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Kundenrezensionen

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am 1. Juni 2007
Immer wieder gibt es neue spannende Forschungsliteratur, die äußerst praktische Alltagshinweise enthält und diese mit anschaulichen Fotos ergänzt. Dieses Buch, Phänomen Honigbiene rechne ich dazu. Wer weiß zum Beispiel schon, dass reife Bananen Isopentyl-Acetat enthalten, eine chemische Verbindung, die gleichzeitig das Alarmpheromon, den Duftstoff einer Bienenkolonie darstellt. Wer also in der Nähe eines Bienenstocks reife Bananen verzehrt (und das ist kein Scherz!), muss damit rechnen, dass sich Bienen plötzlich auf ihn stürzen, um ihren Stock zu verteidigen ? also liebe Bananenesser - aufgepasst!!!

Mein Respekt vor unseren kleinen ?Arbeitskolleginnen? ist jedenfalls gewaltig gestiegen, seit ich gelesen habe, was sie alles für Berufe ausüben. Da gibt es nicht nur Ammen-, Wächter- und Sammelbienen, sondern auch Heizerbienen, die ihre Flugmuskulatur im Leerlauf (wie die Nachtfalter) aufheizen und so einzelne ausgesuchte Brutwaben anwärmen. Aus den warmen Zellen schlüpfen besonders empfindsame Bienen, die auf die kleinsten Veränderungen im Stock sofort reagieren und wissen, was zu tun ist. Wenn die Heizerinnen erschöpft sind, erhalten sie dann von Tankstellenbienen eine Ladung Honig, um ihre Energiereserven wieder aufzufüllen.

Wenn die Luft im Stock zuviel Kohlendioxid enthält, bilden sich Ketten von Ventilatorbienen, um die Luft auszutauschen, und wenn es zu heiß ist, gibt es die Wasserholerinnen, die einen dünnen Wasserfilm auf den Waben verteilen, der dann von den Fächlerinnen zur Kühlung benutzt wird.

Grundsätzlich kann jede Biene alles, habe ich durch die Lektüre gelernt, aber manche Bienen reagieren schnell, andere eher etwas schlafmützig. Wie wir Menschen halt auch...

Dass unser Gemeinwesen in mancher Hinsicht nicht so gut funktioniert wie ein Bienenstaat, liegt sicher auch daran, dass uns die Bienen ein paar Millionen Jahre ?Teamtraining? voraus haben...

Im Ernst: ich möchte allen an ihrer Umwelt interessierten Leuten dieses Buch empfehlen. Es zeigt nämlich, wie wenig Grund wir haben, uns gegenüber unseren Mitgeschöpfen überheblich zu verhalten. Und da haben wir Menschen noch viel aufzuholen. Beruhigt hat mich allerdings die eine Tatsache, dass Bestechung auch bei den Bienen vorkommt, ein gerade besonders aktuelles Thema! Eine stockfremde Biene wird nämlich eingelassen, wenn sie der Wächterin einen Nektartropfen überreicht. Der kann allerdings eine bestimmte Größe nicht übersteigen.
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am 18. April 2007
Dieses Buch ist ein echter Hammer! Seit Jahren kommen aus der "Würzburger Küche" der BEEgroup um Prof. Tautz einzelne sensationelle Entdeckungen, die jeden Imker und Naturfreund elektrisieren müssen. Nun hat Prof. Tautz das gegenwärtige Wissen um die Bienen zusammengefasst und in einem faszinierenden Buch vorgelegt. Als Stichworte seien beispielshalber genannt: die Tanzsprache der Bienen erzeugt Schwingungen auf den Waben; diese Schwingungen werden von den anderen Bienen mit Hilfe ihrer Rezeptoren an den Bienenbeinchen wahrgenommen und "verstanden", das konnte man rausmessen. Die Waben sind also der "Marktplatz" der Bienenkommunikation. Oder: auf den Brutwaben bleiben einzelne Zellen frei, damit "Heizerbienen" hineinschlüpfen können und die Brut auf 35°C halten - für Imker: vielleicht der Abschied vom "lückenlosen" Brutnest als Zuchtziel? Belegt werden diese Erkenntnisse mit Thermoaufnahmen, die zeigen, dass die Brustmuskulatur der Bienen durch "Zittern" Wärme erzeugt. Oder ein Drittes: das Bild von den fleißigen Bienen stützt sich nur auf die Bienen, die man schaffen sieht, die schwerbeladen im Taumelflug emsig zurück in ihr Volk purzeln. Die Wissenschaftler haben aber mit Hilfe von winzigen Sendern, die die Bienen auf dem Rücken tragen gezeigt, dass es auch viele träge Bienen gibt, die einfach auf den Waben herumlungern und stundenlang nichts Rechtes anfangen! Diese Hinweise sind nur zum Appetitanregen, die Fülle der Darstellung ist schlicht überwältigend!! Was früher der Nobelpreisträger und Entdecker der Bienentanzsprache Karl von Frisch und sein Nachfolger Martin Lindauer in jahrzehntelangen Forschungen rausgekriegt haben, ist heute die Basis für neues Wissen, das erst durch modernste Messmethoden und Erkenntnisse in verwandten Wissenschaften möglich wurde.
Ich habe das Buch in wenigen Tagen "verschlungen" und schaue immer wieder rein, weil dem Text auch wunderbare Fotos von Helga R. Heilmann beigegeben sind, die neben ihrem Detailreichtum auch eine einzigartige Ästhetik von der Schönheit der Bienen entfalten.
Bei diesen Buchumfang mit 250 Farbfotos, davon 50 ganzseitig, ist auch der Preis des Buches nur als sehr fair zu bezeichnen!
Ich finde, das Buch ist gleichermaßen für "Anfänger" als auch für "Fortgeschrittene" eine Schatztruhe, aus der jeder nicht nur dazulernen kann, sondern auch Begeisterung für die Bienen entwickelt - wenn man ohnehin nicht schon "gepackt" ist, wie ich es bin!
Leute, schnappt Euch dieses Buch, lest es, verschenkt es, das rät Euch ein begeisterter Imker und Honigjäger! Niemand wird es bereuen!
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am 23. Juli 2007
Die Lektüre von "Phänomen Honigbiene" ist fesselnd von der ersten bis zu letzten Seite. Wissenschaftlich fundiert und dennoch für jeden Naturinteressierten verständlich. Man hat das Gefühl, einen Blick in eine Welt voller Geheimnisse und Wunder zu tun, der Puls steigt, der Atem stockt. Mir ist kein Buch bekannt, welches auch nur annähernd so viele, so aktuelle und so detaillierte Einblicke in die faszinierende Welt der Bienen liefert. Und es erzeugt Ehrfurcht und Demut vor einem hochentwickelten Insekt, das in seiner Perfektion und Lebensorganisation unübertroffen ist. Manches könnten wir Menschen von den Bienen lernen...
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am 4. Juli 2007
Honigbienen sind seit Urzeiten von den Menschen wegen ihres Honigs geschätzt und wegen ihrer Wehrhaftigkeit respektiert. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die biologische Wissenschaft intensiv mit sozialen Insekten und besonders Honigbienen auseinandergesetzt und ein reiches Detailwissen zum Zusammenwirken der Einzeltiere und seinen evolutiven Hintergründe zusammengetragen. Mit dem vorliegenden Buch Phänomen Honigbiene" hat sich nun ein Biologe aufgemacht, dieses Wissen aus den Fachkreisen hinaus für ein breiteres Publikum darzustellen. Prof. Tautz hat mit seiner produktiven Arbeitsgruppe viele Jahre auf das Studium von Honigbienen verwendet und eine Reihe wichtiger wissenschaftlicher Beiträge geliefert. Hier gelingt es ihm, fern von der Trockenheit fachlicher Pedanterie in packender Sprache dem Leser mit alltagsbezogenen Analogien die Fremdartigkeit der Existenzform Bienenvolk nahe zu bringen und die Verwunderung zu erzeugen, aus der heraus vertiefte Fragen erst entstehen können.

Mit ansteckender Begeisterung wird in den zehn Kapiteln des Buches ein weiter Bogen geschlagen, der die detailreiche Schilderung einzelne Themenkomplexe zu einem Gesamtbild bündelt. In diesem wird die moderne Sicht von Bienenvölkern als eigener Lebensform Superorganismus" und ihre interne Organisation auf die Aktivitäten der Einzeltiere zurückbezogen. Die einzelnen Themen werden durch die zahlreichen und hervorragenden Fotografien der Mitautorin H. Heilmann eindrucksvoll und plastisch hinterlegt. Seine besondere Lebendigkeit schöpft dieses Buch aus der sehr persönlichen Sicht des Autors, mit der er aktuellen Wissensstand mit eigenen Gedanken und Hypothesen verbindet. Auch wenn die Grenzen zwischen gesichertem Wissen und Vermutungen nicht immer völlig deutlich werden, stellen die kreativen Überlegungen auch für Fachwissenschaftler einen wichtigen Anstoß zur Klärung neu aufgeworfener Fragen dar.

Über Honigbienen, ihre Haltung und Nutzung ist schon viel geschrieben worden. Diesem Buch gelingt es, die biologische Sicht der Lebensform Honigbiene lebendig zu vermitteln und vom Nachdenken über Bienen zum Nachdenken über das Leben an sich und über das Leben der Menschen anzuregen. Den Bienen, von denen wir in vielfältiger Weise profitieren, wird es Freunde gewinnen.
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am 7. Juli 2007
Prof. Tautz spannt den Bogen vom altbekannten 'Bienenfleiß' über die vielfältigien Sinnesfunktionen der Bienen, die dahinter liegende Physik, deren Fortpflanzungsstrategien, den Superorganismus Bien und vieles andere mehr bis hin zu deren Bedeutung in der Evolution und unserer menschlichen Gesellschaft. Und dies alles klar verständlich, flüssig geschrieben und herrlich bebildert.

So erfährt man z.B., dass die Sechseck-Form der Waben keineswegs einer besonderen Baufertigkeit der Bienen zuzuschreiben ist, sondern dass sich diese eher aus den physikalischen Gesetzen der Oberflächenspannung des sich wie eine Flüssigkeit verhaltenden Wachses ergibt. Diese steuern die Bienen allerdings wieder über dessen Zusammensetzung und über die Temperatur, wie auch spezifische Fähigkeiten von Bienen durch die Temperatur während der Entwicklung von der Larve über die Puppe zum erwachsenen Insekt.

Das Buch behandelt das 'Phänomen Honigbiene' umfassend und interdisziplinär bis hin zu aktuellen Forschungen. Ich konnte es beim ersten Lesen kaum aus der Hand legen und geniesse es jetzt ein zweites Mal - langsam.
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am 9. April 2007
Ein Buch, auf das nicht nur die Imkerwelt wartet! Aussagestarke Bilder verbunden mit spannendem Text. Der Autor macht seinem Ruf, die Wissenschaft einfach zu erklären, alle Ehre.

Sowohl Imker als auch interessierte Bienen- und Naturfreunde, Lehrer und Schüler erhalten Einblick in eine äusserst komplexe Welt: Die faszinierende Dunkelheit im Bienenstock. Komplizierteste Abläufe werden in zeitgemässer Sprache einfach erklärt. Auch mit 30 Jahren intensiver Bienenerfahrung konnte ich noch nicht so viel Neues über das Phänomen Honigbiene lernen wie in diesem Buch.
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am 18. Mai 2014
Wer in die faszinierende Welt der Honigbienen eintauchen will (ob Imker oder einfach nur Interessierter), dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.

Bei "Phänomen Honigbiene" handelt es sich um ein sehr gut aufbereitetes Sachbuch mit wirklich informativem, trotzdem leicht verständlichem Inhalt und sensationellen Fotos! Einen wissenschaftlichen Anspruch, wie man anhand der der Kurzbeschreibung eventuell vermuten könnte, erhebt das Buch aber nicht. Was aber keineswegs heißen soll, dass es sich um keine niveauvolle und sorgfältige aufgearbeitete Lektüre für Bienenliebhaber handelt an der man noch viele Jahre seine Freude haben wird! Von mir eine absolute Kaufempfehlung und verdiente fünf Punkte! Ich habe das Buch seit drei Jahren und würde es jederzeit wieder kaufen.
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am 23. März 2007
Endlich ein Bienenbuch, das man auch Leuten ohne jedes Vorwissen in die Hand geben kann!

Hervorragend leicht verständlich geschrieben und mit Fotos in Spitzenqualität.

Und sogar ich mit etlichen Jahren Bienenerfahrung auf dem Buckel hab noch einiges Neues gelernt.

Man merkt, ich bin begeistert ;-)

Das wird ein absoluter Klassiker, den nicht nur jeder Imker im Schrank haben, sondern auch mehr als einmal lesen sollte, es ist ein tiefer Einblick in die inneren Vorgänge im Bienenvolk und gut erklärt.
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am 11. Juli 2007
Phänomen Honigbiene ist ein großartiges Buch, für das ich dem Autor mit seinen Mitarbeitern und der Fotografin vielmals danke. Ich bin ein 68-jähriger "Jungimker". Was in diesem Buch mit klarer Struktur und verständlicher Ausdrucksweise beschrieben wird, hat meinen Blick auf die Leistungen der Bienen verändert und erweitert. Und die Fotos sind sensationell!

Leider trifft dies in meinem Exemplar nicht zu für das Lektorat. Eine Fülle von Fehlern macht das Lesen zu einer Holperstrecke. Dies soll in der aktuellen Ausgabe aber behoben sein.

Dennoch, die Lektüre ist ein Genuss. Auch "Nichtimker" können m.E. vielerlei Gewinn daraus ziehen, weil Aspekte von Naturphänomenen für jedermann verständlich und doch wissenschaftlich korrekt beschrieben werden.

Vielen Dank für dieses Buch!
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am 7. Februar 2016
Diese Buch wird nie langweilig. Dachte erst, was interessiert mich, wie die Biene Wärme erzeugt und warum -
Tautz belehrt einen zu etwas Besserem überaus spannend und unbedingt einer funktionierenden Beweiskette
gehorchend - ihm gelingt der Spagat zwischen Uni/Lehrbetrieb und breiter Masse.

So wird man durch dieses Buch zu einem Insektenforscher und möchte am liebsten selbst nach allen Regeln der
Kunst neue Geheimnisse zur Honigbiene erforschen, das Schöne Hr. Tautz holt einendabei auf jedem Kentnisstand
ab was man daraus macht obliegt einen selbst.

Das Buch hätte meines Erachtens umfangreicher ausfallen können. Ich denke Hr. Tautz weiss noch viel mehr.
Als Verfechter des Honigwohls wünschte ich mir ausserdem ein Druck auf Umweltpapier statt Hochglanz,
die Forderung nach weniger Chemie in der Umwelt für die Biene würde so durch eigenes Handeln glaubwürdiger,
denn Gewinnstreben und Absatzdenken ist nicht alles.

Bilder sind sehr gut gelungen, auch hier wünschte ich mir einen Internet_Link o.ä. zu einem grösseren Fundus
mit einer Videosammlung z.B. Bau einer Wabe in Zeitraffer o.ä. - die Genialität dazu hat der Autor.
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