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Perry Rhodan Silber Edition Nr. 40 - Dolan-Alarm Audio-CD – Audiobook, 1. Januar 2014

4.1 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Mein Gott, dachte Reginald Bull. Es ist vorüber.
Er ließ die Erleichterung auf sich einwirken und lehnte sich im Sessel zurück. Daran, daß seine Hände zitterten, erkannte er, unter welcher Anspannung er in den letzten Stunden gestanden hatte.
Die Schlacht war vorüber.
Einhundertvierundsiebzig Dolans, die den Kampf überstanden hatten, waren im Rückzug begriffen.
Bully starrte auf die Bildschirme, als könnte er noch nicht begreifen, daß die Menschheit diese Schlacht überstanden hatte. Er war sich darüber im klaren, daß die Zweitkonditionierten, hätten sie nicht einen strategischen Fehler begangen, die Auseinandersetzung gewonnen hätten. Wären die Dolans von verschiedenen Seiten ins Sonnensystem eingedrungen, hätten die neunundsiebzig mit FpFGeräten
ausgerüsteten terranischen Schlachtkreuzer nicht genügt, um den Angriff zu bremsen. Im Bewußtsein ihrer Stärke waren die Zeitpolizisten jedoch in einem Pulk in das Solsystem eingeflogen.
Bully hörte sich aufatmen. Aus den Augenwinkeln heraus beobachtete er, wie sich Oberst Don Redhorse neben ihm im Kommandosessel bewegte. Bully begriff, daß die Anstrengung für die Männer, die keinen Zellaktivator besaßen, ungleich größer gewesen sein mußte, und er fühlte Dankbarkeit und Bewunderung.
Bully wandte den Kopf und blickte zu Redhorse hinüber. Der schwarzhaarige Cheyenne saß zusammengesunken im Sessel, als hätte er eine schwere Last zu tragen. Aber er lächelte.
„Wir haben sie zurückgeschlagen", sagte Redhorse ruhig.
Reginald Bull nickte bedächtig. Weil ihr Sieg so unerwartet und beeindruckend war, fiel es schwer, sich mit dem Gedanken an ihn vertraut zu machen. Außerdem war Bully davon überzeugt, daß die Zweitkonditionierten bald zurückkommen würden.
Dann allerdings würden sie den für sie verhängnisvollen Fehler nicht noch einmal begehen.
Ein zweiter Angriff würde das Ende des Solaren Imperiums bedeuten.
Don Redhorse schien sich mit ähnlichen Gedanken zu beschäftigen.
„Hoffentlich kehren die Zeitpolizisten nicht mit Verstärkung zurück", sagte er.
„Damit müssen wir rechnen", antwortete Bully. „Alles hängt davon ab, wie viele Schiffe wir in kurzer Zeit mit Waringers FpF-Gerät ausrüsten können."
„In der Paratronblasc im Hypcrraum schlafen zehntausend Zweitkonditionierte",
erinnerte Redhorse. „Wenn sie alle zusammen angreifen, helfen uns auch die FpF-Geräte nicht."
Bully blickte auf den Bildschirm. Die Einheiten der Solaren Flotte begannen sich wieder zu formieren. Die WYOMING, an deren Bord Reginald Bull sich aufhielt, operierte in den Randzonen des Sonnensystems.
„Jetzt kann ich mir vorstellen, wie es meinen Vorfahren zumute war, wenn sie einer Übermacht von Pferdesoldaten ein Schnippchen schlugen", sagte Don Redhorse lächelnd.
„Letzten Endes unterlagen sie doch", erwiderte Bull.
„Ja", sagte Redhorse dumpf. „Ich bin jedoch der lebende Beweis, daß meine Ahnen eine Überlebensmöglichkeit fanden."
Auch die Menschen würden bei einem vernichtenden Angriff der Zeitpolizisten eine Möglichkeit zum Überleben finden, überlegte Reginald Bull. Das Imperium, das die Menschheit unter der Führung Perry Rhodans aufgebaut hatte, würde jedoch zerbrechen. Auf kleineren Kolonialwelten würden die Menschen überleben und vielleicht in Jahrtausenden die Galaxis zum zweitenmal erobern. Aber - wenn man an den Vergleich mit den Indianern dachte - gab es nicht genügend Stämme, die
ausgestorben waren und an die man sich kaum noch dem Namen nach erinnerte?
Bully erhob sich und streckte sich. Ein Kadett, der in der Zentrale des Schlachtkreuzers Dienst tat, brachte den Männern am Kontrollstand heißen Kaffee.

Seltsam, dachte Bully. Auch in Augenblicken höchster Gefahr geht der Mensch nicht in seinen Gewohnheiten ab.
Er umschloß seinen dampfenden Becher mit beiden Händen.
„Was geschieht jetzt?" fragte Redhorse.
„Wir warten auf den Bericht von der Erde", antwortete Bully. „Ich bin sicher, daß Harl Dephin in Zusammenarbeit mit Tako Kakuta und Jumpy die gelandeten Zweitkonditionierten besiegen wird."
„Es ist schade, daß wir nicht über die Mutanten verfügen können, die sich an Bord der CREST IV befinden", sagte Major Santanjon.
Der hochgewachsene Galakto-Psychologe hielt sich in der Nähe von Redhorse auf.
Reginald Bulls Gesicht verfinsterte sich. Er wurde nicht gern an seinen verschollenen Freund erinnert. Von Tag zu Tag wurde Bullys Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Perry Rhodan geringer.
„Rhodan braucht die Mutanten wahrscheinlich ebenso dringend wie wir", sagte er.
Bully wurde durch das Knacken der Interkomanlage unterbrochen.
„Transmitter spricht an!" meldete eine sachliche Stimme aus dem Transmitterraum.
Bully beugte sich über das Mikrophon.
„Wer will an Bord?" erkundigte er sich.
„Tako Kakuta, Sir", war die Antwort.
Bully runzelte die Stirn und wechselte einen schnellen Blick mit Don Redhorse.
Was hatte die Ankunft des Teleporters an Bord zu bedeuten?
Welche Nachrichten brachte der Japaner?
„Schalten Sie den Transmitter auf Empfang", ordnete Bully an.
„Kakuta kann an Bord kommen."
Die WYOMING, im Augenblick Flaggschiff der Solaren Flotte, war mit einem Bordtransmitter ausgerüstet.
„Der Kampf auf der Erde ist wahrscheinlich vorüber", sagte jemand. „Deshalb kehrt Tako Kakuta zurück."
„Harl Dephins Roboter scheint gesiegt zu haben", mutmaßte Oberstleutnant Camaron Olek, der sich ebenfalls in der Zentrale aufhielt.
„Ich hoffe, daß Sie recht behalten", murmelte Bully. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

am 18. November 2013
Format: Gebundene Ausgabe
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am 3. Januar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
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am 20. September 2014
Format: Hörbuch-Download
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am 19. Juli 2014
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am 19. Juni 2014
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am 10. Januar 2014
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am 21. Februar 2012
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am 5. November 2013
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