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Pioniere der deutschen Wirtschaft: Was wir von den großen Unternehmerpersönlichkeiten lernen können Gebundene Ausgabe – 14. August 2006

4.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bernd Ziesemer ist seit über 20 Jahren als Journalist mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Außenpolitik tätig. Seit 2002 ist er Chefredakteur des Handelsblatts. 1999 erschien von ihm im Campus Verlag Die Neidfalle. Wie Missgunst unsere Wirtschaft lähmt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung
Das Wirtschaftswunder
Wie es wirklich entstand - und wie es sich
wiederholen könnte


Wer sich die Deutungshoheit über die Geschichte verschafft, bestimmt auch ein großes Stück Zukunft. Im kollektiven Gedächtnis der (West-)Deutschen sind die Nachkriegsjahrzehnte heute vor allem mit politischen Chiffren besetzt, die in weiten Teilen erst nach 1968 geprägt worden sind. Das gilt besonders für den Begriff der "Adenauer-Zeit", der im Nachhinein als Sinnbild für eine enge und gleichsam vormoderne Gesellschaft herhalten muss, die sich angeblich erst durch die Studentenrevolte und die nachfolgende Ära der sozial-liberalen Koalition unter Willy Brandt öffnete und liberalisierte. In Wahrheit waren die fünfziger und sechziger Jahre in Deutschland jedoch vornehmlich eins: Dekaden eines bis heute beispiellosen wirtschaftlichen Modernisierungsschubs in der deutschen Wirtschaft, der bis weit in die Gesellschaft ausstrahlte.
Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland war "vor allem ihre Wirtschaftsgeschichte", schrieb der Bielefelder Historiker Werner Abelshauser schon 1983 zu Recht. "Nichts hat den westdeutschen Staat stärker geprägt als seine wirtschaftliche Entwicklung. Auf keinem anderen Gebiet sind seine Leistungen greifbarer als dort: Ihnen verdankt die zweite, die westdeutsche Republik jene Stabilität und Handlungsfreiheit, die der Republik von Weimar fehlte." Lange Zeit glich Deutschland sogar, fügte Abelshauser hinzu, "einer Wirtschaft auf der Suche nach ihrem politischen Daseinszweck".1 Wie die meisten Historiker befasst sich jedoch auch Abelshauser in seinem Standardwerk Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945 in erster Linie mit den ordnungspolitischen Weichenstellungen, den Konjunkturzyklen und langfristigen volkswirtschaftlichen Trends. Wirtschaftsgeschichte ist jedoch vor allem anderen die Summe vieler Unternehmensentwicklungen. Die Politiker konnten Rahmenbedingungen setzen, aber die Unternehmer "machten" die Wirtschaftsgeschichte. Das gilt gerade für die beiden entscheidenden Dekaden nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Adenauer-Zeit war die Zeit der Konzernschmiede und Pionierunternehmer, der Gründer und Erfinder, der innovativen Geschäftsideen und neuen Exportstrategien. Einige dieser Pioniere der deutschen Wirtschaft, die unmittelbaren Zeitzeugen der wirtschaftlichen Modernisierung in den fünfziger und sechziger Jahren, leben noch und können über ihre Erfahrungen berichten: Männer wie Werner Otto, der Gründer des gleichnamigen Versandhauskonzerns, oder Dübelerfinder Artur Fischer, der als genialer Tüftler den Grundstein für eine der erfolgreichsten Firmengruppen in Deutschland legte. Männer wie der Schraubenfabrikant Reinhold Würth, der seine mittelständische Unternehmensgruppe in wenigen Jahrzehnten zum Weltmarktführer machte, oder Roland Berger, der Ende der sechziger Jahre erst eine Wäscherei und dann eine der ersten Unternehmensberatungen in Deutschland gründete, die heute zu den erfolgreichsten internationalen Consulting-Firmen gehört. In diesem Buch sprechen sie in und aus ihren Porträts über weite Strecken selbst, ein Stück Wirtschaftsgeschichte als "oral history".
Reporter des Handelsblatts machten sich vor mehr als einem Jahr auf die Suche nach den Männern, die Deutschlands Unternehmen über weite Strecken zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Einige dieser Männer stehen auch hochbetagt noch immer in engem Kontakt mit ihren Unternehmen und wirken in der Öffentlichkeit, andere zogen sich bereits vor vielen Jahren völlig ins Privatleben zurück. Einige von ihnen waren sofort begeistert, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Andere wollten mühsam überzeugt werden, bevor sie sich oft nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder zu einem Gespräch mit Journalisten bereit erklärten. Einige Gesprächspartner, die bereits feste Termine mit uns vereinbart hatten wie der Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn, mussten in letzter Minute krankheitshalber wieder absagen. Die Entstehungsgeschichte dieses Buches wurde damit fast so spannend wie sein eigentlicher Inhalt. Einige unserer Gesprächspartner stellten uns die Fragmente ihrer Lebenserinnerungen und umfangreiche Dokumentensammlungen zur Verfügung. Anderen liegt nichts ferner als die Idee, Memoiren zu verfassen. Alle aber opferten uns ihre Zeit: Denn wir wollten nur die Unternehmer porträtieren, mit denen wir auch selbst (oft viele Stunden) über ihre eigenen Erfahrungen sprechen konnten. Ergänzt wurden diese Gespräche durch akribische Archivrecherchen, bei denen wir auf die umfangreichen Datensammlungen des Handelsblatts zurückgreifen konnten, das seit seiner Gründung 1946 die Entwicklung der deutschen Unternehmen begleitet.
Die Auswahl der auf diese Weise entstandenen Geschichten kann deshalb zwar nicht im engeren Sinne als repräsentativ für eine ganze Unternehmergeneration gelten: Viele prägende Gestalten der Nachkriegswirtschaft sind gestorben, wie Josef Neckermann oder Aenne Burda. Andere wie die Gebrüder Albrecht beantworten grundsätzlich keine Fragen von Publizisten oder Historikern. Trotzdem ergeben sich aus der Gesamtschau der vorliegenden Porträts erstaunliche Parallelen, die den Begriff der Repräsentativität durchaus rechtfertigen. Die Lebensleistung dieser Unternehmer, die heute im siebten, achten oder gar neunten Lebensjahrzehnt stehen, verdichten sich zu einem erstaunlichen Ausschnitt der deutschen Wirtschaftsgeschichte.
Die Porträts von 15 deutschen Pionierunternehmern, die in diesem Buch nach monatelanger Arbeit versammelt sind, unterscheiden sich von vielen anderen Schilderungen aber nicht nur durch die unmittelbare Nähe, die wir herstellen konnten. Sie unterscheiden sich auch in einem anderen wichtigen Punkt: In allen Gesprächen mit diesen Ausnahmeunternehmern ging es nicht nur um die Vergangenheit der deutschen Wirtschaft, sondern auch um Lehren für die wirtschaftliche Zukunft eines Landes, das sich seit nunmehr mindestens zehn Jahren im Teufelskreis sinkender Wachstumsraten und steigender Arbeitslosigkeit dreht. Gerade diese Frage reizte viele hochbetagte Unternehmer zur Mitarbeit an diesem Projekt.

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Format: Gebundene Ausgabe
Bernd Ziesemer und seinem Team von Mitarbeitern beim "Handelsblatt" ist ein großartiges Buch gelungen.

Wir erleben persönliche Begegnungen mit 16 Personen, die mit Geist, Witz und Verstand, ein wenig Glück und nicht zuletzt jahrzehntelanger harter Arbeit das geschaffen haben, was dann später zum anonymen Mythos '"Wirtschaftswunder'" stilisiert wurde.

Ziesemer und seine Kollegen entwerfen dabei meisterhaft fein ziselierte Psychogramme der Protagonisten. Fast möchte man den Eindruck gewinnen, hier wurde das Privileg gewährt, in die vielschichtigen Schweizer Uhrwerke von kompliziert "'tickenden"' Unikaten Einblick zu erlangen, deren Geheimnis beim Anblick fasziniert und von deren Richtigkeit der Mechanismen die letzten 60 Jahre Zeugnis abgelegt haben.

Die Portraits fühlen sich gut in den Zeitgeist der jeweiligen Generation ein. Der Stil ist locker und leicht lesbar, niemals langatmig, sehr informativ und solide recherchiert. Sehr wertvoll ist, daß die Protagonisten stets selbst zu Wort kommen.

Auch wenn der Vergleich vermessen ist: Das Buch ist beinahe ein modernes literarisches Äquivalent von Bachs Goldberg-Variationen. Ein Thema, intoniert in vielen Variationen: die immer wiederkehrenden Hürden, die sich einem Unternehmer entgegenstellen und wie er sie auf so unterschiedliche Art und Weise, aber doch immer wieder den gleichen Prinzipien folgend, meistert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch gefällt mir, der einen gewissen Unternehmergeist in sich trägt, sehr gut. Und weckt bei mir eine Menge Tatendrang, mit meinem Unternehmen zu wachsen, ja gibt sogar Ideen und Anregungen, wie man ein erfolgreiches Unternehmen finden, aufbauen und führen kann.

Das Buch portraitiert einige wichtige deutsche Nachkriegsunternehmer, wie zum Beispiel Werner Otto (otto group), Klaus Schwab (Davos-Gründer), Erich Sixt (Sixt), Roland Berger (Roland Berger Strategy Consultans), Eberhard von Kuenheim (BMW AG) und Dietmar Hopp (SAP). Da den Autoren wichtig war, dass alle Unternehmer noch leben, kommen diese auch selbst zu Wort und erzählen ihre Geschichte vom Wirtschaftswunder. Auch erfährt der Leser einiges über die Geschichte von Nachkriegs-Deutschland.

Alles in allem ein tolles Buch, was auf Grund der recht kurzen Kapitel einfach zu lesen ist. Es ist sicherlich nicht nur für Unternehmer lesenswert.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe mir vielmehr einen Lerneffekt erwartet. Vielleicht sind die verfügbaren Seiten pro Person zu wenig um das "Feuer" überspringen zu lassen. Mich hat es gar nicht berührt oder gar motiviert. Die Schreibweise ist meist kompliziert und unnötig, wenn man sieht wie einfach andere Bücher geschrieben sind und diese dann noch mehr motivieren und diese "leg los - Stimmung" erzuegen.
Bin enttäuscht von diesem Buch....
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