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Pidax Historien-Klassiker: Klemperer - Ein Leben in Deutschland - Die komplette Serie [4 DVDs]

4.0 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Esther Esche, Matthias Habich, Dagmar Manzel
  • Regisseur(e): Kai Wessel, Andreas Kleinert
  • Komponist: Andreas Hoge
  • Format: Dolby, PAL, Anamorph
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 4
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: S.A.D. Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 10. September 2010
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 650 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen
  • ASIN: B003EGI630
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.900 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Klemperer - Ein Leben in Deutschland
Frei nach den Tagebüchern des jüdischen Literaturprofessors Victor Klemperer


Deutschland, 1933. Der jüdische Professor Victor Klemperer lehrt an der Dresdner Universität Romanistik. Langsam aber sicher bekommt er den aufkeimenden Judenhass zu spüren zunächst beruflich, dann auch privat. Immer mehr Freunde verlassen Deutschland, Victor jedoch bleibt und realisiert gemeinsam mit seiner nichtjüdischen Ehefrau Eva den Traum vom eigenen Haus. Doch die Zeiten werden immer härter und schließlich wird er aus dem Universitätsdienst entlassen.

Die Klemperers müssen miterleben, wie Synagogen brennen, wie die Nazis die Olympischen Spiele 1936 propagandistisch missbrauchen und wie der zweite Weltkrieg ausbricht. Schließlich verlieren sie das Haus und werden in einem "Judenhaus" einquartiert. Schließlich wird Victor zur Zwangsarbeit am Dresdner Güterbahnhof verpflichtet, von wo aus nächtliche Transporte in Richtung Osten abgehen. Als 1944 das Judenhaus von Ostflüchtlingen beschlagnahmt wird, wird auch Victor gemeinsam mit seiner Frau in einem Lager zum "Arbeitseinsatz" interniert...

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Deutschland zwischen 1933 und 1945 erzählt diese Serie das ebenso tragische wie berührende Schicksal des jüdischen Romanistikprofessors Victor Klemperer. Als Vorlage dienten dessen Tagebücher, die als wichtiges Zeitdokument des Nationalsozialismus veröffentlicht und bekannt wurden. Die Umsetzung punktet durch zwei herausragende Darsteller - Matthias Habich als Victor Klemperer und Dagmar Manzel, die als seine nichtjüdische Ehefrau Eva brilliert und dafür mit dem Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin in einer Serie ausgezeichnet wurde. Die Besetzung der Nebenrollen ist ebenso exzellent: hier sind unter anderem Publikumslieblinge wie Hans-Peter Korff, Nicole Heesters, Hildegard Alex, Gerhard Olschewski, Günter Schubert und Tilo Prückner zu sehen.

Die Episoden im Überblick
01. Hurra ich lebe / Die Heiterkeit des Lebens (Doppelfolge)
02. Also bleibe ich
03. Liebe, Liebe über alles
04. Küss mich in der Kurve
05. Der gepflanzte Himmel
06. Hotel Aviv
07. Verdunkelung
08. Am Tag, als der Sturm anfing
09. An die Welt, die wir hinter uns ließen
10. Glaube, Liebe, Lüge
11. Vor dem Weltuntergang
12. Allein auf der Welt

Technische Angaben/Ausstattung
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 2.0 (Stereo)
Sprachen: Deutsch
Ländercode: 2 (Europa)
Softbox im Schuber mit 4 DVDs
Wendecover (inwendig, ohne störendes FSK-Logo)

VideoMarkt

Der jüdische Romanistikprofessor Victor Klemperer leidet nach Hitlers Machtergreifung zwar unter der Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung, bleibt aber im Glauben an das Gute im Menschen in Deutschland. Mit seiner nichtjüdischen Frau Eva baut er sogar noch ein Haus im Grünen. Doch dann verliert auch er seine Arbeitsstelle, wird eingesperrt, zur Zwangsarbeit verpflichtet und später in ein Lager gesteckt. Dennoch gelingt ihm und seiner Frau das schier Unglaubliche: Sie schaffen es, sich bis Kriegsende durchzuschlagen und überleben. Victors Tagebücher, die er seit 1933 geschrieben hatte, beschreiben eindrucksvoll den Leidensweg.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Als begeisterter Leser der Klemperer-Tagebücher habe ich mich natürlich auch um diese mehrteilige Verfilmung gekümmert. Ich bin entsetzt über die Ahnungs- und Skrupellosigkeit der Autoren dieses Machwerks, das mit Victor Klemperer eigentlich nichts gemein hat, außer der Verwendung seines werbewirksamen Namens zu künstlerisch und historisch höchst fragwürdigen, dafür aber verkaufsfördernden Zwecken.

Ich möchte hier den Herausgeber der Klemperer-Tagebücher, Walter Nowojski (Jahrgang 1931), und seinen Eindruck zu der vorliegenden TV-Serie ausführlich zitieren, denn er sagt das Wesentliche in klaren Worten. Das folgende Interview wurde für das "Berliner LeseZeichen", Ausgabe 03/2000, von Hans-Jürgen Mende geführt. Ergänzungen meinerseits stehen in eckigen Klammern.

Hans-Jürgen Mende: "Sind Sie als Berater [für die TV-Produktion] hinzugezogen worden?"
Walter Nowojski: "Nein. Das Selbstbewußtsein derjenigen, die diesen Film gemacht haben, war groß genug, um andere nicht zu brauchen. Ich bin informiert worden, als der Film abgedreht war.
Aber ich habe den Film gesehen. Na ja, ich bin erschrocken. Ich weiß natürlich, daß die Umsetzung einer Tagebuch-Vorlage nicht eine Kopie der Tagebücher sein kann ... [Aber es] ist ... notwendig, eine Vorlage für einen Film danach abzuklopfen: Was ist im Stoff, was braucht der Stoff? Mir scheint, man hat überhaupt nicht begriffen, worin die Einmaligkeit dieses Stoffes besteht.
Der Szenarist hat verlautbart, er habe viel von seiner Mutter in die Figur der nichtjüdischen Ehefrau Klemperers einbringen müssen, da Eva Klemperer im Tagebuch keine Persönlichkeit entwickle.
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Format: DVD
Wenn man die Tagebücher von Klemperer kennt, ist diese Serie ein unerträglicher Quark, Schund, wie einige Film- und Fernsehkritiker bei der Erstaustrahlung urteilten. U.a. schrieb Andreas Kilb in der "Zeit": "Die Episoden, die der Drehbuchautor Peter Steinbach "nach Motiven" von Klemperer geschrieben hat, sind nicht nur nicht aus Victor Klemperers Geist, sie verstoßen in flagranter Weise gegen den Sinn und das Pathos der Tagebücher. Jenes "Zeugnis", das der deutsche Jude Klemperer von seiner Not ablegen wollte "bis zum letzten", wird bei Steinbach zur bloßen Teilansicht in einem bunten Bilderbogen aus Naziland. Indem er die Perspektive des allwissenden Erzählers einnimmt, betrügt uns Steinbach um die individuelle Wahrheit, die Stimme und den Blick des Tagebuchschreibers Klemperer. Diese Popularisierung wird zur Infamie, wenn Steinbach Klemperers Leben ausschmückt, um es genießbarer zu machen, etwa durch die Affäre des Professors mit einer blonden Exstudentin. Mit dem Druck der Quote sind solche Entstellungen nicht mehr zu rechtfertigen. Sie degradieren ein einzigartiges Dokument des Überlebens unter der Barbarei zu einem weiteren Kapitel in der langen Geschichte des Schunds.
Nicht weniger peinlich ist die ästhetische Umsetzung, die der Regisseur Kai Wessel den Einfällen Steinbachs angedeihen lässt. Wessels Kamera führt durch ein Reich der behakenkreuzten Gemütlichkeit(...). Vom wackeren Pfarrer über den schleimigen Ortsnazi bis zu der schönen Jüdin und ihrem arischen Liebhaber läuft eine einzige Kette von Klischees über den Bildschirm. Das warme Abendlicht, in das die Figuren getaucht sind, verklärt den jüdischen Alltag im Faschismus zur magenmilden Kaffeestunde.
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Format: DVD
Im Abspann wird ja erwähnt, dass die Fernsehserie "frei nach den Tagebüchern von Victor Klemperer" gedreht wurde.
Ich weiß ja nicht, ob meine Vorredner die Tagebücher überhaupt gelesen haben - ich für meinen Teil habe das getan und kann dieser Serie daher nur 3 Sterne geben.
Sicher muss man einem Regisseur immer etwas künstlerische Freiheit zugestehen. Bei so einer historischen Vorlage und bei diesem Thema sollte man aber in meinen Augen korrekt bleiben und keine erfundenen Nebenhandlungen einfügen.
Ganz grobe Fehler der Fernsehserie:

- die Klemperers wohnten nach ihrem Auszug aus dem Haus in Dölzschen in 2! Judenhäusern, nicht nur in einem

- Victor Klemperer hat Eva NICHT betrogen (im Film tut er das mit einer ehemaligen Studentin in Berlin)

- Eva hatte keine "Liebelei" mit einem anderen Mann (im Film Eberhard Klingler)

- Eva und Victor flüchteten nach der Bombardierung Dresdens bis nach München und erlebten das Kriegsende in Bayern, erst dann kehrten sie mühselig nach nach Dölzschen zurück

Der Schluss ist im Film überhaupt sehr unglaubwürdig dargestellt. Nach der Bombardierung Dresdens (13.2.1945) sieht man in der nächsten Szene Victor wie er bei Freiberg vom Zug springt und Eva findet. In diesem Moment wird verkündet, dass Hitler "gefallen" ist, das war dann also der 30.4.1945. Somit ist es im Film völlig unglaubwürdig, dass sich Victor und Eva so zufällig und nach 10 Wochen so nah an Dresden wiederfinden.

Kurz: Eigentlich eine sehr sehenswerte Serie. Wer aber die Tagebücher liest, wird von der Umsetzung doch etwas "verwundert" sein.
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