich im Wesentlichen auf den besseren Sensor beschränken beschreibt dpreview die Unterschiede kurz: Cosmetically, the NEX-5N (on the right) is nearly identical to the NEX-5, with the exception of a slightly angled top-casing and a silver flair around the power switch.
Diese erwähnte, minimale veränderung im oberen Kamerabereich fürht allerdings dazu, dass die Drückknöpfe welche den Play und Record Button betätigen sollen hoffnungslos daneben liegen. Auf den Play-Knopf kann ich Unterwasser verzichenten. Aber der nicht vorhandene Zugriff auf den Recording Button verhindert die Video Funktion. DAs ist sehr schade.
Alles übrige passt wie angegossen.

Bedienbarkeit:
Auf dem Trockenen läßt sich alles hinreichend gut bedienen. Wie das dann unter Druck aussieht wird sich noch zeigen, wenn ich die Kamera mitnehme zum Tauchen.

Ergebnisse:
Auch hier kann ich nur etwas zu den Resultaten über Land berichten. Hier zeigt sich absolut kein Unterschiede zu den Aufnahmen ohne GEhäuse. Aufgrund der guten Lichtstärke des Sensors und der 16MP erwarte ich aber gerade Unterwasser sehr gute Resultate.
Die 16mm dürfte hier mit der 5N eine Killer-Kombo sein. Denn die 16mm wartet mit einer max. Blende von 2.8 auf, das ist schon mal recht flott. Der Sensor ist problemlos auf 400 ISO zu betreiben, ohne dass hier nennswerte Abstriche in der Qualität zu erwarten wären. Das gibt mir eine Menge Spielraum bei den grunsätzlich immer schwierigen Lichtverhältnissen Unterwasser.
Es ermöglicht mir im Bedarfsfall den Blitz ganz wegzulassen, oder aber den Blitz auf ein Minimum zu reduzieren. Das ist gerade bei Tieraufnahmen ein immenser Vorteil, wenn ich möglichst wenig Verhaltensänderung hervorrufen möchte.

Fazit:
Der abschließende Unterwassertest steht noch aus aber ich kann schon mal feststellen, dass die Kamera mich zu dem Preis insgesamt sehr überzeugt. Ein wesentliches Manko ist allerdings die nicht vorhandene Video-Funktion für die NEX-5N. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Sonst aber zu dem Preis ein sehr ordentliches Produkt. Ich erwarte hochwertige Aufnahmen, die man sich sonst nur mit einem Gehäuse und externen Blitzgeräten zu einem vielfachen dieses Preises erhoffen darf.

____________
Wie versprochen hier der Nachtrag nach dem ersten Test im Schwimmbad.

Es fällt erst mal auf, dass die Kamera insgesamt doch recht positiv tariert ist. Zwar ist das freie Luftvolumen in der Kamera recht gering, aber das leichte Polycarbonat führt dann insgesamt doch zu einem Auftrieb von geschätzten 150gr. Das erscheint mir recht viel und liegt an der Grenze zu störend. Es bietet sich an die Kamera mit Gewichten leicht zu beschweren.

Der Auslöser ist zwar nicht unbedingt schwergängig aber das Feingefühl um eine Fokusierung des Objektes zu erzielen (Bestätigung: grüner Kasten im Display) ist mit dem Knopf nur sehr schwer möglich.

Bedienung per Handschuh ist ausgeschlossen. Aber die Knöpfe lassen sich sehr schön bedienen. Das Drehrädchen für das Speeddial an der Kamera ist allerdings recht schwergängig. Hier sind spitze Fingernägel erforderlich. Wenn die Fingernägel im Wasser weich werden kann das latent ein Problem darstellen - ist aber noch gerade so ok.

Der Blitz ist merklich schwächer durch das Polycarbonatgehäuse, was aber auch wie eine Art Difusor wirkt und den Blitz somit etwas angenehmer streut. Sehr schön, dass der kleine Dom-Port keinen Schatten von dem Blitz auf das Objekt wirft, selbst wenn sich dieses unmittelbar vor der Linse befindet.

Batterie: Über Wasser bin ich kein Freund des künstlichen Lichtes - unter Wasser ist ein eine Notwendigkeit. Die Batterie hält bei meiner Nutzung an Land für tausende von Photos. Unter Wasser mit permanenter Nutzung des Blitzes kann man förmlich sehen wie die Batterie in die Knie geht (selbst bei schwächster Blitz-Kompensation von -2.0). Wenn dies der angedachte, haupsächliche Nutzungsbreich sein sollte, wäre es jetzt an der Zeit sehr ernsthaft über eine Ersatzbatterie nachzudenken.

Will zwar nicht immer Recht behalten - freue mich aber wenn es wie in diesem Fall doch hinhaut: Die NEX 5N iVm dem Pancake ist eine Hammerkombo. Bei ISO 400 und bei schwächster Blitz-Kompensation (-2.0) selbst im dunkelsten Schwimmbad noch sehr schön ausgeleuchtete Photos. Bei der schwachen Blitzeinstellung kann man auch fast ohne Pausen permanent Aufnahmen machen. Bei normalen Blitz sind nach dem 3-4 Photo dann doch eher Zwangspausen angesagt.
Die Geschwindigkeit habe ich mind. 1/125 gewählt, da das Pancake kein Stabilisator hat um Verwackeln zu verhindern. Bei Speed 1/125 sehr schöne Ergebnisse. Bei 1/160 frieren selbst Wasserspritzer ein.

Bedauerlich halt nur, dass man den Playbackknopf wie gesagt nicht bedienen kann (s.o.). So habe ich die Einstellung gewählt, die Photos jeweils noch 2sec danach anzuzeigen zu lassen. Mit Blitz schießt man sowieso keine Folgen. Für Photo also gut zu kompensieren.

Insgesamt allso die Taufe "mit Bravour bestanden" lautet mein Urteil.
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Bei größeren Tauchtiefen gibt es allerdings auch Neuigkeiten - bitte unter Kommentar weiterlesen.
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Jetzt eigene Erfahrung beim Tauchen:
Bin zwar nicht wirklich (Geräte)Tauchen gewesen aber eben Apnoe. Komme problemlos auf 30mtr und tiefer um dort auch noch zu verweilen und Photos zu schießen.

Also zur Sache:

Problem 1: "Kamera verzieht sich unter dem Druck und ist nicht mehr zu bedienen"
Dieses muss ich jetzt leider bestätigen. Ab ca. 10mtr kann dieses auftreten - ab ca. 15mtr ist definitiv damit zu rechnen. Bis 5 mtr Tiefe ist man relativ sicher, dass dieses nicht auftritt. Willkürliches Herumklimmpern tritt auf allen Knöpfen auf, insbesonder des hinteren Panels auf. Teilweise werden aber auch die Knöpfe auf der Oberseite betätigt. Das führt dazu das nicht nur eine Aufnahme unmöglich wird, sondern es werden auch allerlei Parameter verstellt, wie bspw. Exposer Compensation, Shutter Compesation usw.
Die Lösung eine Abstandshalter zwischen Camera-Body und Gehäuse selber zu bringen sind nicht zu empfehlen, da dann der doch erhebliche Druck unmittelbar an die Sony weitergeleitet wird. Dies kann zu Schäden an der Kamera selber führen.
Das hat mich einige gute Photos gekostet.

Problem 2: "Kamera hat extremen Auftrieb"
Der Auftrieb hängt nätürlich von dem Medium ab, in dem sich das GEhäuse befindet. Das Rote Meer ist besonders salzhaltig. Der Auftrieb dürfte hier knapp 300gr beträgen. Viel zu viel um hier noch mit ruhiger Hand ein Photo zu schießen und gleichzeitig gegen den erheblichen Auftrieb anzukämpfen der an der Hand zerrt.
Abhilfe schafft es 9 AAA Batterien senktrecht in das Gehäuse zu versenken. Im Süßwasser reichen 8 AAA Batterien. Pro Batterie ca. 26gr führt dann dazu dass die Kamera immer noch positiv tariert ist, aber eben nur noch leicht. Sollte sich die Kamera mal von der Hand lösen schwimmt sie dann immer noch zur Oberfläche auf, wo sie leichter gefunden werden kann, zerrt aber nicht so an der Photohand.

Problem 3: "Polycarbonatgehäuse erzeugt starke Kondensatbildung"
Dieses Problem tritt in der Tat auf, aber nur unter speziellen Bedingungen. Und zwar muss die Kamera einer kräftigen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, so dass sich das Gehäuseinntere stark erwärmt - auf ca. 40°C. Zugleich muss kühleres Wasser an der Gehäusewand anliegen. Insgesondere das optische Glas leitet die Wärme am gut und genau hier tritt dann eine Kondensatbildung auf. Ist mir mehrmals passiert, als ich das Gehäuse längere Zeit am Strand getragen hatte und dann ins Wasser gegagenen bin oder aber wenn ich das Gehäuse längere zeit im Pool einfach an der Oberfläche habe treiben lassen. Mit übermäßiger Luftfeuchte hat das nichts zu tun, denn das Gehäuse hat bei mir stets 100% Dicht gehalten und in der ägyptischen Wüste dürfte die Luftfeuchte überaus niedrig sein.

Fazit: Jetzt sind doch noch einige Wermutströpfchen mehr dazugekommmen. Wirklich kritisch erachte ich aber ledighlich die Tiefenspezifikation. Die Angabe von 40mtr ist ein Märchen. Warum sich der Herstellter damit Tür und Tor für Reklamationen öffnet ist mir ein Rätsel. Namenhafte Anbieter haben daher auch dieses Model aus dem Programm genommen. Eine Angabe von 5mtr wäre relistisch und bietet vielen Schnorchlern trotzdem zu einem vernünftigen Preis eine tolle Lösung für SChnorcheln im Flachwasserbereich oder Anwendungen die einen Besonderen Schutz vor Staub und Spritzwasser benötigen.
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1717 Kommentare| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2012
Das Gehäuse passt perfekt. Jede einzelne Taste ist bedienbar, sogar das Auswahlrad kann man drehen. Auch der Blitz passt hinein, jedoch muss man beachten, dass man diesen dann nur im Automatikmodus ausschalten kann (liegt aber an der Software der Kamera). Ich habe daher den Blitz immer abgenommen, da man sonst nur die Schwebeteilchen im Wasser beleuchtet.
Ich habe das Gehäuse nur zum Schnorcheln verwendet, da ist es absolut dicht, zu den angegebenen 40 m kann ich daher leider keinen Bericht abgeben.
Um unter Wasser etwas auf dem Display zu erkennen, sollte man die Displayhelligkeit auf "Sonnig" stellen.

Ich kann es auf jeden Fall jedem Empfehlen.
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am 16. März 2014
Nach gelesenen Rezesionen habe ich das Gehäuse mit leichten Bedenken gakauft, ich schnorchle nicht, ich tauche. Da man bei dem Preis jedoch nicht wirklich viel falsch machen kann - gekauft und getestet und trotz kleiner Einschränkung glücklich.
Das Gehäuse ist dicht! Bis 15 m sind alle Einstellungen im Menü der Kamera möglich. Geht es tiefer, sollte man sich vorher auf ein Motivprogramm festgelegt haben. Ab ca. 20 m läuft das Menü nach Betätigen der Taste durch. Jedoch funktioniert die Umstellung Video/Foto einwandfrei. Bis zu einer Tiefe von 40 m hat es sich nicht verschlechtert.
Super Preis/Leistung und für alle normalen TG sehr gut geeignet.
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Seit Jahren beschäftige ich mich bereits mit der Unterwasser-Videographie. Und habe dabei schon mit verschiedenen Gehäusen, und Lichtern gearbeitet. Behaupte also, dass ich mich mit dieser Thematik auskenne.

Im Gegensatz zu meinem sonsitgen Material, welches tausende kostet (alleine schon eine Lampe ist teurer als die komplette NEX-5N mit Objektiven und den GEhäuse) wandele ich eine sehr ambitionierte Kompaktkamera für kleines Geld in eine sehr taugliche Unterwasserkamera um. Die Qualität liegt, davon bin ich absolut überzeugt, weit über den Ergebnissen sonsiger Urlaubsfotografen, die das Riff mit Wasserfesten Kameras (ohne Gehäuse) unsicher machen. Das liegt im Wesentlichen an der Überlegenheit des Sensors einer NEX-5N.

Daher finde ich das Konzept von Polaroid großartig.
Ein handliches und bezahlbares Polycarbonatgehäuse, welches auch die Nutzung des integriereten Blitzes erlaubt.
Wenn man bereits stolzer Besitzer der NEX 5 Kamera ist, kann man sich so für kleines Geld auf Tauchstation begeben und sehr ordentliche Bilder machen. Gerade die Leistungsfähigkeit des Sensor bei Lichtschäche sollten zu hervorragenden Ergebenissen beitragen.

Diejenigen welche bereits an Land gute Aufnahmen erzielen und jetzt auch Unterwasser schöne Erinnerungen mitbringen wollen sei zweierlei gesagt.
Ersten besteht eine Refraktion bei dem Medium Luft zu Wasser von ca. 50%. Zweitens hat Wasser die Eigenschaft die Spektralfarben des Lichtes bereits nach 2-3 Metern nach und nach auzufiltern. Beginnend mit Rot, Orange über Gelb bis dann noch Grün und Blau übrig bleibt. Um dieses zu Kompensieren bietet sich natürlich der Blitz an. Aber vorsicht, wenn man nicht ein professionelles System mit Außenblitzen besitzt, wird man mit dem integrierten Miniblitzt einige Überraschungen erleben. Denn die profigeräte verwenden Blitze an einem langen Arm, so dass die Achse des Lichteinfalls nicht mit der Bild-Achse übereinstimmt und somit nur Schwebteilchen angeleuchtet würden.
Richtige Profis (BBC, etc.) verwende für die Beleuchtung sogar separate Taucher, die das Objekt anleuchten, oder plazieren im Riff die Leuchten entsprechend.
Ein eingebautet Systemblitz ist zwar gut, man sollte aber keine Wunder erwarten und nur auch kurze Entfernung (weniger Reflektion durch Schwebteilchen) ist dieser wirklich gut einsetzbar.

Jetzt aber zum Produkt selber:

16mm Port:
Unter Wasser zählt aus den o.g. Gründen (Refraktion Luft/Wasser, möglichst nah ran um Reflektionen von SChwebteilchen zu vermeiden) ein Objektiv mit Weitwinkelkapazität mehr als alles andere. Ein Telezoom ist unter Wasser geradezu unsinnig.
Daher ist nach meiner Wertung der Port für die 16mm Pancake unschlagbar die beste Lösung. Wenn ich jetzt nämlich den Sony NEX 5 Cropping FActor von 1,5 und die genannte Refraktion von Luft/Wasser von weiteren 1,5 berücksichtige bin ich bei einer 38mm Festbrennweite. Das ist ein sehr guter Wert. Nur mal so zum Vergleich: Ein übliches 50mm Objektiv würde an der NEX somit zum 113mm Tele mutieren.
Es gibt noch zwei weitere Aspekte warum eine größeres Zoom-Obketiv unterwassser wenig sinnvoll ist:
- getaucht wird häufig in Regionen mit hohen Außentemperaturen (Tropen). Luftfeuchte ist bekanntlich eine relative, nämlich relativ zur Temperatur. Unter Wasser kühlt die Luft schlagartig ab und es kann zu einer Kondesation führen. Daher git die Regel. Je kleiner das Gerät und je weniger freier Luftvorrat desto geringer das Risiko die Kamera durch Kondesat zu zerstören.
- Wenn ich das Tele drehen möchte muss ich das irgendwie über einen Außenring bewerkstellen - bewegte Größere Teile am Unterwassergehäuse sind immer das größte Gefährdungspotential für einen möglichen Wassereinbruch. Hier gilt "WEniger ist mehr - keep it simple."

Verarbeitung:
Das Gehäuse sieht sehr ordentlich verabeitet aus. Der Werkstoff Polycarbonat ist zwar recht kratzanfällig, aber erstens mal sieht man das unter Wassser dann wieder weniger und zweitens beeiträchtigt das nicht die Qualität der photographischen Ergebnisse.
Die hintere Wand ist über ein Flügelschanier mit dem restlichen Kameragehäuse verbunden. Zum Schließen wird der Zug entwickelt über einen Hebel-Schnappverschluss am Kofp der Kamera. Geschlossen und zusätzlich unter Druck gehalten wird es durch den zeitliche angebrachten farblichen SChließmechanismus. Um den zu lösen muss man oben und unten gleichzeitig eine Sicherung drücken - ist also hinreichend gesichert.
Das öffnen der Kamera ist zwar etwas schwergängig, insgesamt macht das Gehäuse einen soliden Eindruck.

Passform:
Zunächst mal war ich überrascht das aber auch wirklich jedes Bedienelement zu betätigen ist, selbst der Speeddial. Die Kamera sitzt sehr ordentlich fest ohne zu wackeln über Druckknöpfe in dem Gehäuse. Insgesamt passen die kleinen Druck- und Hebelknöpfe sehr ordentlich. Leider gibt es aber auch eine sehr unangenehme Überraschung. Der Nachfolger der NEX-5 ist die NEX-5N.
Neben den technischen Neuerungen die sich im Wesentlichen auf den besseren Sensor beschränken beschreibt dpreview die Unterschiede kurz: Cosmetically, the NEX-5N (on the right) is nearly identical to the NEX-5, with the exception of a slightly angled top-casing and a silver flair around the power switch.
Diese erwähnte, minimale veränderung im oberen Kamerabereich fürht allerdings dazu, dass die Drückknöpfe welche den Play und Record Button betätigen sollen hoffnungslos daneben liegen. Auf den Play-Knopf kann ich Unterwasser verzichenten. Aber der nicht vorhandene Zugriff auf den Recording Button verhindert die Video Funktion. DAs ist sehr schade.
Alles übrige passt wie angegossen.

Bedienbarkeit:
Auf dem Trockenen läßt sich alles hinreichend gut bedienen. Wie das dann unter Druck aussieht wird sich noch zeigen, wenn ich die Kamera mitnehme zum Tauchen.

Ergebnisse:
Auch hier kann ich nur etwas zu den Resultaten über Land berichten. Hier zeigt sich absolut kein Unterschiede zu den Aufnahmen ohne GEhäuse. Aufgrund der guten Lichtstärke des Sensors und der 16MP erwarte ich aber gerade Unterwasser sehr gute Resultate.
Die 16mm dürfte hier mit der 5N eine Killer-Kombo sein. Denn die 16mm wartet mit einer max. Blende von 2.8 auf, das ist schon mal recht flott. Der Sensor ist problemlos auf 400 ISO zu betreiben, ohne dass hier nennswerte Abstriche in der Qualität zu erwarten wären. Das gibt mir eine Menge Spielraum bei den grunsätzlich immer schwierigen Lichtverhältnissen Unterwasser.
Es ermöglicht mir im Bedarfsfall den Blitz ganz wegzulassen, oder aber den Blitz auf ein Minimum zu reduzieren. Das ist gerade bei Tieraufnahmen ein immenser Vorteil, wenn ich möglichst wenig Verhaltensänderung hervorrufen möchte.

Fazit:
Der abschließende Unterwassertest steht noch aus aber ich kann schon mal feststellen, dass die Kamera mich zu dem Preis insgesamt sehr überzeugt. Ein wesentliches Manko ist allerdings die nicht vorhandene Video-Funktion für die NEX-5N. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Sonst aber zu dem Preis ein sehr ordentliches Produkt. Ich erwarte hochwertige Aufnahmen, die man sich sonst nur mit einem Gehäuse und externen Blitzgeräten zu einem vielfachen dieses Preises erhoffen darf.

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Jetzt eigene Erfahrung beim Tauchen:
Bin zwar nicht wirklich (Geräte)Tauchen gewesen aber eben Apnoe. Komme problemlos auf 30mtr und tiefer um dort auch noch zu verweilen und Photos zu schießen.

Also zur Sache:

Problem 1: "Kamera verzieht sich unter dem Druck und ist nicht mehr zu bedienen"
Diese Erfahrung welche bereits in einschlägigen Foren beschrieben wurde muss ich jetzt leider bestätigen. Ab ca. 10mtr kann dieses auftreten - ab ca. 15mtr ist definitiv damit zu rechnen. Bis 5 mtr Tiefe ist man relativ sicher, dass dieses nicht auftritt. Willkürliches Herumklimmpern tritt auf allen Knöpfen auf, insbesonder des hinteren Panels auf. Teilweise werden aber auch die Knöpfe auf der Oberseite betätigt. Das führt dazu das nicht nur eine Aufnahme unmöglich wird, sondern es werden auch allerlei Parameter verstellt, wie bspw. Exposer Compensation, Shutter Compesation usw.
Die Lösung eine Abstandshalter zwischen Camera-Body und Gehäuse selber zu bringen sind nicht zu empfehlen, da dann der doch erhebliche Druck unmittelbar an die Sony weitergeleitet wird. Dies kann zu Schäden an der Kamera selber führen.
Das hat mich einige gute Photos gekostet.

Problem 2: "Kamera hat extremen Auftrieb"
Der Auftrieb hängt nätürlich von dem Medium ab, in dem sich das GEhäuse befindet. Das Rote Meer ist besonders salzhaltig. Der Auftrieb dürfte hier knapp 300gr beträgen. Viel zu viel um hier noch mit ruhiger Hand ein Photo zu schießen und gleichzeitig gegen den erheblichen Auftrieb anzukämpfen der an der Hand zerrt.
Abhilfe schafft es 9 AAA Batterien senktrecht in das Gehäuse zu versenken. Im Süßwasser reichen 8 AAA Batterien. Pro Batterie ca. 26gr führt dann dazu dass die Kamera immer noch positiv tariert ist, aber eben nur noch leicht. Sollte sich die Kamera mal von der Hand lösen schwimmt sie dann immer noch zur Oberfläche auf, wo sie leichter gefunden werden kann, zerrt aber nicht so an der Photohand.

Problem 3: "Polycarbonatgehäuse erzeugt starke Kondensatbildung"
Dieses Problem tritt in der Tat auf, aber nur unter speziellen Bedingungen. Und zwar muss die Kamera einer kräftigen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, so dass sich das Gehäuseinntere stark erwärmt - auf ca. 40°C. Zugleich muss kühleres Wasser an der Gehäusewand anliegen. Insgesondere das optische Glas leitet die Wärme am gut und genau hier tritt dann eine Kondensatbildung auf. Ist mir mehrmals passiert, als ich das Gehäuse längere Zeit am Strand getragen hatte und dann ins Wasser gegagenen bin oder aber wenn ich das Gehäuse längere zeit im Pool einfach an der Oberfläche habe treiben lassen. Mit übermäßiger Luftfeuchte hat das nichts zu tun, denn das Gehäuse hat bei mir stets 100% Dicht gehalten und in der ägyptischen Wüste dürfte die Luftfeuchte überaus niedrig sein. Wenn ich die Kamera in der Hand hatte beim Schnorcheln ist dieses Problem nie aufgetreten.

Fazit: Wirklich kritisch erachte ich lediglich die Tiefenspezifikation. Die Angabe von 40mtr ist ein Märchen. Warum sich der Herstellter damit Tür und Tor für Reklamationen öffnet ist mir ein Rätsel. Namenhafte Anbieter haben daher auch dieses Model aus dem Programm genommen. Eine Angabe von 5mtr wäre relistisch und bietet vielen Schnorchlern trotzdem zu einem vernünftigen Preis eine tolle Lösung. SChnorcheln im Flachwasserbereich, Pool oder Anwendungen die einen Besonderen Schutz vor Staub und Spritzwasser benötigen sind damit bestens abgedeckt.
Warum aber 4 Sterne, wenn es eigentlich von Haus aus ein Reklamationsfall darstell? Ganz einfach für kleinen Preis ehält man eine handliche Lösung die und das ist das wichtigste, dicht hält!

Habe auch einige Photos eingestellt. Bei Gefallen, bitte ein WErtung hinterlassen. Die Photos sind alle mit dieser Combo entstanden (Polaroid UW + 5N + 16mm Pancake). Füllblitz der 5N wurde in allen Situationen mit abgeschwächter Intensität angewendet (Kompensation -2.0).
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33 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2013
Das Gehäuse ist super verarbeitet. Meine Kamere passt perfekt hinein. Da ist parktisch kein Spiel. Hate das Gehäuse bereits im Einsatz und bin sehr zufireden. Unterwasser ist leider wenig vom Display zu sehen so das es ein wenig schwierig ist das Motive auch wirklich zu treffen. Von den Bilder keine wunder erwarten da ein die entsprechende Beleuchtung fehlt.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2014
Super Schnelle Lieferung, gut verpackt. Jetzt zur Ware selbe. Ich habe die Hülle im Roten Meer getestet und war zufrieden. Ging aber nicht tiefer als 25 meter ruunten . Case bleibt dicht. Keine Funktionsstörung wegen wasserdruck.
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am 2. September 2016
Ich habe auf Ebay ein Meikon UW-Gehäuse gekauft, das baugleich mit diesem zu sein scheint. Dieses Unterwassergehäuse paßt sowohl für die RX100 als auch die RX100 II. Ich habe es nur zum Schnorcheln verwendet und hatte keinerlei Probleme mit der Wasserdichtheit. Alle Funktionen der Kamera sind direkt über das UW-Gehäuse zugänglich. Einziges Minus: Der eingebaute Blitz kann nicht komplett ausgeklappt werden und es kommt dadurch zu einer deutlichen Abschattung rechts unten (ca. 1/3 der Bildfläche) --> unbrauchbar. Vorteilhaft ist daß das Gehäuse einen geringen Auftrieb hat. Es kann nicht in unzugängliche Tiefen absinken. Dennoch läßt sie sich leicht unter Wasser drücken - genau richtig also ☺. Sehr gut ist auch die Andeckkappe für das Objektiv: Nimmt man das Gehäuse mit aufgesetzter Kappe 8ns kühle Wasser, so kondensiert Restfeuchtigkeit zunächst an den wasserberührten Gehäusewänden (minimal), während an der noch wärmeren Filterglasscheibe alles unbeschlagen bleibt. Nimmt man dann nach ca. 30 sec den Deckel ab, ist die Luft im Inneren bereits so trocken daß nichts mehr auf der Filterscheibe kondensieren kann.
Alles in allem sehr empfehlenswert.
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am 31. Oktober 2014
Wir haben das Gehäuse für das Baby-Schwimmen von unserer Tochter. Es funktioniert wunderbar und die Fotos und Videos sind klasse.
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am 20. November 2016
leider war dieses Tauchgehäuse ein totaler Reinfall für mich.Habe mir dieses Teil neu gekauft da ich mir für meine Nex 3 ein neues Objektiv 18-55 neu angeschafft hatte.
Zum tauchen dachte ich perfekt da diese 40 m angegeben wurden.Leider hat es bei 12 m einen Wassereinbruch gegeben und meine Kamera war futsch.Ich hatte vorher das Polaroid Gehäuse für Sel16F28 und das hatte ich viele Jahre mit Freude an den vielen UW - Bildern.Ich hatte Vertrauen in dieses Teil .Und ich denke ich weiß wie man damit umzugehen hat . Nur ein neues das so versagt.....ganz schlecht.Ich hab es dann beim schnorcheln nochmal ausprobiert ob Wasser eintritt.Nichts zu erkennen.Also Fazit ist ,nicht geeignet fürs tauchen bis 30m oder mehr .
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