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Payback: Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen Gebundene Ausgabe – 16. November 2009
| Frank Schirrmacher (Autor) Finden Sie alle Bücher, Informationen zum Autor und mehr. Siehe Suchergebnisse für diesen Autor |
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Was wollte ich gerade tun? Wieso haben die Dinge kein Ende mehr? Was geschieht mit meinem Gehirn? Fast jeder kennt die neue Vergesslichkeit und die fast pathologische Zunahme von Konzentrationsstörungen. Dahinter steckt sehr viel mehr als nur Überforderung. Wir wissen mehr als je zuvor und fürchten doch ständig, das Wichtigste zu verpassen. Der Mensch ist nicht nur ein Fleisch- und Pflanzenfresser, er ist auch ein Informationsfresser. Informationen sind Vorteile und in der Informations-Nahrungskette siegt der, der am schnellsten und effektivsten Nachrichten sendet und empfängt. Aber diese neue Form des Darwinismus führt dazu, dass wir nicht mehr unterscheiden können, was wichtig ist und was nicht. Wir rufen unsere ganze Lebensbahn immer stärker wie Informationen ab und zerstören so unsere Fähigkeit, mit Unerwartetem umzugehen. Die Frage lautet, ob wir bereits begonnen haben, uns selbst wie Computer zu behandeln, und ob wir damit Gefahr laufen, den Menschen in mathematische Formeln zu verwandeln ...
Nicht die Technologien sind Schuld, sondern die Tatsache, dass immer häufiger nur noch das im Menschen gefordert und gefördert wird, was mit den Rechnern kompatibel ist. Eine Welt ohne Informationstechnologie ist nicht vorstellbar. Aber die pure Koexistenz von Mensch und Computer führt zum Sieg der künstlichen Intelligenz. Schon bald werden Computer zu Dingen fähig sein, die heute noch unvorstellbar scheinen. Sie werden unsere Wünsche besser kennen als wir selbst und in der Lage sein, sogar unsere Assoziationen in Software zu übersetzen. Wichtig aber ist, dass wir währenddessen unsere Fähigkeiten nicht verlieren. Wir können zurückfordern, was uns genommen wird, wenn wir die Stärken des Menschen neu bestimmen.
Ausgehend von Gesprächen mit den führenden Köpfen des Internet-Zeitalters und wichtigen Vertretern der modernen Psychologie zeigt Frank Schirrmacher, wie sich schon in den nächsten Jahren das Selbstbild des Menschen wandeln könnte und welche faszinierenden Antworten auf diese Krise möglich sind.
• Wir werden bombardiert mit dem, was andere Menschen jede Sekunde tun
• Wir werden voraussagen können, was jeder Mensch in der nächsten Minute tun will
• Wir wissen alles. Und nichts über uns selbst
- Seitenzahl der Print-Ausgabe240 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberKarl Blessing Verlag
- Erscheinungstermin16. November 2009
- Abmessungen14.4 x 2.7 x 22.1 cm
- ISBN-10389667336X
- ISBN-13978-3896673367
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Produktinformation
- Herausgeber : Karl Blessing Verlag; 1. Aufl. Edition (16. November 2009)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 240 Seiten
- ISBN-10 : 389667336X
- ISBN-13 : 978-3896673367
- Abmessungen : 14.4 x 2.7 x 22.1 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 642,142 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 15,365 in Gesellschaft (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Frank Schirrmacher, Jahrgang 1959, Studium in Heidelberg und Cambridge, Promotion. Seit 1994 war er einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2004 sagte er dem Altersrassismus den Kampf an – für sein Buch Das Methusalem-Komplott erhielt er u. a. den Corine-Sachbuch-Preis und die Auszeichnung Journalist des Jahres 2004. Mit Minimum landete er 2006 erneut einen publizistischen Coup und setzte das Thema des Jahres. 2007 erhielt er als erster Journalist den Jacob-Grimm-Preis-Deutsche-Sprache und wurde 2009 mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet. 2009 erschien bei Blessing Payback. Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen und 2013 Ego. Das Spiel des Lebens. Frank Schirrmacher verstarb am 12. Juni 2014 in Frankfurt am Main.
Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Es ist auch unterhaltsam geschrieben, ich musste mehrmals während des Lesens lachen, und enthält sehr interessante Studien und Versuche.
sehr EMPFEHLENSWERT!
Da bin ich ganz der Meinung des Autors - multitasking ist Körperverletzung.
Bei schnellen Menschen sieht es manchmal wie Multitasking aus - die sind aber nur besser organisiert im schnellen Hintereinanderarbeiten....
Dass google im großen Stil Daten sammelt, ist ebenfalls hinreichend bekannt. Wer genau hinschaut, findet neben seiner Suchanfrage in der rechten Spalte stets Werbung, die eben so gar nicht zufällig auf genau das Suchwort hin passt. So weit, so gut. Doch woher weiß Wetteronline von meiner Suche nach einem Hollandfahrrad? Und war es ein Zufall, dass amazon mir just Anfang Juli eine Dänisch-CD empfahl? Oder wusste amazon, woher auch immer her, dass ich bei Wetteronline den aktuellen DK-Wetterbereicht angeschaut hatte? Sind verschiedene Internetanbieter inzwischen miteinander vernetzt? Wenn ja, wäre das nicht ein Fall für den Datenschutz? Oder war alles nur Zufall?
Nein, schreibt Frank Schirrmacher in seinem außerordentlich umfangreich recherchierten Wissensbuch zur Rolle der Computer im 21. Jahrhundert. Der Mensch wird zunehmend gläsern, ohne dass er merkt, wie Informationen über ihn gesammelt werden. Wer heute die Hände auf die Tastatur legt und ins Internet geht, hinterlässt jede Menge Spuren wie einst Freitag bei Robinson Crusoe am Strand. Dabei bleiben die Daten tatsächlich rechtskonform anonym - kein Mensch bekommt sie zu sehen. Diese Arbeit übernehmen Computer, geräuschlos.
Frank Schirrmacher wird von vielen des Kulturpessimismus bezichtigt. Doch wenn Schirrmacher das Gefühl der digitalen Überforderung aufgreift, das sich nicht nur in Deutschland breitmacht, trifft er zumindest den Nerv der "Digital Immigrants", also jener älteren Nutzer, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind. Ein iPhone mit mehr als 30.000 "Apps" lässt so manchem den Kopf schwirren - "Mein Kopf kommt nicht mehr mit" heißt daher auch das erste Kapitel. Nie war die Anzahl der Informationen so groß wie heute. Nie war die Forderung des großen Soziologen Niklas Luhmann nach "Reduktion von Komplexität" berechtigter als heute.
Und genau darum geht es letztlich in diesem Buch: Den digitalen Druck eines immer intelligenter ausufernden elektronischen Netzwerks, von dem man vermutet, dass es das menschliche Hirn nicht nur psychologisch, sondern auch neurologisch verändern kann. Es immer schwerer, zwischen Wichtigem und Unwichtigem, Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Die Frage nach dem "freien Willen" wird immer drängender.
Im zweiten Teil versucht Schirrmacher, aus der kognitiven Krise auszubrechen und freien Willen und Humanismus zu retten. Doch auch Schirrmachers Buch birgt immense Informationsmengen. Kein Wunder, kann doch der Autor als Herausgeber der FAZ auf einen weiten Mitarbeiterstab und großartige Datenquellen zurückgreifen. Unzählige Studien, Artikel und Ideen werden in einen erzählerischen Fluss eingebracht, um das komplexe Thema für ein gebildetes Massenpublikum verständlich zu machen. Die vernetzten Gedanken drohen die Buchform zu sprengen. "Intellektuellen Wissensdurst" werfen ihm seine Kritiker vor, verbunden mit den "Jagdinstinkten eines Boulevardjournalisten", kluge Gedanken mit Panikmache, Kulturpessimismus mit Zukunftseuphorie.
Denn wenn Schirrmacher den versöhnlichen Gedanken formuliert, dass zukünftig die Speicherung des Wissens den Maschinen überlassen wird und das vom Memorieren befreite menschliche Hirn einen neuen evolutionären Schritt nach vorne tun kann, dann fehlt so manchem "Digital Native" und "Immigrant" allein der Glaube. Entfesselte Technik ist nicht erst seit Erfindung der Computertechnologie ein Albtraum.
Denn auch das Buch selber ist argumentativ nicht immer konsistent und gepaart mit einer gewissen Sprunghaftigkeit sind dies beides typische Zeichen (informativer) Überforderung. Und Schirrmachers Versuch, Strategien zur "Wiedereroberung der Selbstkontrolle" zu formulieren, wirkt auf den Leser ein wenig bemüht und erinnert an Schulaufsatzzeiten sowie Bert Brecht: "Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluss! Es muss ein guter da sein, muss, muss, muss!"
Schade, dass das Buch von Frank Schirrmacher, nicht hält, was es verspricht. Die These ist nach den ersten 15 Seiten auserzählt, was dann auf den kommenden 225 Seiten kommt, sind nur noch Versuche, zu beweisen, dass man auch wirklich richtig liegt. Das ist ermüdend. Und irgendwann grotesk. Eine gute Sachbuch-Dramaturgie sieht anders aus.
"Wohin wird es führen, wenn Computer uns dauernd zeigen, dass sie das, was sie einem abverlangen, viel besser können?" - so ein Zitat. Ja, wo wird das hinführen? Ich hoffe nicht, dass sich Herr Schirrmacher die Steinzeit zurückwünscht, oder Wählscheibentelefone - denn dann würde seine These nichts mehr sagen als: Das Heute ist schlecht - das Gestern war besser.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
His take on the modern flood of information and our desperate - mostly vain - attempt to keep on the ball (it is the world cup after all!) give a profound perspective on today's media landscape and even the challenged human society. He sees our mind and thinking being formed progressively by exterior machines (computers) - and we seem to know, how to liberate ourselves from this new bondage and reformation of our inmost will and being.
Schirrmacher himself shows that he's still was very much on top of things - or at least dying to keep up. He quotes extensively from the NYT, but also scientific journals, research papers and has prominent discussion partners. All in all it makes for a fascinating read and me very sad to hear of his demise at 54 after a heart attack last Thursday.
If this book was available in English it would be first on my reading list for post-graduate students and those preparing to become that (At least until they take up the other books by Schirrmacher like "Ego" etc). Pastors and other active thinkers would have to just get around and read this in German. There's a desperate need to address these issues not only in our Seminaries, but also in our congregations and churches.




