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Pnin Taschenbuch – 1. April 1999

4.3 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein Wunderwerk des Humors ... Ein Jahrhundertroman. (Marcel Reich-Ranicki)

Rezension

„Lolita“, der Skandalroman, ist bekannter als „Pnin“, wenngleich Nabokov zumindest teilweise zeitgleich die beiden Romane schrieb. Der Roman um den tragikomischen Exilrussen scheint nur auf den ersten Blick leicht und oberflächlich. Bei näherem Hinhören tun sich menschliche Abgründe auf.

Tomofey Pnin lehrt am Waindell College russische Literatur. Obwohl amerikanischer Staatsbürger, kann er sich doch in den wenigsten Fällen nicht mit dem American Way of Life arrangieren und bleibt immer ein Fremder. Deutlichster Ausdruck davon ist sein noch immer unglaublich schlechtes Englisch. Protegiert wird Pnin von Herman Hagen, dem Leiter der Germanistik-Abteilung. Ansonsten wird er belächelt, verspottet oder sogar gemieden. Die Ironie des Schicksals will, dass er gerade, als er sich endlich niederlassen möchte, ein eigenes Haus kaufen will, Opfer des McCarthyism wird!

Ein allwissender Erzähler erzählt in der Ich-Form: Momentaufnahmen aus Pnins Leben, Anekdoten, Situationen, in denen er vergeblich versucht, mit den Wirren des Alltags fertig zu werden, reihen sich aneinander. Rückblenden, sprachliche Slapstick-Einlagen und gesellschaftspolitische Überlegungen wechseln einander dabei ab. Die Sprache trifft genau die Banalitäten und Tücken des Alltags; die Beobachtung ist geradezu detailversessen.

Genauso wie Pnin lehrte Vladimir Nabokov selbst von 1948 bis 1959 an einer amerikanischen Provinzuniversität. Er wurde 1899 in St. Petersburg als Sohn einer russischen Aristokratenfamilie geboren. Nach der Oktoberrevolution lebte er mit seiner Familie in England, wo er in Cambridge studierte, in Deutschland und dann in Paris. 1940 floh er in die USA. 1961 kehrte er wieder nach Europa zurück und lebte bis zu seinem Tod 1977 im schweizerischen Lausanne.

Ulrich Matthes hält die ganze Lesung hindurch die adäquate Stimmlage: Er liest die teilweise sehr langen Sätze mit ihrer Fracht an Beobachtung in einem hohen Ton bis zu ihrer Auflösung. Brillant auch der mühelose Wechsel in den russischen Dialekt. Man kann sich an diesen Sprachkosmos immer wieder aufs Neue anhören. Egal, welche CD man wählt, man findet hinein. Vollständige Lesung, Spieldauer: ca. 423 Minuten, 6 CD.

-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Professor Pnin geht einem nicht mehr aus dem Kopf, hat man diesen schrulligen Kerl erst einmal liebgewonnen. Pnin, der auch Züge seines Autors (wie den russischen Akzent, den Beruf und die Herkunft)in sich trägt, entstammt einer fernen Welt, einem längst vergangenen Jahrhundert.
Doch so komisch er dem Leser erscheint, so tragisch ist diese Figur: Er führt das Dasein eines völlig vereinsamten Emigranten, der von seinen Mitmenschen nicht erstgenommem wird. Es bleibt ihm einzig das Leid (und die Literatur natürlich). Am Ende will Pnin, der sein Leben als Untermieter, Bewohner von Studentenheimen und exzessiver Bibliotheksbenutzer verbracht hat, doch noch einmal seßhaft werden, was mißlingt; Pnin flüchtet, da er nicht mit dem geheimnisvollen Ich-Erzähler zusammenarbeiten will.
Der Roman schildert sein Leben in Episoden. Vieles scheint willkürlich, doch die 7 Kapitel sind bewußt miteinander verwoben. Die Erzählhaltung verwirrt außerdem. Sind wir dem großen Nabokov am Ende in die Falle der Fiktion gegangen? Was bedeuten die immer wieder auftauchenden Grauhörnchen?
Man möge diesen Roman, der fast zeitgleich mit "Lolita" entstanden ist, unbedingt lesen. Es lohnt sich, versprochen!
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Von Ein Kunde am 14. September 1999
Format: Taschenbuch
„Pnin" ist Lesevergnügen, und zwar nicht nur für Russisch-Studenten... Erzählt wird die Geschichte eines Charaktermenschen. Pnin, ein älterer russischer Gelehrter, aufrichtig und konsequent bis zum Umfallen, klug und einfühlsam und dennoch ziemlich lebensunfähig. Dozent an einer amerikanischen Universität und dennoch völlig ungeübt in der englischen Sprache (Nabokov, der sehr schnell Englisch lernte und Romane in dieser Sprache schrieb, läßt seine Erfahrungen mit einfließen) - ein Kauz, will man meinen. Und doch ist Pnin ein Ritter, ein „Guter" - und seine Erfahrungen mit seiner weggelaufenen Frau rufen Mitleid hervor - wenn auch mit einem leisen Lächeln. Wie „Nabokov" sich Pnin vorstellte: „Ein sehr netter Mensch ist er nicht, aber lustig. [...] Ein Mensch von großem moralischen Mut, ein reiner Mensch, ein Gelehrter und ein unbeirrbarer Freund. [...] Der Entwurf [eines Schutzumschlages für das Buch] sieht aus wie ein unterbezahlter Lektor der Anglistik, während er tatsächlich wie ein kahlgeschorener russischer Mushik aussehen sollte..."
Großartig geschrieben, reicht „Pnin" durchaus an Nabokovs diverse minderjährige weibliche Romanfiguren heran... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von Ein Kunde am 16. Januar 2005
Format: Taschenbuch
Nabokov gelingt in diesem Roman, der sieben Szenen aus dem Leben von Professor Pnin, einem russischen Emigranten an einer amerikanischen Universität, schildert, das Kunststück, seinen Helden mitsamt seinen Macken und Unzulänglichkeiten zu schildern, ohne ihn der Lächerlichkeit preiszugeben. Nur ungern trennen sich Leser und Erzähler am Ende des Romans von seinem Helden, um ihn seinem ungewissen Schicksal zu überlassen.
Hervorzuheben an dieser Ausgabe sind die sehr sorgfältig recherchierten und ausführlichen Kommentare, die wichtige Hinweise zum Aufbau des Romans und auf die zahlreichen Anspielungen von Nabokov auf eigene und fremde Werke enthalten.
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Von Borux am 28. Februar 2014
Format: Taschenbuch
Wer bisher von Vladimir Nabokov nur die allseits bekannte Geschichte jener minderjährigen Femme fatale gelesen hat, dem sei auch die Lektüre von «Pnin» empfohlen, seinem etwa zur gleichen Zeit entstandenen Roman über einen schrulligen Professor. Wie so oft in der Literatur sind die Parallelen zwischen Autor und Held unübersehbar, beide sind russischer Herkunft, leben als Exilanten in den USA und üben den selben Beruf aus. Timofey Pnin lehrt Russisch an einem College, er ist als Romanfigur eher der Antiheld, ein Inbegriff dessen, was man als liebenswerten Kauz bezeichnen würde, aus einer anderen, längst vergangenen Welt stammend. Der «Don Quichotte» von Cervantes diente erklärtermaßen als Vorlage für diesen Roman, aber anders als der «Ritter von der traurigen Gestalt» wird Pnin nicht lächerlich gemacht und höhnisch dem Spott preisgegeben, so niederträchtig, hat Nabokov angemerkt, wollte er mit seinem Protagonisten nicht umgehen. Pnin erscheint am Ende eher als der Überlegene, ein in sich selbst ruhender, feinsinniger und blitzgescheiter Mensch, unbeirrbar optimistisch und gutmütig.

Der gelegentlich vorgebrachte Einwand, die in sieben Kapiteln erzählten, zusammenhanglos scheinenden Szenen aus dem Leben dieses Sonderlings könne man eigentlich nicht als klassischen Roman bezeichnen, ist wahrlich unbegründet. Das wird spätestens dann klar, wenn man den 60-seitigen Anhang der kommentierten Ausgabe mit seinen zahlreichen Hinweise zur Entstehung des Romans und die detaillierten Anmerkungen zu einzelnen Buchseiten gelesen hat.
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