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The Pleasure Principle
 
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The Pleasure Principle

22. Juni 1998 | Format: MP3

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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 16. Mai 2000
Format: Audio CD
Es ist schon ein seltsames Gefühl, dieses Album heutzutage aufzulegen. Numan, zum ersten Mal ohne den ohnehin fehleitenden Namen "Tubeway Army", entführt in eine kalte, paranoide Gedankenwelt; elektronisch, geradezu maschinell, aber dank Numans Kompositionen doch voller Leben. "Cars" wurde nicht nur die Nr.1 in GB, sondern bis heute sein Markenzeichen. Derart fröhlich ist hier sonst gar nichts. Aber Songs wie "Metal", "Films", "M.E." und das zärtlich-ängstliche "Complex" ("Don't let them touch me") macht Numan keiner nach.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
The Pleasure Principle war Gary Numans erstes Soloalbum und auch zugleich mit sein erfolgreichstes (Nr. 1 in den Charts, sowohl das Album als auch die dazugehörige Single "Cars").

Dies ist für mich ein Beispiel von technoider, kühler Perfektion: ein sauberer satter Sound, fast überwiegend sehr gute Songs (bis auf wenige Ausnahmen wie dieses eher mittelmäßige "Complex"), tolle Rhythmen und Bassläufe, eingängige Melodien und allgemein ein gutes Zusammenspiel der Musiker und Instrumente - obwohl veröffentlicht unter dem Namen 'Gary Numan', ist das beleibe kein reines Soloalbum, sondern haben mindestens noch drei andere Musiker daran mitgewirkt, was nicht zu unterschätzen ist (z.B. sein Freund Paul Gardiner am Bass).
Trotzdem hat natürlich Gary Numan mit seinen vielfältigen Keyboard-Passagen sowie seiner 'electronic percussion' den Löwenanteil am Sound (er ersetzte hier übrigens, fast einzigartig für Gary Numan, das eigene Gitarrenspiel durch weitere Synthesizer-Spuren, v.a. vom Polymoog).

Schon der Opener "Airlane" kommt ganz flott daher und setzt den Ton für den Rest des Albums (u.a. mit seinen sirenenartigen Synthesizer-Läufen).
"Metal" zeigt, dass Gary Numan durchaus seine Lektion von Kraftwerk gelernt hat (er ist allerdings nie so einseitig aufs Funktionale orientiert wie Kraftwerk).
Das Album enthält natürlich auch die Hitsingle "Cars" - selber kann nicht sehen, was an dem Song so toll sein soll; sicher, er ist flott und eingängig, aber beleibe nicht das Beste, was diese Scheibe zu bieten hat.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Man reibt sich fast die Augen, wenn man sieht, dass dieses Album schon mehr als 30 Jahre alt ist. Wer auf Yazoo, Visage und ähnliche Synthiepopper steht, wird mit diesem Album nicht unbedingt seine Freude haben. Der herausragende Song ist selbstredend "Cars" und steht ganz weit über allen anderen Stücken des Albums. Sehr eingehender Synthesizer Groove, der einfach ansteckend ist.
Die restlichen Songs sind alle irgendwie in einem ähnlichen, leicht versetzten Muster analog zu "Cars" entstanden. Allerdings nicht so melodiös, sondern eher etwas dunkel und kalt.
Für Chronisten gibt es auf der 2. CD viele Demoversionen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Gary Numan wurde nicht umsonst gerne als "Grandfather of New Wave" bezeichnet. Mit seinen beiden Alben "Replicas" und "The Pleasure Principle" hat er 1979 zwei Meisterwerke geschaffen, die man getrost als Pionierleistungen der elektronischen Popmusik betrachten darf. Während "Replicas" abgesehen von dem Nummer Eins-Hit "Are 'Friends' Electric?" eher ein im "herkömmlichen" Stil (gleichwohl jedoch meisterhaft gelungenes) produziertes Werk angesehen werden darf, ist "The Pleasure Priciple" ein sehr persönliches Vermächtnis. Gary Numan hat auf diesem Album fast alles selbst gemacht und es ist daher fast ein "One-Man-Album". Alle Stücke sind wie aus einem Guß und mit wenigen Ausnahmen (z.B. das sehr schwache "Complex", was merkwürdigerweise seinerzeit als zweite Single ausgekoppelt wurde) von gleich hoher Qualität. Bereits das instrumentale Intro "Airlane" ist megastark. Kraftvoll, hämmernd, gnadenlos - so muß Elektropop sein. Aber auch die anderen Stücke (allen voran "Films" und "Conversation") sind überdurchschnittlich kraftvoll und gut. Und "Cars" ist natürlich Gary Numan's Beitrag zur "Eternity Hall of Fame" der Musikszene. Seinerzeit als erste Single ausgekoppelt war das Stück ein weltweiter Nummer-Eins-Hit. Numan selbst hat "Cars" ja in der Folge (1987, 1993, 1996) noch dreimal als Single wiederveröffentlicht (und sich jeweils wieder in den Charts platziert) und zur Zeit geistert das
Stück in einer Bearbeitung von Chicane als "Hiding all the Stars" wieder durch die Musikwelt. "The Pleasure Principle" ist Gary Numan's stärkstes Album (und das persönlichste). Schön, daß die vorliegende 30-Jahre-Edition nun remastered und damit in "modernem" Soundgewand vorliegt.
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