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Peter L. Berger und Thomas Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit Taschenbuch – 23. Juli 2007

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Klappentext

Ein guter Herr Berater muss stets ein offenes Ohr haben. Nicht nur für die Probleme seiner selbst erwählten Kunden, sondern auch für die Welt um ihn herum. Ein gewisser Zynismus darf dabei nicht überhört werden. Dieser entsteht, wenn ein heißes Gefühl kalt geduscht wird - oder wenn die fette Schnepfe in der Kantine die Kroketten einzeln nach Stück abrechnen möchte und der Betriebsratsvorsitzende über die unternehmensweite Lautsprecheranlage verkünden lässt, dass man jetzt im Raum 204 wählen dürfe. Oder das Facility Management kess schreibt, dass man zur Strafe alle Tassen aus den Küchen entfernt hätte, weil das Personal nicht in der Lage war, selber die Spülmaschinen auszuräumen.

Armut - auch geistige - ist wie Herpes. Ist man ihr einmal verfallen, kann man sie nur noch unterdrücken, los wird man sie nicht mehr. Einem Unternehmensberater indes begegnet sie permanent und weltweit. Dumme wie geltungssüchtige Menschen und groteske Situationen gibt es, seitdem die großen Konzerne international denken und arbeiten, unabhängig von Kulturkreisen und Gesellschaftsformen. Die Projekte werden formal international, reduzieren sich im Kern jedoch auf einen großen Sandkasten, in dem alle Mitarbeiter ihre Burgen bauen und jeder angstvoll und zugleich neidisch auf den Kollegen blickt. Wenn der Projektleiter dann wieder einen Eimer Wasser darüber kippt, heißt das dann Meeting und dauert häufig länger.

Berate Dir einen. Oder steck' Dir die Kroketten in den Hintern. Und zwar einzeln, quer und stark gesalzen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Regensburger Studentenwohnheim hat unlängst die Benutzung der Klingel revolutioniert. Und weil in der Oberpfalz offenbar weder Eltern wissen, wie sie ihre Söhne respektive Töchter am Studienort erreichen können, noch den Studenten selbst klar zu sein scheint, wie sie zukünftig Besuch für eine kleine Feierlichkeit in ihrem vier Quadratmeter großen Reich empfangen können, brachte man ein Schild am Haupteingang an: »Klingeln geht jetzt so«. Es folgte eine detaillierte Erläuterung, dass jeder Bewohner zukünftig eine dreistellige Nummer besäße, die man bitteschön vorher erfragen solle. Die Lösung hätte von einem Berater sein können.

Berater haben etwas Mystisches, Geheimnisvolles und Unnahbares. Sie sind High-Potentials, die besten ihres Jahrgangs, ausgezeichnet mit Förderpreisen ihrer Elite-Universitäten, an denen sie vier bis fünf Jahre gelernt, gefeiert und gesoffen haben. Wenn sie in Regensburg studiert haben, haben sie vielleicht auch einmal eine dreistellige Ziffer eingegeben, um sich mit den Kollegen von der Theologie einen Joint zu teilen. Im späteren Berufsleben verbindet sie in erster Linie weder ihr Fachgebiet, noch ihre Herkunft. Sie sprechen vielmehr die gleiche Sprache, eine Sprache voller wundersamer englischer Begriffe und Abkürzungen. Wenn sie überhaupt noch sprechen, denn meistens sind sie so überarbeitet, dass sie nach einem harten Tag beim Kunden abends wortlos in ihr Fünf-Sterne-Hotelbett fallen, und selbst den kostenlosen Pornokanal links liegen lassen. An manchen Tagen ist eben selbst kostenlos umsonst! Jeden Freitag ist Office-Tag im Homeoffice, da kommen dann alle wieder in ihre!
Heimatstadt und setzen sich in schicke Büros mit Clean-Desk-Policy, grüßen artig beide promovierten Receptionists in der überdimensionierten Empfangshalle und trinken Latte Macchiato aus der vollautomatischen WMF-Maschine - die einen in Schichten, die anderen in Unmengen. Zwischen den Raumvarianten Individual Enclosed, Colaborative Enclosed und Open Space kann man Gesprächen lauschen, in denen jedes zweite Wort nicht dem deutschen Sprachraum zuzuordnen ist. Seitdem die Besprechungsräume Colaborative Enclosed heißen und pro Tag und Person mit etwa fünfzig Euro intern verrechnet werden, drängt sich alles im Open Space. Und weil freitags niemand mehr wirklich arbeitet, sind zwar auch die 1,5 Quadratmeter großen Einzelräume mit einem Notebook bestückt, jedoch treiben sich ihre Mieter viel lieber auf den Gängen und Fluren herum.

Die Märe von der hohen Arbeitsbelastung eines Beraters hält sich besonders hartnäckig, dabei haben jene Kollegen, die über mangelnde Work-Life-Balance klagen, einfach die drei Grundprinzipien der Beratung noch nicht verstanden. Dem Unkundigen zur Aufklärung soll dieses Werk dienen, das eine Sammlung satirischer Kurzgeschichten aus mehreren Beratungsjahren bei verschiedenen Kunden und in noch mehr verschiedenen Hotelbetten enthält. Je mehr Kunden und Betten, desto höher die Anzahl kleiner und großer Kuriositäten aus einer Welt, in der selbst die angestellten Reinigungskräfte einen Hochschulabschlussbesitzen und das Erfolgsgeheimnis darin besteht, Zusammenhänge schnell zu erkennen, passend zu präsentieren und anderen die Umsetzung zu überlassen. Diese Tätigkeit lässt sich am besten mit den Worten aufschlauen, aufhübschen und anstoßen beschreiben.

Oder aber mit einem fehlprogrammierten Wäschetrockner: Klappe auf, heiße Luft raus, Klappe zu. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



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am 6. August 2006
Format: Taschenbuch
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am 4. Januar 2007
Format: Taschenbuch
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am 27. Juli 2006
Format: Taschenbuch
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