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Play the Blues Live from Jazz at Lincoln Center

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Audio-CD, 9. September 2011
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Produktinformation

  • Audio CD (9. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rhino (Warner)
  • ASIN: B005DZMODI
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 51 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

(2011 'Reprise') (74:44/10) 'Recorded live at Jazz at the Lincoln Center, New York City - April 7-9, 2011' - Der Brite Eric Clapton und der Jazzmann Wynton Marsalis aus New Orleans mit einem Album im Stile der 30er Jahre: Jazz und Blues mit großer Jazzcombo

Medium 1
Ice Cream
Forty-Four
Joe Turner's Blues
The Last Time
Careless Love
Kidman Blues
Layla
Joliet Bound
Just A Closer Walk With Thee
Corinne, Corrina

kulturnews.de

Wenn Startrompeter Wynton Marsalis sich Partner sucht, dann müssen es schon Legenden sein; drunter macht er's nicht. Nach Willie Nelson musiziert er nun mit Eric Clapton, nach dem American Songbook wird jetzt der Blues live einer Marsalisierung unterzogen. Los geht es mit dem Dixiegassenhauer "Ice Cream" - ein Verweis auf die Wurzeln des Jazz im Blues und die Logik der Partnerschaft mit Clapton und dem (ebenfalls mitwirkenden) Bluesethnologen Taj Mahal, der seine komplette Karriere wiederum der Suche nach den Blueswurzeln widmete. Nichts hat eben einen definierbaren Anfang, selbst der Blues nicht, alles ist immer im Übergang. Das führen diese Meister lustvoll vor, und zwar mit großem Besteck, mit vielen Bläsern, Banjo, Keyboard, Bass, Drums, Piano, so dass Claptons kehliger Gesang bisweilen kämpfen muss, um sich in diesem Klangbad zu behaupten - zumal auch Marsalis kein kleines Stück vom Klangkuchen fordert. Klassiker wie "Joe Turner's Blues" oder Claptons abgebremstes "Layla" erhalten ein Oldtimeflair, das ihnen gut steht. Fürs Publikum im New Yorker Lincoln Center war es bestimmt ein berauschender Abend, für die Musiker auch. Und alle haben wieder was gelernt, auf vergnüglichste Weise. (mw) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
das Lincoln Center entwickelt sich zur Hitfabrik - Willie Nelson, Norah Jones, Eric Clapton
geben sich die Klinke in die Hand, Taj Mahal mischt auch schon mit und - Ladies & Gentlemen:
Who`s next?

Marsalis und Clapton? - Skepsis - Stirnrunzeln - wie geht das zusammen, wo sind Berührungs-
punkte, wo ein gemeinsamer Nenner?

Den hat der schlaue Fuchs Marsalis im umtriebigen New Orleans der 20er Jahre angesiedelt, in
jener brodelnden Hexenküche wo ein Konglomerat von Jazz, Blues, Gospel, Rhythm & Blues und
Rock`n Roll vor sich hinköchelte.
Genialer Schachzug, denn Clapton wäre - abgesehen davon, dass sich Marsalis prinzipiell der
Tradition vor 1940 verpflichtet fühlt - nur schwer Bop/Cool oder gar Free-kompatibel gewesen.
Und so funktioniert dieses Konzept erstaunlich gut, über allem liegt ein Hauch von Patina und
trotzdem klingt das Ganze frisch und wie frei von der Leber gespielt.
Ob "Ice Cream" wo man vergeblich auf den Einsatz von "Pops" Armstrong wartet, ob "Forty-Four",
"Careless Love", ja sogar "Layla" - alles scheint einer längst vergangenen Epoche zu entstammen.
Klare Bereicherung auch, der Beitrag Taj Mahal`s zu "Just A Closer Walk With Thee" und
"Corrine, Corrina"!
Laut unserem Duke selig gibt es nur "Gute und schlechte Musik!"
Diese Platte zählt zu ersterer Kategorie!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
....eric clapton und der vielseitige,studierte winton marsalis kommen
zusammen um - umgeben von brillanten musikern - ein feuerwerk des
traditional-jazz zu entfachen, mit einigen blues-titeln, von clapton
dominiert. diesen jungs (victor goines (cl),marcus printup (2.tp),
cris crenshaw (tb,voc),don vappie (bj),chris stainton (keyb),dan
nimmer(p),carlos henriquez (b),ali jackson (dr) )merkte man den spass
an dem,was sie tun an. zwischen keyboards und piano war da keine battle,
vielmehr ergänzen sie sich hervorragend.
der titel "layla" - von marsalis zu "ehren" claptons ins programm
genommen - geriet zu einem wohl einmaligen gemisch aus pure blues und
trad-jazz swinger. alle titel sind so interpretiert,wie man sie noch
nicht gehört hat - modern,obwohl oldtime und nahezu perfekt arrangiert.
marsalis weiss um die qualität seiner mitstreiter und hat sie punktgenau
so eingestzt. das ganze hörte sich improvisiert an (war`s phasenweise
innerhalb eines chorus auch),war aber perfekt zu einem ganzen zusammen-
gesetzt. marsalis` classical experience.
und, dass clapton hier nicht als fremdkörper erschien, ist seiner
musikalischen brillanz zu danken: die phrasierung seiner vocals passte
perfekt und er "schrubbte" zeitweise seine guitarre,wie ein jazzer von
"damals".
das aufteten des oldtimers taj mahal in "corinne corina" und "just a closer
walk with thee" war eine homage an das wirklich alte. er hätte nur sein
banjo im hotel lassen sollen.
alles in allem - die dvd inclusive - ist das eine tolle,freude machende
packung musik! allen käufern rate ich, erst die cd hören und dann den
spass mit der dvd richtig ausleben.
ohne zweifel 5*****,cum laude! herzlich,michael-rienitz@web.de
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
... nicht nur, weil darauf ein Bonustrack zu finden ist, den die Audio CD nicht bietet. Es lohnt sich wirklich, diese fantastischen Musiker nicht nur zu hören sondern ihnen auch beim Spielen zuzuschauen. Gerade wenn - wie einige Rezensionen hier zeigen - die musikalische Erwartungshaltung nicht so ganz erfüllt wurde, macht die Musik gleich mehr Freude, wenn man sehen kann, mit welcher Laune die alten Herren bei der Sache sind. (Der Rezensent, der Chris Stainton akustisch vermisst hat, kann ihn anhand des Bildes dann auch leichter zuordnen.) Ich persönlich finde die Stückauswahl sehr gelungen, gerade weil es nicht nur verswingte oder verjazzte Clapton-Stücke sind (wobei LAYLA in dieser ungewöhnlichen Variante auch wieder einen ganz eigenen Charme zeigt). Ein weiterer Vorteil der DVD bei dieser Liveaufnahme ist natürlich der anwählbare 5.1-Mix in DTS.

Gewöhnungsbedürftig ist auf der DVD allerdings die grauenvolle, veitstanzartige Kameraführung mit ständiger Korrektur durch den Autofocus. Da hat man wirklich die Prakitkanten rangelassen. Und der Unbedarfteste saß in der Bildregie. Dafür wieder einen Stern Abzug.

Aber letztlich ist die DVD ja nur ein Goodie zu dieser außergewöhnlichen Audio-CD, die mit diesem Bonus auch ein respektables Preis-Leistungsverhältnis bietet.
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Von Christian Günther TOP 500 REZENSENT am 10. September 2011
Format: Audio CD
Was für eine Platte! Eine schlichte Bühne, ein knappes Dutzend uralter Songs und eine Meute begnadeter Musiker, die beim Spielen keine Sekunde an Charts oder Airplay im Jahre 2011 denken.
Blues ist ja bekanntlich die relative Mitte zwischen Jazz und Rock und irgendwo dazwischen bewegt sich Eric Clapton schon zeitlebens, pendelt von Album zu Album gekonnt zwischen den Stilistiken, mal näher am Mainstream, mal näher am Jazz. Doch so nah am puren Süd-Staaten Jazz-Sound war er nie, herrlich! Seine musikalischen Begeiter auf "Play the blues" sind eine Wohltat! An seinem Vorjahres-Album "Clapton" bemängelten einige, es sei zu ruhig geraten (Gar zu seicht tönten Puristen, was ich nicht gelten lassen würde. Ruhig ja, seicht war es nicht. Ruhig ist nicht gleich seicht!). Jene dürften mit dieser wundervollen Live-Session bestens entschädigt und versöhnlich gestimmt sein. Die Platte macht einfach nur Spaß! Lieber Gott mach, daß das Format Album niemals stirbt, solche Musik kann man nicht in einzelnen Songs als virtuellen Datenbrei kaufen, solche Platten muß man ins Regal stellen und anfassen, ob nun LP, CD oder DVD, die Haptik gehört einfach dazu.
Das bei diesem Album CD und DVD in einem erscheinen und nicht getrennt als seperate Artikel veröffentlicht wurden, ist fair und löblich. Uneingeschränkte Empfehlung allen Handmade-Music-Fans.
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