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Kundenrezensionen

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am 16. Oktober 2012
Ich mag Peter Neururer echt sehr gerne, auch wenn seine Arbeit als Trainer oft belächelt wird - er hatte mit fast jeder Mannschaft zeitweise Erfolg und reden konnte er auch.
Was ich mir demnach gewünscht hätte, wäre eine Darstellung der Dinge ganz subjektiv und ehrlich von Peter Neururer selbst. Ich, der Peter, habe damals in Bochum...
Gerne auch gewürtzt mit ein paar allgemeineren Auslassungen zum Fußball, vielleicht ein bisschen Taktikschulung mit Peter, ein paar Sätze Analyse zu Schlüsselspielen beim VFL, auf Schalke oder in Hannover.
Stattdessen Sätze wie "das erste Saisonspiel ging unglücklich 2:4 verloren, im Anschluss setzte es zwei desolate Niederlagen beim 0:4 in Wolfsburg (glaub ich)und dem 0:3 gegen Aachen". Kurz darauf wurde Neururer in Hannover entlassen, wie wir alle wissen, aber da war doch mehr los damals. Hannover war doch nicht nur ein Gespräch mit Enke und Tarnat. Hannover war Tommy Brdaric, Mr. Selbstüberschätzung. Hannover war der Beinahe-Sieg gegen Bayern, als es am Ende doch wieder ein erduseltes Münchner 1:1 gab.
Bochum gibt auch mehr her (allein die Siege gegen Schalke, Bayern, Dortmund hätten jeweils 2 Seiten gebraucht), selbst Duisburg wird mir viel zu oberflächlich einfach abgegrast. Mir fehlt die Tiefe, ein paar Sätze zu Spielern, ein bisschen mehr Trainingsalltag und eben nicht diese pseudo-neutrale Erzählerperspektive. Nebenbei wirken die Dialoge völlig unglaubwürdig und eben oberflächlich.
Ein Trainer mit so vielen Stationen hat doch mehr zu erzählen als diese dünnen 188 Seiten.
Dafür, dass ein Ghostwriter am Werke ist, ist der Schreibstil leider völlig erbärmlich, Hauptsätze über eine Zeile reihen sich aneinander und die pausenlosen Beiweihräucherungen auf die Geradelinigkeit und Konsequenz Neururers (die ihm mehr als einmal zum Boomerang wurden) hätte es auch nicht gebraucht.
Ich hätte mir unterm Strich einfach viel mehr Peter Neururer gewünscht und eben weniger Berichtstil. So leider nicht empfehlenswert.
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am 7. Oktober 2012
...kündigte in diesen Tagen seinen Rücktritt an, wenn er keinen Trainerjob mehr in diesem Jahr angeboten bekommt. Nachdem ich sein Buch gelesen habe, hoffe ich jedenfalls, dass Peter Neururer uns noch lange im Bundesligageschäft als Trainer oder auch Sportdirektor erhalten bleibt. Nicht nur, weil ich ihn tatsächlich für einen sehr guten Trainer und Motivator mit viel Erfahrung halte, sondern weil er immer für einen lockeren Spruch gut ist und sich durch seine teilweise unkonventionelle Art von den meisten der Erst-, Zweit- und Drittliga-Trainer (zum Glück) unterscheidet.

Auf 200 Seiten wird das Leben von Peter Neururer sehr unterhaltsam und offen beschrieben: Nachdem er zunächst mit Tennisschulen sein Geld verdiente, startete er seine Trainer-Karriere 1987 bei RW Essen. Es folgten die Stationen Aachen und Schalke. Später gelang ihm mit dem VfL Bochum der Aufstieg in die 1. Liga und das Erreichen des UEFA-Pokals. Aber natürlich werden auch die sportlichen Misserfolge, Entlassungen und menschlichen Enttäuschungen sowie der große Einfluss der Medien nicht ausgelassen. Eine sehr lustige Anekdote ist übrigens die Station Hertha BSC, wo Neururer ebenfalls als Trainer, wenn auch nur kurz, gearbeitet hat. Seine drei Lieblingsvereine FC Schalke, Bochum und Köln nehmen in seinem Leben und daher auch in diesem Buch einen besonderen Stellenwert ein. Am Ende des Buches gibt es ein eigenes Kapitel zum Thema "Infarkt". Neururer erlitt im Juni 2012 einen Herzinfarkt und wäre beinahe gestorben.

Ich habe mich mit der Biografie von Peter Neururer sehr gut unterhalten gefühlt und musste häufig laut loslachen. Außerdem habe ich viel über den Menschen Peter Neururer erfahren, über seinen Prinzipien und über den Job eines Bundesliga-Trainers. Spannend fand ich auch wie ein Trainerwechsel in der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird und wie solche Wechsel und Entscheidungen tatsächlich zustanden oder auch nicht zustande kommen.

Meine Meinung: Holt den Peter zurück auf die Trainerbank! Er hat's drauf.
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am 10. Oktober 2012
Peter Neururer ist in meinen Augen einer der wenigen echten "Typen" in der Bundesliga. Als Fan des VfL Bochum habe ich ihn vergöttert. Man trifft ihn auch heute häufig im Stadion, immer ist er freundlich und locker mit einem flotten Spruch auf den Lippen – eben einer von uns. Groß war der Schock als es hieß, dass er nur ganz knapp dem Tod von der Schüppe gesprungen ist.

Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, endlich seine Biografie lesen. In meinen Augen längst überfällig: Ein Typ wie der Peter, der könnte mit seinen Geschichten ganze Bände füllen. Ich war deshalb etwas irritiert, als ich für einen stattlichen Preis "nur" ein relativ dünnes Büchlein mit 200 Seiten in der Hand hielt. Doch ohne mir ein vorschnelles Urteil zu erlauben, habe ich erstmal losgelesen.

Chronologisch geht der Autor das Leben von Neururer durch. Von den Anfängen in der Tennishalle bis zum Uefa-Cup-Einzug mit dem VfL wird jede Station seines Lebens beleuchtet. Neben einzelnen Spielberichten werden Hintergründe erläutert und der Autor beschreibt, wie Peter sich in den Situationen gefühlt hat, warum er wie entschieden hat. Im Innenteil sind zudem einige Fotos aus früheren Jahren zu sehen.

Was soll ich sagen? Während des gesamten Buches hat mich immer wieder das Gefühl beschlichen, dass man hier "möglichst schnell" ein Buch verfassen wollte. Jedes Kapitel hat seinen Unterhaltungswert, beleuchtet aber nur sehr oberflächlich und wirkt oft abgehackt. So, als wenn Peter an einem Nachmittag aus seinem Trainerleben erzählt und es der Autor runtergeschrieben hat. Einige Geschichten finden ein appruptes Ende – andere langweilen. Noch dazu feiert der Autor unseren Peter in meinen Augen zu sehr ab. Na klar ist es eine Biografie und Peter ist ein geiler Typ. Aber die machmal sehr "gestellt" wirkenden Dialoge kaufe ich ihm nicht ab. Ebenso die zahlreichen Erklärungen für seine Entlassungen. Hier hätte ich mir auch etwas mehr Selbstkritik – oder eben Hintergründe gewünscht.

Alles in allem ist das Buch aber ordentlich. Ich habe an vielen Stellen geschmunzelt und mich zurückerinnert. Durch die Aussagen sieht man viele Situationen jetzt in einem neuen Licht. Dennoch hätte Peter mit etwas mehr Geschichten, Hintergründen, Stimmen und Fotos endlich seinen Titel gewinnen können: Ein Champions-League-Fußballbuch!
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am 7. Februar 2013
Ich hab dieses Buch gelesen, weil ich fußballbegeistert bin und mir erhoffte, bunte, lustige Geschichten aus dem Leben des durchaus amüsanten Peter Neururer zu erfahren.
Jedoch hab ich schon nach wenigen Seiten festgestellt, dass sich seine Story immer wiederholt und auch nicht so sonderlich interessant ist.

Zum Inhalt: Grundsätzlich waren immer die anderen Schuld, den "Peter der Große" schreibt, dass seine Gradlinigkeit und sein Wort ihm immer den Weg zu Größerem verbaut haben. Nach eigener Aussage würde er ja auch Real Madrid trainieren, wenn die Vergabe des Trainerpostens nach Fachwissen vergeben würde. Leider merkt man in dem Buch nicht viel davon.

Fazit: Sehr seichte Literatur, die nach ca. 50 Seiten sehr langweilig wird und sich seine Geschichten immer wiederholen. Und zum Schluss fragt man sich dann: Peter, was möchtest du uns eigentlich mit diesem Buch sagen? Suchst du einen neuen Job und nutzt das Buch, um Aufmerksamkeit zu erlangen?

Wer wirklich nichts mehr zu lesen daheim hat, kann sich dieses Buch kaufen. Aber der Unterhaltungsfaktor ist meilenweit von Biographien wie "der Traumhüter" von Lars Leese/Ronald Reng entfährt.
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am 2. Januar 2013
Ich habe das Buch gekauft weil ich die Person Peter Neururer mag und mich interessierte was er so zu erzählen hat. Das Buch liest sich ausgesprochen flüssig und ist sehr unterhaltsam. Mit vielen "ach das hat er auch erlebt" und einigen schmunzelmomenten.
Für jeden der sich für Hintergrundinformationen interessiert ganz sicher ein nettes Buch!
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am 11. November 2012
Peter Neururer: Aus dem Leben eines BundesligatrainersIch suchte ein Geschenk für einen Ruhrpottler, der inzwischen hier in Berlin lebt und leidenschaftlicher Fußballer ist – da war dieses Buch über den wirklich legendären und doch so bodenständigen Fußballtrainer Neururer der Volltreffer!!!
Bereits beim Überfliegen im Buchladen konnte ich mir das Schmunzeln kaum verkneifen. Hier merkt man doch wieder, dass der Autor Thomas Lötz sich intensiv mit dem Thema befasst hat und eine besondere Gabe dafür besitzt dies so lebendig und authentisch in Worte zu fassen.
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am 14. Dezember 2013
Ein Buch nicht schlecht aber man hat auch nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat.
Neururer ist ein bunter Vogel und das wird hier deutlich.
Schade finde ich, dass er es jedoch an Selbstkritik mangeln lässt.
Es bleibt der Eindruck, dass nur die anderen Fehler gemacht hätten.
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am 13. November 2012
Da Peter Neururer ein Problem mit mir gemeinsam hat, nämlich Fan des FC zu sein, habe ich mich entschieden, mir dieses Buch zuzulegen. Und ich habe diese Entscheidung keine Sekunde bereut.

Wie oft schon hatte ich nach dem Lesen von Biographien das Gefühl, dass diese aus 80% Blabla bestanden, um Seiten zu füllen. Hier ist es anders. Peter Neururer ist bekannt für seine Sprüche, seine Gradlinigkeit und manchmal auch unkonventionelle Art. Und genau dies zeichnet auch das Buch von Thomas Lötz aus.

Der Autor nimmt sich nicht wichtiger, als er ist: "1996 hat er (T. Lötz) sein erstes Interview mit Peter Neururer geführt, an das sich dieser aber nicht mehr erinnern kann." Wie oft liest man im Vorwort von Biographien, dass der Autor das Schaffen und Leben des Protagonisten seit soundsoviel Jahren verfolgt hat und sich im Laufe der Jahre eine wahre Freundschaft daraus entwickelt hat. Daraus folgt dann häufig eine Beweihräucherung und unnötige Ausschmückung von Situationen. Dass Thomas Lötz sich seit langem mit Peter Neururer beschäftigt hat, merkt man beim Lesen, aber aufgrund der fehlenden jahrzehntelangen Freundschaft fehlen diese unnötige Ausschmückungen völlig, was meiner Meinung nach äußerst positiv hervorzuheben ist, da es in der heutigen Biographienschwemme leider viel zu selten vorkommt.

Der Autor beschränkt sich auf prägnante Situationen aus Peter Neururers Leben, die unterhaltsam beschrieben werden und Peter so zeigen, wie er ist bzw. als Bundesligatrainer war. Dafür wurde Neururer von vielen geliebt. Und obwohl er von sicherlich vielen auch gehasst wurde, ist er sich selber immer treu geblieben.

Thomas Lötz hat es geschafft, dieses Buch so zu schreiben, dass der Leser das Gefühl hat, einige Situationen in Neururers Leben mit- bzw. nachzuerleben. Ich erlaube mir hier einen Slogan vom DSF zu benutzen "Mittendrin statt nur dabei"

Die Brüche zwischen einigen Kapiteln, die einige Rezensenten bemängeln, wirken auch nie ungewollt, sondern sie halten das Tempo hoch und so nimmt man als Leser teil an dieser schnellen Fußballwelt.

Wer sich in irgendeiner Form für Peter Neururer interessiert, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen und auch für "Nicht-Fußball-Interessierte" bietet es einen Einblick in das Leben eines Mannes, der immer er selbst geblieben ist und sich von keinem hat verbiegen lassen. Und genau dies hätte er auch von keinem Verlag oder Autor, so dass man sicher sein kann, dass Neururer dieses Buch genau so, wie es ist, gut findet. Dem kann ich mich nur anschließen und eine definitive Kaufempfehlung geben.
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am 23. Oktober 2012
Ich liebe Biographien. Die Biographie über Peter Neururer habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Obwohl ich ihn sympathisch finde, habe ich Peter Neururer immer für einen "Schwätzer" gehalten. Einen lockeren Spruch auf den Lippen, aber nichts dahinter.
Das widerlegt diese sehr gut geschriebene Biographie von Thomas Lötz. Peter Neururer, ein normaler "Junge" von nebenan. Einer von "uns", aber eben mit Köpfchen. Dieser Mann lebt für den Fußball und hat Interessantes zu berichten.
Der Autor klärt den Leser über die Hintergründe, das Management des Fußballs auf. Es gibt sehr interessante und amüsante Geschichten. Inklusive einiger cooler Fotos von Peter Neururer. Schade, dass es nicht noch ein paar Seiten länger ist. Ich habe das Buch in einem durchgelesen, nicht zuletzt wegen des wunderbaren Schreibstils des Autors.

Absolut empfehlenswert.
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am 6. Juli 2013
ich habe das Buch gekauft, weil ich Peter Neuruhrer nicht nur als Trainer sehr schätze und wurde nicht enttäuscht. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Urlaubstagen gelesen.
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