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The Party's Over: Das Ende der Ölvorräte und die Zukunft der industrialisierten Welt Taschenbuch – 21. September 2004

4.3 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard Heinberg ist Journalist, Sachbuchautor und Musiker. Er hat bereits vier Bücher über kulturellen Wandel und Energiewirtschaft veröffentlicht, u.a. "Cloning the Buddha: The Moral Impact of Biotechnology", für die er mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Am Santa Rosa College in Kalifornien unterrichtet er zum Thema Kultur, Ökologie und nachhaltige Kommunen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort von Colin J. Campbell
Einleitung

1 Energie, Natur und Gesellschaft
- Energie und Erde: die Spielregeln
- Energie in Ökosystemen: fressen und gefressen werden
- Gesellschaftliche Wirkungsstrategien: Wie man sich Energien nutzbar macht
- Komplexität und Kollaps: Gesellschaften und das Problem des Energiemangels
- Angewandte Gesellschafts- und Umweltgeschichte: die Erklärung der amerikanischen Erfolgsstory

2 Partyzeit: die geschichtliche Episode billiger und reichlicher Energie
- Energie im mittelalterlichen Europa
- Die Kohlerevolution
- Das Erdölwunder, Teil I
- Die Elektrifizierung der Welt
- Das Erdölwunder, Teil II
- Öl, Geopolitik und die globale Wirtschaft: 1950-1980
- 1980-2002: verpasste Gelegenheiten und das Vorspiel zur Katastrophe

3 Kehraus: Eine geschichtliche Episode geht zu Ende
- Der Boden bricht weg
- Der Energievisionär M. King Hubbert
- Hubberts Vermächtnis
- Hubberts Kritiker: Energie gibt es im Überfluss
- Wer hat Recht? Und was hängt davon ab?

4 Andere Energiequellen: Kann die Party doch weitergehen?
- Erdgas
- Kohle
- Kernkraft
- Windkraft
- Solarenergie
- Wasserstoff
- Wasserkraft
- Erdwärme
- Gezeiten und Wellen
- Biomasse, Biodiesel und Ethanol
- »Freie Energie«, kalte Fusion und Kernfusion
- Energiesparen und Energieeffizienz

5 Nachspiel: Den Letzten beißen die Hunde
- Physische Wirtschaft und Finanzwirtschaft
- Verkehrswesen
- Nahrungsmittel und Landwirtschaft
- Heizung und Kühlung
- Die Umwelt
- Das öffentliche Gesundheitswesen
- Informationstechnologie
- Politik und gesellschaftliche Bewegungen
- Geopolitik im Zeichen der Energieknappheit
- Ein Resümee

6 Den Zusammenbruch steuern: Strategien und Empfehlungen
- Heim und Familie
- Der weitere Lebenskreis
- Das Land
- Die Welt
- Ein letztes Wort

Nachwort von Hans-Peter Dürr

Anhang
- Danksagung
- Anmerkungen
- Bibliographie
- Register

Vorwort

Man hat ganz treffend geäußert, dass Öl und Politik nie sehr weit voneinander entfernt sind. Selbst während des Ersten Weltkriegs, als die Ölindustrie erst ganz am Anfang stand, spielte das Öl eine große Rolle, zum Beispiel als die Deutschen ihren Einfluss im Nahen und Mittleren Osten ausdehnen wollten. Der damalige französische Ministerpräsident gab dazu den Kommentar ab: »Jeder Tropfen Öl ist einen Tropfen Blut wert.« Japan trat in den Zweiten Weltkrieg ein, um Kontrolle über das indonesische Öl zu erlangen. Hitler wollte Baku am Kaspischen Meer erobern, weil er das dort gewonnene Öl zur Unterstützung seiner Kriegsmaschinerie dringend brauchte, die zuvor immer noch stark auf Pferde als Transportmittel angewiesen war. Grund für die irakische Invasion Kuwaits, die den zweiten Golfkrieg auslöste, war die Tatsache, dass das Scheichtum mehr Öl förderte, als seiner allgemein vereinbarten OPEC-Quote entsprach, was den Ölpreis nach unten trieb und deshalb die legitimen irakischen Einkünfte verminderte. Die Vereinigten Staaten, deren Eigenproduktion seit mehr als 30 Jahren zunehmend zurückgeht, erklären schon seit langem immer wieder ausdrücklich, dass der Zugang zu ausländischem Öl ein vitales, nationales Interesse darstelle, das auch eine militärische Intervention rechtfertige. Nach dem Irakkrieg ist die Stimmung in den USA umgeschlagen, denn viele Bürger fragen inzwischen, welche wirtschaftlichen und politischen Alternativen zu einer solchen Politik es geben könnte.
Dieses bemerkenswerte Buch kommt also genau zur richtigen Zeit.
Es ist deshalb so bemerkenswert, weil es tief gehende Einsichten in den Zustand einer Welt liefert, die von billiger, auf Erdöl beruhender Energie abhängig geworden ist, was ihren Wohlstand und ihr Wirtschaftswachstum angeht. Nun ist aber, wie der Autor ausführlich darlegt, Öl ein fossiler Brennstoff, was bedeutet, dass er in der geologischen Vergangenheit entstanden ist und demzufolge irgendwann einmal erschöpft sein wird. Folglich begann uns bereits das Öl auszugehen, als wir das allererste Barrel förderten. Aber das Knappwerden der Vorräte ist nicht das wichtigste Problem, da sich das allmähliche Auslaufen der Produktion über eine sehr lange Zeit hinziehen kann. Viel wichtiger ist das Datum der Höchstfördermenge, ab dem die Weltölproduktion langsam zu sinken beginnt. Dieses Datum wird wahrscheinlich einen bedeutenden historischen Wendepunkt darstellen, weil es das bisherige allgemeine Wachstum beenden wird. Es wird alle Aspekte des Lebens, wie wir es bisher kannten, betreffen, da das Öl für Transport, Handel und Landwirtschaft absolut unverzichtbar geworden ist. So hat sich zum Beispiel die Weltbevölkerung in der ersten Hälfte des Ölzeitalters versechsfacht. Wie wird sie sich in dessen zweiter Hälfte entwickeln?
Das Buch beginnt mit einer Betrachtung der Energie im Allgemeinen und erklärt auf verständliche Weise deren Charakteristiken und physische Gesetze, vor allem, dass sie weder geschaffen noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden kann. Pflanzen wachsen, indem sie die Sonnenenergie dazu nutzen, die Nährstoffe und Mineralien des Bodens in Stängel und Blätter umzuwandeln, die wiederum als Nahrung dienen können. Die Entropie-Gesetze erfassen die wesentlichen Bedingungen für den Erfolg oder Misserfolg jeder Umweltnische. Diese Erkenntnis führte ihrerseits zur Herausbildung der neuen Forschungsrichtung »Ökologie«, in der Wissenschaftler die Überlebensfähigkeit, die so genannte »Viabilität«, von lebendigen Systemen auf unserem, in jeder Beziehung »endlichen« Planeten untersuchen. Wie es schon die »Dustbowls«, die Erosionserscheinungen mit ihren Staubstürmen, im amerikanischen Westen in den 1920er Jahren bewiesen, hat jedes System seine Grenzen: Pflanzen können nicht mehr wachsen, wenn der Erdboden davongeweht wird oder die natürlichen Wasserläufe ausgetrocknet sind.
Dies berührt jedoch ein äußerst sensibles Gebiet, da die Leute verständlicherweise ungern hören, dass es natürliche Beschränkungen gibt, die ihren unerschütterlichen Glauben an den Menschen als unumschränkten Herrn seiner Umwelt erschüttern könnten. Diese natürlichen Grenzen rühren manchmal sogar an anerkannte religiöse Lehren, die den Menschen in den Augen Gottes zu einem ganz besonderen Wesen erklären. Nun können diese Erkenntnisse natürlich auch die Leidenschaften und Energien des echten Umweltschützers anheizen, aber dies kann dann sogar zu einem Eigentor führen, wenn dieser zu sehr dem Stereotyp des Sandalen tragenden und bärtigen Ökofreaks entspricht. Es ist deswegen ausgesprochen erfrischend, dass der Autor dieses Buches sich auf nüchterne und vernünftige Weise, ohne jedwedes Klischee, ohne extreme Ansichten und Vorurteile mit diesem Thema auseinander setzt. Seine Argumente sind so überzeugend, dass sie sowohl von einem Firmenvorstand als auch einem leidenschaftlichen Umweltschützer ernst genommen werden sollten.
Was den Vorstand angeht, so erfahren wir in diesem Buch auch, wie relativ neu die Herausbildung der von großen Firmen beherrschten Welt ist, in der wir heute leben. Sie entstand erst im 18. Jahrhundert im Gefolge der industriellen Revolution, als wir lernten, uns zuerst durch Mühlbäche, später durch Kohle, Öl und Gas neue Energien zur Produktion der unterschiedlichsten Güter nutzbar zu machen. Dies wiederum hatte eine Kapitalakkumulation zur Folge, die das Wachstum anregte und neue Märkte schuf. Die Sättigung der einheimischen Märkte führte dann dazu, dass Großbritannien, Frankreich und Russland Kolonial- und Überseeimperien errichteten, die später durch die US-amerikanische wirtschaftliche Hegemonie und die von ihr beherrschte Globalisierung abgelöst wurde, die vom Dollar angetrieben und von einer so bisher noch nie gekannten militärischen Macht abgesichert wird. Auch der Kapitalismus selbst hat sich durch die Herausbildung von bisher unbekannten Finanzinstrumenten weiterentwickelt, die auf Schulden und Wucher fußen, wobei...


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 11. November 2005
Format: Taschenbuch
Zunächst mal vorneweg: Eigentlich interessierte ich mich bisher nicht sonderlich für das Thema Öl. Nachdem sich mein 16-jähriger Sohn sich dieses Buch dieses Jahr zum Geburtstag wünschte kam ich auch in den Genuß dieses zu lesen.
Richard Heinberg beschreibt in "The Party`s over" auch für den Laien sehr einleuchtend, welche Bedeutung das Erdöl für uns alle hat und welche Auswirkungen zu befürchten sind, wenn dieses zur Neige geht.
Zunächst wird in dem Buch auf die Frage eingegangen, welche Bedeutung Energie in der Entwicklung der Menschheit spielte und daß wir bisher im Laufe der Evolution stets mehr Energie zur Verfügung hatten. Richard Heinberg stellt in seinem Buch unter anderem die These auf, dass der Anstieg der Bevölkerung von 1 Mrd. Menschen im Jahr 1900 auf 6 Mrd. Menschen im Jahr 2000 allein auf die Nutzung von fossilen Energien zurückzuführen ist. Ebenso drastisch soll es sich auswirken, wenn irgendwann im Laufe der nächsten zehn Jahren der Menschheit weniger Energie zur Verfügung stehen wird.
In den nächsten Kapiteln des Buches werden das Entstehen der Erdölindustrie und deren, teilweise auch negative Bedeutung für die Welt dargestellt. Auch über die Entwicklung der Erdölfunde und deren Förderung erfährt der Leser interessante und manchmal auch erschreckende Details.
Abschließend kommt Heinberg zu dem Schluß, daß es bereits in relativ naher Zukunft zu einer massiven Verknappung des Erdöls kommen wird. Er nennt hierbei Jahreszahlen zwischen 2006 und 2015 für das Ölfördermaximum. Die Folgen für die Weltwirtschaft wären nach dem Szenario des Autos mehr als dramatisch.
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Format: Taschenbuch
The Party's over beschreibt die Auswirkungen einer zurückgehenden Energieversorgung auf die Menschheit. Der Fokus liegt auf der Erdölversorgung, aber alle anderen ‚bekannten' Energiequellen werden berücksichtigt. Es wirkt außerordentlich glaubhaft, da die Argumentation sehr stringent ist. Durch das „scheinbar" ausgewogene Heranziehen anerkannter Fachleute (hauptsächlich Geologen), wird dem Werk der Nimbus unabhängiger Fachkompetenz zu eigen.
Da ich weder Geologe noch sonst Fachmann für Energiefragen bin bleibt mir nur, den Ausführungen von Herrn Heinberg zu glauben oder eben nicht. Genau hier besteht für mich aber Anlass zur Kritik. Wer das Buch zu Ende gelesen hat (den gedanklichen Weg einer Welt ohne Energie mitgegangen ist); dem müssen die persönlichen Ausweg - Alternativen geradezu lächerlich erscheinen. Dazu noch der Hinweis, dass H. Heinberg eben Optimist ist, zerstört seine Glaubwürdigkeit.
Jeder der die Geschichte der „untergehenden Titanic" kennt, wird sofort bestätigen müssen, dass H. Heinberg mit Sicherheit kein Realist ist! Den das Problem, das H. Heinberg eigentlich beschreibt ist die Übervölkerung. Wie auf der Titanic sind leider nicht genug Rettungsbote für alle vorhanden. Das von mir verwendete Symbol eines sinkenden Schiffs, entspricht in etwa dem ohnmächtigen und ausweglosen Gefühl das der Autor beim Leser verursacht.
Nach Heinbergs Ansicht wären die jetzt sinnvollen Handlungen eine einsichtige Rückkehr zu einer weniger energieintensiven Lebensweise. Herr Heinberg beziffert die Tragfähigkeit unseres Planeten (ohne fossile Brennstoffe) auf unter 2 Mrd. Menschen. Da wir aber bereits über 6 Mrd.
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Format: Taschenbuch
Heinberg`s Buch, über die Zukunft unserer Industriegesellschaft, lebt leider vom Negativismus. Was schon der Titel, in polemischer Art und Weise signalisiert, wird, später im Inhalt, bis zur Neige ausgekostet. Das Thema geht uns alle an, aber muß denn gleich der Untergang zur Hymne gemacht werden?

Das erste Drittel des Buches, welches sich mit Soziologie und Geschichte unserer Gesellschaft auseinandersetzt, ist hervorragend geschrieben, durch Quellenangaben gestützt und flüssig und interessant zu lesen. Hier verdient sich Heinberg seine Sterne.

In den späteren Kapiteln verliert sich der Eindruck einer objektiven, wissenschaftlich fundierten Arbeit, da Heinberg, teils in Behauptungen (z.B. über die Hintergründe mancher Politikerentscheidung) und Spekulationen (ausschließlich über die negativen Möglichkeiten einer Gesellschaftsentwicklung ohne Öl) abdriftet. Dabei erwähnt er selbst immer wieder andere Denkmodelle, zu denen er jedoch keinen tieferen Bezug herstellt.

Trotzdem im großen und ganzen, ein Lesenswertes Buch für den politisch Interessierten. Aber nach dem Lesen bitte den negativen Ballast abwerfen, rausgehen und noch ein Bäumchen pflanzen!
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Format: Taschenbuch
Die fossilen Rohstoffe, die Grundlage unserer modernen westlichen Zivilisationen sind, gehen zur Neige. Insbesondere ist es das Erdöl, das in diesem Zusammenhang eine zentrale Bedeutung besitzt. Wir befinden uns mitten in diesem Zeitraum des Fördermaximums des Erdöls (Peak Oil) und damit der beginnenden Verknappung dieser Energiequelle. Auch andere für die westliche Zivilisation wichtige Rohstoffe werden immer knapper. Der Rückgang der Neufunde von Erdöl und das abnehmende Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag bei der Ölförderung wird auch durch andere Veröffentlichungen bestätigt. Dass bei Beibehaltung unserer Lebensweise in der 'westlichen Welt' und 'nachholender Entwicklungen' in 'Schwellenländern'(China, Indien etc.) der steigende Energiebedarf durch neue Energiequellen, wie z.B. durch Kernfusion oder 'freie Energie' gedeckt werden kann, ist eine illusionäre Wunschvorstellung. Die Erfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart zeigen, dass die meisten Menschen die aus analytischen Untersuchungen sich ergebende negative Prognosen verdrängen und glückliche Illusionen vorziehen. Neben der Substituierung der fossilen Rohstoffe durch erneuerbare Rohstoffe bzw. Energieträger ist eine Änderung der Lebensweise der Menschen der Industrieländer durch eine extreme Senkung des Energieverbrauches zwingend notwendig, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Ich finde die Argumentation von Heinberg überzeugend.
Dass die Darstellung der persönlicher Alternativen nicht ganz so überzeugend wirkt wie die Analyse der gesellschaftlichen Entwicklung, beeinträchtigt die positive Gesamteinschätzung kaum. Für dieses Gebiet gibt es andere Publikationen.
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