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  • Parker
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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 15. Juli 2013
Der Film fängt in typischer Jason Staham-Manier an, gönnt sich dann nach dem ersten Filmdrittel ein paar kleinere Ruhepausen was die Actionszenen betrifft, ohne allerdings langweilig oder langatmig zu werden. Der Part mit Jennifer Lopez ist für meinen Geschmack zu ausführlich dargestellt, auf die Büroszenen und die Szenen mit ihrer Mutter hätte man auch gut verzichten können. Ansonsten ist ihre Rolle okay, vor allem weil man daraus nicht noch eine Liebesgeschichte zu dem Actionhelden gestrickt hat.

Statham macht das, was er am Besten kann: Mit grimmigem (und oft auch blutverschmiertem) Gesicht "seinen Prinzipien folgen". Dabei geht es mitunter auch schon mal recht blutig zur Sache, so dass die FSK-16-Einstufung schon ein wenig verwundert. Habe da schon weit harmlosere Filme gesehen, die FSK-18 waren.

Die Story ist von Anfang an relativ überschaubar, man könnte auch vorhersehbar sagen. Die Logikfehler halten sich verglichen mit vergleichbaren anderen Actionfilmen erfreulicherweise in Grenzen. Die Actionszenen sind erstklassig, so wie man es von Statham-Filmen gewohnt ist. Die Rollen sind durch die Bank gut und überzeugend besetzt, wobei man bei Miss Lopez sicher über ihre Schauspielkünste diskutieren kann.

Insgesamt ist Parker für mich ein erstklassiger Action-Krimi, der gute Unterhaltung garantiert. Wegen der unnötigen Längen durch die Lopez-Rolle ziehe ich einen Stern ab. 15-20 Minuten kürzer wäre der Film perfekt gewesen.
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TOP 50 REZENSENTam 10. März 2014
Die Story: Der Räuber Parker (Jason Statham), wird von eine neuen Gang angeheuert, die einen Coup plant. Nachdem der Überfall mit leichten Schwierigkeiten überstanden ist, wird er von seinen Partnern um seinen Anteil betrogen und mehr tot als lebendig zurück gelassen. Das ist die auch schon vorher für etliche andere Action-Filme (sehr große Ähnlichkeiten z.B. mit Payback mit Mel Gibson) genutzte Basis für einen knallharten Action-Film. Parker versucht seinen Anteil zurück zu bekommen. Dabei kommt es zu etlichen brutalen Szenen, für die m.E. auch ein 18er FSK passend gewesen wäre.

Der Film ist handwerklich gut gemacht, hat kaum nervige Längen und hält einen fast dauernd in Atem. Jason Statham geht wie gehabt seinem Metier mit dem üblichen, routinierten Engagement nach und vergießt oft reichlich Blut (seines und das anderer). Meiner Meinung nach ist der Film zwar kein epochales Meisterwerk der Filmkunst, aber durchaus gute und kurzweilige Action-Kost, die einen Fan dieses Genres sehr gut unterhält. Allerdings ist der Film ganz sicher nichts für zartbesaitete Menschen.

Wenn Ihnen meine Rezension gefallen hat oder hilfreich war, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen. Denn nur auf diese Art erfährt der Rezensent, ob sich die Mühe dies zu schreiben überhaupt gelohnt hat. Im voraus vielen Dank! ;-)
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am 16. Mai 2015
Jason Stathams Rollen zeichnen sich im Grunde nicht gerade durch charakterliche Vielfalt aus, aber deshalb mag ich seine Filme: da weiß man, was man hat.

In "Parker" stellt man ihm als optisches Pendant noch Jennifer Lopez zur Seite, leider bei weitem nicht so aufreizend, wie man(n) es vielleicht gern hätte. Somit bleibt nur der Frauenwelt ein ergözender Blick auf den Jason, während Männer zuschauen, wie er gewohnt alles abräumt.
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am 2. November 2015
Die Geschichte vom kleinem Gauner der die Reichen beklaut und möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, ist nicht ganz neu.

Jason Statham verkörpert Parker cool, lässig und immer mit einem flotten Spruch.
Jennifer Lopez hält sich dezenz zurück, während Nick Nolte nur eine kleine Rolle hat.

Parker ist zwar nicht der Mega Hit und auch die 119 Minuten Spielzeit könnten ein bisschen weniger sein.

An Bonus gibt es ca. 55 Minuten sowie ein Wendecover.
Vom Motiv her, gefällt mir persönlich die Steelbook besser.

Story: 4/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Extras: 3/5
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TOP 500 REZENSENTam 10. Juli 2015
Die Story von Parker dürfte einigen bekannt vor kommen. Wurde sie doch bereits öfter in der Art erzählt, etwa in Payback mit Mel Gibson.
Ganove Parker wird nach einem Raub von seinen Komplizen entsorgt und damit um seinen Beuteanteil gebracht. Vermeintlich für tot gehalten schreitet Parker jedoch wenig später zur Revanche....
Im Prinzip ein typischer Statham-Streifen. Wer ihn verlädt, bekommt die Konsequenzen zu spüren. Parker ist trotz guter Co-Stars wie Jennifer Lopez und Nick Nolte aber leider nur Routine, weil der Film ohne grosse Überraschungen daher kommt.
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am 7. August 2013
Beim Lesen von Bewertungen sollte man sich immer klar machen, es sind stets die Empfindungen des Schreibenden. Sie müssen niemals Allgemeingültigkeit haben. So habe ich denn auch oft Filme gesehen, die vorwiegend positiv beurteilt wurden, die ich aber als negativ empfand, umgekehrt war es natürlich auch so.
So ist nun auch hier wieder alles vertreten, von einem Stern bis zu fünf Sternen. Da soll nun der Unbedarfte zurechtkommen.
Was erwarte ich von einem Film mit Jason Statham eigentlich(?):
Nachvollziehbare Story über die ich nicht grossartig nachdenken muss, jede Menge Übertreibungen in den Actionszenen, einfache Dialoge, Ballereien. Die Erwartungshaltung wurde belohnt.
Genau das richtige für einen spannend entspannten Abend. Unnötige Bettszenen oder Schmuddeldialoge fehlen hier endlich mal wieder, wollte ich das sehen hätte ich mir einen anderen Film angeschaut...
Ein einfach gestrickter „Hau-Drauf-Männerfilm“, Klasse. Wer skeptisch ist, kann sich den Film ja auch in den zahlreichen Verleihgeschäften ausleihen.
Für mich gibt es nichts zu meckern, alles andere bezüglich der Story haben ja schon meine Vorrezensenten geschrieben, also – klare 5 Sterne!
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am 11. Januar 2016
Ich bin ein Fan von Jason Statham, bin aber ohne große Erwartungen in den Film gegangen und wusste auch nicht um was es geht. Positive Überraschung. Der Film und die Story ist flüssig und spannend ohne allzuviele Aktionszenen. Staham und J.Lo harmonieren ganz gut und die schauspielerische Leistung ist bei beiden ordentlich. Insofern 4 Sterne
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Wer sich einen Jason Statham Film kauft, weiß, was ihn erwartet: In erster Linie Kampfszenen vom Feinsten, Schießereien und Autojagden.
Das dabei schauspielerische Glanzleistungen und eine gut durchdachte Story manchmal darunter leiden, ist leider Fact.
So auch bei diesem Statham-Streifen. Die Rachestory ist leider nur Mittelmaß. Auch eine Jennifer Lopez und ein Nick Nolte können da nicht mehr viel retten. Wenigstens die Bildqualität der Blu-ray ist top!
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am 11. Februar 2013
Parker (Jason Statham) ist ein harter Hund. Ein Mann mit Prinzipien. Einer der zu seinem Wort steht. Von Hurley (Nick Nolte), dem Vater seiner Freundin (Emma Booth), bekommt er den Job vermittelt gemeinsam mit vier anderen Typen (u.a. Michael Chiklis) bei einem Volksfest die ganz große Kasse zu machen. Einer, Hardwicke (Michah Hauptman), schlägt aus der Reihe, hält sich nicht an den Plan. Das findet Parker gar nicht gut, lässt es jedoch durchgehen. Nach getaner Arbeit will er seinen Anteil und die Typen hinter sich lassen. Das gelingt ihm nur mit einer Kugel im Rücken und von der Beute hat er auch nichts. Doch ein Mann geht seinen Weg. Von jetzt an setzt er alles daran, seinen Anteil zu bekommen und mit den Kerlen abzurechnen. Das wird nicht einfach, stellt sich doch heraus das Hardwicke der Neffe eines Chicagoer Mafia-Bosses ist. Davon lässt sich einer wie Parker nicht beeindrucken. Im sonnigen Palm Beach, wo die Bande bereits ihren nächsten Coup plant, kommt er ihnen auf die Schliche und bereitet seine Rache vor. Von Leslie Rodgers (Jennifer Lopez), einer attraktiven Immobilien-Maklerin erhält er unerwartete, wenn auch nicht ganz uneigennützige Unterstützung. Der Killer (Daniel Bernhardt) den die Mafia auf ihn angesetzt hat ist bald Parkers geringstes Problem. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Schließlich geht es ums Prinzip.

Nach dem größten Triumph seiner Karriere mit RAY (2004) und dem verhältnismässig kleinen Film LOVE RANCH (2010), der Zusammenarbeit mit seiner Frau Helen Mirren, meldet sich der Oscar-Prämierte Regisseur Taylor Hackford nun mit einem knallharten Thriller zurück, der auf den ersten Blick nicht so recht in sein Oeuvre passen will. Zwischen seinen Regie-Arbeiten liegen oft mehrere Jahre und normalerweise beschäftigt er sich durchaus mit "größeren" Themen. Nun ein Star-Vehikel für Jason Statham? Der Eindruck täuscht. Fern ab von den immer gleichen Rollen-Modellen passt Statham perfekt durch seine Physis und sein Image zum Charakter Parker, einer Figur die seit den Sechziger Jahren von Donald E. Westlake unter dem Pseudonym Richard Stark in nunmehr über zwanzig Romanen etabliert wurde. Verfilmt wurden ebenfalls einige davon, wobei die bekanntesen POINT BLANK (John Boorman, 1967) und PAYBACK (Brian Helgeland, 1999) sein dürften, in denen Lee Marvin bzw. Mel Gibson in die berühmte Rolle schlüpften.

Jason Statham zeigt unter Hackfords versierter Regie eine seiner stärksten Vorstellungen . Sein Parker ist ein analoger Anti-Held in einer digitalen Welt, der sein Ding bis zum Ende durchzieht und dabei ordentlich Federn lässt. Er ist nicht der Über-Gangster, der cleverer ist als die Anderen, aber durch seine verbissene Zielstrebigkeit erreicht er seine Ziele und ist dafür bereit alles zu opfern, sogar sein Leben. Denn so ein Leben, wie er es führt kann nur funktionieren wenn man sich treu bleibt. Deshalb sind ihm seine Prinzipien so wichtig. Nur wer sich an die eigenen, sich selbst gesetzten Maßstäbe hält, kann in einer Welt wie der seinen überleben. Dabei ist Statham nicht so stoisch wie Lee Marvin und weniger humorvoll als Mel Gibson, wenn er sich auch hin und wieder ein Lächeln abringen kann. Er verkörpert die Figur würdig und ich kann mir gut vorstellen weitere Abenteuer mit ihm zu erleben. Schließlich ist Statham der erste Darsteller, der auf Wunsch Westlakes gleich für mehrere Auftritte unterschrieben hat, weshalb die Figur auch erstmals so heißen darf wie in den Romanen, nämlich Parker.

Der Look des Filmes ist wirklich atemberaubend. Florida erstrahlt in hellstem Glanz, die Aufnahmen der Digital-Kamera J. Michael Muro's sind wirklich großartig. Man bekommt ein Gefühl für den Schauplatz, man „sieht“ Palm Beach großflächig, spürt das dortige Lebensgefühl regelrecht. Das ist ungemein wohltuend wenn man weiß das kaum noch Filme an Original-Schauplätzen gedreht werden und der Zuschauer zumeist mit kurzen Postkarten-Aufnahmen abgespeist wird. Zudem ist die Kamera immer ganz nah an den Personen, so das vor allem in den mit äußerster Brutalität ausgeführten Zweikämpfen, es sind einige, jedes Geräusch spürbar wird. Wenn es weh tut, dann richtig. Das ist hart, zynisch und brutal und erscheint stellenweise etwas sadistisch, ist aber tatsächlich von einer rohen Direktheit, die einem die zwingende Rücksichtslosigkeit der handelnden Verbrecher, und das sind sie alle, absolut realistisch vor Augen führt.

Der Film ist ganz auf Statham zugeschnitten, in den Nebenrollen perfekt gecastet und gespielt. Nick Nolte als alter, verlebter Gauner ist ganz in seinem Element. Jennifer Lopez als alternde Latina gewohnt sympatisch, wobei anzumerken ist, das Hackford uns eine aufgesetzt wirkende Liebesbeziehung zwischen Parker und Leslie dankenswerterweise erspart. Die „böseren“ Gangster werden von einem charismatischen Michael Chiklis (The Shield) angeführt und durch weitere Genre-Erfahrene Darsteller wie Clifton Collins jr. (Crank 2) und Wendell Pierce (The Wire) ergänzt. Der Schweizer Daniel Bernhardt (Matrix Reloaded) hat einen schlagkräftigen Auftritt als Killer und die loyale Freundin Parkers wird von der Australierin Emma Booth (The Boys Are Back) gespielt.

Taylor Hackford geht mit seinem geradlinigen klassischen Gangsterfilm keineswegs den Weg des geringsten Widerstandes. Unterschwellig gibt es eine Menge Kapitalismus-Kritik, Gedanken die ein im Untergrund lebender Protagonist geradezu herausfordert. So durchorganisiert Parkers Alltag abläuft, so oft ist er auch auf die Hilfe von ganz normalen Menschen angewiesen. Und die helfen ihm weil sie erkennen das er einer von ihnen sein könnte und sich zwar gegen das System, nicht aber gegen die Gesellschaft stellt. Insgeheim macht er das was viele gerne würden, indem er sich nur da bedient wo es auch etwas zu holen gibt. Solche sind meistens versichert und haben selten eine weiße Weste. So empfindet man am Ende fast so etwas wie Sympathie für diesen Outlaw.

Man kann den Film aber auch einfach als harten Action-Krimi genießen und kommt trotzdem voll auf seine Kosten. Oscar-Preisträger Taylor Hackfords kompromissloses Thriller-Comeback nach einem Roman von Richard Stark bietet düstere Charaktere im sonnigen Florida und macht keine Gefangenen.
55 Kommentare| 52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. August 2015
Schauspielerisch konnte man eh nichts Besonderes erwarten...Storyline zu dürftig...Actionszenen wie immer formidabel...Sound eine Wucht...Dialoge rudimentär...
Fazit: Ein Muss für alle Jason-Fans!

LG, Stw.
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