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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
160
4,6 von 5 Sternen
Version: Weiße Edition|Ändern
Preis:48,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 17. Juni 2014
Bei diesem Spiel bekommt man genau das, was man erwartet. Ein Pokémon-Spiel mit ein paar Neuerungen und ein paar neuen Pokémon.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Mai 2016
Ich weiß nicht wieso, aber aus irgendeinem Grund habe ich um die fünfte Generation von Pokémon früher immer einen riesigen Bogen gemacht. Vielleicht lag es daran, dass ich die entsprechenden Anime-Staffeln vor den Spielen kennengelernt habe und alles andere als begeistert gewesen bin. Mittlerweile weiß ich, dass es vollkommen falsch gewesen ist, von der TV-Serie auf die Spiele zu schließen. Ich hätte zwar nie gedacht, dass ich das mal schreibe, aber die fünfte Generation gehört mit zu den besten, die Pokémon zu bieten hat. Nachdem mich schon die Schwarze Edition vollkommen überzeugen konnte, war der Kauf ihrer Fortsetzung fast schon Pflicht. Aber bevor ich mich in einem viel zu langen Vorwort verliere, gehe ich lieber mal auf ein paar Aspekte dieses Spiels ein. Ich entschuldige mich hierbei schon einmal für eventuelle Spoiler.

Punkt 1: Die Einall-Region
Die Schauplätze der ersten vier Generationen befanden sich allesamt in Gebieten, die Teilen Japans nachempfunden wurden. In der Weißen Edition wurde der Spieler zum ersten Mal in eine andere, sozusagen eine neue Welt entführt: Die Einall-Region basiert auf New York. Aus diesem Grund ist es nur logisch, dass sich auch die Fortsetzung zur Weißen Edition in dieser Region abspielt. Wer allerdings denkt, dass man es hier mit einer stupiden Aneinanderreihung von Großstädten und Hochhäusern zu tun bekommt, irrt sich gewaltig. Die vielen Städte, Routen, Höhlen und Wege der Einall-Region sind dermaßen unterschiedlich, dass der Spieler wirklich das Gefühl bekommt, sich auf eine echte, weite und lange Reise zu begeben. Außerdem wurde die Karte des Vorgängers nicht einfach übernommen: In der Fortsetzung gibt es viele neue Städte und Orte zu erkunden, weshalb der Spieler sich auch auf neue Arenen und Arenaleiter einstellen muss.

Punkt 2: Der Charakter
Seit der Kristall-Edition ist es üblich, dass man dem Professor der jeweiligen Generation am Anfang des Spiels mitteilen muss, ob man männlich oder weiblich ist. (Da diese Rezension politisch korrekt sein soll, möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass die fünfte Generation mit Professor Esche zum ersten und bisher einzigen Mal eine Professorin vorstellt.) Männliche Charaktere schlüpfen in die Rolle von Tony, weibliche Charaktere in die Rolle von Rosy. Beide Figuren kommen nicht im Anime vor und können natürlich auch einen eigens gewählten Namen bekommen. Mit Matisse bekommt der Spieler zudem einen ernstzunehmenden Rivalen, der sich allerdings auch als guter Freund herausstellt und ein sehr eigenwilliges Ziel verfolgt.

Punkt 3: Die Ziele des Spiels
Hierbei dürfte es sich um den einzigen Punkt handeln, der sich seit der ersten Generation so gut wie nie geändert hat. Ziel des Spiels ist es in erster Linie, die acht verschiedenen Orden zu sammeln, die Pokémon-Liga herauszufordern und den Pokédex von Professor Esche zu vervollständigen. Aber auch die finsteren Machenschaften von Team Plasma stehen wieder auf dem Programm, denn G-Cis hat seine skrupellosen Pläne immer noch nicht aufgegeben und schreckt mit den Resten seiner Gefolgsleute vor nichts zurück, um die Einall-Region ins Chaos zu stürzen.

Punkt 4: Die Pokémon
Durch die Einall-Region wurde die Anzahl der Pokémon auf 649 Exemplare erweitert. Das heißt im Umkehrschluss, dass die fünfte Generation dem Spieler 156 neue Pokémon bietet. Und das ist wörtlich gemeint, denn die neuen Exemplare enthalten keinerlei Vor- oder Nachentwicklungen zu bereits bestehenden Pokémon. Dadurch kam es hier und da leider zu einzelnen Remakes alter Motive, aber das kann man den Produzenten nur schwer vorwerfen. Am Anfang des Spiels hat man die Auswahl zwischen den Startern Serpifeu (Pflanze), Floink (Feuer) und Ottaro (Wasser). Im Gegensatz zur Schwarzen Edition wird der Spieler hier allerdings nicht dazu gezwungen, die Hauptstory mit neuen Pokémon zu absolvieren. Man trifft schon relativ früh auf Pokémon aus älteren Generationen.

Punkt 5: Editionsspezifische und nicht verfügbare Pokémon
In der Fortsetzung zur Weißen Edition gibt es folgende Pokémon nicht zu fangen: Bibor, Magmar, Mogelbaum, Skaraborn, Magby, Plusle, Volbeat, Spoink, Groink, Registeel, Latios, Haspiror, Schlapor, Skunkapuh, Mobai, Magbrant, Waumboll, Elfun, Mollimorba, Hypnomorba, Morbitesse, Skallyk, Grypheldis, Zekrom und das Schwarze Kyurem. Bei diesen Pokémon muss man auf andere Editionen oder Tauschgeschäfte zurückgreifen, um sie auf die Fortsetzung zur Weißen Edition transportieren zu können. Hinzu kommt, dass man manche Pokémon nur durch Events erhalten kann.

Punkt 6: Die Kämpfe
Auf der Reise durch die vielen Städte und Routen wird der Spieler natürlich wieder oft von anderen Trainern und wilden Pokémon zum Kampf herausgefordert. Hier gibt es zwei grundlegende Änderungen zu erwähnen: Erstens wurden mit dem Dreierkampf und dem Reihumkampf zwei neue Kampfarten eingeführt, und zweitens sind erstmals Doppelkämpfe gegen wilde Pokémon möglich. Außerdem gibt es wilde Exemplare, die auch gerne mal von Höhlendecken oder der Luft aus angreifen, was die Kampfbegegnungen auf jeden Fall vielseitiger macht.

Punkt 7: Nicht nur eine Zusatzedition
Die Editionen "Weiß 2" und "Schwarz 2" tanzen im Vergleich zu den anderen Zusatzeditionen ein wenig aus der Reihe, da es sich wirklich um Fortsetzungen und nicht einfach nur um Ergänzungen handelt. Die ehemaligen Rivalen, Cheren und Bell, agieren mittlerweile als Arenaleiter und als persönliche Assistentin von Professor Esche, die Drachen-Trainerin Lilia ist zum Champ der Einall-Region geworden, die Städte haben sich stellenweise verändert oder weiterentwickelt und die Geschehnisse aus den Vorgängern werden oft zitiert. Die Zeitspanne zwischen dem Erscheinungsdatum der beiden Spiele (2010 und 2012) ist gleichzeitig auch die Zeit, die in den Spielen vergangen sein soll.

Punkt 8: Medaillen
Für Sammler hält die Fortsetzung zur Weißen Edition ebenfalls eine tolle Neuheit parat: Neben Pokémon, Orden und Items kann man nun auch Medaillen sammeln. Sie lassen sich in fünf Kategorien unterteilen: Spezial, Abenteuer, Kampf, Spaß und Herausforderungen. Um eine Medaille erhalten zu können, muss der Spieler verschiedene Aufgaben bewältigen. Für manche muss man lediglich eine bestimmte Anzahl an Schritten absolvieren, die Superangel benutzen, mit dem Fahrrad fahren oder ein paar Mal speichern, andere Medaillen erfordern allerdings viel Zeit, Mühe und Geduld. Sobald man die Voraussetzungen für eine Medaille erfüllt hat, kann man sie sich im Pokémon-Center abholen.

Punkt 9: Von TMs und VMs
Die sogenannten technischen und verstecken Maschinen begleiten den Spieler schon seit der ersten Generation. Hinter beiden Bezeichnungen verbergen sich bestimmte Attacken, die man seinen Pokémon beibringen kann. Bisher waren die TMs immer eine Art Extra, das man auch gerne mal verkaufen konnte, wenn die Attacke nutzlos war und das Geld knapp gewesen ist. Im Gegensatz zu einer VM, die im regulären Spielverlauf wesentlich nötiger sind, konnte eine TM nur einmal eingesetzt werden. Dieser Umstand hat sich in der fünften Generation geändert: Die TMs und VMs unterscheiden sich hier nur noch dadurch, dass durch VMs erlernte Attacken ausschließlich mit Hilfe des Attackenverlerners vergessen werden können. Auf der einen Seite finde ich diese Änderung gut, da man am Ende eine schöne Sammlung hat, die besten TMs auswählen kann und darüber hinaus die Möglichkeit bekommt, bestimmte Attacken gezielt für einen Kampf einzusetzen. Auf der anderen Seite waren überflüssige TMs aber auch immer Bargeld, das nun, wo man sie nicht mehr verkaufen kann, fehlt. Allerdings sorgen andere Faktoren dafür, dass der Kontostand an anderen Stellen wieder aufgestockt werden kann: Es gibt sehr viele Trainer, ein paar Rückkämpfe, ein angehobenes Geldlimit und mit dem Münzamulett ein Item, das die Preisgelder verdoppelt, wenn das Pokémon, das es trägt, an einem Kampf teilnimmt.

Punkt 10: Die Grafik
Wenn man sich die schlichten räumlichen Darstellungen der ersten Generationen nochmal vor Augen führt, wirkt das, was man hier sehen kann, schon wesentlich realistischer. Während sich die Kameraposition bei den Vorgängern überwiegend in der Vogelperspektive befand und man fast direkt von oben auf die verschiedenen Karten blickte, ist die Sicht nun schräger, wodurch ein dreidimensionaler Effekt entsteht. In Kämpfen bewegen sich die Pokémon nun dauerhaft, wodurch die Kämpfe wesentlich dynamischer und schwungvoller wirken. Außerdem reagieren Pokémon nun auf verschiedene Interaktionen. Wird ein Pokémon beispielsweise in den Schlaf versetzt, schließt es seine Augen, und große bzw. schwere Pokémon wirbeln bei ihrem Einsatz Staub auf. Ferner sind die Umgebungen nun dermaßen realistisch ausgestattet, dass man manchmal tatsächlich stehen bleibt, um sich eine Sehenswürdigkeit anzuschauen.

Punkt 11: Der Schwierigkeitsgrad
Der Schwierigkeitsgrad des Spiels entspricht ungefähr dem des Vorgängers. Wer die dritte und die vierte Generation gespielt hat, wird mit der fünften Generation keine Probleme haben. Die verschiedenen Trainer sind nur in seltenen Fällen eine echte Herausforderung. Allerdings kann man sagen, dass die Trainer die Kämpfe im Allgemeinen nun wesentlich taktischer angehen als vorher. Manche Fähigkeiten, eingesetzte Items und passive Attacken können den Spieler hier und da schon einmal zur Weißglut treiben.

Punkt 12: Der Soundtrack
Meiner Meinung nach gehört der Soundtrack zur fünften Generation zu den besten der gesamten Pokémon-Reihe. Ich habe mich bereits im Vorfeld darauf gefreut, die altbekannten Städte, Routen und Orte besuchen und dabei die entsprechenden Lieder hören zu können. Wer jetzt allerdings glaubt, dass man die Musiktitel einfach nur übernommen hat, der irrt sich: Die Fortsetzungen bieten wieder über 100 neue Soundtracks mit einer Gesamtlaufzeit von über vier Stunden. Da im Vergleich zum Vorgänger viele geographische Änderungen vorgenommen wurden, waren neue Kompositionen unumgänglich. Diese Edition sollte auf jeden Fall mit Ton gespielt werden, denn der Soundtrack untermalt die verschiedenen Stimmungen der Einall-Region optimal.
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am 10. April 2017
Für mich persönlich ist dies das schlechteste Pokémon Spiel😫 Es hat mich überhaupt nicht gepackt und die Story-ich konnte leider keine Story finden...
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am 4. April 2013
Nach Weiß 1 war ich mir eigentlich sicher, dass ich Pokemon jetzt Pokemon sein lasse, aber ich habs dann doch wieder vorbestellt. =)

Die Geschichte ist ganz nett, aber das ist ja auch kein Kaufgrund.
Pokemon ist und bleibt einfach ein geniales Rollenspiel für jedermann!
Es fasziniert mich einfach von Generation zu Generation aufs Neue...

Der Schwierigkeitsgrad wurde zum Glück wieder ein bisschen angehoben. In Weiß 1 konnte man mit einem gut sortierten Team einfach komplett durchrushen ohne zu trainieren.

Bei Weiß 2 hatte ich endlich das Gefühl, dass das Spiel zwar fair bleibt, man aber trotzdem ein wenig gefordert wird.
Fazit, obwohl das Spiel in der selben Region spielt wie Weiß 1 ist es für trotzdem ein eigenständiges Spiel, das genauso verschlungen wurde, wie alle Anderen zuvor.
Für Fans also ein Muss und auch für die, die seit Stunde 1 dabei sind. Es hat auch nach 5 Generationen nicht an Charme eingebüst, auch wenn man sich nicht mehr alle Pokemon merken kann.

Pokemon wird für immer in meinem jung gebliebenen Herzen bleiben! =)
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am 13. Oktober 2012
Sie haben es schon wieder geschafft!
Nachdem ich mir eigentlich fest vorgenommen habe, meine Pokémon-Ära mit Weiß enden zu lassen,
schreibe ich hier nun als Vorbesteller meine Rezension zu Weiß 2.
Ich habe mit relativer Gelassenheit vor einer halben Woche festgestellt:"Ach, am Freitag kommt das neue Pokémon raus". Ich war schon fast ein bisschen enttäuscht, denn erfahrungsgemäß habe ich den Releases immer Wochen vorher entgegengefiebert. So habe ich also geglaubt, dass ich jetzt aus dem Alter für diese Spiele raus bin. Als ich dann aber Donnerstag mittags nach Hause gekommen bin, und das Paket von Amazon mit dem Spiel drin in den Händen hielt, ging alles los. Die Aufregung, die Freude wieder ein neues Abenteuer zu beginnen. Es war einfach unglaublich.
Man soll sich bitte nicht vom Namen Weiß 2 abschrecken lassen. Erfahrungsgemäß sind Sequels immer schlechter als das Original. Gut, den Pokemon-Fans ist sowas für gewöhnlich egal, aber hier ist das Gegenteil der Fall. Weiß 2 ist sogar noch besser als Weiß 2.
Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass Schwarz/Weiß mit Schwarz/Weiß 2 die besten Spiele der Reihe sind, denn zum ersten Mal spielt man in der selben Welt mit neuer, fortgesetzter Story weiter. Zum Vergleich: in Pokemon Platin hat man eigentlich nur dieselbe Geschichte etwas modifiziert gespielt, nun erlebt man wirklich zum allerersten Mal in der Geschichte der Reihe eine wahre Fortsetzung. (An dieser Stelle sei die Funktion Mementolink angemerkt, die es ermöglicht, die Spieldaten aus Schwarz/Weiß auf die Nchfolger zu transferieren, um so die Geschichte von Schwarz/Weiß 2 zu erweitern)
Die Grafik ist verpixelt wie immer, aber das eigentlich gar nicht schlimm, denn so soll ein Pokémon-Spiel sein, und wenn man genau hinschaut, sieht man wie detailreich diese Pixelbilder teilweise sind. Die Musik ist wie immer ein Meisterstück. Ich habe schon lange nicht mehr so gute Musik in Videospielen gehört. Die Musik macht ein Pokémon-Spiel erst zu einem Abenteuer.
Eigentlich wäre hier schon alles gesagt, aber da einer der vorherigen Schreiber ja meinte, dass die Reihe schlechter Einfluss für Kinder sei, sei dem nun mit aller Entschiedenheit widersprochen.
Wie es der Zufall will, denn ich wollte sowieso darüber schreiben, schrieb dieser Jemand über die vermittelten Werte bei Pokemon. Denn im Gegensatz zu dem, was dieser Vorrezensent schreibt, geht es in der Reihe sehr stark um die Freundschaft zu den Pokémon, dass man als Team zusammenarbeitet und so alle Hindernisse überwindet. Eigentlich kenne ich das ja schon, und nehme es nur so am Rande war (bin nicht so der Team-Mensch), aber als mir heute Charakter aus dem Spiel sagten, man dürfe nie aufgeben, egal wie schlecht die Lage steht, oder egal wie schlecht es einem geht, morgen wird alles besser, da musste ich das Spiel zu Seite legen, und darüber nachdenken.
Wie recht sie doch hatten. Daher denke ich das Pokémon Werte vermittelt, und zwar gute Werte, Werte, die heute in unserer individualistischen Zeit viel zu oft vergessen werden. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich diese Spiele in Schulen zur Verfügung stellen, denn aus den Pokémon-Spielen kann man mehr fürs Leben lernen als alle zehn Jahre Schulpflicht zusammen.
In zwanzig Jahren, wenn ich selbst Kinder habe, werde ich meinen alten DS, zusammen mit Weiß/Weiß 2 als Geschenk an meine Kinder geben, damit sie sich selbst in ein Abenteuer begeben können.
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am 20. Oktober 2012
Willkommen zu meiner neuesten Rezension.

Nachdem ich bereits Pokémon Schwarz und Weiß gespielt habe (und alle anderen Editionen des Franchises), habe ich gezweifelt, ob ich Pokémon Weiß 2 (& Schwarz 2, die Unterschiede sind ja minimal) wirklich brauche. Ich habe mir die Editionen dann jedoch bestellt und mich direkt verliebt. In was und wieso, entnehmen Sie der Rezension. Der Einfachheit halber habe ich ein Inhaltsverzeichnis angefertigt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Inhalt

1) Kurzüberblick
2) Grafik
3) Musik
4) Storyline
5) Unterschiede zu Schwarz/Weiß
6) Lohnt sich der Kauf?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

1) Kurzüberblick

Grafik: ****/*****
-> sehr gut, allerdings nur minimalste Änderungen im Vergleich zu Schwarz/Weiß (das Meer ist etwas realistischer, beispielsweise), es gibt also keine neuen Höhen, was aber auch nicht unbedingt nötig ist.
Musik: *****/*****
-> wunderschön, wie auch im Vorgänger, allerdings gibt es neben den alten Titeln - diese wurden größtenteils beibehalten - noch einige neue, schöne Titel, beispielsweise im Titelscreen, oder auch im Kampf gegen den Champ und wichtige Charaktere.
Storyline: ****/*****
-> wie schon in Schwarz/Weiß erwachsener denn je, gut gemacht und komplex, diesmal allerdings noch ein wenig mehr, da man die Charaktere (theoretisch) schon kennt, diese sich weiterentwickelt haben und der letzte Hauptcharakter seinen Schatten voraus wirft. Besonders wenn man Schwarz/Weiß besitzt, kann man hier noch einige Goodies erleben, dazu mehr in der Rezension.

2) Grafik

Wie schon in Schwarz/Weiß gibt es hier nicht viel zu bemängeln. Die Pixelligkeit wurde ein wenig verbessert, das Meer wirkt realistischer (Wellen und so weiter), auch der eine oder andere Ort ist verschönert worden. Einige Plätze, wie der Unterseetunnel, lohnen sich immer wieder. Generell kann ich mich nur wiederholen, alles wundervoll gemacht und sehr fein, weiteres siehe bei Bedarf in meiner Rezension zu Schwarz/Weiß.

3) Musik

Auch hier wiederhole ich mich wohl. Die Musik bei Pokémon hat sich unglaublich viel weiterentwickelt, ist von einem monotonen Fast-Tinitus - wenn auch ein eingängiger - zu einem Cocktail an Tönen und Geräuschen geworden, bei dem ich mir wünsche, mein Leben hätte auch so schöne Melodien die ganze Zeit. Auch hierzu weiteres in meiner anderen Rezension.

4) Storyline

Schwarz/Weiß hatte eine recht innovative Storyline im Hinblick darauf, dass es wirklich eine gab und nicht nur einen hübsch zusammengebastelten Rahmen wie 'Rette die Welt'. Diesmal ist auch alles noch ein wenig komplexer als im Vorgänger, die alten Charaktere sind alle noch da (außer der Hauptprotagonist, der aus bestimmten Gründen verschwunden ist, diese Gründe erfährt man auch noch, wenn auch spät) und haben sich entwickelt, haben vielleicht neue Posten bekommen - Arenaleiter oder Champ, Assistent - und führen unseren neuen Charakter durch Einall. Überhaupt bekommt man, wenn man will, viel Hilfe. Das macht das Spiel nicht zu einfach (wie ich anderen Rezensionen entnehme), sondern macht einfach auch mehr Spaß. So hat man nicht das Gefühl, zu spielen, sondern in einer glücklichen kleinen Welt umherzulaufen, in der man sich eben hilft. Ist doch ganz hübsch und vermittelt auch ein nettes Gefühl. So, was besonders schön ist, ist die Continuity, also der Verlauf der Spiele. Hat man Schwarz/Weiß gespielt, kann man hier nun anknüpfen, man kann ja problemlos alte Teams etc. übertragen, schon recht früh im Spiel, und so vielleicht mit dem alten Team die neuen Gegner bekämpfen, wenn man nicht ganz neu anfangen will.
Zurück zur Geschichte. Prinzipiell holt man sich acht Orden - tollere Arenen als im Vorgänger -, besiegt die Top Vier - die sind gleich geblieben, aber ihre Räume sind schicker, finde ich - und den Champ - der ist neu, aber nicht unerwartet. Daneben besiegt man noch Team Plasma (erneut), auch wenn sich dieses in Pro-N und Pro-GCis aufteilt, was zu spannenden Konflikten führt. Auch eine bestimmte Szene in Twindrake City ist richtig gut gemacht, bevor es zum Showdown kommt. Team Plasma hat diesmal ein etwas anderes Hauptquartier, was mir ebenfalls sehr gefällt. Neben alten Freunden und Feinden sind auch die Pokémon gleich geblieben, aber diesmal hat man nicht nur Einall Pokémon, sondern von Anfang an alle Generationen zur Verfügung, hübsch verteilt. Zugegeben, wenn man sich die richtigen fängt, kann man fast durchlaufen. Das muss man aber auch erstmal können; und prinzipiell ist das in jedem Spiel so. Also keine Kritik an dieser Stelle, wenn man es extra schwer haben will, kann man sich ja ein Ein-Element Team basteln oder ähnliches. Die Verbrecher sind diesmal ein wenig zäher, haben schlaue Anführer und zum Teil richtig starke Pokémon. Man trainiert praktisch automatisch, weil die Gegner durchweg auf etwa dem Level sind, wie man selbst. Das ist fordernd und macht Spaß. Hat man dann die Welt gerettet, kann man trotzdem noch die Gegner besiegen - man findet sie immer mal wieder und kann sie bekämpfen -, man kann die Welt erneut erkunden, die eigenen Rivalen überflügeln, die Sammlung vervollständigen. Diesmal lohnt es sich zum ersten Mal, den Pokédex zu vervollständigen, so hart, wie der Job auch ist. Spoilern möchte ich nicht, aber auch eher faule Spieler können zumindest versuchen, alle Pokémon im Einall Dex zu sehen (nicht fangen, nur sehen!), das triggert schon ein nettes Event.

Alles in allem finde ich die Storyline wundervoll. Sie startet schon gut, endet hübsch, und nach der Liga gibt es noch unglaublich viel zu tun, langweilig wird nichts. Wer Schwarz/Weiß mochte, sollte zugreifen.

5) Unterschiede zu Schwarz/Weiß

Einige Orte sehen anders aus, nicht ungewöhnlich nach zwei Jahren. Auch Charaktere sind älter und reifer geworden. Die Pokémon, die man fangen kann, haben sich größtenteils geändert und auch die Levels der wilden Pokémon sind ein wenig höher (zumindest teilweise). Alles wirkt ausgereifter, und auch wenn man die Vorgänger durchgekaut hat, sollte man nicht vor Weiß 2/Schwarz 2 zurückschrecken. Die Unterschiede zwischen den beiden Editionen sind wieder minimal, aber doch ein wenig höher als zuvor. Man muss wissen, was einem mehr gefällt: Dunkel und modern (Schwarz) oder hell und eher altmodisch (Weiß). Auch wer beides kauft, langweilt sich so schnell nicht.

Es gibt nun auch ein Medaillensystem. Das heißt, man bekommt für bestimmte Errungenschaften Medaillen verschiedener Farben. Das ist ziemlich spaßig und keine einfache Aufgabe. Schon 50 zu schaffen, die erste Hürde, kostet Zeit. Zeit braucht man aber generell zum Spielen, sollte also kein Hindernis sein. Die Ereignisse, für die man Medaillen bekommt, sind unterschiedlich: Einmal Fahrradfahren oder hundertmal, 10000 Schritte laufen (geht erstaunlich schnell!), den Pokédex vervollständigen und Turniere gewinnen... Mal leicht, mal richtig schwer. Diese Neuerung mag ich sehr gerne, ich bin mittlerweile bei 142 Medaillen und dennoch noch lange nicht fertig.

6) Lohnt sich der Kauf?

Meiner Meinung nach: Ja, definitiv. Wenn man Schwarz/Weiß kannte und mochte, findet man hier einen würdigen Nachfolger, der vielleicht besser ist als das Original. Alte und geliebte - und gehasste - Charaktere trifft man wieder und kann sie erneut bekämpfen, der Tausch zwischen den Editionen ist kein Problem. Durch den Memento Link kann man den alten Spielstand übertragen und so Erinnerungen von einigen Charakteren erhalten. Das ist sehr schön gemacht, man sieht beispielsweise, wie es N zwischenzeitlich ergangen ist, oder warum der alte Hauptcharakter weg ist. So lernt man alle etwas näher kennen und fühlt sich ihnen verbunden. Außerdem wird von den Charakteren der Name des alten Hauptcharakters verwendet, man wird auch oft mit ihm/ihr verglichen, zum guten oder schlechten.

Wenn Sie Schwarz/Weiß nicht kennen, sollten Sie mit diesen Editionen beginnen, da die Continuity von S2/W2 dann besser herüberkommt.

So oder so: Kaufen! Nintendo ist endlich erwachsen geworden.
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am 15. Oktober 2012
Nachdem ich mir in den letzten Jahren praktisch jedes Pokemonspiel gekauft habe war es eigentlich klar, dass ich auch dieses hier haben musste.
Generell waren meine Erwartungen nicht sehr hoch, ich dachte eigentlich dass es sich ähnlich spielen würde wie vergangene "dritte" Editionen wie Smaragd und Platin.

Aber wow.

Ich wurde definitiv positiv überrascht. Die Story ist anders, spielt zwei Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teils. Schon allein der geänderte Anfangsort der neuen Hauptfigur bringt frischen Wind in die eigentlich bekannte Region Einall. Auch die Pokemonvorkommnisse haben sich verändert, denn nun können im normalen Spielverlauf auch Pokemon aus älteren Editionen gefangen werden, was sicherlich einige "Veteranen" freuen wird.
Das bewährte Grundprinzip ist selbstverständlich das Gleiche. Fange und trainiere deine Pokemon, freunde dich mit ihnen an (leide optional jedes Mal mit wenn sie KO gehen) und verdiene dir erst alle 8 Orden und dann den Meistertitel! :)

Was ich persönlich nett finde sind die vielen kleinen Nebenaktivitäten, wie beispielsweise das ganz neue "Pokewood", wo man sich den Traum, einmal ein Filmstar zu sein, gemeinsam mit seinen Pokemon erfüllen kann. Auch Medaillen für gewisse erreichte Ziele im Spiel kann man sich nun verdienen, was für manche Spieler bestimmt den Ehrgeiz weckt, sie sich alle zu schnappen. ;)
Durch diese und viele andere Neuerungen wird dieses Spiel auf die Schnelle garantiert nicht langweilig und jedem Skeptiker kann ich die neuen Editionen wärmstens empfehlen.

Und um ehrlich zu sein, Pokemon macht einfach immer Spaß, egal ob 7 oder 17 Jahre. :)
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am 18. Oktober 2012
Also ich bin Pokemonspieler der ersten Generation. Habe dann aus Desintresse seit Weiß und Schwarz aufgehört aber dieses Spiel und die Story übertreffen alle anderen zusammen einfach Genial mehr kann man nicht dazu sagen
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am 11. Mai 2016
Für die heutige Zeit ist die Grafik bei dieser doch recht neuen Edition schlecht. Im Vergleich zu meiner X-Edition habe ich hier "Augenkrebs" bekommen
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am 15. Oktober 2012
Meine Erwartungen an das Spiel hielten sich in Grenzen, aus dem ganz einfachen Grund, dass sich die Nachfolger bisher nie groß von ihren Vorgängern unterschieden. Als Beispiel ein Klassiker: Die Kristalledition unterscheidet sich minimal von Gold und Silber. Bis auf ein paar kleine Veränderungen, wie andere Pokémon oder die Einführung einer weiblichen Trainerin, war der Ablauf bisher immer gleich.

Bisher.

Von Schwarz/Weiß 2 erwartete ich dasselbe: Schwarze/Weiße Edition, mit dem Unterschied, dass Kyurem nun anstatt Reshiram und Zekrom das legendäre Pokémon des Spiels ist.
Falsch!

Ich war schon einmal überrascht, als ich mich in einem vollkommen anderen Ort vorfand. Für maßlose Verwirrung sorgte Belle, die nicht, wie im Vorgänger, Rivalin, sondern viel eher Mentorin ist. Doch der Spieler wird schnell aufgeklärt: Das Spiel findet 2 Jahre nach den Ereignissen seiner Vorgänger statt. Du als Trainer fängst in einem von mehreren neuen Dörfern an und lernst auch bald deinen Rivalen kennen. Dieser scheint wie besessen davon zu sein, Team Plasma den gar auszumachen - warum bleibt zunächst ein Geheimnis, das jedoch im weiteren Spielverlauf enthüllt werden soll...
Und auch sonst wurden verhältnismäßig viele Veränderungen vorgenommen: Der komplette Spielablauf wurde auf den Kopf gestellt. Wer glaubt zu wissen was als nächstes passiert, wird überrascht. Genauso wie viele Orte, die einem noch von Schwarz/Weiß vertraut sind, plötzlich vollkommen anders aussehen. Ich hab das ein oder andere Mal zwei Mal überlegen müssen, wo ich mich gerade befinde.
Neue Pokémon gibt es zwar nicht, dafür Unmengen an Alten: Während man bei Schwarz und Weiß nur die für die Einall typischen Pokémon fangen konnte (anfangs zumindest), trifft man bei Schwarz und Weiß 2 das ein oder andere Pokémon, dass noch aus früheren Spielen bekannt sein sollte.
Auch einige Trainer sollten noch bekannt sein. Sätze, wie "Du bist der zweite Trainer, der mich jemals angesprochen hat!" sorgen für Schmunzeln. Doch es gibt auch neue Gesichter, wie die Arenaleiterin Mica.

Einige Fragen ziehen sich durch den Großteil des Spieles. Warum ist der Rivale so erpicht darauf, Team Plasma zu besiegen? Warum existiert Team Plasma überhaupt noch, wo es doch zerschlagen wurde? Wem gehört der mysteriöse Viso-Caster, den man findet? Man sollte bis zum Ende gespannt bleiben!

Einen Stern Abzug muss ich mit schwerem Herzen geben. Was bei Schwarz und Weiß mehrfach kritisiert wurde, war das Kampfsystem, bei welchem die Pokémon beim reinzoomen unnötige verpixelt sind. Ich habe damals ein Auge zugedrückt und dem Spiel trotzdem die verdienten 5 Sterne gegeben, aber da ich diesbezüglich auf eine Verbesserung gehofft habe (eben wegen dieser starken Kritik), möchte ich dies nicht noch einmal tun. Dennoch ein tolles, lohnenswertes Pokémonspiel, dass sich der Fan nicht entgehen lassen sollte!
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