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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
257
3,7 von 5 Sternen
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am 15. Juli 2010
Vorab: Ich kenne das Buch, welches diesem Film als Vorlage dient, nicht.

Ich habe mir die Blu-Ray aus der Videothek ausgeliehen und habe sie zusammen mit einem Freund angesehen.

Bild: Die Bildqualität empfinde ich als grossartig. Die (Tiefen-)Schärfe ist ausgezeichnet, die Farben intensiv, ohne aufdringlich zu sein. Es kam bei uns beiden echtes HD-Feeling auf. So muss meiner Meinung nach eine BD ausschauen! 5/5

Ton: Ich muss zugeben, mit recht simpler Technik ausgestattet zu sein, was den Ton anbelangt. Dennoch empfinde ich mein Logitech-System als ausreichend gut. Jedenfalls war auch am Ton nichts auszusetzen, er kam recht imposant rüber. 5/5 (soweit ich das eben beurteilen kann)

zum Inhalt: (zur Handlung kann man ja woanders genug lesen)

Erst einmal fesselt der gesamte visuelle Aspekt sehr. Mir haben die optisch geschaffenen Szenarien durch die Bank weg hervorragend gefallen. Die gesamte Optik ist klasse anzuschauen und die Special-Effects sind wirklich gelungen.

Auch die Schauspieler wissen zu überzeugen. Für mich gab es keine Ausfälle. Der Film bewegt sich hier auf einem durchaus hohen Niveau. Percy und sein Freund Grover haben mir vom Hauptcast sehr gefallen, aber auch die meisten der übrigen Rollen (incl. Sean Bean, Uma Thurman, Pierce Brosnan) waren gut besetzt.

Dramaturgisch gesehen hält der Film ein konstantes Tempo, langweilt zu keiner Minute und weiss blendend zu unterhalten und die Spannung bzw. das Interesse zu erhalten. Man sollte allerdings spätestens hier einmal angemerkt haben, dass es sich um die Verfilmung eines Jugendbuches handelt, zudem Genre: Fantasy. Der Autor entleiht einige Aspekte aus der griechischen Mythologie. Einige Kommentare diesbezüglich hier auf Amazon kann ich persönlich nicht nachvollziehen, denn hier soll keine Nacherzählung der Original-Mythen erfolgen, sondern der Autor hat sich einfach inspirieren lassen und einige Aspekte verwurstet. Nicht mehr und nicht weniger. Und ob nun in Hollywood ein Eingang zum Hades ist oder vom Empire State Building aus zum Olymp, was solls? Sich da über amerikanischen Patriotismus zu ereifern kann ich ebenfalls nicht verstehen. Meine Güte, es ist ein Jugendbuch. Wäre es logischer, wenn die beiden jungen Hüpfer mal eben um den Globus - lustig durch die Welt jetten? Und ausserdem, wer sagt denn, dass es nicht vielleicht mehrere Zugänge zu den entsprechenden Orten gibt? Und dass die drei einfach nur den nehmen, der am nächsten ist? Ich meine jedenfalls, man solle sich nicht daran aufhalten, da steht man dem Spass, den der Film bieten kann, ein bisschen selbst im Weg.

Schon bis hierher verdient der Film für meine Begriffe 5 Sterne.

Was man kritisch anmerken könnte: Menschen mit allzu grossem Bedürfnis, dass alles logisch zugehen soll, werden es hier wohl etwas schwer haben, aber ich denke, das spricht recht wenig gegen den gelungenen Film. Wenn man so streng herangeht, könnte man so manchen guten Blockbuster unterminieren.
Die Story selbst ist nicht besonders komplex und hat nicht gerade epische Ausmasse. Was einerseits grosses Lob ist, nämlich, dass die Zeit wie im Flug vergeht, wird ein bisschen auch zum Fluch. Meiner Meinung nach hätte die Story noch ein wenig üppiger im Detail sein können. Der Film ist so straff und unterhaltsam, dass ihm eine weitere halbe Stunde Filmzeit gut gestanden hätte, es wäre sicher nicht langweilig geworden.

Ich bin erstaunt, wie schlecht der Film hier doch abschneidet. Jedenfalls vergebe ich gerne 5 Sterne für einen tollen Film. Von der Sorte kann es gerne noch viele andere geben...
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am 6. Dezember 2010
Ich muss gestehen, dass ich erst jetzt in anderen Rezensionen gelesen haben, dass es sich bei Percy Jackson, ähnlich wie bei Harry Potter, um eine Buch-/Romanverfilmung handelt.
Das hatte natürlich den Vorteil, dass ich der Blu-ray und dem Film ziemlich unvoreingenommen begegnen konnte. Ich kann nicht sagen, ob er dem Buch nahe kommt, oder nicht, aber was ich sagen kann, ist, dass ich mit Percy Jackson einen tollen Film und eine noch bessere Blu-ray in Händen halte.
Als Fan der alten griechischen Mythen und Götter, kommt man hier voll auf seine Kosten. Gepaart mit einem modernen Teenie-Film, und einige Stars gut plaziert "drübergestreut" (u.a. Pierce Brosnan, Sean Bean, Uma Thurman), ergibt dies für mich einen wirklichen Überraschungshit.
Kurz zur Handlung:
Die Brüder Zeus (Sean Bean) und Poseidon (Kevin McKidd aus der Serie Rom) liegen sich, wie so oft, in den Haaren. Jemand hat Zeus Blitz gestohlen. Dieser vermutet Poseidons Sohn und Halbgott Percy Jackon hinter diesem Frevel und erklärt Poseidon den Krieg, falls der Blitz nicht zurückgebracht wird.
Percy, seines Zeichen nichts ahnender High School Schüler, wird seit diesem Zeitpunkt von allerlei Wesen verfolgt, weil alle "Welt" :) ihn als Besitzer des Herrscherblitzes vermutet. Sein Lehrer (Pierce Brosnan) schickt ihn daraufhin, gemeinsam mit seinem Freund, in ein Schülercamp, das sich aber als Trainingslager für Halbgötter entpuppt. Halbgötter gibt es nämlich nicht wenige, denn die Götter wandeln nicht selten auf Erden und hinterlassen ihre "Spuren".
In diesem Trainingscamp tummeln sich, wie gesagt, viele mehr und weniger erfahrene und ausgebildete Halbgötter, darunter auch die schöne Tochter der Athene. Und man erkennt schnell, dass der ein oder andere Lehrer und Freund, sich im Camp ebenfalls als etwas anderes entpuppt, als ursprünglich vermutet.
Gemeinsam mit seinen Freunden macht sich Percy auf, seine von Hades entführten Mutter zu suchen, da auch dieser großes Interesse am Blitz seines Bruders Zeus hat. Gleichzeitig soll natürlich der Krieg im Olymp und somit Schlimmeres auf Erden zu verhindert werden.

Man darf bei dem Film nicht vergessen, dass es sich um einen Teenie-Abenteuer-Film handelt, und so sollte man ihn auch betrachten. Bei der Handlung lassen sich sicher einige Kritikpunkte anbringen (wie schon in anderen Rezensionen gelesen - Eingang zum Olymp ist der Aufzug im Empire State Building, der Eingang zur Unterwelt, passender Weise in Hollywood :) - Las Vegas hätte auch gepasst ;) ).
Wenn man Filme hasst, in denen Jugendliche die großen Helden sind, sollte man Percy Jackson auf jeden Fall meiden. Da ist man vielleicht mit Kampf der Titanen besser bedient.

Fazit:
+ Percy Jackson bietet flotte Teenie-Aktion, die kaum langweilig wird.
+ Die Effekte sind hervorragend, da hat man sich wirklich nicht lumpen lassen! Wirken überhaupt nicht lächerlich, im Gegenteil.
+ Die Geschichte rund um die griechischen Götter, ist gut gelungen. Also wenn man keine Ahnung griechischer Mythologie hat, kann man sogar richtig was lernen.
+ Viele bekannte Schauspieler wurden ebenfalls gut als Götter, Zentauren oder sonstige mystische Gestalten eingebaut. Sie dienen aber nur als gewinnbringendes Beiwerk, die Hauptakteure bleiben nach wie vor die 3 Jungschauspieler Logan Lerman (der Jüngste im Bunde als Percy), Alexandra Daddario (als Tochter von Athena) und der in Wahrheit nicht mehr ganz so Jugendliche Brandon T. Jackson als Satyr.
+ Uma Thurman war echt cool als Medusa, Pierce Brosnan war als Mentor witzig und der aus Matrix bekannte Joe "Cypher" Pantaliano spielte auch herrlich den "Ungustl"-Stiefvater.
+ Die Blu-ray ist technisch fantastisch gelungen! Tolle Bildschärfe, keine Artefakte, toller Sound, auch bei der deutschen Tonspur. So soll eine Blu-ray sein!

Die wenigen Kritikpunkte:
- Wie gesagt, bei der Handlung könnte man ein bisschen meckern. Grundsätzlich schliesse ich mich da den anderen Rezensionen an, aber wirklich gestört hats mich nicht. Auch nicht, dass er nicht lange seiner Mutter nachgetrauert hat. Einerseits wars eh klar, dass sie noch lebte, darum hab ich gar nicht eine große Trauerrunde erwartet.
- Die vielen altbekannten Schauspieler hätte man gern in etwas mehr Szenen gesehen. Besonders Sean Bean kam als Zeus zwar sehr gut rüber, blieb auf auf Grund der wenigen Szenen leider blass.
- Bei den Extras auf der Blu-ray war zwar man augenscheinlich sehr bemüht. Aber sie wirken künstlich aufgebläht, tlw. sogar ziemlich sinnlos - mehr Schein als Sein. Im Wesentlichen sind es ein paar Featurettes und Deleted Scenes.

Von mir 4 Punkte für den Film und noch einen oben drauf, weil die Qualität der Blu-ray einfach stimmt!
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am 31. Januar 2011
Als der Film gerade in den deutschen Kinos anlief und die ersten Trailer im deutschen Fernsehen gezeigt worden sind, war ich von der Thematik restlos begeistert. Ich, als jahrelanger Fan der griechischen Mythologie, habe die Zentauren und die Medusa wieder erkannt und mich daher aus Interesse weiter mit der Thematik "Percy Jackson" befasst - und mit Begeisterung fest gestellt, dass sich die Thematik um die griechische Mythologie dreht. Heute bin ich Gott und dem Schicksal sehr dankbar :-), dass ich kurz darauf auf "Diebe im Olymp" in der Buchhandlung gestossen bin und daher das Buch gelesen habe, bevor ich den Film geguckt habe - denn wäre es andersrum gewesen, hätte ich den Film zwar okay gefunden, aber aufgrund dessen keine Lust mehr gehabt, die Bücher zu lesen.

Zunächst einmal war die Filmhandlung sehr stark abgehakt, jegliche Handlungen "lieblos" abgearbeitet, einige (sogar sehr wichtige!) Handlungen weg gelassen (das Fehlen von Kronos ist unentschuldbar!), einige Handlungen verdreht, andere Handlungen wiederum drauf gedichtet, wahrscheinlich, um aus Percy Jackson eine Seifenoper zu machen, die sich vermarkten könnte - was ja bekanntlich absolut mißlungen ist.

Zunächst einmal war ich nicht sonderlich begeistert, dass Percy und seine Freunde von Teenagern dargestellt werden. Wahrscheinlich wieder mal "nur" eine Vermarkungsstategie, aber gemäß dem Fall, dass Chris Columbus eine Fortsetzung gedreht hätte - die hätte ich zu gerne gesehen, v. a. wie er dann die Prophezeiung umgesetzt hätte. Auch fand ich es nicht sonderlich klug, den Zuschauer schon mal vorab zu "spoilern": man erfährt direkt zu Beginn des Films, dass Zeus etwas gestohlen wurde und dass Percys Element das Element Wasser ist. Es gibt noch viele solche vergleichbare Aspekte, die hier aufzuzählen, würde den Rahmen der Rezension sprengen.

Dennoch möchte ich hier noch einen Punkt ausführen, welcher mich besonders enttäuscht hat, nämlich die Umsetzung der Charaktere. Da Percy, Annabeth und Grover zu meinen 5 Lieblingscharakteren gehören, war ich umso enttäuschter von deren Filmfiguren. Der im Buch als sehr temperamentvoll und sarkastisch wirkende Percy wirkt im Film auf mich eher wie eine Figur, die - wie hier schon bereits erwähnt - die Funktion hat, möglichst viele Teenagermädchenherzen zu gewinnen. Die kluge und ehrliche Annabeth wird hier als arrogante Mary-Sue dargestellt - die sich auch noch sofort in Percy verliebt, ohne an die Poseidon-Athene-Fähde zu denken, wie sie es im Buch getan hat. Grover, der schüchterne, ängstliche und weinerliche Satyr, der von allen in der Menschenwelt gemobbt wird, macht hier einen auf coolen Schürzenjäger, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat. Und Clarisse, mein vierter Lieblingscharakter, wurde hier gar nicht erst erwähnt.

Das einzig Positive an diesem Streifen sind die spannenden Szenen und die Umsetzung der Monster, v. a. der Furie(n) - daher vergebe ich 2 Sterne.

Kurzum: ich glaube, dass es Chris Columbus bei der Verfilmung von "Percy Jackson - Diebe im Olymp" nicht darum ging, das Buch möglichst detailgetreu wiederzugeben, sondern eher einen Film zu drehen, um möglichst viel Geld damit zu verdienen - was offenbar absolut mißlungen ist. Ich kann jedem nur empfehlen, die Finger vom Film zu lassen und stattdessen das Buch zu lesen - die Fantasie desjenigen, der das Buch liest, ist immer besser als dieser Film.
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am 15. April 2010
Ich möchte vorab betonen, dass ich bei Verfilmungen keineswegs grundsätzlich die Meinung vertrete: "Er reicht überhaupt nicht ans Buch heran!" Ich finde sogar, dass es allerhand sehr gelungene Verfilmungen gibt - allein die Harry-Potter-Filme, um im Genre zu bleiben. Umso erstaunlicher finde ich es, dass gerade bei den Potter-Filmen die Vorlage meist recht umfangreich war und der Kern der Handlung trotzdem getroffen wurde - denn genau der fehlt bei dem vorliegenden Film, wenn man ihn als Adaption bewertet.

Als der Film herauskam, hab ich Kritiken gelesen wie: "Die sind ja viel älter als im Buch!" und "Warum kämpft er gegen eine Hydra, das war doch eine Chimäre im Buch!" Das sind meiner Meinung nach absolute Kleinigkeiten (ich fand es sogar gut, ältere Schauspieler zu nehmen). Und dass Annabeth nun brünett ist, der Schauplatz von St. Louis nach Nashville verlegt wurde usw. - natürlich kann sich ein Regisseur dieser Freiheiten bedienen. Ich kann sogar ansatzweise verstehen, dass einige Charaktere gestrichen wurden, selbst die, die im Buch keine unwesentliche Rolle spielen (Mr. D, Clarisse; bei Ares wird's allerdings schon heikler).

Was jedoch eindeutig fehlt, ist die Grundessenz des Buches. Dazu folgen

******** SPOILER ********

Im Buch weiß Percy nicht, dass seine Mutter bei Hades ist. Das ist schiere Hoffnung seinerseits und dass er loszieht, um den Blitz zu finden, ist eher ein Vorwand, um seine Mutter ausfindig zu machen. Dieses nicht uneigennützige Motiv macht seinen Charakter viel komplexer als im Film, wo er von Anfang an weiß, dass seine Mutter noch am Leben ist.

Gleichermaßen gravierend ist die Szene, die das Kapitel beschließt: Die Reise in den Hades und die anschließende Flucht. Dass die Kids im Film die Perlen finden müssen, die ihnen eine Flucht aus der Unterwelt ermöglichen, ist ebenfalls ein Unterschied, der mich aber nicht stört; wohl aber, dass im Film sein Freund Grover anbietet, in der Unterwelt zurückzubleiben, damit Percy seine Mutter mitnehmen kann. Auch im Buch haben sie nur drei Perlen, aber Percy erkennt, dass er Hades vertrauen muss, dass er seine Freunde braucht, um das Abenteuer zum Abschluss zu bringen - und dass er seine Mutter zurücklassen muss. Das zeigt Reife und macht die Handlung sehr viel tiefer.

Der jedoch größte Fehler von Chris Columbus bestand darin, Kronos aus der Handlung zu streichen - Kronos, der Vater der drei großen Götter Zeus, Poseidon und Hades, der von seinen Söhnen pulverisiert und in den Tartarus (die tiefsten Ort der Unterwelt) verbannt wurde und nun nach einer Ewigkeit Götter und Halbgötter rekrutiert (darunter Ares und Luke), um zu neuem Leben zu erwachen und die Götter vom Olymp zu stoßen. Kronos ist das Böse, die Kraft, die alles übersteigt, und die der Buchreihe erst den rechten Antrieb verleiht - denn man gibt Luke ja nicht in Buch 1 gleich auf. Im Film hingegen existiert kein Kronos und Luke ist der Oberbösewicht mit einem reichlich albernden Motiv - er ist beleidigt und meint, es sei an der Zeit, dass die Götter in den Ruhestand gehen. Seine tiefe Verbitterung als Sohn von Hermes, sein wahres Motiv, sich mit dem Bösen einzulassen - nichts davon ist im Film vorzufinden.

******** SPOILER-ENDE ********

Die Stärken des Films sind das Tempo und die Darsteller, sogar Pierce Brosnan überzeugt als Zentaur. Für die Schauspieler bekommt der Film dann auch noch einen dritten Stern, als Verfilmung an sich hat er mehr als zwei auf keinen Fall verdient. Aber wenn man die Buchvorlage außer Acht lässt, ist er sicherlich ein spannender Fantasy-Film vor allem für junge Leute.

Natürlich ist Columbus' Gedankengang einleuchtend: Ist Percy Jackson ein Flop, so funktioniert der Film als Stand-Alone wunderbar. Und kommt doch noch eine Fortsetzung, kann man ja Kronos doch noch irgendwie einflechten. Nichtsdestotrotz entreißt er der Story damit den Grundkern und macht ein visuelles Actionspektakel daraus, das den großen Stars Sean Bean und Uma Thurman natürlich extra screening time gewährt, und eher durch die Monster besticht als durch die Handlung. Damit ist Percy Jackson, wie ein US-Kritiker so passend schrieb, "not only a lot less funnier than the book, it's also a lot less fun."
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am 27. Dezember 2015
Der 12-jährige Perseus „Percy“ Jackson lebt mit seiner Mutter Sally Jackson und seinem ungeliebten, widerlichen Stiefvater Gabe Ugliano in Manhattan. Sein wahrer Vater ist kurz vor seiner Geburt verschwunden. Percy ist Legastheniker und hat ADHS. So gilt er als Problemkind und ist bis jetzt jedes Jahr von der Schule verwiesen worden. Im Moment besucht er die sechste Klasse in dem Internat Yancy Academy und führt dort ein unscheinbares Leben mit seinem schwächlichen und gehbehinderten besten Freund Grover Underwood.

Im späten Winter unternimmt die Klasse einen Ausflug in ein griechisch-römisches Museum. Als Begleitperson ist neben Percys Lieblingslehrer, dem auf einen Rollstuhl angewiesenen Mr. Brunner, auch die boshafte Mathematiklehrerin Mrs. Dodds anwesend. Nach einem Zwischenfall mit Mrs. Dodds Lieblingsschülerin verwandelt sich die Lehrerin – die mit Percy unter vier Augen sprechen wollte – in eine Furie und greift ihn an. Mit einem Kugelschreiber, der Mr. Brunner gehörte und sich in ein Schwert verwandelt, zerschlägt Percy sie zu Staub. Niemand scheint etwas bemerkt zu haben, und die Schüler und Mr. Brunner behaupten sogar, es habe nie eine Lehrerin namens Mrs. Dodds gegeben. Stattdessen habe das ganze Jahr eine andere Frau Mathematik unterrichtet, und diese sei auch auf den Ausflug mitgekommen.

Im weiteren Verlauf des Schuljahres geschehen weitere Vorfälle. Kurz vor den Abschlussprüfungen belauscht Percy zufällig ein Gespräch zwischen Brunner und Grover, in dem es um ihn geht. Zu Beginn der Sommerferien – Percy ist wie schon fünfmal zuvor von der Schule geflogen – reist er mit Grover zurück nach New York. Auf dem Weg sehen sie einen Obststand, an dem drei alte Frauen riesige Socken stricken und Percy dazu anstarren. Dies bereitet Grover Angst, als wäre es ein böses Omen. Da er das seltsame Verhalten seines besten Freundes nicht mehr erträgt, verschwindet Percy, während Grover auf der Bahnhoftoilette ist.

In den Ferien besucht Percy mit seiner Mutter während einiger Tage ein Strandhaus, das in der Nähe des Ortes liegt, an dem Sally Jackson seinen Vater kennengelernt hat. Sie erzählt Percy von einem Sommercamp, in das ihn sein Vater schicken wollte. In derselben Nacht tobt ein Sturm, und Grover taucht bei dem Haus auf. Er trägt keine Hose und zeigt dabei seine wahre Identität als Satyr mit dem Unterkörper und den Beinen einer Ziege. Percy erzählt seiner Mutter erst jetzt von den seltsamen Vorfällen an der Yancy Academy, was für sie ein Warnsignal zu sein scheint. Sofort brechen alle drei auf, um zu dem von Sally erwähnten Sommercamp zu fahren. Auf dem Weg dorthin werden sie von dem Minotauros angegriffen, der Sally scheinbar tötet. Percy wiederum kann ihn mit seinem eigenen Horn besiegen und wird daraufhin bewusstlos.

Percy kommt auf der Terrasse des Hauptgebäudes im „Camp Half-Blood“ wieder zu sich. Er trifft auf Grover, Mr. Brunner, ein Mädchen namens Annabeth Chase und den Campleiter Mr. D. Er erfährt, dass die griechische Mythologie der Realität entspricht und die Olympischen Götter die Welt kontrollieren. Mr. D ist Dionysos, Gott des Weines, der von Zeus hierher strafversetzt wurde. Mr. Brunner ist in Wahrheit der Zentaur Chiron, der seit Jahrtausenden junge Helden und Halbgötter ausbildet. Das Camp Half-Blood ist ein Ausbildungszentrum für solche „Semi-Gottheiten“, die aus Liebschaften der Götter mit gewöhnlichen Sterblichen stammen. So ist etwa Annabeth eine Tochter der Athene. Die Kinder jeweils einer Gottheit leben zusammen in einer von zwölf Hütten. Da sein göttlicher Vater unbekannt ist, wird Percy erst einmal der Hermes-Hütte zugewiesen. Dort lernt er den etwas älteren Luke Castellan kennen, der ihm zum Freund und Mentor wird.

In den folgenden Tagen erzählt Grover Percy die Geschichte von Thalia, einer Tochter des Zeus, die vor einigen Jahren geboren wurde. Da die „Großen Drei“ – Zeus, Hades und Poseidon – nach dem Zweiten Weltkrieg den Eid abgelegt hatten, keine halbsterblichen Kinder mehr zu zeugen – sie hielten sie für einfach zu mächtig – durfte Thalia eigentlich gar nicht existieren. Auf der Flucht vor Ungeheuern ins Camp rettet Thalia ihren Freunden – einem Schutzsatyr und zwei weiteren Halbbluten – das Leben, indem sie sich der Monsterhorde entgegenstellte. Sie kam dabei ums Leben und wurde von Zeus in eine magische Fichte verwandelt. Durch das Opfer, das Thalia für ihre Freunde gegeben hat, schützt der Baum die Grenzen des Camps vor Ungeheuern.

Bei einem Trainingsspiel, der „Eroberung der Flagge“, entwickelt Percy ungewöhnliche Kampfesstärke beim Kontakt mit Wasser. Nach dem Spiel taucht ein Höllenhund auf, der Percy zu töten versucht. Wenig später erscheint über Percys Kopf das Hologramm eines Dreizacks, was bedeutet, dass Poseidon sein Vater ist und sich nun zu ihm bekannt hat. Percy wird in die bis dahin leerstehende Poseidon-Hütte versetzt.

Von Chiron erfährt er, dass der Herrscherblitz, Zeus’ mächtigste Waffe, verschwunden ist. Zeus glaubt, dass Percy von Poseidon zu dem Diebstahl angestiftet wurde, und fordert den Blitz bis zur Sommersonnenwende in zehn Tagen zurück. Chiron vermutet, dass Hades den Blitz geraubt hat, um Zeus und Poseidon gegeneinander auszuspielen und die Macht zu erringen. Chiron möchte Percy, Annabeth und Grover den Auftrag erteilen, den Blitz zurückzubringen, um einen Krieg der Götter zu verhindern. Zuerst solle er jedoch das Orakel nach seinem Schicksal fragen. Das Orakel hat folgende Weissagung zu machen:

„Du gehst gen Westen, zu dem Gott, der sich gewendet
Das, was gestohlen, legst du in die richt’gen Hände
Ein Freund begeht an dir Verrat, der bitter schmerzt
Und du versagst just dort, wo es betrifft dein Herz“

Percy zieht also mit Grover und Annabeth los, um den Blitz von Hades zurückzufordern und ihn Zeus zu übergeben. Chiron gibt ihm das Schwert Anaklysmos mit, das sich als Kugelschreiber tarnen lässt. Von Luke erhält er ein paar geflügelte Schuhe. Danach brechen sie auf, um den Eingang zur Unterwelt in Los Angeles zu finden.
Medusa

Bereits nach kurzer Zeit werden die drei im Bus von den Furien überfallen, die sie jedoch überwältigen können. Sie suchen vorübergehend Asyl in Tante Em’s Gartenzwerge-Emporium, einem Laden für Gartenstatuen an der Autobahn. Die fürsorgliche Besitzerin entpuppt sich als Medusa, eine schlangenhaarige Gorgone, die Menschen zu Stein erstarren lässt, wenn sie ihr in die Augen sehen. Percy kann sie nach einem Kampf enthaupten und schickt den noch funktionsfähigen Kopf per Post an den Olymp.

In der folgenden Nacht erzählt Grover Percy von dem auf mysteriöse Weise verschwundenen Naturgott Pan, den er unbedingt finden will. Allerdings ist nie ein Satyr lebend von der Suche zurückgekommen. Percy wiederum gesteht, dass er das Abenteuer nur in der schwachen Hoffnung durchführt, seine Mutter aus der Unterwelt befreien zu können. Später träumt er von einer Grube, aus der heraus ihn eine dunkle Stimme zu manipulieren versucht. Durch den Finderlohn für einen Pudel können die drei am nächsten Tag mit dem Zug weiterreisen.
Gateway Arch am Mississippi-Ufer

Beim Besichtigen des Gateway Archs in St. Louis wird Percy von Echidna und der Chimäre angegriffen und muss sich durch einen Sprung aus fast 200 Metern Höhe in den Mississippi retten. Dabei stellt er fest, dass er unter Wasser atmen und trocken bleiben kann. Er trifft auf eine Nereide, die ihm die Bitte des Poseidon weiterleitet, den Strand von Santa Monica aufzusuchen.

Percy wird nun zur Prominenz, im ganzen Land wird nach ihm gesucht. Journalisten mutmaßen, dass Percy ein geisteskranker Verbrecher sei, der Attentate auf den Bus und den Gateway Arch verübt hatte. Gabe tritt im Fernsehen auf und unterstützt diese Theorie.

In Denver treffen die drei Freunde auf den Kriegsgott Ares. Dieser will, dass sie seinen Schild aus einem leerstehenden Wasserpark holen, wo er ihn nach einem Treffen mit Aphrodite vergessen hat. Dort angekommen geraten Percy und Annabeth in eine Falle des Götterschmiedes Hephaistos, die dazu dienen sollte, Aphrodites Liebesverhältnis mit Ares auffliegen zu lassen. Sie können Ares den Schild jedoch zurückbringen und erhalten als Finderlohn eine Mitfahrgelegenheit als blinde Passagiere in einem Transport von Tierschmugglern. Ares offenbart zudem, das Sally Jackson nicht tot ist, sondern von Hades als Geisel gefangengehalten wird.

Percy träumt erneut von der Stimme in der Grube, die sich dieses Mal mit einem Komplizen zu unterhalten scheint. Grover gesteht nun, dass er der Schutzsatyr Thalias war, und dass es sich bei den beiden anderen Halbgöttern um Annabeth und Luke gehandelt habe. Bei einem Zwischenstopp des Lastwagens in Las Vegas lassen Percy, Grover und Annabeth die misshandelten Tiere frei und geraten kurz darauf in das Lotos Hotel & Casino. Dort bekommen sie eine Luxussuite zugewiesen und dürfen unbegrenzt die Spielanlagen benutzen. Percy bemerkt, dass sich hier Leute aus den Siebziger- und Achtzigerjahre befinden, und er stellt fest, dass das Casino dazu dient, die Besucher langfristig festzuhalten, und sie die Zeit vergessen lässt. Die drei Freunde können zwar entkommen, haben jedoch fünf Tage im Lotos Casino verbracht und stehen somit nur noch einen Tag vor der Sommersonnenwende. Mit dem Taxi kommen sie noch am selben Abend in Los Angeles an.

Am Santa Monica Pier erhält Percy von der Botin seines Vaters drei Perlen, mit denen sie aus der Unterwelt sollen fliehen können. Auf der Flucht vor Straßendieben geraten die drei in das Wasserbettgeschäft von Prokrustes, können ihn jedoch austricksen. Daraufhin kommen sie in den DOA-Filmstudios an, in denen der Eingang zur Unterwelt liegt. Sie bestechen den Fährmann Charon und können auch den Torwächter Zerberus überlisten. Doch noch bevor sie mit Hades sprechen können, machen sich Lukes geflügelte Schuhe selbstständig und schleifen Grover bis zu dem Abgrund, den Percy aus seinen Träumen kennt. Dabei handelt es sich um den Tartaros, den tiefsten und ältesten Teil der Unterwelt.

Hades streitet den Diebstahl ab und behauptet, Percy habe den Herrscherblitz im Auftrag Poseidons geraubt und sei nun hergekommen, um ihn, Hades, zu bedrohen. Auch habe Percy Hades' Helm der Finsternis gestohlen. Hades' Theorie scheint sich zu bestätigen, als Percy in seinem Rucksack den Herrscherblitz findet. Hades offenbart den Helden, dass ihre Perlen nur drei Menschen die Flucht aus der Unterwelt ermöglichen. Percy müsse entweder auf seine Mutter oder einen seiner Freunde verzichten, oder aber selbst hierbleiben. Damit alle vier fliehen können, muss Percy dem Gott Blitz und Helm überlassen. Percy entscheidet sich, seine Mutter hierzulassen, und verspricht, ihr bald zu helfen.
Santa Monica Beach

Am Santa Monica Beach treffen sie erneut auf Ares, der nun zugibt, Blitz und Helm geraubt zu haben, um Hades, Zeus und Poseidon gegeneinander auszuspielen. Der Rucksack, den er Percy in Denver gegeben hat, war so verzaubert, dass der Herrscherblitz darin auftaucht, wenn er die Unterwelt erreicht hat. Auch wenn er vorgibt, unabhängig zu handeln, verrät der Gott sich mit den Worten „Ich habe keine Träume!“, was Percy vermuten lässt, dass er von dem Wesen in der Grube instruiert wurde. Percy fordert Ares zu einem Zweikampf um Hades' Helm heraus, den dieser annimmt. Da Percy mittlerweile die Kräfte des Wassers nutzen kann, gelingt es ihm, Ares zu verwunden. Dieser muss wohl oder übel den Helm herausgeben und erklärt sich zu Percys Feind. Percy übergibt den Helm den Furien, die ihn zu Hades bringen. Der Gott lässt Sally daraufhin frei.

Das Trio fliegt zurück nach New York, wo Percy über einen magischen Fahrstuhl im Empire State Building alleine zum Olymp gelangt. Im Thronsaal der Götter trifft er auf Zeus und Poseidon, denen er die Wahrheit erzählt und den Blitz übergibt. Die Götter vermuten, dass es sich bei dem Wesen im Tartaros, das Ares die Befehle erteilt hat, um ihren gemeinsamen Vater Kronos handelt, der nach dem Sturz der Titanen in Stücke geschnitten und in die Unterwelt verbannt wurde. Kronos dringt in die Träume der Menschen und Götter ein und versucht, sie für sich zu gewinnen. Als Zeus den Raum verlässt, ist Perseus mit Poseidon allein, dieser erzählt ihm unter anderem, dass Sally aus der Unterwelt zurückgekehrt ist.

Bei seiner Rückkehr findet Percy den Kopf der Medusa in seinem Zimmer, den Poseidon ihm zurückgeschickt hat. Sally verwandelt damit den unausstehlichen Gabe zu Stein und verkauft ihn teuer als Gartenstatue. Percy verbringt den Rest des Sommers im Camp Half-Blood. Bei einem anscheinend freundschaftlichen Treffen mit Luke im Wald bedroht dieser Percy mit einem Skorpion und offenbart, dass er in Kronos' Dienste getreten ist und die magischen Artefakte für Ares geraubt hat. Luke hasst die Götter – allen voran seinen Vater Hermes – und will, dass die Titanen wieder die Welt beherrschen. Percy überlebt den Skorpionenstich, doch als er wieder zu Bewusstsein kommt, ist Luke verschwunden. Somit hat sich die Zeile des Orakels erfüllt, dass ein Freund ihn verraten werde.

Am Ende des Sommers zieht Grover los, um Pan zu finden. Sowohl Percy als auch Annabeth entschließen sich, bis zum nächsten Sommer bei ihren Familien zu wohnen.
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am 24. April 2015
Nachdem ich letztens auf der Fahrt in den Urlaub diesen Film als Hörbuch gehört hatte (gekürzte Fassung auf 4 CD's), war ich neugierig, wie das Buch als Film umgesetzt wurde. Klar waren im Buche einige Handlungsstränge anders verlaufen und es gab auch die ein oder andere Abweichung hier im Film. Diese führten aber schlussendlich zum selben Ergebnis. Von daher finde ich, dass hier sinnvoll gekürzt wurde und die Story erhalten blieb. Obwohl ich gerne einen längeren Teil in der Unterwelt erwartet hätte, da hier im Buch doch so einiges mehr stattgefunden hat. Dies hätte aber wahrscheinlich das Budget für Spezialeffekte gesprengt und der Film hätte definitiv länger werden müssen. Auf jeden Fall werde ich diese Reihe weiter im Auge behalten und mir, wenn ich bei den Hörbüchern weiter fortgeschritten bin, evtl. dann erhältliche Filme dazu einverleiben.
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am 30. Januar 2016
Wie so viele die auch vorher hier geschrieben haben, gehöre ich zu denen die VORHER das Buche gelesen haben. Abgesehen von dem Namen und einiger Szenen hat der Film mit dem Buch kaum noch etwas gemeinsam. Im Buch muss Percy wirklich hart kämpfen, wird an fast jeder Ecke in eine Falle gelockt und muss wirklich lange damit Ringen das er tatsächlich ein Halbblut ist. Seine Aufgabe wird von einem Orakel bestimmt, er erfährt erst nach längerer Zeit im Camp Half Blood WER sein Vater ist. Zudem besteht das Buch aus sehr viel mehr Witz und deutlich mehr Information über die Zusammenhänge der Götter.

Im Film schlendert Percy Jackson sehr leichtfüßig in ein Abenteuer welches zwar ganz nett anzusehen ist aber überhaupt nicht mehr im Verhältnis zu seiner Reise im Buch steht. Zudem bekommen einige Charaktere überhaupt keine Rolle im Film, ich hätte sehr gerne Ares gesehen, wäre doch eine Rolle für Mr. Vin Diesel gewesen? Na, vielleicht hatte er keine Zeit zum Drehen.
Außerdem stört es mich (wie auch schon bei Harry Potter) wenn niedergeschriebene Tatsachen einfach mal so umgeschrieben werden und auf einmal Personen die im Buch nicht einmal so vorkommen plötzlich DER Schlüssel sind. (Wie auch bei Tintenherz, Harry Potter, Tribute von Panem...!)
Obwohl der Film knapp 2Std. geht ist wirklich enttäuschend wie es am Ende in die Umsetzung geht.
Das Ende des Buches macht Lust auf mehr von einem neuen Helden namens Percy Jackson zu lesen, der Film aber nicht.

Eine so schöne Vorlage völlig zunichte gemacht. 2 Sterne.
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am 9. Februar 2016
Nachdem ich gerade das Buch zu Ende gelesen hatte, war ich gespannt auf die Umsetzung im Film. Ich finde, diese ist äußerst gut gelungen, auch wenn einige Passagen natürlich verändert dargestellt wurden. Die Schauspieler passen gut, die Darstellung der Götterwelt in unserer Gegenwart ist sehr gut gelöst worden. Ein paar coole Sprüche gibt es auch! Einen Punkt Abzug für den Kampf um den Blitz...
Ein spannender Film für die Familie mit Actionfilm gewöhnten Kindern ab 10 Jahren. Für empfindliche Kinder eher noch nicht ...
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am 18. August 2010
Nach dem riesen Erfolg der Buchreihe von Rick Riordan in den USA wurde Percy Jackson schon als neuer Harry Potter gefeiert. Die ersten 3 Bücher sind nun auch in Deutschland erschienen und scheinen dieses Versprechen tatsächlich zu halten. Der Film allerdings weicht in einigen wesentlichen Punkten von seiner Vorlage ab und schafft es so nicht das Pontenzial der Story auszuschöpfen.

Der 12-jährige Halbgott Percy Jackson weiss noch nichts von seinem Glück, als es bei einem Schulausflug zu einem Zwischenfall kommt. Bei diesem entpuppt sich seine Mathelehrerin als fiese Furie und sein bester Freund als ein verkleideter Satyr. Durch den Zwischenfall aufgescheucht wird Percy kurzerhand ins Camp "Half Blood" verfrachtet, indem er unter seines gleichen trainieren muss. Es gilt eine Aufgabe zu bewältigen, um sich selbst von einem schweren Diebstahl verdacht und die Welt vor dem Zorn der Götter zu bewahren. Das Percy der Sohn des Poseidon ist, kommt ihm da sehr gelegen...

Als erstes Problem entpuppt sich das Alter des Heroen. Soll er doch gemäß der Vorlage zwölf Jahre alt sein, wirkt er im Film doch eher wie 15 oder 16, dadurch wird dem Charakter schon einiges an Entwicklungspotenzial für evtl. kommende Fortsetzungen genommen. Außerdem werden die Hintergründe der Geschichte verzerrt und teilweise viel zu schnell abgehandelt. Klar, Filme können nie ein ganzes Buch darstellen und müssen auf das neue Medium angepasst werden, aber manchmal kann es trotzdem nicht schaden, den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen, um den Zuschauer enger an die Protagonisten zu fesseln.

Was den Hintergrund der griechischen Mythologe betrifft, ist auch das mit Vorsicht zu geniessen. Percy Jackson ist benannt nach dem griechischen Heroen Perseus, der allerdings war ein Sohn des Zeus und nicht des Poseidon. Allerdings hat Perseus tatsächlich die Medusa geköpft, genauso wie es Percy tut, der allerdings davon ausgeht, dass Hercules in den Legenden für den tot der Medusa verantwortlich ist. Trotzdem kann man noch das ein oder andere über die griechische Mytholgie lernen, sofern man sich nicht zu sehr auf den Film verlässt. Immerhin handelt es sich ja auch um einen Fantasy-Film und nicht um eine Dokumentation.

Insgesamt errinert der Film eher an schlechtere Verfilmungen wie Eragon, der es ja bekanntlich nicht über einen ersten Teil hinaus geschafft hat. Und genau die Probleme, die bei Eragon zu dem Misserfolg geführt haben, tauchen nun auch bei der Verfilmung von Percy Jackson auf. Zu wenig Tiefe, zu wenig Erklärungen, mittelmäßige Schauspielleistungen und eine oberflächlich wirkende Story (vor allem, wenn man die Bücher nicht kennt, bleibt die ein oder andere Frage wohl ungeklärt).

Trotzdem muss man sagen, dass der Film technisch gut umgesetzt ist und zu unterhalten weiss. Mann muss ihn sich sicherlich nicht unbedingt immer wieder anschauen, aber ab und zu an einem veregneten Tag, an dem man Lust auf seichte Unterhaltung hat, tut's der Film auf jeden Fall. Es bleibt auf jeden Fall zu hoffen, dass die Reihe fortgesetzt wird. Allerdings würde ich mir den Film dann nur aus der Videothek ausleihen und nicht kaufen.
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am 28. November 2015
Schauspielerisch eher unterirdisch...Tricktechnik vom Allerfeinsten...Musik ein Hochgenuss...Dialoge ziemlich dämlich...Storyline hinlänglich bekannt, mit vielen Anspielungen...:-))...
Fazit: Mittelprächtiger Streifen aus der Sagenwelt!

LG, Stw.
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