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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
14

am 12. August 2017
Ich bin 1948 im Stadtteil St. Pauli geboren und habe mit meiner Mutter und Großmutter bis 1972 im Bunker auf dem
Heiligengeistfeld gewohnt. Ich habe selbst 4 Jahre in einer Schüler- und Jugendmannschaft des Vereins Fußball gespielt.
An Einiges in diesem Buch kann ich mich gut erinnern.
Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und ließ mich zurück in meine Kindheit und Jugend schauen !

Hellmut Schwarz
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 15. Juli 2017
Sehr gut gemachtes, interessantes Buch über den FC St. Pauli zum (ungefähr) 100jährigen! ;-)
Nicht nur der Verein wird beleuchtet sondern auch immer wieder das (Rotlicht)Viertel.

Geiles Buch! Wie der Verein!
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am 17. Juni 2010
Ich machs kurz:
Knaller Veröffentlichung. Ich mag besondern die Timeline, welche die Verbindung der Weltereignisse und St. Pauli beschreibt. Das hier ist kein stumpfes Fußballbuch, welches einfach Daten runtereiert. Hier steckt das Herz einens Vereins und eines Stadtteils drin. Ganz Groß.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Dezember 2009
Ein großer Wurf! Als Sammler von Sportbüchern habe ich in den vergangenen 35 Jahren viele Vereinsbiographien gelesen - diese ist die beste. Ein Urteil, das übrigens keineswegs von einem FC-St.-Pauli-Fan stammt.
Was macht das Werk so außergewöhnlich? Die vielen Stärken! Als da wären:
- das Konzept: Was der Untertitel ("Der Verein und sein Viertel") verspricht, wird optimal umgesetzt. Dem sportlichen Geschehen jeder Epoche der Vereinsgeschichte wird die Entwicklung des Stadtteils St. Pauli im entsprechenden Zeitraum vorangestellt - überaus anschaulich aufbereitet anhand von vielen Gesprächen mit Zeitzeugen und griffigen Zitaten aus zeitgenössischen Medienberichten.
- die Sonderthemen: Highlights, Anekdoten, außergewöhnliche Typen, legendäre Spiele werden auf Doppelseiten beleuchtet, die die Chronologie optimal auflockern und ergänzen. Von der "Wunderelf" der unmittelbaren Nachkriegszeit über Kultfigur Walter Frosch bis zur Legende vom Weltpokalsiegerbesieger 2002.
- Bildauswahl und Layout: der Blick fürs Ungewöhnliche, die ideenreiche Gestaltung - charakteristisch von der ersten bis zur letzten Seite. Wohltuender Unterschied zu vielen Prachtbänden, die allein auf die Wirkung von großen bunten Bildern setzen.
- die Sprache: prägnant, einfallsreich, (selbst-)ironisch - da sind Autoren mit Sachkenntnis, aber vor allem mit viel Spaß und Leidenschaft am Werk gewesen.
Fazit: unbedingt lesenswert - auch für HSV-Fans... Denn 100 Jahre FC St. Pauli warten zwar mit nur wenig Titelgewinnen, aber dafür umso mehr spannenden Geschichten auf.
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. April 2010
Man will es als St. Pauli-Fan sofort in großer Fettschrift schreiben. DAS BUCH.
Wie viele Stunden Recherche die beiden Autoren bei der Entstehung aufgewendet haben, können sie selbst nur schätzen. Christoph Nagel und Michael Pahl haben Hunderte von Gesprächen geführt, Archive durchforstet, Fotos gesichtet und Geschichte gelesen, um mit diesem Buch Geschichte zu schreiben. Die Geschichte des FC Sankt Pauli und die des Viertels, in dem er beheimatet ist und das rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Vereins.

Das Buch müsste wahrscheinlich Hunderte von Euro kosten, um den tatsächlichen Aufwand zu kompensieren, aber das Herzblut, mit dem es geschrieben ist, kann ohnehin niemand mit Geld bezahlen. Die Leidenschaft für den Verein und die Liebe zum Stadtteil hat ein Buch entstehen lassen, das wirklich in keiner Sammlung fehlen darf. Es sind die liebevollen Details, mit denen das Buch gespickt ist, die vielen Originalzitate aus den Interviews mit den alten Helden, Fotofundstücke rund um den Verein und den Stadtteil, aufwendig und sehr ansprechend gestaltet, eine wahre Fundgrube an Informationen. Was Sie jemals wissen wollten über den FC Sankt Pauli und St. Pauli - hier steht es drin. Kaufen, Lesen und in Ehren halten!

Ich jedenfalls werde mein Exemplar hüten wie meinen Augapfel, 415 Seiten geballte Informationen, Lesestoff in Hülle und Fülle - ich glaube, selbst Fans, die glauben, ALLES über den Verein zu wissen, was es zu wissen gibt, werden in diesem Buch noch Dinge entdecken, von denen sie nichts wussten.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. Dezember 2009
Das vorliegende schwergewichtige Buch reiht sich positiv ein in die immer länger werdende Reihe von Büchern die die zum Teil bewegte Geschichte von Fußballvereinen beschreiben.

Der für Spprt spezialisierte Göttingen Verlag Die Werkstatt hat 2008 den Anfang gemacht mit einem Buch über den "Karnevalsverein Mainz 05":
Reinhard Rehberg/Christian Karn, Karneval am Bruchweg. Die großen Jahre von Mainz 05 und hat diesem schönen Buch 2009 ein weiteres über Borussia Dortmund folgen lassen: Dietrich Schulze- Marmeling, Ein Jahrhundert Borussia Dortmund 1909-2009.

Nun legt der große Hamburger Verlag Hoffmann und Campe nach, doch nicht etwa mit einem Buch über den HSV, sondern über den Kiez-Verein FC St. Pauli. Noch viel mehr als etwa Mainz 05 ist der FC St. Pauli geprägt durch das Viertel, in dem sein Stadion steht und aus dem er über lange Zeit auch seine Spieler rekrutiert hat, seine Zuschauer zumal.

Das vorliegende Buch ragt unter den erwähnten beiden anderen Büchern allerdings hauptsächlich dadurch heraus, und das ist die auch die besondere verlegerische und lektorische Leistung, das es nicht nur um den Verein geht, sondern auch um sein Viertel und dessen bewegte Geschichte seit 1686.

Insofern ist es nicht nur ein Must-Have für alle St. Pauli Fans, sondern auch eine wunderbare Kulturgeschichte in Wort und Bild des Viertels und seiner Menschen, die immer schon etwas anders waren als der Rest. Genau wie der Verein und seine Spieler - bis auf den heutigen Tag, an dem St. Pauli sich anschickt, wieder in die erste Liga zu kommen. Ich wünsche dabei viel Erfolg.
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Mai 2010
FC St. Pauli ' notorisch erfolglos? Von wegen. Mehrfach waren die 'Kiezkicker' dran an der deutschen Meisterschaft. Aber wer weiß das heute noch? Und wer würde glauben, wenn er es in diesem Buch nicht lesen würde, dass eine kleine Metzgerei namens Miller der Grund für diesen Erfolgshunger à la Schalke oder Bayern war? Wer kennt ihn wirklich, den Verein, der als Rekord-Teilnehmer der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga für immer und ewig in den DFB-Annalen steht, eingemeißelt in braun-weiß? Jaja, ein 'Retter'-T-Shirt hat jeder noch im Schrank. Aber wer würde es für möglich halten, dass der Club schon vor über 30 Jahren einmal so pleite war, dass der Kassenwart die Zuschauereinnahmen in der Halbzeitpause klammheimlich und versteckt als Punkteprämien an die Spieler auszahlte, damit dem permanent anwesenden Gerichtsvollzieher in der Geschäftsstelle eine gähnend leere Kasse vorgetäuscht werden konnte? Auf immer den gleichen medialen Lieblings-Geschichten rumreiten kann jeder. Hafenstraße. Ippig-Nicaragua. Viva Con Agua. Brux, Totenkopf. Mythos. Letzter HSV-Sieg 1977. Ewiger Weltpokalsiegersieg 2002. Christoph Nagel und Micheal Pahl aber gehen in 'FC St. Pauli ' das Buch' tiefer, decken ausführlich und immer unterhaltsam, ernst und augenzwinkernd, Hintergründe und Vorgeschichten auf. OK, auch damit sind sie beileibe nicht die ersten. Die Pionierarbeit muss man René Martens und einigen anderen Autoren zugestehen. Aber Pahl und Nagel übergehen deren Erkenntnisse nicht, sondern lassen sie samt Quellenangaben ganz selbstverständlich einfließen und haben viele bisher unbekannte Fakten und Geschichten selbst ausgegraben. So anekdotenreich aber wie dieses war bisher wohl noch keines der vielen Bücher über den Kiezclub. Herrlich, wie ein Buttje Rosenfeld über die 'pure Aufregung' erzählt, gegen Gerd Müller zu spielen. Welch schönem Hobby Gerber den Spitznamen 'Schlangenfranz' verdankt oder wie die Mannschaft Anfang der Siebziger Jahre in Asien in Oranje auflief und gegen Montezumas Rache kämpfte. Vor allem aber behandeln Pahl und Nagel die Geschichte des Stadtteils und seiner Bewohner, die so eng mit dem Verein verzahnt sind wie kaum eine Bewohnerschaft sonst im deutschen Fußball. Das 'Viertel' wird nicht eben mal historisch abgehandelt ' und dann geht's zur Vereinsgeschichte über. Vielmehr lassen die Autoren die Entwicklungen im Stadtteil Kapitel für Kapitel parallel und äußerst ausführlich zu den Geschehnissen im Verein ablaufen. Hafenstraße? Ja. Aber wir lesen nicht nur darüber, wir quasi fast noch einmal (oder erstmals) mittendrin. Den 'Kessel' und die Flora-Kämpfe erleben wir auch, als wäre es gestern, ebenso die Bambule. Man wird bei der Hand genommen, wie in den Anfangsjahren zwischen Spaziergängern gebolzt wird und dann zwischen den Bombenkratern des zweiten Weltkriegs. Wie mühselig man während der Berlin-Blockade zum Meisterschafts-Viertelfinale reiste und dann doch noch gegen hungernde Unioner 7:0 gewann. Und warum das Stadion Anfang der 60er regelmäßig in seiner ganz eigenen Sturmflut versank. Ach ja, und dass der FC St. Pauli nicht am 15. Mai und schon gar nicht 1910 gegründet wurde. Die Qumran-Rollen des Fußballs fand ich nur hier, in diesem Braunweißbuch. Die Geschichte des Vereins ist tatsächlich neu geschrieben worden. Also, kaufen, lesen, auch wenn das Ding nicht billig ist! Und auch wenn nicht jeder jedes Kapitel interessant findet: Lieblings-Anekdoten entdeckt jeder in diesem Buch. JensEdelstoff
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Januar 2010
Das Buch vermittelt für jeden Fan - egal ob neu oder seit Jahrzehnten dabei - einen super Überblick über die Geschichte des Vereins, aber auch über die Geschichte des Viertels. Viele kleine Exkurse lockern die chronologische Vereinsgeschichte auf. Dabei wird auch nichts beschönigt, sondern kritisch berichtet. Fazit: absolut die Investition wert.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Januar 2010
Diesem Buch merkt man beim Aufschlagen an dass es von sachkundigen Autoren mit Akribie, Herzblut und Begeisterung gemacht wurde. Dieser Fussballverein fasziniert nicht nur Fußballfreunde. Auch ich bin kein Fußballfan aber Pauli Fan. Die politische Ausrichtung und der menschliche Umgang im Verein ist einmalig, bunt und interessant. Der Stadtteil hat den Verein geprägt und der Verein prägt viele Orte im Stadtteil. Dieses Buch sollte in keinem Buchregal fehlen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. Oktober 2009
Dieser Verein hat einen ziemlich leeren Pokalschrank. Warum ist er trotzdem so populär?

Das Buch passt zum Verein. Es zeichnet natürlich alle Siege und Niederlagen in den 100 Jahren akribisch nach, von der 3. Liga in die 1. Liga und zurück. Es ist aber auch eine Hommage an den Stadtteil, denn es erzählt die Geschichte des Vereins im Spiegel einzelner Menschen des Viertels, einzelner Straßen, einzelner oft kurioser Begebenheiten. Man versteht, wie der Verein zu dem wurde, was er heute ist, der Verein, der so etwas wie ein "Image" hat.

Mich begeistern die Karten und die vielen Fotos aus der ganzen Zeit.

Im Mittelpunkt steht natürlich immer der Rasenplatz am Millerntor, der sich in dem Jahrhundert oft verändert hat, aber immer sehr gepflegt wurde. Generationen von St. Paulianern haben sich um dieses Grün gesorgt, es wurde mühsam gepflanzt, dann zerstört, dann erhalten, dann abgerissen, dann umgebaut. Ist immer noch am Werden.

Der Reiz dieses Buches liegt in den kleinen Geschichten, die erzählt werden. Das Stürmerpärchen Schwalbe und Schmelzkopf prägten ab ca. 1912 den Verein. Der Fleischer in der Wexstraße packe in den Nachkriegsjahren Freßpakete für die Spieler - und die "Wunderelf" entstand. Harald Stender, Walter Frosch, Franz Gerber, Jürgen Gronau, Volker Ippig .... sie sind alle mit dabei. Neben anderen Biografien natürlich. Und jede einzelne der Personen, die den Verein prägten, kommt irgendwie vor.

In Bild und Text! Respekt!
Ein echter Klotz an Jahrhundert.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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