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Peter Camenzind Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2001

4.4 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1877 geboren am 2. Juli in Calw/Württemberg als Sohn des baltischen Missionars und späteren Leiters des "Calwer Verlagsvereins" Johannes Hesse (1847-1916) und dessen Frau Marie verw. Isenberg, geb. Gundert (1842-1902), der ältesten Tochter des namhaften Indologen, Sprachwissenschaftlers und Missionars Hermann Gundert. 

1881-1886 wohnt Hesse mit seinen Eltern in Basel, wo der Vater bei der "Basler Mission" unterrichtet und 1883 die Schweizer Staatsangehörigkeit erwirbt (zuvor: russische Staatsangehörigkeit). 

1886-1889 Rückkehr der Familie nach Calw (Juli), wo Hesse das Reallyzeum besucht. 

1890-1891 Lateinschule in Göppingen zur Vorbereitung auf das württembergische Landexamen (Juli 1891), der Voraussetzung für eine kostenlose Ausbildung zum ev. Theologen im "Tübinger Stift". Als Stipendiat muß Hesse auf sein Basler Bürgerrecht verzichten. Deshalb erwirbt ihm der Vater im November 1890 die württembergische Staatsangehörigkeit (als einzigem Mitglied der Familie).

1891-1892 Seminarist im ev. Klosterseminar Maulbronn (ab September 1891), aus dem er nach 7 Monaten flieht, weil er "entweder Dichter oder gar nichts werden" wollte. 

1892 Zur Kur ins religiöse Heil- und Erweckungszentrum in Bad Boll (April bis Mai), Selbstmordversuch (Juni), Überweisung in die Nervenheilanstalt Stetten (Juni-August). Aufnahme in das Gymnasium von Cannstatt (November 1892), wo er

1893 im Juli das Einjährig-Freiwilligen-Examen (Obersekundarreife) absolviert. "Werde Sozialdemokrat und laufe ins Wirtshaus. Lese fast nur Heine, den ich sehr nachahmte". Im Oktober Beginn einer Buchhändlerlehre in Esslingen, die er aber schon nach drei Tagen aufgibt. 

1894-1895 15 Monate als Praktikant in der Calwer Turmuhrenfabrik Perrot. Plan, nach Brasilien auszuwandern. 

1895-1898 Buchhändlerlehre in Tübingen (Buchhandlung Heckenhauer). 1896 erste Gedichtpublikation in "Das deutsche Dichterheim", Wien. Die erste Buchpublikation Romantische Lieder erscheint im Oktober 1898. 

1899 Beginn der Niederschrift eines Romans Schweinigel (Manuskript noch nicht aufgefunden). Der Prosaband Eine Stunde hinter Mitternacht erscheint im Juni bei Diederichs, Jena. Im September Übersiedlung nach Basel, wo Hesse bis Januar 1901 als Sortimentsgehilfe in der Reich'schen Buchhandlung beschäftigt ist.

1900 beginnt er für die "Allgemeine Schweizer Zeitung" Artikel und Rezensionen zu schreiben, die ihm mehr noch als seine Bücher "einen gewissen lokalen Ruf machten, der mich im gesellschaftlichen Leben sehr unterstützte". 

1901 Von März bis Mai erste Italienreise. Ab August 1901 (bis Frühjahr 1903) Buchhändler im Basler Antiquariat Wattenwyl. Die Hinterlassenen Schriften und Gedichte von Hermann Lauscher erscheinen im Herbst bei R. Reich, Basel. 

1902 Gedichte erscheinen bei Grote, Berlin, seiner Mutter gewidmet, die kurz vor Erscheinen des Bändchens stirbt.

1903 Nach Aufgabe der Buchhändler- und Antiquariatsstellung zweite Italienreise, gemeinsam mit Maria Bernoulli, mit der er sich im Mai verlobt. Kurz davor Abschluß der Niederschrift des Camenzind-Manuskripts, das Hesse auf Einladung des S. Fischer Verlages nach Berlin sendet. Ab Oktober (bis Juni 1904) u. a. Niederschrift von Unterm Rad in Calw. 

1904 Peter Camenzind erscheint bei S. Fischer, Berlin. Eheschließung mit Maria Bernoulli und Umzug nach Gaienhofen am Bodensee (Juli) in ein leerstehendes Bauernhaus. Freier Schriftsteller und Mitarbeiter an zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften (u. a. "Münchner Zeitung"; "Die Rheinlande"; "Simplicissimus"; "Württemberger Zeitung"). Die biographischen Studien Boccaccio und Franz von Assisi erscheinen bei Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig.

1905 im Dezember Geburt des Sohnes Bruno.

1906 Unterm Rad (1903-1904 entstanden) erscheint bei S. Fischer, Berlin. Gründung der liberalen, gegen das persönliche Regiment Wilhelms II. gerichteten Zeitschrift "März" (Verlag Albert Langen, München), als deren Mitherausgeber Hesse bis 1912 zeichnet. 

1907 Diesseits (Erzählungen) erscheint bei S. Fischer, Berlin. In Gaienhofen baut und bezieht Hesse ein eigenes Haus "Am Erlenloh". 

1908 Nachbarn (Erzählungen) erscheint bei S. Fischer, Berlin.

1909 im März Geburt des zweiten Sohnes Heiner.

1910 Gertrud (Roman) erscheint bei Albert Langen, München.

1911 im Juli Geburt des dritten Sohnes Martin. Unterwegs (Gedichte) erscheint bei Georg Müller, München; September bis Dezember Indienreise mit dem befreundeten Maler Hans Sturzenegger.

1912 Umwege (Erzählungen) erscheint bei S. Fischer, Berlin. Hesse verläßt Deutschland für immer und übersiedelt mit seiner Familie nach Bern in das Haus des verstorbenen Malerfreundes Albert Welti.

1913 Aus Indien. Aufzeichnungen einer indischen Reise, erscheint bei S. Fischer, Berlin.

1914 Roßhalde (Roman) erscheint im März bei S. Fischer, Berlin. Bei Kriegsbeginn meldet sich Hesse freiwillig, wird aber als dienstuntauglich zurückgestellt und 1915 der Deutschen Gesandtschaft in Bern zugeteilt, wo er von nun an im Dienst der "Deutschen Gefangenenfürsorge" bis 1919 Hunderttausende von Kriegsgefangenen und Internierten in Frankreich, England, Rußland und Italien mit Lektüre versorgt, Gefangenenzeitschriften (z. B. die "Deutsche Interniertenzeitung") herausgibt, redigiert und 1917 einen eigenen Verlag für Kriegsgefangene ("Verlag der Bücherzentrale für deutsche Kriegsgefangene") aufbaut, in welchem bis 1919 zweiundzwanzig von Hesse edierte Bände erscheinen. Zahlreiche pazifistische Aufsätze, Mahnrufe, offene Briefe etc. in deutschen, schweizerischen und österreichischen Zeitungen und Zeitschriften.

1915 Knulp. Drei Geschichten aus dem Leben Knulps (Teilvorabdruck bereits 1908), erscheint bei S. Fischer, Berlin.
Am Weg (Erzählungen und Betrachtungen) erscheint bei Reuß & Itta, Konstanz.
Musik des Einsamen. Neue Gedichte, erscheint bei Eugen Salzer, Heilbronn.
Schön ist die Jugend (Erzählungen) erscheint bei S. Fischer, Berlin. 

1916 Tod des Vaters, beginnende Schizophrenie seiner Frau, lebensgefährliche Erkrankung des jüngsten Sohnes und zunehmende politische Angriffe aus Deutschland führen zu einem Nervenzusammenbruch Hesses. Erste psychotherapeutische Behandlung durch den C. G. Jung-Schüler J. B. Lang bei einer Kur in Sonnmatt bei Luzern. Gründung der "Deutschen Interniertenzeitung" und des "Sonntagsboten für die deutschen Kriegsgefangenen". 

1917 wird Hesse vom deutschen Kriegsministerium nahegelegt, seine zeitkritische Publizistik zu unterlassen. Erste pseudonyme Zeitungs- und Zeitschriftenpublikationen unter dem Decknamen Emil Sinclair. Niederschrift des Demian (September bis Oktober). 

1919 Die politische Flugschrift Zarathustras Wiederkehr. Ein Wort an die deutsche Jugend von einem Deutschen, erscheint anonym im Verlag Stämpfli, Bern. 
Auflösung des Berner Haushalts (April). Trennung von seiner in einer Heilanstalt internierten Frau. Unterbringung der Kinder bei Freunden. Im Mai Übersiedlung nach Montagnola/Tessin in die Casa Camuzzi, die er bis 1931 bewohnt. Kleiner Garten. Erlebnisse und Dichtungen, erscheint bei E. P. Tal & Co., Wien und Leipzig. Demian. Die Geschichte einer Jugend, erscheint bei S. Fischer, Berlin, unter dem Pseudonym Emil Sinclair. Die Sammlung Märchen erscheint bei S. Fischer, Berlin. Gründung und Herausgabe der Zeitschrift "Vivos voco", Für neues Deutschtum (Leipzig und Bern)

1920 Gedichte des Malers, Zehn Gedichte mit farbigen Zeichnungen, und die Dostojewski-Essays unter dem Titel Blick ins Chaos erscheinen im Verlag Seldwyla, Bern. 
Klingsors letzter Sommer (Erzählung) erscheint bei S. Fischer, Berlin; danach, ebenfalls bei S. Fischer, Wanderung. Aufzeichnungen mit farbigen Bildern vom Verfasser. 
Zarathustras Wiederkehr, Neuauflage bei S. Fischer, diesmal unter Angabe des Autors. 

1921 Ausgewählte Gedichte erscheinen bei S. Fischer, Berlin. Krise mit fast anderthalbjähriger Unproduktivität zwischen der Niederschrift des ersten und des zweiten Teils von Siddhartha. Psychoanalyse bei C. G. Jung in Küsnacht bei Zürich. 
Elf Aquarelle aus dem Tessin erscheint bei O. C. Recht, München. 

1922 Siddhartha. Eine indische Dichtung, erscheint bei S. Fischer, Berlin.

1923 Sinclairs Notizbuch erscheint bei Rascher, Zürich. Erster Kuraufenthalt in Baden bei Zürich, das er fortan (bis 1952) alljährlich im Spätherbst aufsucht. Die Ehe mit Maria Bernoulli wird geschieden (Juni).

1924 Hesse wird wieder Schweizer Staatsbürger. Bibliotheks- und Editionsarbeiten an seinen Herausgeberprojekten in Basel. Heirat mit Ruth Wenger, Tochter der Schriftstellerin Lisa Wenger. Ende März Rückkehr nach Montagnola. Psychologia Balnearia oder Glossen eines Badener Kurgastes, erscheint als Privatdruck; ein Jahr später als erster Band in der Ausstattung der "Gesammelten Werke in Einzelausgaben" 
unter dem Titel:

1925 Kurgast bei S. Fischer, Berlin. Lesereise u. a. nach Ulm, München, Augsburg, Nürnberg (im November). 

1926 Bilderbuch (Schilderungen) erscheint bei S. Fischer, Berlin. Hesse wird als auswärtiges Mitglied in die für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste gewählt, aus der er 1931 austritt: "Ich habe das Gefühl, beim nächsten Krieg wird diese Akademie viel zur Schar jener 90 oder 100 Prominenten beitragen, welche das Volk wieder wie 1914 im Staatsauftrag über alle lebenswichtigen Fragen belügen werden". 

1927 Die Nürnberger Reise und Der Steppenwolf erscheinen bei S. Fischer, Berlin, gleichzeitig - zu seinem 50. Geburtstag - die erste Hesse-Biog...


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Sondereinband
Diesen Roman Hesses halte ich persönlich für einen der gelungensten. Die Hauptfigur, Peter Camenzind, ist, wie alle Figuren Hesses, ein "Sucher"; dessen individuelle Rückschau auf sein Leben läßt den Leser zunächst noch hoffen, Camenzind möge im herkömmlichen Sinne zu seinem Lebensglück finden: die Liebe zu Elisabeth jedoch erfüllt sich nicht. Die Fährnisse, die Camenzind durchlebt und durchleidet, lassen ihn nicht zerbrechen, sondern reifen; der Leser sieht mit Erstaunen, daß Camenzind, in dessen Schublade die Anfänge einer großen Dichtung schlummern, als dieser schon alt ist, eine durchaus positive Bilanz seines Lebens zieht und keineswegs glaubt, etwas verpaßt zu haben.Das große Credo ist auch hier die Liebe, von der Camenzind geleitet wird.Ganz nebenbei- durch den auktorialen Ich- Erzähler relativiert- werden dem Leser sehr subjektiv erscheinende Lebensweisheiten vermittelt. Ein ästhetisches Vergnügen ist auch in diesem Hesse- Roman die sprachliche Gestaltung.
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Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
... alle Schattierungen der Seele ausleuchtendes Buch schreiben?

Peter Camenzind ist angewidert durch die sogenannte Gesellschaft bzw. das intellektuelle Leben. Nirgendwo sonst findet er derartig überzogene, verlogene Rollenbilder, die man sich überstülpt, sie sind in diesen Kreisen sogar gewalttätiger und irrsinniger als anderswo.

Er sucht die Natur - und findet über diesen Weg einfache Seelen voller Schönheit, unverkünstelt und echt. Die Schilderung von Wolken-Bildern als kleines Beispiel - nirgendwo habe ich etwas vergleichbar Zutreffendes gelesen, alle Draußen-Skizzen sind ein einziger Genuss.

Hermann Hesse ist zeitlebens vor allem Rezensent gewesen, hat sich damit seine ersten Sporen verdient (köstlich seine Anmerkungen dazu in diesem Buch), er möchte sein Leben über das Schreiben und ein einfaches Leben voller Entsagungen zubringen, im Fluss seiner inneren Werte, wolkenverhangen oft, und auf ursprüngliche Art glücklich sein. Peter Camenzind ist ein autobiografischer Roman, die Grundlage dafür, dass Hesse vom Schreiben leben kann, ein Zielfeld für alles, was kommen sollte.

Seine Wanderungen im Freien, die Annäherung an den menschlichen Krüppel am Ende, dort, wo er tiefste Schönheit findet: hier ist das Bemühen um Gott und die Welt tiefergehend, eindrücklich greifbar. Hesse ist als Mitte-Zwanzig-Jähriger deshalb soweit, weil er früher als andere die Verlogenheit von Gemeinschaften (seine Eltern waren pietistische Missionare) erkennt, die sich wie Fesseln um die freie Entfaltung von Seelen legen (können), sein Werk ist ein einziger Befreiungsakt dagegen.
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Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 23. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Das Buch startet mit der Anekdote von dem Dörfler, der das Abenteuer suchte und mit einem selbstgebauten Segelboot über einen großen See segeln wollte. Nach einer kleinen Havarie kehrt er spät nachts wieder Heim und darf sich auch noch den Spott anhören. So ähnlich verläuft im Großen auch die Geschichte von Peter Camenzind.

Camenzind, ein etwas schwermütiger, einzelgängerischer Junge aus den Schweizer Alpen, zieht nach dem Tod seiner Mutter in die Welt hinaus. Er studiert, dichtet, erlebt einige unerfüllte Liebesschwärmereien und tragische Freundschaften. Immer wieder zeigt sich, dass Camenzind, ein ausgesprochener Naturbursche, bei den Menschen die Naturverbundenheit und die Menschlichkeit vermisst. Sehr schön beschrieben ist die liebevolle Freundschaft zu dem gelähmten Bonni, den Camenzind intensiv pflegt - bis auch er stirbt. Camenzind ist enttäuscht von der Oberflächlichkeit der Welt, unter anderem ruft der Dichter aus "Ich wollte erreichen, dass ihr euch schämt, von ausländischen Kriegen, von Mode, Klatsch, Literatur und Künsten mehr zu wissen als vom Frühling" oder auch ganz schlicht "Ein Dichter versteht die Natur und hat sie lieb". In den Vorgängen der Natur sieht er das wahre Leben. Die Geschichte schließt sich, als er geläutert in sein Bergdorf zurückkehrt und ein wenig um den Spott seiner Nachbarn bangt.

Hesse hatte mit diesem Werk von 1904 seinen Durchbruch. Bereits hier zeigt sich der Leitgedanke von der Suche nach dem Lebenssinn, Liebe und dem wahren Selbst des Menschen, der sich durch alle seine Bücher zieht. Hesse wünscht sich ein "Menschsein ohne Schale, ohne Maske". Es ist eine durchaus realistische und eher traurige Geschichte, und neben dem "Steppenwolf" für mich eines seiner schönsten Werke.
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Format: Taschenbuch
Ein weiterer Klassiker des Jahrhundertschriftstellers Hermann Hesse. Die Charakterstudie des Peter Camenzind ist bis heute eins der eingängigsten und kunstvoll geschriebensten Werke der deutschen Literatur.
Peter Camenzind, ein Bauernjunge aus dem Nimikon, zieht aus um die Welt und die Liebe für sich zu entdecken. Er verlässt nach dem Tod seiner Mutter die von ihm geliebten Alpen in Richtung Großstadt. Auf seinen Fahrten durch Europa begeht er allerhand Bekanntschaften. Er wird Freund einiger weniger Auserwählter, von denen ihm einer nach dem anderen entweder stirbt oder auf andere Art verloren geht. Seine einzig wahre Liebe findet er in der zarten und wunderschönen Elisabeth, die er aber später durch seine Unentschlossenheit an einen anderen verliert. So bleibt ihm nach seinen unzähligen Reisen und Tragödien bis zu seiner Rückkehr ins heimatliche Camenzindsche Dorf einzig der Glaube an Franz von Assissi, seinen Lehrmeister, der Gott des Weines und sein ihm wenig geliebter Vater. Schlussendlich findet Camenzind sich mit dem Gedanken ab das er dazu berufen ist von den Schönheiten der Natur und seiner Liebe zu den Menschen zu künden. Er erkennt seine Bestimmung....er ist ein Dichter.
Hesse gelingt es, wie in jedem seiner Roman, durch seine kunstvolle Erzählweise zu gefallen jedoch ist "Camenzind" in meinen Augen keineswegs perfekt. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl das Hesse ein wenig übertreibt, dies ist lediglich meine subjektive Meinung!
Für Hesse Fans ist Camenzind ein Pflichtkauf und die anderen sollten ihm zumindest eine Chance geben.
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