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Die 476 Seiten von Peter Ames Carlins "Paul McCartney - Die Biographie" wären selbst dann zu wenig Platz, wenn es in diesem Buch "nur" um McCartney gehen würde, wie zu erwarten widmet sich mehr als die Hälfte des Hardcover-Buches von 2010 den Beatles und über diese Band gibt es selbstverständlich wesentlich mehr zu schreiben!

Eine Discographie fehlt. Am Ende des Buches finden sich ein Quellenverzeichnis und ein Register, zehn Seiten mit Schwarz-Weiß Fotos erfreuen gleich im ersten Teil, des von dem US-amerikanischen Journalisten Peter Ames Carlin geschriebenen und von Kirsten Borchardt übersetzen Titels, der 2009 als Paul McCartney - A Life erstmals erschien.
Beatles-Fans und -Experten gibt es überreichlich, für mich war es das erste Buch über ein Mitglied dieser, wohl immer noch berühmtesten Band der Welt. Die Recherche des Autors und das Quellenmaterial, das er verwendet hat, wirken überaus solide. Der Schreibstil von Carlin ist packend und sehr gut verständlich. Lediglich an ganz wenigen Stellen ist es etwas verwirrend von wem er gerade berichtet, ob mit George dann Gitarrist George Harrison oder Produzent George Martin gemeint ist. Das ist allerdings nur als kleiner Kritikpunkt zu verstehen, vielleicht auch Neulinge bei einer zukünftigen Auflage des Buches stärker mit einzubeziehen.
Allgemein dürfte wohl John Lennon als der coolste und wichtigste Beatle gelten. Wie sehr das McCartney beschäftigt und kränkt, warum es so nicht haltbar ist, welche positiven und negativen Eigenschaften alle Beatles, inklusive Paul und John hatten, ist eines der zentralen Themen dieses Buches. Unschuldige Anfangsjahre mit netten, leichten Popsongs wie Can't buy me love? Abkehr von weltlichen Dingen und Musik aus Liebe zur Kunst und als Zweck für den Weltfrieden? Mitunter ist es deprimierend, demontierend und frustrierend, wie wenig das alltägliche Leben der vier Pilzköpfe mit der Botschaft ihrer Songs wie All you need is love gemein hat. Party-Exzesse, verletzte Eitelkeit, immer wieder Neid und Streit um Autorenrechte, Tantiemen usw. Dennoch ist dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seiten ausserordentlich spannend und interessant. Die einfache Herkunft der irischen Auswandererfamilie McCartney, der entbehrungsreiche Alltag in der Liverpooler Arbeiterschicht, dann diese ganz neue Welt der Rockmusik, der Beginn der Quarrymen, die Anfangsjahre auf der Hamburger Reeperbahn, der weltweite Durchbruch mit den Beatles, ein Treffen mit ihrem Idol Elvis usw. Aufgrund der Schilderung der Beatlemania braucht man dieses Buch zwar nicht zu kaufen, denn dazu gibt es ohnehin immer und immer wieder Berichte in diversen Medien, spannend geschildert ist sie aber auch hier. Das Besondere an Carlins Buch ist es, und so sollte es natürlich bei dem Titel Paul McCartney - Die Biographie auch sein, den Menschen Paul in seinen Facetten zu zeigen. Ähnlich wie auch John Lennon war McCartney offensichtlich oft sehr unsicher, wann er genial und wann er miserabel war. Die Kritik von Lennon spornte ihn einerseits zu Höchstleistungen an, andererseits empfand er sie mitunter als demütigend.
Zweifellos ist es so, wie Carlin sagt, mit dem Abstand von 30 Jahren seit Lennons Ermordung geraten dessen Fehler fast gänzlich in Vergessenheit und geblieben ist der mystisch verklärte Heilige John Lennon, während McCartney mitunter auf Ob-la-di-ob-la-da und Ebony und Ivory reduziert wird. Carlins Buch (und bei nötigem Budget auch ein Konzert von Paul McCartney) bietet einen Blick hinter die göttergleiche Beatles-Fassade und das ist nicht nur ernüchternd, sondern auch sehr amüsant, ergreifend, traurig, inspirierend und nie eintönig.

Von Langeweile und Leere nach aufregenden Tourneen, vom monotonen Alltag und von Musik als Job ist hier aber kaum die Rede. Nur kurz nach Ende der Beatles liess sich Paul gehen, rasierte und wusch sich nicht mehr und statt Songs zu schreiben, widmete er sich dem Alkohol. Auch das zeigt den Unterschied zwischen diesem Ausnahmekünstler und vielen anderen, die sich als Pop- oder Rockmusiker versuchen. In diesem Buch sind solche Promi-Tratsch-Anekdoten kurze Unterbrechungen, während es die meiste Zeit um das echte Leben und vor allem um die Musik geht. Wie fade ist es über Party-Ausfälle zu lesen, wenn man auch über die Entstehung und die Ideen hinter A day in the life lesen kann!

So sieht eine gelungene Musiker-Biographie aus! Now I know how many holes it takes to fill the Albert Hall. I'd love to turn you on.
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am 25. März 2010
Das Buch habe ich geschenkt bekommen, nachdem ich Paul McCartney im Dezember live gesehen habe in Köln. Es ist sehr lebendig geschrieben, als wäre man dabei. Es fängt wirklich noch vor der Geburt an, mit den Eltern und Großeltern in Liverpool, die auch schon sehr musikalisch waren. Vor allem der Vater hat Paul beeindruckt mit Songs am Klavier. Dann natürlich wie Paul dann John kennenlernt und die ganze Beatles-Geschichte losgeht. Ich wusste schon einiges, kannte die Anthology und habe dennoch viel neues erfahren . Vor allem Yoko scheint da einige Informationen über John Lennon zurückzuhalten, die man in diesem Buch aber aus erster Hand erfährt. Das Paul ein Sparfuchs ist, das wusste man ja, schließlich hat er ein schottisches Mc im Namen (obwohl die Eltern aus Irland kommen), aber das er die Musiker der Wings so kurz gehalten hat, dass sie dann die Lust verloren, wusste ich nicht. Überhaupt erfährt man viel neues aus der Zeit mit den Wings, über Linda und seine Frauengeschichten insgesamt bis ins Jahr 2010 mit Nancy Shevell. Mein Fazit: Sehr gut geschrieben, viele Details, viele neue Informationen, - sehr lesenswert!
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am 24. März 2010
Peter Ames Carlin versteht es, die Geschichte von Paul McCartney detailiert und trotzdem spannend zu erzählen ... die 480 Seiten habe ich im Nu verschlungen und habe nun das Gefühl, der Person Paul McCartney um ein ganzes Stück nähergekommen zu sein. Absolut empfehlenswert!!
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am 3. Oktober 2010
Das Buch hat mich sehr gefesselt, man hat das Gefühl, ganz nah an Paul dran zu sein, von seiner Kindheit, bzw. seiner Familie Eltern/Großeltern (wo Musik schon immer wichtig war) über Schulzeit, Anfänge mit George und John, natürlich die Beatles, dann aber auch ausführlich über die Zeit mit Linda nach den Beatles. Man erlebt die Zeit förmlich mit, sehr lebendig, serh detailverliebt, sehr authentisch. Inklusive gewisser negativer Aspekte, die halt bei Paul dazugehören, vor allem der Geiz gegenüber seinen Mit-Musikern. Das mag nicht jeder gerne hören. Das Buch spannt den Bogen weiter bis heute und seine glückliche Heirat (nach dem Irrweg mit ... you know who I mean... samt Gericht etc.).
Spannend geschrieben, informativ, man erfährt viel neues: Sehr zu empfehlen!
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am 17. Dezember 2010
Peter Ames Carlins McCartney-Biographie ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Vergleicht man diese Buch mit dem von Barry Miles, so muss man sagen dass Miles, auch wenn dieser sich McCartney unkritischer nähert als Carlin, wesentlich mehr Fakten, Anekdoten und Details bietet. Allerdings nur bis zum Ende der Beatles. das Wenige, das über die Jahre danach erzählt wird, kann man bei Barry Miles vergessen. Der große Vorteil von Carlins Buch, das im ersten Teil die eben schon tausendmal erzählte (und besser erzählte) Beatles-Geschichte behandeln muss, ist der zweite Teil, in dem ich viel Neues über McCartney nach den Beatles erfuhr, insbesondere über Lindas Rolle und die Wings. Auch dass Yoko Ono als das, was sie ist, entlarvt wird, hat gefreut. Einiges wusste man natürlich schon, nämlich dass Paul seine Musiker kurz hielt, dass er ein fast diktatorisches Regime im Studio und auf der Bühne führt und Kritik nicht vertragen kann.
Sehr gut wird nachvollziehbar, wie Paul immer mit Johns Stilisierung zum heiligen Friedensapostel zu kämpfen hatte, wie sehr ihn verletzt haben musste, dass John als das musikalische Genie hingestellt wurde, wobei, rein aus musikalischer Sicht betrachtet, McCartney Lennon haushoch überlegen ist. Lennon hatte dagegen halt das Wilde, das Anarchische, was im Rock'n'Roll nicht ganz unwichtig ist - und die besseren Texte.
Was mir bei Carlin negativ auffällt, sind die Leerstellen. Wieso kommen kaum Äußerungen und Beurteilungen Denny Laines vor? Immerhin hat der mit McCartney fast 10 Jahre zusammen gespielt. Wieso wird kaum vertieft, dass Laine und McCartney sich erbittert über die Urheberschaft von (dem übrigens grässlichen) Mull of Kintyre stritten? Dass Jimmy McCulloch McCartney erschießen wolllte (Quelle Daily Mail). Die Wings-Alben werden im Eiltempo abgehandelt.
Wieso wird McCartney ständig nach oben gereckter Daumen nicht mehr thematisiert? Ich meine, merkt McCartney nicht, wie blöde er rüberkommt? Insgesamt bleibt mir das Bild McCartneys also zu oberflächlich. Das mag aber zum Teil auch an den sprachlichen Unzulänglichkeiten Carlins liegen, dem man, wieder im Vergleich zu Miles, bei jedem Satz das Amerikanische anhört. Seine Beschreibungen von Musik klingen platt und stereotyp, er verwendet ständig Suggestivfragen und Sätze wie "(...) sie (Linda) ritt gern über die Mesas, fühlte die Sonne auf den Schultern und schmeckte die trockene Wüstenluft auf ihrer Zunge." klingen wie aus einem Groschenroman.
Ach ja, es gibt nur ein paar schäbige schwarz-weiß Fotos zu Beginn. Auch eine Diskographie hätte nicht geschadet.
Ich warte weiterhin auf wirklich gute und vollständige Biographien der einzelnen Beatles.
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