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Kundenrezensionen

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am 31. Mai 2013
Die exklusive Biographie, die gar nicht exklusiv ist

Keine Frage: Das Buch ist interessant und angenehm zu lesen. Aber es ist weit davon entfernt, die „exklusive Biographie des neuen Trainers vom FC Bayern München “ zu sein, entstanden enger in Zusammenarbeit, wie es Verlag und Autor versprechen. Wenn dem so wäre, hätte man als Leser die Möglichkeit gehabt, etwas über Pep Guardiola selbst zu erfahren, das eingefleischten Fußball-Fans noch nicht geläufig ist.
Aber in der „exklusiven Biographie“ von Pep Guardiola gibt es kein einziges Zitat, in dem der Trainer uns Lesern etwas von sich selbst erzählt. Guardiola kommt in seiner „exklusiven Biographie“ nicht entscheidend zu Wort. Noch schlimmer: Es entsteht der Eindruck, dass der Autor niemals ein ausführliches Gespräch mit dem berühmten Trainer führte. So bleibt es in dem Buch bei einer Ansammlung von allseits bekannten Daten und Fakten über Pep Guardiola. Es fehlen persönliche Statements und Ansichten des Protagonisten.
Was mich aber noch viel mehr stört: Das Buch strotz nur so vor Unterwürfigkeit. Nicht ein Hauch von Kritik wird an Guardiola geübt. Guardiola ist einfach nur gut, genial, fantastisch, toll, er wird zum Supermann hochstilisiert. Aber ist er nicht auch wie wir alle nur ein Mensch aus Fleisch und Blut? Ich wollte, wie es Verlag und Autor versprechen, „Exklusives“ von Pep Guardiola erfahren. Aber als ich mit der Lektüre fertig war, musste ich feststellen, dass ich eigentlich nicht mehr wusste als zuvor. Der Trainer hatte nichts Entscheidendes gesagt und mich überkam das klamme Gefühl, dass ich für eine Guardiola-Sekte geworben werden solle…
Das alles ist ärgerlich, und man fühlt sich nach dem Lesen – um es deutlich auszudrücken – ziemlich veralbert.
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am 29. Mai 2013
Natürlich werden die Erfolgreichen auf den Sockel gehoben und natürlich ist es so, dass Pep Guardiola gerade auch wegen seiner Erfolge als Spieler und Trainer eine solch breite Reputation genießt. Aber erfolgreiche Trainer gibt es nicht nur einen und etwas Besonderes ist es doch, das um den ehemaligen Erfolgstrainer des FC Barcelona mit im Raume steht.

Neben Respekt und Anerkennung ist es tatsächlich so etwas wie Liebe, eine ganz besondere Verbundenheit, die ihm seine ehemaligen Spieler, seine damaligen Mitspieler, die Fans, die ganze Stadt Barcelona entgegenbringen. Und das ist nicht als Regel verbreitet, was Trainer angeht, egal, wie erfolgreich sie waren.

Und dabei muss deutlich sein, so eng Guariola auch mit seiner Mannschaft verbunden gewesen sein mag, so sehr er auch Teil dieser weltbesten Gruppe von Spielern war (und gedanklich hier und da noch ist), Erfolg hätte auch er als Trainer nicht ohne die Kraft auch zur großen Distanz gehabt, zu klaren Ansagen, nicht ohne die Kraft, den ein oder anderen Spieler und Funktionär in die Schranken zu weisen. Auf seine ganz eigene Art.

Was aber macht nun diese Melange aus Nähe und Distanz, Verehrung und Wärme, „Chef“ und dennoch Teil des Ganzen aus? Das kann der Leser erst ermessen, wenn er sich mit der Geschichte des Manes, mit seiner Entwicklung und Prägung, seiner von Jugend an Identifikation mit dem konkreten Verein und seiner Bereitschaft zu harter Arbeit auseinandersetzt.
Als Jugendlicher kam Guariola zu Barcelona. „Seinen“ Verein, das war schon vorher ganz klar, darauf wurde hingefiebert. Und hierfür gab er sich ganz hinein. In das Spiel, in das Verständnis der Abläufe und in die Entwicklung seines ganz besonderen Talentes, dass er sich selbst zunächst erschließen musste.

„... dass Pep, der damals noch ein relativ unerfahrener, junger Spieler war, über eine angeborene Fähigkeit verfügte, die ihm in einer gemischten Gruppe aus Gleichaltrigen und Älteren und Erfahrenen die Führungsrolle zuwies“. (Louis van Gaal).
Eine Art natürlicher Führungsfähigkeit eines begabten Spielers, der mit dieser Persönlichkeit und einem intensiven taktischen Verständnis einer der Schlüsselspieler der Mannschaft über Jahre wurde. Eigenschaften, die späterhin in seiner Rolle als Trainer eben genau jene waren, die den Erfolg begründeten, aber auch die menschliche Bindung, die Nähe ermöglichten. Guardiola benötigte keinen massiven Strafenkatalog oder das Schaffen von Präzedenzfällen, um sich den nötigen Respekt zu verschaffen.

„Er trug immer Ideen vor, aber auf eine bescheidene Art“. (van Gaal).

Natürlich geht es im Buch überwiegend über Fußball (bis hin zu taktischen Nachbetrachtungen und Aufstellungen wichtiger Spiele), Eine Spieler- und Trainerbiographie lässt wenig anderes erwarten.
Natürlich ist Balagué nah dran und „Sympathisant“ (ein wenig kritische Distanz hier und da hätte dem Buch nicht geschadet) und natürlich zäumt auch Balangué das Pferd erst einmal von hinten auf, beginnt mit dem letzten Champion-League Finale und der Frage, warum Guardiola „gerade jetzt“ seinen Posten verlässt. Mithin rückt Balagué damit die strahlenden „äußeren“ Dinge der bunten „Fußballblätter“ erst einmal satt vor Augen.

Dennoch aber gelingt es ihm im Lauf des Buches, tatsächlich etwas von der Magie des Spielers und Trainers, von der Persönlichkeit, der menschlichen Nähe und der angelernten Distanz einzufangen. Was gar nicht so einfach ist, denn einer, der sprudelnd von sich erzählt war und ist Pep Guardiola nicht.
So ist es das ein oder andere Mal eine indirekte Annäherung, die einen Blick „hinter die Kulissen des Mannes“ ermöglicht. Wie in „Pep und seine Spieler“ (Pique und Messi im Besonderen) oder auch in den Nebentönen seines Umganges mit José Mourinho.

Ein (nicht nur!) für Fußballinteressierte Leser lesenwertes Buch und eine gelungene Annäherung an den Spieler, Trainer und Menschen Pep Guardiola.
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am 5. Januar 2015
Ich bin nun ein Bewunderer des Guardiola-Stils, daher interessierte mich das Buch (leihweise aus Bibliothek geholt). Der Autor schreibt eher gewöhnungsbedürftig - vielleicht hat auch der Übersetzer gepatzt. Man erhält dennoch einen vorzüglichen Einblick, wie bei den Katalanen Fußball gearbeitet wird, wie sich Pep entwickeln konnte (mit Hilfe von Cruyff) und kann nachvollziehen, wie ein Trainer nach vier Jahren ausgebrannt sein kann. Die Beispiele Rangnick und Hitzfeld bestätigen dies ja. Kaufen würde ich das Buch nicht, aber Ausleihe ist eine Alternative. Prädikat lesenswert!
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am 10. September 2013
Pep ist in positivem Sinne ein fußball-lebender Perfektionist.
Das finde ich für dieses Alter sehr außergewöhnlich.
Er hat schon in jungen Jahren immer Verantwortung in einer Mannschaft übernommen
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am 16. Juli 2013
Dieses Buch ist ein Hammer! Auch wenn es über 400 Seiten hat, wird es nie langweilig. Jeder Satz ist informativ, vorausgesetzt man ist ein Fußballfanatiker. Für solche Fanatiker wie ich ist es ein Muss! Natürlich wird nicht immer alles genauso wiedergegeben, wie es wahrscheinlich einmal gesagt worden ist, aber ich kann nur sagen: Man erfährt wirklich viel über den Fußball, nicht nur über Pep Guardiola oder über die Barca-Philosophie sondern auch sehr viel über die allgemeine Welt des Fußballs. Äußerst gut beschrieben finde ich das Kapitel, wo sich Guardiola bei seinen neuen Mannschaft vorstellt, dort lernt man wirklich viel über die Kommunikation mit den Spielern. Natürlich ist das Buch ProGuardiola und leider auch ContraMourinho, das ist vielleicht der einzige Schwachpunkt des Buches.

Ich finde, jeder Fußballfan sollte dieses Buch gelesen haben, man lernt wirklich viel, natürlich muss man ein gewisses Interesse für den Fußball haben, sonst kann es schon langweilig werden. Das Buch ist nicht nur zum Lesen geeignet, sondern regt auch zum Nachdenken an, man könnte eigentlich über jeden Satz philosophieren, aber dann wird man wahrscheinlich nie fertig mit dem Buch.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, aber wie gesagt, Fußball muss dich interessieren, wenn nicht, dann würde ich es nicht kaufen, weil dann ist es wahrscheinlich langweilig. :-)
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am 24. Juni 2013
Der Hype ist groß um den vermeintlichen Trainer-Messias und deshalb ein gefundener Nährboden für zahlreiche Biographien über Pep Guardiola. Dabei ist die hier vorliegende auf jeden Fall die beste, da Guardiola darin immer wieder selbst zu Wort kommt. Während in anderen Werken die Autoren nur mit vermeintlichen Fußballfachmännern über den Katalanen gesprochen haben, hatte Balagué doch die Möglichkeit mit dem Trainer selbst Gespräche zu führen. Dabei geht es in erster Linie um den Fußball, den er vermittelt und nicht vordergründig um das Wesen der Person. Aber wie Guardiola detailverliebt und wie besessen für den Erfolg arbeitet, sagt doch viel über die Person an sich aus. Dass er dabei vermutlich von dem Autor etwas überhöht wird, schmälert insgesamt nicht den Eindruck, den der Leser von Guadiola gewinnt. Ein bescheidener Mann, der ehrlich und glaubhaft rüberkommt. Dabei ist es sehr interessant zu erfahren, wie er die Spieler für sich gewinnt und dadurch eine Einheit bildet, die vielen Mannschaften heutzutage doch zu fehlen scheint. Aus meiner Sicht absolut lesenswert! Da der Autor, wie bereits erwähnt, die Person Guardiola zum Teil doch etwas überhöht 4 von 5 Sternen.
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am 7. Januar 2015
Die Pep Guardiola Biografie war ein Weihnachtsgeschenk für mein Schwager, der ein absoluter Bayern München Fan ist. Von daher war es ein super Geschenk. Und die Lieferung wie erwartet pünktlich und zuverlässig
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am 8. Dezember 2015
Die Biographie ist in literarischer Hinsicht sehr ansprechend geschrieben. Ich lese eher langsam und habe es innerhalb einer Woche geradezu verschlungen.
Balagué gibt einen schönen Einblick vor allem in die Gefühlswelt Guardiolas, seinen Lebensweg, seine Emotionen, seine Passion Fußball. Wer das Buch ließt lernt den unglaublich emotionalen Menschen kennen, der Guardiola ist.
Allerdings sei darauf hingewiesen, dass diese Biographie in keinster Weise eine Erläuterung oder gar Entschlüsselung des Guardiola Spielstils bzw. Systems ist. Das Wort "Tiki-Taka" findet kein einziges Mal Anwendung. Zwar wird hin und wieder am Beispiel der Championsleague Spiele oder einem Classico kurz eine spezifische Taktik/Umstellung etc. skizziert, wer eine Fußball-taktische Studie erwartet sollte dieses Buch aber besser nicht kaufen.
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am 7. November 2013
Diese Biographie ist laut meinem Sohn ( für den das Buch als Geschenk war ) ein sehr gut geschriebenes Exemplar.Das Buch wurde sehr schnell und sicher verpackt geliefert. Über weiteren Inhalt kann ich leider keine Angaben machen, da ich es nicht gelesen sondern nur verschenkt habe.
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am 27. Juni 2013
Vorweg ist zu sagen, dass ich großer Fan des FC Bayern bin und die Verpflichtung von Pep Guardiola entsprechend klasse finde. Aber was macht diesen Trainer wirklich aus, was sind die Hintergründe seines Erfolgs?
Genau diese Fragen habe ich mir vor dem Kauf der neuen Biografie gestellt und ich muss sagen diese Fragen sind mit dem Buch mehr als beantworten worden. Der Weg von Pep Guardiola aus Santpedor weg nach Barcelona und die zahlreichen Fragen die sich ein Jugendlicher stellt, wenn er diesen Weg einschlagen will, werden im Buch ebenso klasse erläutert wie später auch sein Weg zum Cheftrainerposten beim FC Barcelona. Das dazu dann natürlich auch ein Teil der Geschichte des Vereins FC Barcelona gehört, ist für mich ebenso klar, wie die Tatsache, dass im Buch auch ein großer Teil seinem einstigen Weggefährten und heutigem Feind José Mourinho gewidmet wird. Wer Pep Guardiola und seinen Werdegang verstehen will, muss also auch verstehen wie der FC Barcelona funktioniert.
Insgesamt ist also diese Guardiola Biografie eine absolute Empfehlung und das nicht nur für Fans des FC Bayern!
Pep Guardiola wird die Bundesliga und den deutschen Fußball enorm bereichern!
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