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Persönlichkeitsrechte für Tiere: Die nächste Stufe der moralischen Evolution Gebundene Ausgabe – 15. April 2013

4.7 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Karsten Brensing ist Meeresbiologe und Verhaltensforscher und hat an der FU Berlin über die Interaktion zwischen Delfinen und Menschen promoviert und Forschungsprojekte in Florida und Israel geleitet. Seit 2005 arbeitet er für die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDC.


Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Die moderne Wissenschaft weist in immer neuen Studien darauf hin, dass viele Tiere logisch denken und kreative Ideen entwickeln, dass sie eine Vorstellung von Raum und Zeit haben, dass sie wie wir Beziehungen und Freundschaften eingehen, dass sie Liebe und Trauer empfinden, ja sogar Fairness, Mitgefühl und moralisches Verhalten zeigen. Und manche Tierarten verfügen offensichtlich über Selbst­bewusstsein. Der Meeresbiologe und Verhaltensforscher Karsten Brensing hat zu diesem Thema ein viel beachtetes Buch geschrieben: »Persönlichkeitsrechte für Tiere - Die nächste Stufe der moralischen Evolution.«

An den Beginn seines Buches stellt Karsten Brensing die Frage: »Was genau unterschiedet uns vom Tier?« Schließlich sind wir Menschen aus biologischer Sicht Säugetiere. Doch der Verhaltens­forscher macht von Anfang an klar: »Ich will nicht behaupten, dass wir uns nicht von den Tieren unterscheiden. Nein, ich möchte eher versuchen, in einigen Tierarten Fähigkeiten aufzuspüren, die wir bis vor Kurzem nur unserer Art zugetraut haben.«

Vor 100 Jahren war der Werkzeuggebrauch von Schimpansen eine Sensation. Heute wissen wir, dass viele Tierarten Werkzeuge gebrauchen und herstellen. Bis vor wenigen Jahren waren sich die Biologen einig, Selbstbewusstsein gibt es außer bei uns nur bei den Menschenaffen. Das »Spiegel-Experiment« belegt Selbstbewusstsein. Inzwischen haben den Spiegeltest auch Elefanten, Delfine und Papageien bestanden. Auch Schweine und einige Hunde zeigten in Experimenten Verständnis für die Wirkweise des Spiegels. »Das Experiment untergräbt einfach nur unser Alleinstellungsmerkmal als Mensch gegenüber den anderen Mitbewohnern auf
‚unserer’ Erde«, so Brensing.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der engagierte Umweltschützer fasst in seinem Buch Studien aus 50 Jahren Delfinforschung auf sehr unterhaltsame Weise zusammen und überlässt es dem Leser am Ende, eine Entscheidung zu treffen: Sind Wale und Delfine Personen, haben sie „Personalität“ und stehen ihnen damit bestimmte Rechte zu?

Das Buch gibt einem eine gute philosophische und naturwissenschaftliche Basis an die Hand, um sich besser in der Tierrechtsdebatte zu positionieren.

Das Buch ist trotz aller persönlicher Anekdoten und dem fiktionalen (vielleicht überflüssigem) ersten Kapitel sehr wissenschaftlich, da jede Erkenntnis mit einer Studie belegt ist, die man sehr schnell nachrecherchieren kann. Brensing argumentiert auf Basis dieser Forschungsergebnisse, dass sich Delphine durch individuelle Pfiffe erkennen und durch Imitation dieser untereinander kommunizieren. Eine wahrhaft einmalige Leistung im bisher erforschten nicht-menschlichen Tierreich. Auch andere Tests zu Konzepten der Bewusstseinsforschung scheinen die Tiere zu bestehen: Spiegeltest, Theory of Mind, Bildung von Allianzen 3. Ordnung und Kulturen.

Im Bonusmaterial unter walrecht.de erörtert er die Begriffe "Tradition und Kultur" und macht deutlich, dass soziales Imitieren schon bei einfachen Korallenfischen zu finden ist. So richtig nachvollziehen lässt sich nach dieser Ernüchterung dann der Sprung zu delfinischer Kultur mit seiner Argumentation aber nicht. Dazu sollte man dann nochmal in die Original-Publikationen schauen.

In dem Buch geht es übrigens nicht nur um Meeressäuger, sondern auch um Elefanten, Krähen, Papageien, Hunde und Große Menschenaffen.
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Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ein wenig gram bin ich dem Verlag schon, dass auf dem Cover ein Affe und nicht etwa ein Delfin zu sehen ist. In diesem Buch beschäftigt sich der Meeresbiologe und Verhaltensforscher Brensing in erster Linie mit Delfinen.

Sehr genau erzählt er von ihrer Lebensweise, ihrem Sozialverhalten und auch darüber, wie man bestimmten Tierarten nicht zu Menschenrechten, aber zu Persönlichkeitsrechten verhelfen kann. Leider nehmen wir Menschen es immer noch als gottgegeben hin, dass wir allein die Herrscher dieser Erde sind. Aber, so fragt auch Karsten Brensing, was gibt uns das Recht dazu?

Das Bewusstsein? Der Forscher spricht es den Delfinen nicht ab. Die Sprache? Der Forscher weist nach, dass Delfine über eine Sprache verfügen. Natürlich ist diese nicht mit menschlicher Sprache zu vergleichen. Aber Delfine können sich mit ihrer Sprache unter Wasser gut verständigen. Dabei räumt der Autor sogleich mit einigem Blödsinn auf, den die Filmemacher von "Flipper" uns suggerieren wollten.

Dieses Buch ist äußerst spannend erzählt. Natürlich spielt der Affe auch eine kleine Rolle, aber auf's Cover gehört der Delfin, denn in erster Linie geht es hier um ihn und dem Verlangen danach, ihm Persönlichkeitsrechte zu garantieren.

Selten habe ich ein Sachbuch als so spannend empfunden!
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Format: Kindle Edition
Wenn von Persönlichkeitsrechten die Rede ist, entzünden sich an diesem Thema die hitzigsten Debatten rund um Abtreibung, Sterbehilfe und dem moralisch vertretbaren Umgang mit geistig schwerbeeinträchtigten Menschen. Vergleichsweise konsenstreu lauten jedoch die Meinungen ob denn Tiere Persönlichkeitsrechte besitzen sollten - dies wird von der Mehrheit in Abrede gestellt.

Zu Unrecht, diagnostiziert der Delfinologe Karsten Brensing in seinem neuen Buch welches der Frage auf den Grund geht, ob es denn in Anbetracht neuester Erkenntnisse der Zoologie und Verhaltensbiologie noch gerechtfertigt ist Tiere bei der grundsätzlichen Erörterung von Persönlichkeits- und Grundrechten außen vor zu lassen.
So haben wir mit Tieren auch jene Fähigkeiten und Fertigkeiten gemein, die uns laut gängigem Paradigma privilegieren, Persönlichkeitsrechte inne zu haben. Sei es die Fähigkeit Werkzeug herzustellen und zu benutzen, Feinheiten der Kommunikation wie eigene Sprachalgorithmen oder die Anwendung komplexer Problemlösungsstrategien. Brensing veranschaulicht dies anhand vieler Beispiele aus der Tierwelt, insbesondere aus seinem Fachgebiet - dem Leben und Treiben der Delfine.

Fazit: Eine gelungene Abhandlung zu der oft verhehlten Gleichwertigkeit von Mensch und Tier und mit geistreichem Wortwitz vorgetragen, wenngleich das Thema noch ausführlicher behandelt werden muss außer in dieser lapidaren, akademischen Betrachtung.
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