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am 26. Mai 2014
Ich bin durch den Besuch eines Bogenbauseminars und durch das Lesen der Zeitschrift "Traditionell Bogenschießen" auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es hat einen stolzen Preis, der mich zuerst von der Anschaffung abgehalten hat. Der Inhalt jedoch ist den preis auf jeden Fall wert. Es werden unzähliche Bogentypen aus den verschiedensten Zeitaltern dargestellt und erläutert. Wers ich für Bogenbau und Geschichte interessiert wird hier sicher fünfig werden.
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am 24. Februar 2014
Junkmanns ist Fans von prähistorischen Bögen bereits seit längerem ein Begriff. Die schon vor Jahren in Internetforen angekündigte ausführliche Auseinandersetzung mit gefundenen Artefakten enttäuscht die hohen Erwartungen nicht: Bis auf neueste Funde ist alles verzeichnet was das Herz begehrt, und genauest möglich – der jeweiligen Quellenlage nach – beschrieben. Schade natürlich, dass ein besonders interessanter Fund (ein mesolithischer Ulmenholzbogen mit ähnlich extrem verjüngten Wurfarmspitzen wie das Fragment von Møllegabet; gefunden 2010–11 in Hjarnø, Dänemark) gerade nicht mehr aufgenommen werden konnte und die unzähligen Bogenfunde der Mary Rose nicht in solchem Detail betrachtet werden konnten wie andere Artefakte, aber das ist ein unausweichliches Problem aller umfassenden Datensammlungen.

Insbesondere von großem Interesse ist Junkmanns eigene Erfahrung im Umgang und Bau von Pfeil und Bogen. Dieses WIssen erlaubt ihm einen praktisch-verstehenden Zugangswinkel, der seine archäologischen Betrachtungen stark bereichert. Der Drang, das handwerkliche know-how der Vorfahren nachvollziehen zu wollen, gepaart mit dem bogenbauerischen Wissen um die aussagekräftigen Größen eines Holzbogens hat Junkmans dazu verleitet, zu jedem zugänglichen Bogenartefakt Maßtabellen zusammenzutragen, in denen nicht nur Bogenlänge und vielleicht Maximalbreite abzulesen sind, sondern in denen über die Länge des Artefakts in regelmäßigen Intervallen Maß genommen wurde, so dass die technische Ausgestaltung im Detail nachvollziehbar und auch nachbaubar wird. Diese Datensammlung ist von unschätzbarem Wert für Enthusiasten.

Die einzige Schwäche von Junkmanns Ausführungen liegt im Bereich der schätzenden Nachrechnung der Zuggewichte der einzelnen Artefakte. Hier illustriert er zuerst mehrere Verfahren, mit denen bislang den Artefakten ihre einstige Spannkraft zu entlocken versucht wurde, und entwickelt dann ein eigenes, vereinfachtes Verfahren zur Schätzung, basierend auf Klaus Beckhoffs einigermaßen komplexen Berechnungen (in: Die Kunde, N.F. 14, S. 63–81). Bei der Adaption unterläuft Junkmanns ein Lapsus, der in einer Fehleinschätzung des Verhältnisses von Wurfarmbreite und -dicke resultiert: Ein doppelt so dicker Wurfarm ist 8× stärker (2³), Junkmanns rechnet mit 4× (2²). Als ich dem Fehler nachspürte, unterlief ich bei der ersten Lektüre von Beckhoffs Artikel genau dem selben Fehler. Erst ein konzentriertes Nachvollziehen des Rechenwegs macht für Nichtphysiker erkennbar, dass auch Beckhoff mit 2³-facher Bewertung der Wurfarmdicke arbeitet. Dass dieser Fehler insbesondere für physikalische Laien leicht vorkommen kann, ist damit demonstriert. Was weniger verständlich bleibt ist, dass dieses Verhältnis ausführlich aus der Bogenbauliteratur und -praxis bekannt ist, in zentralen Werken sogar explizit genannt. Im Zweifel ist die empirische Probe simpel.

Inwiefern Junkmanns das hätte auffallen müssen ist müßig zu diskutieren. Die Auswirkungen des Fehlers belaufen sich auf die Zuverlässigkeit der Zuggewichtsschätzungen und die Prognosen der Tillerform von Bögen, bei denen sich das Breite-Dicke-Verhältnis des Wurfarms entlang seiner Länge deutlich verändert: Hier unterschätzt Junkmanns systembedingt die Auswirkungen von Dickenveränderung im Wurfarm auf dessen relative Biegesteifigkeit (insbesondere S. 145f., bei der Beurteilung des Artefakts von Møllegabet). Das ist angesichts von Junkmanns durchgehend hohen Klasse und Akribie schade.

Nichtsdestotrotz ergeht unbedingte Kaufempfehlung an Enthusiasten von insbesondere prähistorischen Bögen, vor allem mit speziellem Interesse am Bogenbau.
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am 9. April 2014
Ein wunderbares Buch! Selbst Leute die sich mit dem Bogenschießen schon sehr lange auseinandersetzen werden hier sicher noch vieles lernen können. Gerade wenn man auch selber Bogen bauen will sind die detaillierten Zeichnungen und Beschreibungen von prähistorischen Fundstücken eine unschätzbare Anregung. Vor der Lektüre dieses Buches war mir nicht klar wie wichtig die Erfindung von Pfeil und Bogen in der Menschheitsgeschichte wirklich war. Der Autor hat auch praktische Erfahrungen im Bogenbau und dem Bogenschießen. Entsprechend fallen seine Beurteilungen der Fundstücke oftmals unterschiedlich (und überzeugender) als die der "rein akademischen“ Kollegen aus. Ein schönes Buch das ich immer wieder gern in die Hand nehme um darin zu schmökern! Gratulation und Anerkennung für den Autor!
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am 9. Juni 2013
Ein tolles Buch, sehr gut recherchiert und behandelt das Thema mehr als gründlich. Ein Punktabzug gibt es von mir nur wegen des etwas klein geratenen Schriftbildes.
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am 12. Juni 2013
Es ist alles sehr zu meiner zufriedenheit.Das Buch kann ich nur jedem der etwas über Bögen erfahren möchte weiter empfehlen.
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am 23. November 2013
Im Vergleich zum Rest der Welt sind deutschsprachige Vor und Frühgeschichtliche Fachbücher leider extrem selten. Das hier ist ein großartiges Werk zu vorwiegend Steinzeitlichen und Bronzezeitlichen Bögen und ihrer Pfeilbewährung. Ich bin begeistert!
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