Sale Hier klicken Jetzt informieren PR Evergreen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho BundesligaLive



am 18. Januar 2018
Adelbert von Chamisso (* 1781 Châlons-en-Champagne, Frankreich; † 1838 in Berlin; [ursprünglich Louis Charles Adélaïde de Chamissot de Boncourt]) deutscher Naturforscher und Dichter französischer Herkunft.
Er gehörte unter anderem dem Kreis von E. T. A. Hoffmann, „Die Serapionsbrüder“ an. Mitglieder dieses Freundeskreises waren die Dichter Hoffmann, von Chamisso, Koreff, von Hippel, Hitzig, Salice-Contessa sowie Fouqué.
E.T.A Hoffmann hat sich dieser Idee des Mannes ohne Schatten abgewandelt bedient in seiner Erzählung „Die Geschichte vom verlorenen Spiegelbilde“, hierin heißt es auch zum Schluss über den Protagonist, Erasmus Spikher: >>... Peter Schlemihl, der hatte seine Schlagschatten verkauft; beide wollten Kompagnie gehen, so dass Erasmus Spikher den nötigen Schlagschatten werfen, Peter Schlemihl dagegen das gehörige Spiegelbild reflektieren sollte; es wurde aber nichts daraus.<<

Die Idee Teufelspakt ist und bleibt faszinierend und wurde vielfach in der Literatur behandelt (Goethe: Faust, Balzac: Das Chagrinleder, Fouqué: Eine Geschichte vom Galgenmännlein, Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray um nur einige zu nennen).
In Punkto Ausführung, Thematik und Dramatik darf der Leser nicht all zuviel erwarten. Der Vorgang, Schlemihls Schattenverkauf, wird mit nur wenigen Sätzen beschrieben und abgehandelt. Der Verlust seines Schattens und die daraus resultierenden Schwierigkeiten sind kaum herausgearbeitet. Der Schluss ist wenig befriedigend, Chamisso schweift ab in sein Naturforscher-Milieu und seine dadurch erworbenen geographischen Reisekenntnisse.
Die zu Papier gebrachte Geschichte wirkt flach, als hätte Chamisso sich nicht genügend Zeit zum erzählen genommen oder wollte Chamisso nicht zu sehr ins Detail?, das Märchen schrieb er für die Kinder eines Freundes, doch als Märchen für Kinder, hierfür ist es wiederum zu umfangreich.
Ein Kunstmärchen, sprachlich durchaus gut, heutige Leser müssen sich bestimmt an die veraltete Sprache gewöhnen, irgendwie aber hinterlässt "Peter Schlemihl's wundersame Geschichte" keinen Schatten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. August 2017
Kurt Tucholsky hat den „deutschen Schlemihl“ als den „einen Feind auf Erden“ identifiziert. An dieser Geschichte kann das nicht gelegen haben. Die Geschichte des Mannes, der seinen Schatten verkauft gegen ein nie leer werdendes Geldsäckel, tritt niemandem auf die Füße.
Vom Autor selbst als Märchen konzipiert ist sie für ein solches deutlich zu lang sowie für Kinder streckenweise zu kompliziert und zwischendurch reichlich zu lang geraten. Darüber hinaus wurde ihr ein absurder und unpassender Schluss übergestülpt.
Fazit: Eine Geschichte, die trotz ihrer Berühmtheit wenig Nachhall hinterlässt und wenig Substanz hat, darüber hinaus formal nicht überzeugt.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Mai 2017
Adelbert von Chamisso schreibt über die verhängnisvollen Ereignisse rund um Peter Schlemihl. Dieser verkauft seinen Schatten und bezahlt dafür mit dem Verlust seiner Freiheit und seiner Liebe. Ein Mensch ohne Schatten ist für den Rest der Welt furchteinflößend und darum ist Peter gezwungen immer auf der Hut zu sein. Doch am Ende findet er einen alternativen Lebensweg für sich und widersteht dem Teufel auch noch seine Seele zu verkaufen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. November 2017
Tolles Buch mit Spitzenillustration. Beispielhaft für zeitgemäße Umsetzung klassischer Texte.
Kann nur weiterempfohlen werden. Franziska Walther setzt hierbei internationale Maßstäbe
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. Januar 2014
Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adalbert von Chamisso: Peter Schlemihl, der seinen Schatten an den Teufel verkaufte.Schöne Verbindung des Textes mit den Zeichnungen von Karl-Georg Hirsch aus Leipzig. Ein Genuß!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. Juni 2015
Chamisso schreibt in einer Sprache, die sehr anspruchsvoll ist. Liest sich aber gut. Die Weltsicht und die dazugehörige Beschreibung ist ein einzigartiges Zeitdokument.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. März 2014
Dieses Buch lesen wir in unserem Lesekreis, anlässlich der besonderen Geburtstage der Poeten und Schriftsteller im Jahre 2014.
Es ist immer wieder gut, auch Lesestoff, den ich nicht unbedingt bevorzuge, mir zu Gemüte zu führen.
Hier ist eindeutige ein Poet am Werk, es fängt schon mit Reimen in der Einführung an. Chamisso schreibt hier in schöner huldvoller deurscher Sprache, das Ganz mutet mich hier als ein Märchen an, fast wie bei den Brüdern Grimm, die Siebenmeilen-Stiefel und den Verkauf seines eigenen Schatten (sprich seiner Seele). Für mich ist dieser Peter Schlemil der Märchenheld, der alle möglichen Schcksalschläge erleilden muss. Das ungewöhliche für mich ist, das in dieser wundersamen Geschichte autobiographische Züge des Autors mit verarrbeitet worden sein sollen. So ganz schlau bin ich aus dieser wunderlichen Geschichte nicht geworden. Außer mit dem Gedanken, dass man/frau so leben soll, das man/frau seine Seele behält, sprich seelenvoll/sinnvoll zu leben. In diesem Sinne auf das Risiko Leben, so wunderbar und leidvoll zugleich!
Karin-Elisabeth
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Juli 2013
Die Geschichte ist sehr kurzweilig geschrieben und auch nicht so lange, so das man das Buch sehr gut unterwegs lesen kann.
Sehr viele Teile der Geschichte erinnern jedoch an andere Erzählungen. (Sieben-Meilen-Stiefel; Der immer volle Geldbeutel usw.)
Die Erinnerungen an andere Geschichte macht das ganze aber auch recht amüsant.
SEHR EMEMPFEHLENSWERT, vor allem für Abiturenten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. August 2016
Kann diese Ausgabe nur wärmstens empfehlen, wurde auch von unserer Dozentin von der Uni, die den Kurs leitet im Kommentar empfohlen. Das Buch beginnt mit Briefen an Chammisso mit Rückantwort, dann ein Text von Chamisso " An meinen Freund Peter Schlemihl" , es folgt eine Vorrede des Herausgebers, danach Texte zur Entstehungs-und Wirkungsgeschichte, eine Zeittafel mit den Daten zum Dichter, der Text, der am Rand mit Worterklärungen versehen ist, was ich beim Lesen sehr praktisch finde , Entstehungs und Textgeschichte, Wirkungsgeschichte, Deutungsaspekte, Literaturhinweise, Wort und Sacherklärungen, also: was will man mehr, und alles für 5 Euro, zugreifen lohnt hier.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. Juli 2015
Was für eine fantastische Geschichte! Ohne zu viel zu verraten: Es ist eine wahnwitzige Story mit vielen Überraschungen. Ansonsten ein tolles Buch und schön zu lesen! Wieder ein gut gemachtes eBook für den unschlagbaren Preis von null Euro. So macht Kindle-lesen Spaß!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden