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Phallus Dei

Phallus Dei

23. Juni 2006
4.7 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 23. Juni 2006
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2006
  • Label: Revisited Records
  • Copyright: 2006 Revisited Records
  • Gesamtlänge: 1:02:26
  • Genres:
  • ASIN: B0026Z88NI
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.611 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Phallus Dei ist eine verdammt heiße Scheibe aus der guten alten Krautrockzeit und hat die 37(!) Jahre, die sie bereits aufm Buckel hat, extrem gut und unbeschadet überstanden. Das Mastering samt extrem liebevoll gestaltetem Digipak ist ebenso über jeden Zweifel erhaben.

Musikalisch erwartet einen eine sehr wilde Mischung aus psychedelischen und experimentellen Rockspielarten sämtlicher Facetten. Und einen guten Schuß Individualität und Unerhörtes an neuartigen Soundwelten. Da tun sich wirklich Welten auf.

Amon Düül II waren trotz zeitweiliger Bedröhnung, sehr versierte Musiker, und wurden auf späteren Alben sogar "noch besser".
Vergleiche mit den frühen Pink Floyd und Velvet Underground sind sicher berechtigt, aber wirklich nur die Spitze dieses genialen Eisbergs. Die gebrannten Kinder erschufen sich Ihre eigene neue kulturelle Welt und Sprache und wollten sich nicht ausschließlich auf die Vorgaben englischer und amerikanischer Mitbewerber beschränken.
Das es Ihnen vollends gelungen ist, ist bereits reichlich dokumentiert. Tretet ein in eine wundersame, eigensinnige und oft auch eigenartig-schöne Welt und genießt unsere Helden von "Daheim". Hier schwingt echt noch eine Art romantische Mystik mit; sehr intensiv, aber ohne jeden Kitsch.
Alles Liebe und ganz viel Freude mit Phallus Dei.

ps: auch die Bonustitel sind sehr sehr hörenswert, wenn auch ein klein wenig "moderner".
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Von Ein Kunde am 18. Oktober 2002
Format: Audio CD
Ist das ein Seltsam-Sound. Es gab vor und nach den frühen Amon Düül wohl nie mehr solche Klänge. Die unzusammenhängenden Sätze auf dem Hülle, das unheimliche Cover aus München und die exotische unbeschreibliche Musik. So viele Ideen auf einmal, alles kommt wie in Schüben eines unbekannten Rituales, Chöre und Schreie tauchen auf und verebben wieder ...
Klingt als ob man durch versehentliche Einnahme eines Halluzinogenes im Münchner Museum "Villa Stuck" eingeschlafen ist und vom Wärter eingeschlossen wurde.
Da wacht man nach Anbruch der Dunkelheit wieder auf und die Geister der Vergangenheit fangen an sich im Jugendstil-Garten zu dem "Gutem Schönen Wahren" zu gruppieren.
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Format: Audio CD
Die damalige Musikkommune klingt so märchenhaft, fremdartig wie bei ihren frühen Live-Auftritten in München. Ein exotischer Touch von Japanischer, afrikanischer und arabischer Musik. Einflüsse von Pink Floyd. Man hört aber etwas damals ganz Neues. "Phallus Dei" gilt geschichtlich gesehen als Geburtsstunde des deutschen Pop und muß für die Musik-Kommune Amon Düül II von einer berauschenden Aura umgeben sein: Gute Kritiken, viel Presse, eine neue Ära schien zu beginnen. Die Platte klingt auch typisch teutonisch: gregorianischer Choräle, Feierlichkeit, Kirchenhall, doppelter Schlagzeug Rhytmus, verkündigender mittelalterlicher Gesang (Karrer) und die weiblichen Vocals (Renate Knaup) als Singstimme (leider zu selten) und im Background als Choral (Titelstück).
"Phallus Dei" klingt heute noch als eine total ausgeflippte Platte, die eine Bewegung auslöste. Der nicht mit Worten zu beschreibende exotische Sound klingt dennoch durchdacht und scheint in Schüben aus sich selbst zu kommen, nichts wiederholt sich, ständig neue Klänge zu seltsamen Lyriken wie dieser: "Ihr ließet die Kindlein zu mir kommen, in weißen Kleidern und Blumen im Haar. Hab` ich ihnen die Unschuld genommen kann euch nicht sagen wie schön es war, ..." (Kindermörderlied: "Dem Guten, Wahren, Schönen"). Die Gruppe sollte noch auf weiteren Platten in seltsamer Weise mit der Todessymbolik spielen.
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Format: Audio CD
Psychoaktiver Sound der 1968 gegründeten Kommunenband. Für viele eine total verrückte Musik gerade neben den damaligen kommerziellen Band`s. Im Gegensatz zu Deutschland war diese Scheibe in UK sehr begehrt und konnte sich neben den zahlreichen Psychedelic Gruppen behaupten. Eigenwilliger Stil mit schrägen Gesangseinlagen von Renate Knaup-Krötenschwanz. Ein Muß für jeden Psychedelic Fan. Für mich als 65er Baujahr war das erste Konzert 1995 nach langer Pause ein kleiner Höhepunk in meinem Musik Leben. Wem diese Scheibe gefällt empfehle ich dringend das Album "Wolf City" aus dem Jahr 1972.
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Von Ein Kunde am 23. September 2001
Format: Audio CD
Die damalige Musikkommune klingt so märchenhaft, fremdartig wie bei ihren frühen Live-Auftritten in München. Ein exotischer Touch von Japanischer, afrikanischer und arabischer Musik. Einflüsse von Pink Floyd. Man hört aber etwas damals ganz Neues. "Phallus Dei" gilt geschichtlich gesehen als Geburtsstunde des deutschen Pop und muß für die Musik-Kommune Amon Düül II von einer berauschenden Aura umgeben sein: Gute Kritiken, viel Presse, eine neue Ära schien zu beginnen. Die Platte klingt auch typisch teutonisch: gregorianischer Choräle, Feierlichkeit, Kirchenhall, doppelter Schlagzeug Rhytmus, verkündigender mittelalterlicher Gesang (Karrer) und die weiblichen Vocals (Renate Knaup) als Singstimme (leider zu selten) und im Background als Choral (Titelstück).
"Phallus Dei" klingt heute noch als eine total ausgeflippte Platte, die eine Bewegung auslöste. Der nicht mit Worten zu beschreibende exotische Sound klingt dennoch durchdacht und scheint in Schüben aus sich selbst zu kommen, nichts wiederholt sich, ständig neue Klänge zu seltsamen Lyriken wie dieser: "Ihr ließet die Kindlein zu mir kommen, in weißen Kleidern und Blumen im Haar. Hab` ich ihnen die Unschuld genommen kann euch nicht sagen wie schön es war, ..." (Kindermörderlied: "Dem Guten, Wahren, Schönen"). Die Gruppe sollte noch auf weiteren Platten in seltsamer Weise mit der Todessymbolik spielen.
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