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Playboy präs. The Cover Art of Blue Note (great pop songs performed by great jazz vocalists)

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4.1 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 25. August 2003
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Produktinformation

  • Audio CD (25. August 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI (EMI)
  • ASIN: B00008PCA2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.986 in Musik-CDs & Vinyl (Siehe Top 100 in Musik-CDs & Vinyl)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. More Than This - Hunter, Charlie / Jones, Norah
  2. Purple Rain - Belden, Bob / Cole, Holly
  3. When Doves Cry - Belden, Bob / Wilson, Cassandra
  4. In Your Eyes - Reeves, Dianne
  5. Set Them Free - Norby, Caecilie
  6. That's Where It's At - Rawls, Lou
  7. Day Is Done - Hunter, Charlie / Jones, Norah
  8. Light My Fire - Barber, Patricia
  9. Shelter From The Storm - Wilson, Cassandra
  10. I Want You - Cole, Holly Trio
  11. Life On Mars - Norby, Caecilie
  12. Ooh Child / Redemption Song - Johnson, Molly
  13. Baby Plays Around - Tolstoy, Viktoria
  14. You Send Me (Live) - Ferrell, Rachelle
  15. Black Magic Woman (Live) - Barber, Patricia

Produktbeschreibungen

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So ganz neu ist die Idee natürlich nicht. Schon seit Jahrzehnten beweisen Sänger -- getreu dem Motto: "It's the singer, not the song" --, dass sich so gut wie jeder Titel in jedes beliebige Genre umtopfen lässt. Also: Aus Country mach Blues, aus Pop mach Rockabilly, aus Klassik mach, warum nicht, Pop oder Rap oder HipHop. Nichts ist unmöglich, solange der Interpret die nötige Chuzpe und Stimme mitbringt. Und daran braucht man bei dieser angetretenen Riege nicht zu zweifeln. Unter dem Slogan The Cover Art of Blue Note steckt eine illustre Schar von markanten Jazz-Sänger 15 mehr oder weniger bekannte Popkreationen in ein schillerndes Jazzkostüm.

Manchmal, keine Frage, zwickt die neue Klamotte. Zum Beispiel bei Bob Beldens und Cassandra Wilsons Interpretation des Prince-Klassikers "When Doves Cry". Der harte Jazzfunk und ein hyperaktives Sopran-Sax verdecken -- zugegeben virtuos -- die ursprüngliche melancholische Note des Originals. "Purple Rain", ein weiterer durch den Jazz gezogener Prince-Hit, erstrahlt dagegen in einem genauso opulenten, wie luftigen Arrangement: Während (wieder) Bob Belden und Holly Cole ihre ungleichen Stimmen messen, rühren Geigen, ein Gospel-Chor und anstatt des berühmten Gitarren-Solos eine wimmernde Pedal-Steel-Guitar eine ans Pathetische grenzende Klang-Schokolade an. Starker Tobak, aber auch erste Sahne!

Die Sting-Message "Set Them Free" klingt dagegen in der swingenden, großartig von Caecilie Norby vorgetragenen Version irritierend vertraut und stimmig. Das gilt natürlich auch für Lou Rawls Heimspiel aus der Feder von Sam Cooke: "That's Where It's At", ein Jazz-Gospel mit jeder Menge Feuer. Von ganz anderem Zuschnitt fällt dagegen Charlie Hunters und Norah Jones' Interpretation des Roxy-Music-Hits "More Than This" aus. In einem an die modische Extravaganz des Nobel-Schneiders Galliano erinnernden Klangkostüm entführen die beiden Jazzer den Radio-Hit in einen angesagten, verrauchten New Yorker Jazzclub. Das subjektiv erspähte Highlight der CD ist indes die Verwandlung, oder besser gesagt, Ausarbeitung des Doors-Evergreens "Light My Fire" aus der Kehle von Jungstar Patricia Barber. Der ohnehin schon nicht gerade vor Lebensfreude sprühende Song wird dabei in ein rabenschwarzes Samtkleid gesteckt, das bei aller Tristesse unglaublich sexy wirkt.

Nur gut, dass gleich darauf Cassandra Wilson den Beweis erbringt, dass selbst ein Bob-Dylan-Song wie "Shelter From The Storm" runde 50 Akkorde verträgt. Über diese wuchernde Harmonien-Vermehrung wird nicht nur der Alte mit der Mundharmonika schmunzeln. Fazit: gewöhnungsbedürftig aber voller Substanz und überraschender Momente. --Gunther Matejka

Das Label über die CD

"It´s the singer, not the song": Für Pop gilt diese Weisheit hin und wieder, für den Jazz aber ganz bestimmt. Denn Jazz basiert darauf, dass die Persönlichkeit des Instrumentalisten ein Stück nach Belieben formen kann. Das älteste Instrument der Welt wiederum ist die Stimme, und The Cover Art Of Blue Note zeigt einige der aufregendsten Beispiele dafür, was große Jazzstimmen mit Songs anstellen können -- Songs, die zu den ganz großen Preziosen des Pop-Songwritings zählen. Ganz gleich ob "When Doves Cry" von Prince, "Day Is Done" von Nick Drake oder "Life On Mars" von David Bowie: einer Cassandra Wilson, einer Norah Jones oder einer Caecilie Norby gelingt es, einen solchen Edelstein im Licht ihrer Stimme so zu drehen und zu wenden, dass uns das Funkeln auf einmal ganz neu und noch kostbarer als das Original erscheint. The Cover Art Of Blue Note bietet fünfzehn Beispiele, wie Blue-Note-Künstler/innen aus den Popsongs von gestern die Jazzstandards von morgen machen. Das Spektrum reicht dabei von anerkannten Weltklasse-Diven wie Cassandra Wilson, Dianne Reeves und Rachelle Ferrell bis hin zu den neuen Singer-Songwriter-Wundern Norah Jones und Molly Johnson.

The Cover Art Of Blue Note spiegelt trotz des eng eingezirkelten Themas eine Vielzahl von Facetten des Jazz. Aufs schönste zeigt sich, dass sich Jazz nicht definieren lässt. Sondern nur hören, spüren und leben. Wer sich darauf einlässt, spürt beim Abspielen dieser CD, dass jede einzelne Stimme so einzigartig und unverwechselbar ist wie der Gang eines Menschen oder sein Fingerabdruck. Mit dem Unterschied, dass ein Fingerabdruck weit weniger erotisch ist.


11 Kundenrezensionen

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12. Januar 2017
Verifizierter Kauf
16. September 2003
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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15. Oktober 2003
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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3. Oktober 2003
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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26. Dezember 2003
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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